Erfahrungsbericht zu DriveNow: Modernes Car Sharing in München

Sonstiges | 21.06.2011 von 24

Seit dem 9. Juni ist es in München möglich, das neue Car Sharing-Angebot von BMW i, MINI und Sixt zu nutzen. Wie schon berichtet, besteht der …

Seit dem 9. Juni ist es in München möglich, das neue Car Sharing-Angebot von BMW i, MINI und Sixt zu nutzen. Wie schon berichtet, besteht der Hauptvorteil von DriveNow darin, dass es keine festen Abhol- und Abgabestationen gibt und man das genutzte Fahrzeug stattdessen überall innerhalb des Mittleren Rings abstellen kann.

Pro Minute zahlt man 29 Cent, wobei alle Kosten für Versicherung und Kraftstoff bereits enthalten sind. Will man das Auto reservieren und anderen Nutzern nicht zur Verfügung stellen, zahlt man 10 Cent pro Minute. Um ein ungenutztes Fahrzeug in der Nähe des aktuellen Standorts zu finden, kann man entweder die Internetseite oder die für iPhone und Android-basierte Smartphones verfügbaren Apps nutzen.

Unser Leser Dominik hat sich nun persönlich von DriveNow überzeugt und auch einige Fotos für uns gemacht, die uns auch einige Details zur Ausstattung der Mietwagen zeigen. Der gefahrene BMW 118i Fünftürer verfügt unter anderem über Klimaanlage, Radio Professional, Xenon-Licht, Sitzheizung, Multifunktionslenkrad, Sportsitze mit Stoff-Lederkombination und ein spezielles Infotainment-System inklusive Navigationssystem.

Um das DriveNow-Fahrzeug zu öffnen, muss man den Führerschein inklusive der bei der Registrierung angebrachten DriveNow-ID  an das Lesegerät an der Frontscheibe halten. Nach ein paar Sekunden Wartezeit wird das Fahrzeug geöffnet und man wird vom Display im Innenraum mit Namen begrüßt. Nachdem man die Frage nach der Sauberkeit mit “sehr sauber”, “sauber”, “geht so” oder “verschmutzt” beantwortet hat, wird nach möglichen Vorschäden gefragt, was wichtig für die spätere Zuordnung von Unfallschäden ist.

Im Fall von Vorschäden wird eine Telefonverbindung mit der DriveNow-Zentrale aufgebaut, um Art und Umfang der Vorschäden melden zu können. Sind bereits Vorschäden bekannt, fragt das System direkt, ob es neben den aufgeführten Schäden noch weitere Mängel gibt, sodass man nicht ständig dieselben Mängel melden muss. Gibt es keine Vorschäden oder sind alle Probleme gemeldet, kann es losgehen – die Abrechnung der 29 Cent pro Minute beginnt mit dem ersten Motorstart.

Insgesamt ist die Nutzung sehr einfach und intuitiv möglich, was DriveNow zu einer angenehmen Alternative zu anderen Car Sharing-Angeboten macht. Insbesondere die Möglichkeit, das Fahrzeug direkt am Zielort abzustellen und dort bei Bedarf auch reservieren zu können, bietet im Alltag einen echten Vorteil gegenüber Angeboten mit festen Abhol- und Rückgabestationen.

Neben dem BMW 1er kann man bei DriveNow auch MINI Hatchback und MINI Cabrio fahren, auch in den kommenden Jahren wird diese Fahrzeugflotte ständig an den aktuellen Stand angepasst. Wenn im Jahr 2013 das rein elektrisch angetriebene Megacity Vehicle BMW i3 auf den Markt kommt, wird DriveNow eine der Möglichkeiten sein, sich vom Nutzen dieses Stadtflitzers zu überzeugen.

Update: Einige weitere Bilder zeigen nun auch einen MINI Hatchback R56 von DriveNow.

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