BMW denkt über Produktion des X3 F25 bei Magna in Graz nach

News | 11.08.2011 von 5

Die zweite Generation des BMW X3 mit der internen Bezeichnung F25 wird bekanntlich gemeinsam mit X5 und X6 im US-Werk Spartanburg in South Carolina gebaut, …

Die zweite Generation des BMW X3 mit der internen Bezeichnung F25 wird bekanntlich gemeinsam mit X5 und X6 im US-Werk Spartanburg in South Carolina gebaut, aber momentan genügen die Produktionskapazitäten hinten und vorne nicht, um die große Nachfrage zu bedienen – zuletzt war offiziell von einer 102-prozentigen Auslastung der Werke zu hören. Für die Kunden bedeutet das Wartezeiten von mehreren Monaten, was schon einige Kunden dazu gebracht hat, das neue Auto doch bei einer anderen Marke zu bestellen.

Aus diesem Grund denkt BMW laut der Kleinen Zeitung bereits seit längerer Zeit intensiv darüber nach, freie Kapazitäten bei Magna in Graz zu nutzen und den F25 auch dort bauen zu lassen. Die Österreicher hatten bereits die erste Generation des BMW X3 (E83) gebaut – über 600.000 Einheiten liefen in Graz vom Band – und sind momentan für die Produktion des MINI Countryman R60 verantwortlich.

Für Außenstehende lässt sich momentan kaum einschätzen, wie ernst es BMW mit diesen Plänen ist. Klar ist, dass die Produktion des BMW X3 F25 in Graz einige Vorbereitung erfordern würde, denn das Produktionsnetzwerk der beteiligten Zulieferer ist klar auf die Fertigung in Spartanburg ausgelegt, zudem dürften manche spezielle Maschinen zum Bau des F25 in Graz nicht sofort zur Verfügung stehen.

Für BMW wäre ein solcher Schritt außerdem mit einem gewissen Risiko verbunden, denn falls die derzeit boomende Nachfrage nach dem X3 eines Tages nachlassen sollte, hätte man deutlich zu große Produktionskapazitäten und somit unnötige Kosten. Sobald es weitere Infos in dieser Frage gibt, werden wir natürlich darüber berichten.

  • Hans

    coole Idee, man kann ja in einiger Zeit (wenn der Boom nach dem X3 nachlässt) in Graz den X4 bauen…

  • Anonymous

    Der X5 und X6 verkaufen sich ja immer noch gut aber der X3 läuft sich doch eben erst warm – der wird sich die nächsten Jahre sogar noch besser verkaufen. Die Kapazität in Graz sollte man asap nutzen.

  • XXX

    8 Monate Lieferzeit beim X3? (laut Zeitungsbericht) Da würde ich auch wieder abbestellen.

  • Doch ist der größte Vorteil der Produktion des Fahrzeuges in der USA und der anschließende Import nach Europa der schwache Dollar-Kurs.
    Aber ich denke ehrlich gesagt nicht, dass der aktuelle X3 wieder in Österreich produziert werden soll, denn diese erhöhte Nachfrage wird nur kurzzeitig sein und sich eventuell nur lohnen, wenn man wirklich hohe Stückzahlen fahren kann. Das würde nur sein, wenn sich BMW ordentlich verkalkuliert hat, was ich persönlich nicht glaube.
    Oder BMW nutzt die frei werdenden Kapazitäten in der USA für andere Produkte. Hier denke ich an eine Produktion des nächsten 3ers.
    Lassen wir uns überraschen.

    • C Scheer

      für spartanburg ist der $-kurs gar nicht gut

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