Januar 2013: BMW Group startet mit Absatz-Rekord in Rekordjahr Nr.3 (?)

News | 8.02.2013 von 34

Mit dem besten Januar aller Zeiten ist die BMW Group ins neue Jahr gestartet und strebt laut Aussage von Ian Robertson bereits das dritte Rekordjahr …

Mit dem besten Januar aller Zeiten ist die BMW Group ins neue Jahr gestartet und strebt laut Aussage von Ian Robertson bereits das dritte Rekordjahr in Folge an. Weltweit konnten im Januar 2013 123.276 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce verkauft werden, was einer Steigerung um rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Verantwortlich für das Wachstum ist vor allem die Kernmarke BMW, deren Absatz um 11,5 Prozent auf 107.276 Einheiten wuchs und erstmals in einem Januar die 100.000er-Marke knackte. Die Marke MINI bewegte sich mit 15.864 Einheiten praktisch auf dem Niveau des vorangegangenen Rekordjahrs.

BMW-Group-Absatz-Januar-2013-weltweit-Vergleich-Audi-Mercedes

Großen Anteil am Erfolg der BMW Group haben die Einzelmärkte China (30.397 Einheiten / +14,7 %), USA (20.195 / +2,3%) und Deutschland (18.709 / +9,9%). Für Gesamt-Europa lagen die Auslieferungen im Januar 2013 bei 50.594 Einheiten, eine Steigerung um 8,0 Prozent. Beim Blick auf die Baureihen stechen besonders die BMW 3er-Reihe (29.053 /+27,9%) und der nun auch in den USA angebotene BMW X1 (11.753 /+57,8%) hervor, aber auch die 1er-Reihe (14.222 / +8,8%), der X3 (10.230 /+9,4%) sowie 5er (23.049 / +6,4%) und 6er (1.354 / +22,3%) konnten sich spürbar steigern.

Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW): “Wir sind sehr erfolgreich in das neue Jahr gestartet und haben mehr Fahrzeuge verkauft als jemals zuvor in einem Januar. Mit einem Wachstum auf allen Kontinenten haben wir dabei unsere global ausbalancierte Vertriebsstrategie fortgesetzt. In Europa dürften Rahmenbedingungen in einigen Märkten weiterhin schwierig bleiben, während wir in anderen Regionen, insbesondere in Asien und Amerika, erneut mit Zuwächsen rechnen. Mit den neuen Modellen, die im laufenden Jahr an den Start gehen und uns weiteren Rückenwind verschaffen werden, haben wir die Weichen für weiteres Wachstum gestellt und streben damit das dritte Rekordjahr in Folge an.”

Mercedes steigerte seinen Absatz im Januar 2013 um 9,2 Prozent auf 94.895 verkaufte Fahrzeuge, dazu kommen 7.285 Smart (-4,2%). Insgesamt kommt Mercedes im Pkw-Sektor auf 102.180 Einheiten (+8,1%). Audi steigerte sich noch stärker, und zwar um 16,3 Prozent auf 111.750 Einheiten.

BMW-Group-Absatz-Januar-2013-weltweit-Verkaufszahlen

  • Palle

    well done!

  • szili76

    Also Audi hat BMW überholt.

    • CB40CSR

      Das war letzten Januar auch schon so, am Ende des Jahres lag BMW 95’000 Einheiten vorne, um so eindrücklicher sind diese Zahlen dass BMW dies ohne A1 Konkurrent erreicht, das zeigt dass BMW deutlich mehr hochpreisige Wagen verkauft.

      Wobei, der Mini ist ja BMW’s A1 gegenstück, wie es dann aus sieht wissen wir alle. :-)

      • rondanb

        Wobei der Mini gefüht dutzende Modelvarianten hat, und der A1 nur 2.
        Aber das ist eh müßig zu diskutieren, da Mini und Audi mit A1 zwei verschiedene Marken sind.

        • Pro_Four

          …stimmt schon, nur das kann 1. Audi genauso machen, falls der A1 weltweit gut angenommen wird. 2. Als BMW damals Mini übernahm und den Mini One Leben einhauchte war Premium im Kleinwagensegment überhaut nicht denkbar, BMW machte es trotzdem -und wie sollte es auch anders sein- er hatte Erfolg, was der Audi A1 nie sein wird, dazu ist er “zu” Mainstream. 3. Mini war, ist und bleibt Kult.

          • rondanb

            Na ja, Premium ist ja relativ und heutzutage ein viel zu strapazierter Begriff.
            Nach allem, was man liest, war der erste New Mini, von der Qualität und Zuverlässigkeit her ein Reinfall. Dass ihn sich die Leute nach anfänglich schleppendem Start gekauft haben, war sicherlich in erster Linie dem am Ur-Mini abgeleiteten Design zu verdanken, von dessen Image der Mini heute noch zehrt. Von daher finde ich nicht, dass Mini heute noch eine Kultmarke ist. Natürlich soll das Marketing dieses suggerieren aber mit den einstigen Markenwerten haben die heutigen Modelle nicht mehr viel zu tun.
            Das ist aber wie gesagt nur meine eigene Meinung.
            Dem A1 fehlt ein bisschen das unkonserative Design des Mini, macht es aber mit erstklassiger Technik und Hochwertigkeit wieder wett.
            Rein vom wirtschafftlichen Standpukt aus sind beide Konzepte ein Erfolg.
            Und wer weiß, vielleicht hat Audi noch etwas kleines, freches in der Schublade. Soviel ich weiß, war der NSU TT Prinz früher ein richtig heißes Gerät und die Markenrechte liegen bei Audi. Lassen wir uns also überraschen, Konkurrenz belebt das Geschäft.

            • Pro_Four

              …den schleppenden Anfang machten alle mit, sowohl Mercedes mit dem Smart und besonders Audi mit dem A1, der bis heut noch nicht so richtig läuft wie es der Vorstand sich wünscht.

              Und Premium, ja was ist denn eigentlich Premium?! Überdurchschnittliche Preise oder gar der exklusive Service oder evt. exklusivere Produkte?! Wie auch immer, jeder kann sich sein Stück Kuchen nehmen.

              Es ist ja wie mit der Schokolade, “Lindt” ist Pemium, hat auch hohe Preise, sie schmeckt extrem lecker und man lässt sich bei Lindt auch mal was exklusives einfallen, so wie eben bei BMW, es ist einfach was besonderes und hebt sich “immer” noch von den anderen ab. Audi versucht sich schon lange von VW abzusetzen was aber nur bedingt klappt und genau das wird für immer das Problem von Audi, gerade in den USA bleiben.

              Und richtig,Konkurrenz belebt das Geschäft, wie überall.

              ;)

              • rondanb

                Da habe ich (wieder) eine andere Meinung ;) Der Begriff Premium wurde erst durch das Marketing verstärkt aufgegriffen. Vielleicht erinnerst du dich an die Krombacher “Premium”Pils Werbung?^^
                In Bezug auf Fahrzeuge hat Mercedes früher einmal wunderbar zuverlässige und solide Fahrzeuge gebaut, also den Eigenschaften, die man landläufig mit Mehrwert oder “Premium” in Verbindung bringt. Die alten Mercedes wurden aber nicht mit “Premium” beworben. Man sieht, es ist lediglich ein Marketingbegriff, den Mercedes oder Audi oder BMW heute ebensogut wie ebensoschlecht ausfüllen. Die Unterschiede zwischen den Marken verschwinden nach und nach (Front- ,Allradantrieb auch bei MB oder BMW, ähnliche Motorenstrategie etc.). Gleichzeitig haben andere Nicht-premium-Marken zb wesentlich besseren Service oder Garantiebedingungen.
                Sicherlich bietet Premium noch etwas mehr Motorleistung, weniger Innengeräusch oder etwas wertigere Materialien aber steht der Preis dafür nicht in Relation zur Leistung. Premium ist nicht preiswert, der Kunde bezahlt unverhältnismäßig mehr Geld weil das Marketing gut funktioniert.
                Übrigens sehe ich durchaus noch Unterschiede in der Produktpalette, so hat Audi zB den A5 Sportback oder einen R8, Mercedes die G-Klasse oder den SL. Es ist also nicht so, dass nur BMW etwas Besonderes bietet. Das Problem von Audi in den USA war, wie bei Toyota, üble Nachrede. Man hat die damals aufstrebenden Ingolstädter wegen nachweisbar falscher Anschuldigungen dermaßen gepiesackt, dass Audi fast den Verkauf von Autos in USA eingestellt hätte. Jetzt ist man gerade dabei, das Händlernetz sukzessive auszubauen.

                Apropos Audi, interessant, dass du sagst, der A1 läge hinter den Erwartungen zurück. Kannst du denn quantitativ die Erwartungen von Audi bezüglich des A1 in Relation zu den Verkäufen setzen?

                • der_ardt

                  Rupert Stadler Anfang Oktober 2010

                  “Wir werden bis Ende Oktober die Jahresproduktion von 50.000 A1 verkaufen.”

                  Rupert Stadler im November 2010

                  “Wir werden bis zum Jahresende 30.000 bis 40.000 A1 ausliefern.”

                  Rupert Stadler im Januar 2011

                  “Das Verkaufsziel für 2010 von 25.000 bis 30.000 A1 ist erfüllt worden.”

                  EDIT: Quelle: http://tinyurl.com/c7flx8s

                  • rondanb

                    Also, diese von dir genannten Zahlen sind ja nun wirklich von vorgestern, sorry. Wir haben das Jahr 2013, und ich denke auf dieses oder 2012 hat sich Steve “8178” bezogen, da von auch von heute sprach.
                    Aber da bisher keine richtige Antwort kam, habe ich mich mal belesen.

                    In Bezug auf deinen Beitrag habe ich herausgefunden, dass Mini im Einführungsjahr 2001 genau 24980 Mini ausgeliefert hatte aber im selben Zeitraum 42395 Mini produziert hatte:http://www.bmwgroup.com/publikationen/d/2002/pdf/gb2002_gesamt.pdf. Dort klaffte ebenfalls eine große Lücke zwischen Produktion und Verkauf.

                    Zum A1: dort wurden im ersten vollen Produktionsjahr 118200 Audi A1 ausgeliefert. Das entsprach in etwa der Zielvorgabe von 120000 Fahrzeugen, die von Audi erst von 80000 auf 100000 Fahrzeuge und später sogar auf 120000 Fahrzeuge angehoben wurde.
                    Es verhält sich also so, dass bisher der A1 voll im PLan liegt und sogar die anfänglichen Erwartungen um über 30% übertroffen hat.
                    Für 2012 liegen noch keine Zahlen vor aber es wird von einem weiteren erfolgreichen Jahr gesprochen.

                  • der_ardt

                    Es wurde auch bzw. gerade über die Einführungszeit gesprochen und dabei unter anderem erwähnt, dass Mini Probleme bei dem Relaunch hatte, Audi jedoch den A1 planmäßig absetzen konnte; deshalb mein Kommentar (du hattest im letzten Absatz danach gefragt).
                    Wenn dem so ist, was sind das dann für Stadler-Aussagen? Wenn für die drei ersten Monate (Okt.-Dez ’10) 50000 A1 produziert und verkauft werden sollten, ist im Folgejahr nach der Einführung eine Kapazität von 120000 A1 auf 12 Monate nicht gerade die von mir erwartete Rekation auf “über 30%” übertroffene “anfängliche Erwartungen”.
                    Dass der A1 langfristig ein Erfolg wird, habe ich nie bestritten. Mini ist in meinen Augen stark überteuert und der Polo als Basis für den A1 dem Mini klar überlegen (in Preis/Leistung). Denen, die auf Lifestyle gesteigerten Wert legen, ist der A1 als Kultobjekt dem Mini einfach kaum ein Konkurrent. Dazu kommt, dass der A1 für viele wie eine Karrikatur größerer Audis wirkt. Das Gesamtpaket ist dem Mini aber mehr als ebenbürtig. Bleibt abzuwarten ob und wie Mini den Kultstatus weiter umsetzt/ausnutzt/ausbaut.

                • Sebastian

                  Ich stimme dir vollkommen zu, wenn du den Begriff Premium kritisch hinterfragst. Insbesondere wenn es darum geht, welche Qualität dahinter steht oder welche Differenzierung von anderen nicht-premium Herstellern.
                  Wenn Du davon sprichst, dass es ein von der Marketingabteilung geschaffener Begriff ist, liegst du vollkommen richtig. Es ist das Image, dass Premiumhersteller mit ihrem Marketing schaffen, das das eigentliche Premium schafft.
                  Machen die Werbungen von Mercedes, Audi, BMW auf pragmatische nützliche Dinge aufmerksam? Nein, vor allem in den USA bewerben sie Zusatzextras, die, man könnte sagen, überflüssig sind.

                  Also meiner Meinung nach geht es bei den sogenannten Premiumherstellern nicht um deutlich bessere Produkte, sondern lediglich um das Image, das verkauft wird. Dieses Image macht Premium aus und nicht die Qualität(Die sicherlich ein hohes Maß haben muss) der Fahrzeuge.

  • szili76

    Wenn man so sieht, dann geben wir Phaeton und Touareg auch zum Audi.
    Gleiche group, hochpreisige Autos.
    Ich will absolut kein Diskussion, vergleichen wir aber Apfel mit Apfel. (BMW:Audi)

    • Pro_Four

      …das hat nix mit Äpfel und Birnen zu tun oder welche Früchte du auch nimmst. VW enwickelt den Phaeton und den Touareg selbst und kein Audi, BMW den Mini aber schon.

      Wie oft wird denn dieses Thema noch durchgekaut, freundet euch endlich an, das Mini zu BMW gehört.

  • Stefan

    Ich wusste es. Habe es in einem anderen Thread bereits angekündigt. Stadler wird ganz gepflegt MINI am Ende des Jahres rausrechnen und sagen Audi ist Premiumhersteller Nr. 1. Gezielt wird auch die Presse desinfomiert, die bereits auch Mini rausrechnet. Man muss nur mal ntv online lesen und das Kraftfahrzeug Bundesamt rechnet seit diesem Jahr Mini auch extra.

    • Adi

      Ohh interessant deine Verschwörungstheorie gegen die Marke mit den 4-Ringen. Mir doch sowas von Latte wer von wem mehr oder weniger Autos verkauft, davon habe ich doch nix und ich vermute 99,9% der Leser dieses Blogs ebenfalls.

  • szili76

    Z.b.:

    MQB, MLB: wer hat es entwickelt?

    V6 TFSI, V6 TDI, V8 usw. Wer entwickelt?

    Und geht in VW, Audi, Porsche usw.

    Dann welche Marken sollen verglichen werden?

    BMW:Audi wenn man diese 2 vergleicht, dann Korrekt und Apfel, mit Apfel.

    Mini, Rolls usw. haben andere markenlogos, trotz BMW entwicklung. Genauso ist es bei VAG.

    • BMW_550i

      Nur, das Problem ist nunmal, dass Audi (als VW-Entwicklung) sich als Premium-Fahrzeuge ausgeben, nur weil der Innenraum “besser verarbeitet” ist. VW als Kernmarke (Golf, Jetta, Passat) sind aber keine Premium-Wägen. Der Antrieb gleicht aber bei einem VW und Audi weitestgehend. Nun wird aber Audi, trotz Antrieb und Technik von VW (ist ein Misch-Masch) als Premium verkauft.

      BMW als Kernmarke ist Premium, da nunmal die BMW AG auch BMW entwickelt und die Technik nicht von XY stammt. Dasselbe bei Mercedes-Benz. Ob nun Smart von Benz ist oder nicht, ist egal – denn Premium ist weder MINI, noch Smart. Audi verkauft aber diese ganzen Zwerge als Premium-Dreck.

      Leuchtet es ein?

      • Rolfi

        BMW verkauft also Mini nicht als “Premium-Dreck”?? Die Preisliste von Mini hast du aber schonmal in der Hand gehabt? Egal ob anfans mit Chrysler Motoren und oder nun mit PSA Motoren, gekauft wirds trotzdem. Gerade anfangs war die Qualität ein schlechter Witz beim Mini für die aufgerufenen Preise.
        Genauso wie die Premium Freunde aus Stuttgart. Ich wusste gar nicht das Renault nun Premium ist. Oder wieso verbaut Mercedes z.B. in der A-Klasse oder im Citan dessen Diesel Motoren?
        Dieses ganze Premium Gerede finde ich sowieso witzig. Ich bin für einen großen Automobilzulieferer tätig. Wir fertigen u.a. diverse Steuergeräte für nahezu alle in Deutschland produzierenden Autohersteller, egal ob BMW, Mercedes, VW, Opel oder Ford. Der einzige Unterschied an diesen Teilen ist zu 99% der Aufdruck auf dem Plastikgehäuse, das wars dann aber auch schon. ;-)
        Ein iPhone ist das beste Beispiel das dieses System aber bestens funktioniert, unterm Plastikdeckel wild zusammengekauftes Zeugs von Samsung, LG, Sharp und Co. mit einem saftigen Preisaufschlag unter die Leute gebracht, ist ja schließlich Premium in der Werbung.

        • BMW_550i

          MINI wird nicht als Premium verkauft. Es ist kein Premium-Hersteller. Ich meitne mit dem Premium-Dreck (den du so bezeichnest) die Hersteller BMW, Mercedes und eben Audi. ;-)

          BMW verbaut keine PSA-Motoren, das ist ein Blödsinn, der im Internet verbreitet wird. Es gibt lediglich einen Prince-Motor, welcher aus der Zusammenarbeit zwischen PSA und BMW entstanden ist. Dieser basiert auf dem BMW N20-Motor, welcher quasi sein kleiner Bruder ist. Er hat Valvetronic, Doppel-VANOS, HPI und TwinScroll – diese Innovationen stammen von BMW – der Block wurde evtl. von PSA entwickelt, mehr auch nicht. Merkt man auch an den nicht BMW-typischen Bohrungen/Hub des Motors! ;-) Ein PSA Motor ist das nicht, da bist du nicht gut informiert.

          Ich glaube, den Prince-Motor kann man neben den tollen Motoren von der AG und der M GmbH vernachlässigen. Scheiß’ auf den Motor ;)

          Grüße alle aus MUC!!

  • szili76

    Und Audi verkauft trotzdem mehr Autos :-)
    Total logisch. :-)

  • szili76

    Infinity, Lexus, Bentley usw. sind dann auch kein Premiumhersteller?

  • Der_Namenlose

    Man merkt, die Audianer warten alle auf solche Ereignisse, um dann, im Falle des Eintretens, das Ganze marketingtechnisch auszuschlachten.
    Einige Anmerkungen:
    Erstens: A1 wurde als Gegenstück zu BMWs MINI positioniert. Also zählt man entweder MINI dazu oder zieht A1 ab. Fertig.
    Zweitens: Diese Zahlenspiele kommen hauptsächlich von der Seite des VW-Konzerns. Was zählt ist lediglich, wie viel Umsatz ein Laden macht. Und der Umsatz zeigt, dass die Zielgruppe der sogenannten Premiumhersteller mehr für BMWs als für Audis auszugeben bereit ist. Ich verstehe auch nicht, wieso Mercedes das bei der ganzen Diskussion nicht einbringt und nicht darauf hinweist.
    Drittens: VW-Konzern legt das Augenmark immer auf das, was ihr besser gefällt: im Falle von Audi zählt die Marke, im Falle vom größten Autohersteller der Welt wird dann alles in einen Topf geworfen. Denn sonst würde VW nicht einmal in den nächsten 20 Jahren in die Nähe von Toyota kommen.
    EDIT: noch ein Kommentar zu ntv: wenn man die letzten zwei Jahre sich ntv angeschaut hat, dürfte man es bemerkt haben, dass dieser Sender sich ziemlich AMS-ähnlich verhält.

    • Ecki

      Es gibt deine Meinung und es gibt andere. Sich also hinzustellen und seine Meinung als allgemeingültigen Maßstab hinzustellen, ist vollkommen sinnlos.

      Und: meines Wissens nach zählt z.B. auch Toyota Lexus oder Scion zusammen, um auf die einschlägigen Stückzahlen zu kommen. Ein Lexus ist aber trotzdem kein Toyota oder Scion, trotz teilweise gemeinsamer Entwicklung und Fertigung.

      • Der_Namenlose

        Und nun zu Dir Ecki. Weißt Du, es geht hier nicht um meine Meinung. Speziell be ider Zählweise geht es um Korrektheit und nicht wie jeder das sich wünscht. Wenn ich mich mit anderen Vergleiche, dass muss ich das korrekt machen, ansonsten will ja nur blenden (=> Audi).

        Und Dein Beispiel war wohl ein Schuss nach Hinten.
        Nicht Toyota will Nr. 1 werden sondern VW. Das ist VW’s Dauer(an)spruch. Toyota hat gewiss keine Probleme, Lexus und Scion von seinen Verkaufszahlen abzuziehen, wenn VW Skoda, Seat, Audi und Porsche von seinen Zahlen abzieht. Was glaubst Du,was dann passiert? Wird der Unterschied zwischen VW und Toyota größer oder kleiner? Na, soll ich raten oder machst Du es selbst?

        • Pro_Four

          ;DDp

        • Ecki

          Lieber “Namenloser”, es geht im Leben immer um Meinungen. Dass du die deinige vehement vertrittst, ist nur logisch. Es ist aber der Diskussion abträglich wenn man anderen per Totschlagargument die eigene Meinung abspricht. Auch theorethische Überlegungen wie Hinzurechnen oder Abziehen von Automarken sind ja Meinungen, so sind manche eben der Meinung, dass Marken nur mit Marken und Konzeren nur mit Konzernen verglichen werden sollten. Dass die VW Gruppe bzw. die Toyota Corp. all ihre Marken einbeziehen wenn es heißt Verkäufe von 9,xx Mio, ist aber ausnahmsweise keine Meinung, sondern ein Fakt, nachzulesen in den jeweiligen Geschäftsberichten.

          Auf deine provkativen Anspielungen bezüglich Audi und VW gehe ich nicht weiter ein. Du wirst selber wissen, warum du das tust und was dir so etwas bringt.

    • cisi

      “A1 wurde als Gegenstück zu BMWs MINI positioniert. Also zählt man entweder MINI dazu oder zieht A1 ab. Fertig.”
      “Wobei, der Mini ist ja BMW’s A1 gegenstück, wie es dann aus sieht wissen wir alle. :-)”

      so ein blödsinn. Wenn diese theorie stimmen sollte dann würde auch der golf als Gegenstück zum 1er gelten. (nat. auch die skoda und seat version)
      Das wäre die komische theorie aus seiten audi angewandt. Und dann kann bmw sich mit seien zahle eh verstecken gehen (wenn wir die gruppe als ganze betrachten) und heulen mit den lächerlichen/mikrigen verkaufszahlen.

      Die verkaufszahlen sind ja eh nur was für beteiligte an bmw… seid ihr da groß beteiligt oder was bringt es euch wenn bmw mehr als audi verkauft? Seid ihr echt so scharf drauf, dass bmw so ein ultra massenproduzent alla vw wird.

      Für mich wärs wichtiger wenn die angeboteten fahrzeuge interessanter werden, das bringt mir was wenn ich es dann kaufe. Warum gibt es keien neuen Z4M z.b. 335d nur xdrive… 335d kein manuelles getriebe (bereits im alten 3er).
      Und dass möglichst WENIGE leute das gleiche auto fahre wie ich. Ein bisschen Exclusivität, nicht masse die jeder vorm haus stehen hat.

      • Der_Namenlose

        Wenn die Zahlen für Dich nicht wichtig wären, hättest Du Dich nicht darüber aufgeregt.

        Erst einmal zur Positionierung.

        “Wobei, der Mini ist ja BMW’s A1 gegenstück, wie es dann aus sieht wissen wir alle. :-)”

        Was soll dieser Spruch? Sind wir im Kindergarten?

        Es gibt viele Aspekte der Positionierung. Bei A1 geht es aber nicht einfach darum, einen Wagen in der gleichen Klasse anzubieten wie BMW. Es ist halt affig, wenn man versucht etwas zu sein, was man nicht ist. Dass inzwischen nicht nur die Säulen, sondern auch das Dach farblich abgesetzt sein können, wie bei MINI, sei geschenkt. Aber war es bei Audi üblich Foliensätze oder Kompetition kits anzubieten? Einen A1 kannst Du außen und innen inzwischen so so bunt bestellen, wie einen MINI. Ist wohl nur ein Zufall oder? Selbst bei der Namensgebung gibt es keinen halt: “Life style kit union square”, wieso nicht gleich Union Jack?
        Am schlimmsten ist es aber, einen A1 selbstherrlich als Lifestyle-Auto zu bezeichnen. MINI ist Kult und steht für Life-Sytle. Das steht außer Frage. Aber ein A1? Ein Auto was von vorne und hinten so aussieht, wie alle anderen Audis, ein Auto was von vorne und hinten wie das Auto der Kanzlerin aussieht, soll für Life-Sytle stehen?

        Es gibt keinen Zweifel darüber, dass Audi den A1 als Gegenstück zu BMWs MINI positioniert hat. Da hilft auch nicht, wenn man wie im Kindergarten schreibt, nein es ist anders!

        Und nun dazu, ob man MINI beim Vergleich der Verkaufszahlen dazuzählt.

        Der Stadler zieht offensichtlich die Verkaufszahlen als Maß des Erfolgs hinzu. Dass diese Zahlenspiele nichts aussagen, habe ich selbst oben geschrieben. Aber dennoch: wenn man Verkaufszahlen als Maß des Erfolgs heranzieht, dann muss man auch einen korrekten Vergleich ziehen. BMW’s Kompaktwagensegment ist MINI. Da gibt es keine weiteren Modelle von BMW. Wenn man Gesamtaudi vergleicht, dann muss man auch bei BMW MINI dazuzählen. Oder man vergleicht Segmentweise.

        Wenn man MINI nicht dazu zählen würde, dann würde das bedeuten, dass es Audi und seinen Jüngern nur darauf ankommt, eine “formal” korrekte Aussage zu nehmen, sich daran “aufzugeilen” und es marketingtechnisch auszuschlachten. Leider kommt es Audi und seinen Jüngern nur darauf an.

        “Für mich wärs wichtiger wenn die angeboteten fahrzeuge interessanter werden, das bringt mir was wenn ich es dann kaufe. Warum gibt es keien neuen Z4M z.b. 335d nur xdrive… 335d kein manuelles getriebe (bereits im alten 3er).Und dass möglichst WENIGE leute das gleiche auto fahre wie ich. Ein bisschen Exclusivität, nicht masse die jeder vorm haus stehen hat.”

        Na super. Da bist Du nicht der Einzige, der sich so etwas wünscht. Aber weißt Du was: Ich finde auch die Menschenrechte und Meinungsfreiheit gut aber auch Freibier. Nur leider haben Menschenrechte, Freiheit und Freibier genauso wenig mit dieser Diskussion zu tun wie Deine vom Thema abzulenkende Aussage.

      • Vergleichsrichter

        Es hat gar kein Sinn die Fakten aufzuführen. Audi und seine nützlichen Journalisten wollen den Mini gerne aus der Vergleichgleichtsrechnung herausnehmen, weil nur so Audi irgendwann die Chance hat, dauerhaft und nicht nur in einem Monat BMW bei den Absatzzahlen zu überflügeln: Audi mit Kleinwagen gegen BMW ohnen Kleinwagen. Umsatzmässig macht Audi eh keinen Stich, weil sie hoffnungslos (> 15 Mrd. €) hinter BMW Automobile liegen

        Was ntv von sich gibt, ist also gezielte Fehlinformation. Man zählt nicht Fahrzeugkonzepte zusammen sondern nur Markennamen. Der Mini als Teil von BMW (Hersteller BMW!, nicht Audi, Seat usw. ) ist ürbrigens durchschnittlich deutlich teuerer und daher eher Premium als der Audi A1, ein meines Polo Derivat.

        • olli

          Was genau ist denn dein Problem?

  • TripleB

    ich freu mich schon auf die nächste Diskussionsrunde wenn BMW sein eigenes Modell im A0 Segment neben dem Mini bringt… :p

  • quickjohn

    Den Meinungsaustausch ob die BMW-Group Mini ais Premium ‘verkauft’ oder vielleicht auch nicht kann man sich sparen, wenn man sich die, seit Jahren verwendete Eigendefinition von BMW zu dieser Thematik, vergegenwärtigt:

    “Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Husqvarna Motorcycles und Rolls-Royce einer der weltweit erfolgreichsten Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern.”
    Wie gesagt, das ist die Eigendefinition die auf allen BMW-eigenen Veröffentlichungen nachzulesen ist und bzgl. Husqrvana ein update benötigt! lso – über die Eignsih n BW kann man niht diskutieren.
    Was nun den Mehrverkauf im Januar von Audi gegenüber der Marke BMW betrifft, so kann von einem Überholen wohl kaum die Rede sein. Der Grund liegt einzig im starken Verkauf der BMW-Fahrzeuge in den Monaten Nov./Dez. 2012 der die Läger in USA u. China leergeräumt (und nebenbei bemerkt deutlich über der max. mtl. Prokutionskapazität lag) hat.
    Das Nachbestücken mit Modellen die nicht vor Ort (sondern in D) gebaut werden dauert halt – bei 3-5 wöchigen Transportwegen.
    Dieses ‘Problem’ hatte Audi aufgrund der eher schwachen Dezember-Verkaufszahlen eben nicht.
    Der Audi-Vorstand weiss natürlich um die ‘Nachschub-Probleme’ von BMW und hat sich deshalb die entsprechenden Triumphmeldungen verkniffen – wohl wissend dass es im Februar schon wieder ganz anders aussehen wird ………
    Warten wir also ruhig ab …….

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