1:14,1 in Hockenheim: BMW 1er M Coupé lässt Kritiker verstummen

BMW 1er M Coupé | 23.04.2011 von 37

Der Kleinste wird in Hockenheim zum Größten: Schneller als jeder bisher gemessene BMW M3 E92 umrundet das 1er M Coupé den Kleinen Kurs in Hockenheim! …

Der Kleinste wird in Hockenheim zum Größten: Schneller als jeder bisher gemessene BMW M3 E92 umrundet das 1er M Coupé den Kleinen Kurs in Hockenheim! Mit 1:14,1 Minuten liegt der 340 PS starke Kompaktsportler eine Zehntel vor dem schnellsten bisher gemessenen BMW M3 Coupé, über eine Sekunde vor dem Audi RS5 und auch beinahe eine Sekunde vor dem Audi TT RS (1:15,0), dem die sport auto im Supertest eine ausgeprägte Neigung zum Untersteuern attestiert hat. Auch der Porsche Cayman S kann hier als Handschalter nicht mithalten (1:14,3) und liegt mit PDK nur knapp unterhalb des 1er M Coupés (1:13,9).

Über das querdynamische Potential des kleinen 1ers ist somit eigentlich alles gesagt, denn er muss sich offenbar vor niemandem in seiner Fahrzeugklasse verstecken – wenn wir vom Porsche Cayman R absehen, der dank aufwendiger Kleinarbeit und viel Verzicht eine Zeit von 1:12,4 erreicht und somit noch spürbar schneller ist, aber auch rund 40 Prozent mehr Kapitaleinsatz verlangt.

Die Längsdynamik liegt mit 4,7 Sekunden bis 100 und 17,2 Sekunden bis 200 auf dem erwarteten Niveau und auch vom Fahrverhalten zeigt sich die Fachzeitschrift in Sachen Fahrdynamik äußerst angetan: “Unter Last drängt der Newcomer beim erreichen des hoch angesiedelten Grenzbereichs nämlich durchaus schon mal ein wenig mit dem Heck. […] Gut, dass sicherheitsbewusstes Untersteuern auch heutzutage nicht immer und überall ein Thema ist.”

Unterm Strich zeigt sich Redakteurin Anja Wassertheurer sehr angetan vom neuesten Modell aus Garching und lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass geübte Fahrer bei deaktiviertem DSC jede Menge Freude am Lenkrad erleben können. Wenn man möchte, kann man die Hinterräder jederzeit überfordern und das 1er M Coupé im Drift durch Kurven jagen. Legt man Wert auf messbare Schnelligkeit, genügt die Traktion offenbar für hervorragende Rundenzeiten auf Porsche-Niveau.

Dem letzten Satz aus dem Fazit scheint insofern wenig hinzuzufügen zu sein:

“Mehr Sportwagen braucht eigentlich niemand.”

Den kompletten Test kann man in der aktuellen Ausgabe 5/2011 der sport auto nachlesen.

 

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