Unglücksserie in Japan: BMW Group spendet eine Million Euro

Sonstiges | 16.03.2011 von 19

Die Unglücksnachrichten aus Japan reißen derzeit nicht ab und wie wir wissen droht nach dem ohnehin katastrophalen Erdbeben der Stärke 9,0 und dem kurze Zeit …

Die Unglücksnachrichten aus Japan reißen derzeit nicht ab und wie wir wissen droht nach dem ohnehin katastrophalen Erdbeben der Stärke 9,0 und dem kurze Zeit später folgenden Tsunami nun auch noch eine atomare Katastrophe, falls die Situation an den Kernkraftwerken auch weiterhin nicht kontrolliert werden kann.

Auch die Leitung der BMW Group zeigt sich tief bestürzt von den Ereignissen im Norden Japans und möchte der betroffenen Bevölkerung immerhin ein wenig Unterstützung zukommen lassen. Es steht angesichts des Ausmaßes der Zerstörung außer Frage, dass die nun bereitgestellte Summe von einer Million Euro wenig mehr als einen Tropfen auf den heißen Stein darstellt, aber in Kombination mit anderen Hilfsleistungen ergibt sich hoffentlich die Möglichkeit eines Wiederaufbaus, auch wenn dieser mit Sicherheit lange Zeit in Anspruch nehmen wird.

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Der gespendete Betrag geht zur Hälfte an die internationale Organisation “Save the Children” und kommt traumatisierten Kindern zugute. Der andere Teil der Spende fließt an das japanische Rote Kreuz. Die Mittel sollen sowohl für Soforthilfe als auch für den anschließenden Wiederaufbau eingesetzt werden.

Auch die Mitarbeiter des Automobilkonzerns erhalten die Möglichkeit, ihre Solidarität mit den Opfern der Katastrophe zu zeigen, indem sie sich an der Unternehmensspende für beide Hilfsorganisationen beteiligen können.

Die BMW Group hatte bereits am Montag ihre 50 deutschen Mitarbeiter zusammen mit ihren Familien in die Heimat zurückgeholt und unterstützt die rund 800 japanischen Beschäftigten mit konkreten Hilfsangeboten. Das Unternehmen ist in Japan seit fast 30 Jahren mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft im Großraum Tokio vertreten.

Dr. Norbert Reithofer (Vorsitzender des Vorstandes der BMW AG): “Wir alle sind tief betroffen von dem unfassbaren Leid. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind in dieser Zeit bei den japanischen Menschen.”

(Quelle: Pressemitteilung der BMW Group)

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  • M-Fetischist

    Peinlich!

    • M-Fetischist

      Ich kommentiere das nochmal etwas näher :-D…

      In Japan sind wohl wirtschaftliche Schäden in einem dreistelligen Milliardenbereich entstanden.

      1 Mio. sind für mich schlicht Almosen, wenn man gerade Bombenzahlen bei den Bilanzen veröffentlicht und im Einkauf schlappe vier Milliarden gespart hat.

      Da braucht man mir auch nicht mit symbolischen Beträgen kommen.

      Richtig machen oder es lassen. Gemessen an dem Betrag wären sicher Sachspenden in Form von X3 / X5 Notfallwagen sinnvoller gewesen.

      Ob die jedoch in der Kürze der Zeit bereitstünden steht auf einem anderen Blatt.

      So und nun dürft ihr denken was ihr wollt.

      Armes Japan.. Arme Libyer.. Arme Bahrainer to be continued

      • abc

        wo er recht hat, hat er recht. heult mal nicht so viel rum. 1mio ist ein tropfen aufn heißen stein,,, es bringt nichts.

    • Steve8178

      Peinlich bist du, sowas zu schreiben, nee da hat es mir echt den Atem gestockt als ich das von Dir gelesen habe.

      Mehr sag ich dazu nicht mehr!! Traurig

      • NRWBMW

        Gebe Steve8178 total recht! Mir ist auch die Luft weggeblieben!

        @M-Dings..
        Ja, und wenn jetzt 100 Unternehmen 1 mio. Spenden?

        JEDE Hilfe ist gut, auch wenns nur n Euro ist. Weil es sich summiert. Falls ihnen dieses Wort geläufig sein sollte.

        • abc

          es können auch 1000 unternehmen 1x ne million schenken, es verpufft.

          • Steve8178

            …da kann wohl einer nicht rechnen was?! Jede Mille ist was Wert, es geh ja nicht um sofortigen Aufbau sondern das man mit Nachungsmitteln helfen möchte. Viele haben ihr hab und gut verloren, dazu ihre Familien und ihre Existenz! Punkt

            • abc

              kümmere dich lieber um dein leben und verschwende deine zeit nicht für sowas ; )

  • Hans

    @m-fetischist,
    haben sie schon irgendwas für Japan getan oder gespendet?
    Wenn nicht, dann bitte nicht über Andere urteilen, welche was geben, egal wie viel!

    • Thomas

      Darauf ein Amen! Es gibt Firmen, die finanziell sehr gut dastehen und nichts spenden. Sollen wir diese nun verurteilen?
      Hier geht es hauptsächlich um Soforthilfe und ich denke mit 1 Mio. kann man genug Nahrung kaufen.

      Gruß Thomas

      • M-Fetischist

        Mir persönlich ist die Thematik zu ernst, um jetzt noch mehr unnötiges Öl in die Diskussion zu kippen. Das hilft niemanden.

        Ergo entschudlige ich mich für die Wirkung die meine Worte bei einigen / den meisten von euch ausgelöst haben mögen und werde mich diesbezüglich in mehr Zurückhaltung üben.

        • Thomas

          Es gibt viele die so empfinden!
          Ich finde es nur unverständlich, da ich persönlich der Meinung bin, dass ein “kleiner” Betrag besser ist, als gar kein Betrag.
          Und ich glaube auch nicht, dass dieser Betrag BMW marketingtechnisch in irgend einer Art und Weise besser dasteht lässt als andere Firmen.

          Gruß Thomas

  • AndReas

    Wenn sie andere Marken und Konzerne nachziehen wüden, dann hätte man schnell eine schöne Summe beisammen…

    Was haben die anderen Autobauer bis jetzt gespendet?
    Was hat Apple gespendet?
    Siemens?
    Bosch?
    General Motors?
    und und….

  • BMWMaster

    Sehr gute Aktion – Respekt an BMW, wenigstens denken sie daran und verzichten nicht auf die sehr notwendige Hilfe!

    BMWMaster

  • captainbmw

    Mein Arbeitgeber, ein Anlagenbauer, hat ebenfalls 1Mio. € gespendet.

  • Der Gusseiserne

    was US-Unternehmen so spenden . . .

    einer der grossen Automobilzulieferer, BorgWarner, vor allem im Nutzfahrzeugbereich präsent, hat 100.000 US-Dollar gespendet.

    Das sind 70.000 Euro.

    . . . bei 5 Mrd. Jahresumsatz (= immerhin 1/6 des weltgrössten Automobilzulieferers = Bosch)

    Dies scheinen also die “üblichen” Relationen zu sein.

    • Der Gusseiserne

      Worin liegt der Unterschied zwischen dem Land der aufgehenden Sonne und Deutschland ??

      >> die Deutschen sind PANISCH – und die aus dem Land mit der Sonne auf ihrer Fahne sind JA-PANISCH.

      >> so haben die Deutschen (in den letzten 11 Tagen) sogar 7 Kernkraftwerke “verloren”, das ist ja katastrophal !!
      – und die Japaner 6 an der Zahl, die sind dann ja vergleichsweise direkt noch gut dran !

      .

      . . . an den einen Daumen-Runter-Drücker:

      Dass Amerikaner oft das Gefühl für jegliche “Relation” schlichtweg nicht haben, das zeigt die heute bekannt gewordene Diskriminierungs-Klage von 6 !! Frauen – gegen die US-Tochter des Pharmariesen BAYER, vertreten durch einen gemeinsamen Anwalt.

      Diese 6 Frauen fühlen sich benachteiligt in Sachen Beförderung / Bezahlung.

      Dafür wollen sie 100.000.000 USD = 70.000.000 EUR an “Entschädigungszahlungen” haben.

      . . . macht – pro Kopf !! – rd. 14 Mio. Euro.

      = ca. 25 volle Jahres-Durchschnittsgehälter

      d.h. 2 x im Leben eine Behauptung in die Welt setzen
      = 50 Jahre nichts arbeiten müssen
      . . . So was machen wir in D. nicht – dafür haben wir ja Hartz-IV

      >> die o.g. 6 Frauen machen das aber doch ganz sicher völlig uneigennützig, weil sie das Geld sicher weiter-spenden wollen.
      Nach Japan.
      = 1.000 x soviel wie BorgWarner gespendet hat

      . . . so wie gewiss auch der Anwalt der 6 Klägerinnen seine “Vergütung” (im sicherlich hohen 2-stelligen Millionenbereich) dorthin spenden wird . . .

      Ob es sich da – für Bayer – irgendwann noch lohnt, in einen Land mit einem solchen Gesellschafts- und geradezu pervers anmutenden Rechtssystem noch Geschäfte machen zu wollen ??

  • Benny

    Mittlerweile hat übrigens auch Audi kommuniziert, eine Million Euro spenden zu wollen. Volkswagen spendet ebenfalls eine Million Euro, Porsche 500.000 Euro. Daimler stellt zwei Millionen Euro zur Verfügung.

    • Der Gusseiserne

      Da lag ich ja mit meiner Einschätzung zu den “üblichen“ ´Relationen´ bzw. ´Tarifen´ wohl ziemlich bis sehr genau.
      Jedenfalls was – nun auch – Mercedes/Daimler betrifft.

      Der Daimler-Konzern macht aktuell ziemlich genau 100 Mrd. Jahresumsatz – einschließlich dem Nutzfahrzeuggeschäft, also den Geschäftsbereichen Trucks / Vans / Busse. . . .
      . . . und dann gibt es da ja noch die Japan-Beteiligungen bei FUSU und Mitsubishi von Daimler-Nutzfahrzeuge.

      Und Volkswagen/Audi/Porsche lassen sich (inzwischen) ja – mit insges. 2,5 Mio. EUR – ja auch nicht “lumpen”.
      Und die wollen immerhin – als weltweite Nr. 2 – die Nr. 1 (= Toyota) ablösen.

      Der Reigen ist jedenfalls eröffnet.

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