Mercedes bemüht sich um sportliches und jugendliches Image

Sonstiges | 18.04.2011 von 9

Seit Jahrzehnten spricht BMW mit einem sportlichen und dynamischen Image und dem Versprechen von der Freude am Fahren Kunden aller Altersgruppen an, was anderen Marken …

Seit Jahrzehnten spricht BMW mit einem sportlichen und dynamischen Image und dem Versprechen von der Freude am Fahren Kunden aller Altersgruppen an, was anderen Marken nicht immer leicht gefallen ist. Speziell Mercedes hat sich ein Image aufgebaut, das primär von den Aspekten Sicherheit, Luxus und Eleganz geprägt ist, Sportlichkeit und Jugendlichkeit verbinden aber relativ wenige Menschen mit der Traditionsmarke aus Stuttgart.

Zumindest in den USA hat man nun offen zugegeben, künftig eine ähnliche Strategie wie die Wettbewerber BMW und Audi fahren und mit kommenden Modellen gezielt jüngere Kunden ansprechen zu wollen. Gemeint ist damit insbesondere die neue Generation der A-Klasse, die bereits in Form eines Concept Cars vorgestellt wurde und ähnlich wie der BMW 1er viel Wert auf Dynamik legt. Genau wie bisher vertraut zwar auch die neue A-Klasse auf Frontantrieb, sie soll sich aber dennoch spürbar dynamischer bewegen und damit der optischen Ankündigung Taten folgen lassen.

Die sportlich positionierte A-Klasse soll Mercedes aber nicht nur neue Kundengruppen erschließen, sondern auch den Marktanteil in diesem Fahrzeugsegment erhöhen. Das ist vor allem mit Blick auf die Vorgaben der US-Regierung und der EU bezüglich des Durchschnittsverbrauchs und der maximal erlaubten CO2-Emissionen wichtig, denn kleinere Fahrzeuge emittieren auch weniger Schadstoffe und machen das Erreichen der Grenzwerte leichter.

Ob es Mercedes gelingt, mit Hilfe einiger weniger Modelle das über Jahrzehnte aufgebaute Image im großen Stil zu ändern, bleibt abzuwarten. Man wird in dieser Hinsicht vermutlich auch nicht zu offensiv sein können, um die bisherige Stammkundschaft nicht vor den Kopf zu stoßen.

Da sich die nun auch von Mercedes angestrebten Markenwerte vor allem in der unteren Mittelklasse und der schon erwähnten Kompaktklasse darstellen lassen, können wir uns hier auf einen spannenden Dreikampf der deutschen Premiummarken einstellen und mit hoher Wahrscheinlichkeit sind jüngere und junggebliebene Kunden am Ende die Sieger, wenn mehrere etablierte Marken gezielt um sie kämpfen wollen.

(Quelle: FTD.de / Bild: Mercedes)

  • Anonymous

    Interessant… Mercedes hat die Marktnische, die sie nunmehr fast ausschließlich mit Produkten versorgt haben verlassen und stößt nun von der Ausrichtung her in “übersättigte” Märkte.

    Dabei versuchen sie sich an Designs die oftmals überzeichnet und übersportlich wirken.

    Mercedes stolpert ja noch Blinder durch die Gegend als ich gedacht hätte. Wofür die Manager so ihre Milliönchen bekommen ;).

    Aber hey.. Wenn sies marketingtechnisch gut beworben bekommen, werden sie ihre Produkte auch los… Audi verkauft seinen Kunden ja auch sche**e für Gold.

    • Chris

      Du hast in einem Punkt recht:
      “Dabei versuchen sie sich an Designs die oftmals überzeichnet und übersportlich wirken.”

      Aber zum Rest deiner Auesserungen faellt mir nur folgendes, etwas spitzes, Zitat ein:
      “Es gibt Leute, die keine Ahnung davon haben, dass sie keine Ahnung haben.” 🙂

      • Anonymous

        Ach ich entschärf das nochmal :D….

        “Dass etwas neu ist und daher gesagt werden sollte, merkt man erst, wenn man auf scharfen Widerspruch stößt.”

        • Chris

          Ohne dir zu nahe treten zu wollen.
          Ich glaube du hast die Aussage deines eigenen Zitates nicht ganz verstanden wie mir scheint?!
          Dies trifft naemlich auf deinen ersten Kommetar zu…..:)

          • Anonymous

            Im Lichte von “Schein” und “Glauben” wankend stand er da… Zu meinem Amüsement ganz wunderbar…

  • Meier

    Schon alleine deine Aussage “Audi verkauft seinen Kunden ja auch sche**e für Gold”, sagt wohl schon alles. Du glaubst wohl auch das BMW seine Teile von anderen Zuliefern einkauft wie VAG, Opel oder Mercedes und die Kacke dann zusammenbaut.

    • Anonymous

      Naja, wenigstens verkauft BMW Fahrzeuge, die auch Premiumtauglich sind – anders bei Audi – hier wird nämlich ein Fahrzeug, das auf VW, Skoda, Seat-Technik basiert, verkauft und als Premium angegeben. Wenn du VW, Skoda oder Seat als Premium bezeichnst, dann kann dir auch keiner mehr helfen. Dass einige Fahrdynamischen Assistentsysteme von Bosch stammen und diese Systeme auch alle Hersteller verwenden, ist klar – da bin ich bei dir. Aber, dass VW-Technik nicht mit der, in meinen Augen besten Technik (BMW-Technik) zu vergleichen ist, wirst du wahrscheinlich auch wissen. BMW hat doch vom Grund auf schon ein ganz anderes Prinzip des Motorenbau’s, sprich Reihensechser. Das ist nun mal ganz was anderes und bringt viele andere positiven Aspekte mit sich, was ein V-Motor eben nicht kann, so wie er im Audi verwendet wird.

  • Meier

    Schon alleine deine Aussage “Audi verkauft seinen Kunden ja auch sche**e für Gold”, sagt wohl schon alles. Du glaubst wohl auch das BMW seine Teile von anderen Zuliefern einkauft wie VAG, Opel oder Mercedes und die Kacke dann zusammenbaut.

  • Mitsu

    MB sucht neue Zielgruppen vor allem, weil es gesellschaftliche Veränderungen erfordern. Gediegen und zuverlässig, komfortabel reicht nicht mehr, um Autos oder irgendein anderes Produkt zu verkaufen. Sechzigjährige sind lange nicht mehr so “alt” wie noch vor 20, 30 Jahren. Heute ist man auch im höheren Alter bemüht, fit, schlank und jugendlich zu sein oder zu wirken und das macht sich natürlich auch beim Kaufverhalten bemerkbar. Kaum eine Gruppe hat insgesamt so viel Geld zur Verfügung wie die aktuelle Rentnergeneration (ich weiß, es gibt Ausnahmen!!!). Und die will man natürlich auch bei MB ansprechen.

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