AutoCar zum BMW-Fronttriebler auf MINI-Basis: Vorstellung noch 2012?

BMW 2er Tourer | 25.01.2012 von 26

Mit dem Gedanken an einen Fronttriebler von BMW dürften sich die meisten Freunde der Marke inzwischen arrangiert haben, denn ändern lassen sich die bereits getroffenen …

Mit dem Gedanken an einen Fronttriebler von BMW dürften sich die meisten Freunde der Marke inzwischen arrangiert haben, denn ändern lassen sich die bereits getroffenen Entscheidungen ja ohnehin nicht mehr. Seit Monaten ist klar, dass sich die unterhalb der 1er-Reihe positionierten Modelle eine technische Plattform mit der nächsten MINI-Generation F56 teilen werden und die Offiziellen haben mehrfach betont, dass auch diese BMW-Modelle die markentypische Freude am Fahren vermitteln sollen.

Nicht nur MINI-Fahrer wissen, dass auch Fronttriebler viel Spaß machen können, aber eingefleischte BMW-Fans dürfte man dennoch kaum vom alternativen Antriebskonzept überzeugen können – was aus Sicht von BMW allerdings auch kein größeres Problem ist, denn die Zielgruppe ist ganz offensichtlich eine andere.

Während sich der nächste MINI unter der Regie des neuen Chefdesigners Anders Warming relativ deutlich vom aktuellen Modell abheben soll, dürfte er trotzdem ein Auto bleiben, das sich von der Masse abhebt und versucht, viele Lifestyle-Punkte zu sammeln. Der BMW auf gleicher technischer Basis dürfte deutlich maskuliner auftreten und dieselbe Zielgruppe wie der Audi A1 ins Visier nehmen.

Bei der britischen AutoCar gibt es nun neue Spyshots zum Fronttriebler aus München, interessanter sind aber die Aussagen im Text: Demnach befindet sich das Fahrzeug bereits in den letzten zwölf Monaten der Testphase und werde noch Ende 2012 offiziell vorgestellt, was für einen Marktstart Anfang 2013 sprechen würde.

Unter der kurzen Haube sollen vordergründig Dreizylinder-Motoren mit 1,5 Liter Hubraum (N37) zum Einsatz kommen, die auch die nächste MINI-Generation antreiben werden. Interessant ist außerdem, dass die Kunden die Option haben sollen, gegen Aufpreis vier angetriebene Räder zu erhalten und den Fronttriebler zum Allradler zu machen.

Während der nächste MINI eine Gesamtlänge von etwa 3,80 Metern bieten wird, ist die Plattform laut AutoCar auch für Modelle mit einer Länge von bis zu 4,30 Metern geeignet, womit man bereits in der Golf-Klasse angreifen und eine etwas günstigere, aber weniger dynamische Alternative zum BMW 1er F20 mit Hinterradantrieb anbieten könnte.

Im Visier dieses Modells dürften dann aber vor allem die neue A-Klasse von Mercedes und die neue Generation des Audi A3 stehen, die beide über ein vergleichbares Antriebskonzept verfügen. Insgesamt sollen die verschiedenen BMW-Varianten auf der genannten Plattform in einigen Jahren für Stückzahlen von bis zu 300.000 Einheiten gut sein.

  • driver

    Dreizylinder…Frontantrieb…Luzifer persönlich hätte das Auto nicht teuflischer bauen können ^^

    Aber wenn es sich verkaufen lässt…mir solls recht sein. Bin ja kein potentieller Käufer…;)

    • Die BMW Group muss einfach in dem Markt auch auftreten. Wenn man ein Auto in der Klasse möchte, dann findet man bei BMW nichts.
      Von daher ist die Antwort eigentlich klar, dass BMW solche Autos anbieten sollte, vor allem um die MINI Platform noch vielfältiger nutzen zu können.
      Die Frage ist höchstens ob eine Premiummarke dafür das richtige ist bzw. ob BMW aus den Verkaufszahlen des A1 was gelernt hat.

      • Anonymous

        Gehst du die Problematik nicht von der falschen Seite an?

        Die zweifelhafte Materialanmutung im Interieur des X1 zeigt doch deutlich, dass der angestrebte Spagath nicht ewig breit zu bewerkstelligen ist. Irgendwann reißt halt die Buxe. 

        • BMW-Fan/a

          Man kann daran sowieso nichts mehr ändern, da sich BMW nunmal dazu entschlossen hat. Gleiches gillt für die Abkehr vom 6-Zylinder, 4-er Coupe usw. Einziger Trost scheint zu sein, dass es eine grundsätzliche Entwicklung zu geben scheint die man auch bei Audi und MB beobachten kann.

          • Das macht die Autos doch nicht schlechter.
            Der 6er Coupe und GC sind ein Traum. 
            Und der 5er und 3er sind auch top, der 4er wird da mit Sicherheit nicht hinten anstehen. Ich finds sogar ganz gut, dass der einen neuen Name bekommt, es gibt genügend, die gar nicht kapieren, dass das Coupe ein ganz anderes Auto ist und über der Limo steht. Und das wird beim 4er noch weiter gehen. 
            BMW ist im Vergleich zu den anderen Konzernen klein und trotzdem so erfolgreich, aber damit das so bleibt und damit auch die Entwicklungen finanzierbar bleiben, ist es nur konsequent die Palette auszubauen. Und ein Auto auf der gleichen Plattform wie der Mini ist noch der sinnvollste Weg um in dem Markt bestehen zu können wo der Preis die Richtung angibt. BMW hat nun mal keine andere Marke für das Segment. 
            Die 4-Zylinder sind für die Breite Masse, aber das war ja bisher auch schon so, das geht immer weiter, weil die Motoren immer Leistungsstärker werden.
            Ich find auch nicht alles gut, aber solangs trotzdem noch gute Motoren gibt und solang die Autos nicht schlechter werden, tut mir das doch nicht weh.

  • Stefan

    Das äußere dieses Fahrezugs ist doch längst bekannt. Seit einem Jahr! Sogar hier veröffentlicht:

    http://www.bimmertoday.de/2011/01/27/erstes-bild-vom-bmw-fronttriebler-in-der-seitenansicht-aufgetaucht/ 

  • Simon

    Solange es keine Kardanwelle in Serie gibt, ist das Auto nichts für mich…

  • Mitsu

    Hallo bimmertoday: Die gezeigten Spyshots zeigen ganz sicher kein BMW, der den Audi A1 im Visier hat. Es handelt sich bei den gezeigten Bildern um den kommenden Minivan (Dass ich das Waort mal im Zusammenhang mit BMW schreiben werde,…). Die Bilder gab es aber schon vor einigen Tagen auf der ams-Seite.

    • Anonymous

      Schnuppert also eher nach B-Klasse Konkurrent?

  • Anonymous

    Einfach nur Schwachsinn. Grundsätzlich gebe ich auf der BAB keine Lichthupe, wenn es um BMWs geht – die Meisten fahren dann rechts, aber diesen 1er mit Frontantrieb (= möchtegern BMW) wird mein E60 verschlucken: 😀

    Finde es sehr schade, wie dem auch sei – man muss leider damit leben!

    emirbmw

    • Anonymous

      …verschlucken?? dann verschluck dich mal ned…..

      ;o)

      • Simon

        nunja, “das schwierige am Katz und Maus spielen ist zu wissen, wer die Katze und wer die Maus ist”
        Wenn es den BMW-Van mit den N20B20 der größten Ausbaustufe gibt, dann dürfe Emirs E60 (ausser es ist ein V8 oder V10) schon schwer tun 😉

        • Anonymous

          Simon, schön, dass du den N20B20 mit 245 PS schätzt. Leider spielt unter dem Häubchen meines E60 ein V8 mit 4,8 Liter und 367 PS 🙂

          Mein Motto:

          Jage nicht, was du nicht töten kannst ;-)) Und da gibt es so Einiges, was ich töten kann – einem Stärkern mache ich immer Platz.

          emirbmw

          • Anonymous

            BMW zu fahren hält den typischen Passatfahrer nicht davon ab, mit Tempomat bei 135 eine LKW-Kolonne vollkommen schmerzfrei über 1,5 Minuten zu überholen und anschließend auf die nächste Linkskurve zum einscheren auf die rechte Spur zu warten -.-
            In China interessiert es niemanden ob man rechts überholt und Hupen ist wirklich noch als Hinweis, nicht als Beleidigung, angesehen.. So gesehen ist der chinesische dem deutschen Verkehr echt überlegen

            • Anonymous

              ..ich bin auch dafür, rechts wieder überholen zu dürfen.

              <>

              Es nervrn nicht die sogenannten Drängler sondern, die die es provozieren. Diese notorischen schleichenden Linksfahrer gehen mir sprichwörtlich echt auf den Wecker…

              Lenny, ich mach schon mal ne Fanseite auf… ;D

            • Tikltakl

              Ich zweifle etwas an deinem Verstand. Der chinesische Verkehr ist eine Katastrophe, wirklich gefährlich, bin froh dass es bei uns gesitteter zugeht. Der typische Passatfahrer fährt seinen Passat übrigens als Firmenwagen TDI und tritt ihn bis zum Abwinken. Immer diese Klischees.  

            • Tikltakl

              Ich zweifle etwas an deinem Verstand. Der chinesische Verkehr ist eine Katastrophe, wirklich gefährlich, bin froh dass es bei uns gesitteter zugeht. Der typische Passatfahrer fährt seinen Passat übrigens als Firmenwagen TDI und tritt ihn bis zum Abwinken. Immer diese Klischees.  

              • Anonymous

                Mein “so gesehen” bezog sich auf den Aspekt dass man rechts überholen darf und dass die Menschen hupen um sich bemerkbar zu machen, nicht um Frust abzuladen. Das Chaos sowie die chronisch überfüllten innerstädtischen Straßen beziehe ich da nicht mit ein 😉
                Und zu den Passatfahrern: Auf den norddeutschen Autobahnen die ich befahre ist das die reinste Plage, eben die 2.0 TDI-Passats. Da kann das Auto nichts für, aber auffällig ist es schon.

            • Anonymous

              Ich verstehe deine Meinung. Jedoch habe ich einmal den Fehler gemacht bei 230 km/h rechts zu überholen. Bin davor 250 km/h gefahren – kerzengerade Strecke – ein Audi A3 ist links ca. 170 km/h gefahren, obwohl ALLES frei war (!) rechts – keine LKWs oder PKWs. Ich habe den schon vom Weiten gesehen und natürlich Lichthupe betätigt (schon sehr, sehr weit). Dann bin ich aufgrund der Differenz der Geschwindigkeit natürlich immer näher ran gekommen und habe mehrmals Lichthupe gemacht – KEINE Rekation.

              Habe ich mir gedacht, gut ich gehe vom Gas (auf ca. 220-230 km/h runter von 250 km/h) – und rechts überholen – AUF EINMAL! zieht dieser VOLLidiot rechts rüber und wäre ich nicht auf den Pannenstreifen ausgewichen, hätte er mich mit 230 km/h im Gepäck (oder besser gesagt hätte ich ihn nach vorne katapultiert, wie kein anderer) – Gott sei Dank ist dies nicht passiert. Danach bin ich einfach nur geschockt gewesen und bin weiter gefahren. Er hat mir einmal Lichthupe gegeben (wieso überhaupt!?).

              Soviel zu dem Rechts überholen.

              emirbmw

              • Anonymous

                Das war auch mehr ironisch als ernst gemeint und bezog sich eben auf solche Situationen wie deine. Ich fahr oft mit Motorrad Autobahn und dann immer Hahn offen, aber ich habe nie rechts überholt, auch wenns mich oft tierisch juckt.
                In China ist das gute eben, dass besonders die Taxifahrer den Verkehr ziemlich gut beobachten. Die fahren ziemlich (!) krass, aber bei Auffahrunfällen etc. die man so am Straßenrand häufig sieht habe ich noch nie ein Taxi gesehen, obwohl die schon im innerstädtischen Bereich (7 Mio Einwohner) gut 10% des Verkehrs ausmachen.

              • Mitsu

                Ja, solch Wahnsinnige wie dich, die rechts mit 230km/h überholen, gibt es leider. Dir sollte man die Fahrerlaubnis auf Lebenszeit abnehmen!

                • Anonymous

                  Sollte ich vielleicht meine Bremsen belasten und von 250 km/h auf 120 km/h abbremsen, wegen einem Idioten, der das RECHTSFAHRGEBOT nicht kennt? 🙂

                  Ne, das tue ich meinem Auto nicht an.

                  Nach mehrmaliger (!) Lichthupe und FREIER Autobahn, OHNE VERKEHR und OHNE TEMPOLIMIT, ist der FAHRER GEZWUNGEN, die Fahrspur nach RECHTS zu wechseln, um einen SCHNELLEREN vorbeizulassen – also bitte rede keinen Schwachsinn – ich fahre schon sehr lange und habe viele Kilometer hinter mir – hatte noch nie einen Unfall – urteile nicht, bevor du nicht weißt – wie, wo wann und was.

                  emirbmw

  • Mitsu

    Ich halte es nach wie vor für nahezu ausgeschlossen, dass BMW einen Kleinwagen mit Frontradantrieb als Pendant zum Audi A1, Polo und Co. auf den Markt bringt. Es sprechen mMn zu viele Dinge dagegen! Erstens muss man sich fragen, wieso BMW dem Mini das Wasser abgraben sollte? Dafür gibt es keinen Grund, zumal der Mini in der Zulassungsstatistik als BMW geführt wird. Darüber hinaus kommt man mit der Nomenklatur durcheinander. Soll der dann wirklich BMW 1 City heißen? Oder gar BMW 0,5?
    Ich gehe davon aus, dass der nächste 1er (der wird ja eh nicht vor 2017 kommen) Frontradantrieb haben wird. Auf der neuen Frontradantriebsplattform kommt eben der nächste 1er, alle Minis, der 1er Van (der sicherlich GT heißen wird), vielleicht dann noch andere 1er Derivate. Derr kommende 2er wird sich die Plattform (auch langfristig) mit dem 3er teilen, genauso wie der X1.

    Wie gesagt, einen BMW Kleinwagen wird es mMn nicht geben.

    • Anonymous

      “Soll der dann wirklich BMW 1 City heißen? Oder gar BMW 0,5?”

      Ne “BMW C1 mit Türen” und auch dieses mal wieder ohne Helmpflicht.

    • Mitsu

      Es heißt übrigens “Vorderradantrieb”….wem sag ich das. 🙂

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