BMW: Kapitalverflechtung mit PSA Peugeot Citroen nicht interessant

Sonstiges | 11.02.2012 von 10

Seit einigen Jahren arbeitet die BMW Group auf dem Gebiet der quer montierten Vierzylinder für die Modelle der Marke MINI eng mit PSA Peugeot Citroën …

Seit einigen Jahren arbeitet die BMW Group auf dem Gebiet der quer montierten Vierzylinder für die Modelle der Marke MINI eng mit PSA Peugeot Citroën zusammen, seit dem vergangenen Frühjahr wird im Rahmen des Joint Ventures “BMW Peugeot Citroën Electrification” auch gemeinsam an Hybrid-Technik gearbeitet.

Am Rande des CAR-Symposiums in Bochum, bei dem sowohl der BMW-Vorstandsvorsitzende Dr. Norbert Reithofer als auch PSA-Chef Philippe Varia anwesend waren, wurde nun die Frage einer möglichen Kapitalverflechtung als weitere Intensivierung der Partnerschaft in den Raum gestellt. Interessant ist, dass aus Sicht des BMW-Chefs mit dem Wörtchen “Nein” alles zum Interesse der Münchner gesagt ist, während sich Varia laut Automobilwoche nicht festlegen wollte: “Die Antwort (von BMW) ist heute nein, aber morgen vielleicht ja.”

Auch darüber, ob die derzeit in Fahrzeugen beider Unternehmen verbauten Motoren theoretisch auch für andere Marken erhältlich sein würden, ist man offenbar nicht uneingeschränkt einer Meinung: Während Varin alle PSA-Kooperationen als grundsätzlich offene Plattformen bezeichnet, müsse laut Reithofer zunächst eine erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Konzerne realisiert werden, bevor Dritte ins Boot geholt werden.

Reithofer sagte außerdem, dass BMW über einen Ausbau der Produktionskapazitäten in den USA und Südafrika nachdenke, um der anhaltend hohen Nachfrage zu begegnen. Ergänzend möchte BMW auch in Brasilien ein neues Werk eröffnen. Im Jahr 2011 sei man durch die eigene Produktionskapazität limitiert gewesen und konnte daher weniger Fahrzeuge verkaufen als mit größerer Kapazität.

(Quelle: Automobilwoche.de)

  • Anonymous

    Bin grundsätzlich nicht so ein freunt dieser Koopereation
    die Motoren sind ja auch nicht so der Hammer…
    Da hat´s Audi natürlich schon leichter 🙁
    Ich finde man sollte stärker mit Mercedes zusammen arbeiten!

    • Bonzai4ever

      Motoren nicht so toll? Der Prince Motor war ein paar Mal engine of the year im MINI, engineered by IAV

      • Anonymous

         ..sehe ich nicht anders, die kleinen Minimotoren sind Bench und wurden schon einigemale ausgezeichnet. Das passt für den Mini hervorragend!! 😉

  • Anonymous

    Für den MINI passt das, für einen BMW nicht.

    emirbmw

    • Mitsu

      Nicht mehr lang und BMW wird nicht mehr zwischen Motoren für Mini und Motoren für BMW unterscheiden. Man denke nur an die BMW-Modelle mit Vorderradantrieb.

      • Anonymous

         Ich hoffe, dass dies nur in dem BMW-Van und dem BMW 1er (mit FWD) passiert und die restlichen Modelle (ab 2er) alle wieder BMW-Motoren bekommen ;-))

  • tk14

    Schaut auf Mercedes, da läuft doch das gleiche Spiel…

    Ich würde mir auch eher wünschen das Mercedes und BMW da enger zusammenarbeiten würden. Das würde deutlich besser passen als günstige, französische Kleinwagenmotoren in die deutsche Premium Mittelklasse einzubauen…

    • Jerome Reuter

      Ich kann mir eine Kooperation auf dem Motorensektor zwischen BMW und Mercedes einfach nicht vorstellen. Die Blöße würde sich doch in München keiner geben – wie mal agedacht war – und einen Mercedes-V12 unter die Haube setzen. Ebenso hat Mercedes in letzter Zeit wirklich ganz beeindruckende Aggregate auf den Markt gebracht, z.B. den neuen AMG-Sauger und die V8-Biturbo-Motoren. Die V6 kamen nie an die Maschinen von BMW heran. Aber ausgerechnet Mercedes will 2015 zum R6 zurück, jetzt, nachdem BMW von diesem Konzept sukzessive abrückt. Eine Zusammenarbeit sehe ich allerhöchstens noch bei aufgeladenen Vierern – und da sitzt MB schon mit Renault im Boot..  

      • Anonymous

        Nicht dass es eine besondere Rolle spielen würde – aber es sollte der BMW V12 bei Daimler und Maybach eingebaut werden. War eigentlich auch klar wenn man sich den damaligen Entwicklungsstand der Motoren von Daimler (3-Ventiler Saugrohr-Einspritzer) und BMW (4-Ventiler Direkteinspritzer) vor Augen hält …..

  • Anonymous

    Zur eigentlichen Kernbotschaft dieses Artikels möchte ich anmerken dass ich Reithofer’s ablehnende Haltung gut verstehen kann. Welchen Vorteil sollte BMW daraus ziehen, den die Kooperation nicht bieten könnte?

    Bei der Motoren-Koop hat BMW als Konstrukteur von PSA gelernt wie Motoren in sich Grossserie kostengünstig produzieren lassen und von dieser Kostendegression auch profitiert. Nachdem die künftigen 3- und 4-Zylinder Motoren (incl. Diesel) aus der gleichen Motorenfamilie stammen wächst BMW/Mini schon selbst in entsprechende Stückzahlen.

    Als Investment scheint der ertragsschwache PSA-Konzern für BMW wenig attraktiv. Die darzustellenden Synergieeffekte wären aufgrund der durchgängigen PSA-Frontantriebskonzeptionen (z.B. keine R6-Motoren, bzw. andere Achsantriebe) auch ziemlich limitiert.

    Und – man würde sich dann als grosser Playern auch Koop-Möglichkeiten mit Anderen verscherzen.
    Und zum Schluss – es gibt kaum Beispiele dass derartige Verflechtungen wirklich ein glückliches Ende nähmen.

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