Neues Rendering und Fakten zum BMW Z2 Roadster

BMW Z2 | 22.01.2011 von 30

Seit einigen Monaten machen Gerüchte um einen potentiellen BMW Z2 Roadster die Runde in der BMW-Gemeinde und ohne jeden Zweifel klingen die dabei kolportierten Eckpunkte …

Seit einigen Monaten machen Gerüchte um einen potentiellen BMW Z2 Roadster die Runde in der BMW-Gemeinde und ohne jeden Zweifel klingen die dabei kolportierten Eckpunkte verlockend: Geringes Gewicht von rund 1.000 Kilogramm, aufgeladene Vierzylinder, sportliches Fahrwerk und ein konkurrenzfähiger Preis sollen den Z2 zum modernen Mazda MX-5 machen und zahlreichen Fans das sportliche Fahren ohne Dach ermöglichen.

Leider klingt das alles auch ein wenig zu gut, um wahr zu sein. Nach unseren Informationen ist jedenfalls mittelfristig nicht mit einem BMW Z2 zu rechnen, auch wenn er anderenorts als beschlossene Sache präsentiert wird und sogar schon Termine für die potentielle Markteinführung verbreitet werden.

BMW-Z2-Rendering-Car-Magazine-UK

Das britische Car Magazine verbreitet nun ein weiteres Rendering des kleinen Roadsters, der das Portfolio von BMW unstrittig um eine attraktive Option erweitern würde. Da die zweite Generation des BMW Z4 mit der internen Bezeichnung E89 in Sachen Größe, Gewicht und Preis gewachsen ist und deutlich komfortabler ausgelegt ist als der Vorgänger, hätte ein kleinerer und radikalerer Roadster definitiv seine Reize.

Mit den neuen aufgeladenen Vierzylindern N13 und N20 hätte BMW auch die passenden Triebwerke, um für eine passende Längsdynamik zu sorgen: Bis zu 245 PS würden mit einem rund 1.000 Kilogramm schweren Fahrzeug sprichwörtlich leichtes Spiel haben. Zudem würde der leichtere Vierzylinder-Block dazu beitragen, das Gesamtgewicht niedrig und die Gewichtsverteilung ausgeglichen zu halten.

Laut dem Car Magazine soll der Z2 im zweiten Halbjahr 2012 erscheinen, aber wie schon angedeutet, wiedersprechen unsere Quellen diesen Aussagen entschieden. Zwar denkt man bei BMW durchaus über ein entsprechendes Fahrzeug nach, aber in absehbarer Zeit ist mit einer Serienversion leider nicht zu rechnen.

Außerdem zeigt das Cover der Zeitschrift, wie man sich in England den BMW 1er GT vorstellt. So soll angeblich einer der kommenden Fronttriebler auf der Plattform der nächsten MINI-Generation heißen. Ob die Fahrzeuge mit Frontantrieb tatsächlich den Namen BMW 1er tragen werden, bleibt unserer Meinung nach aber noch abzuwarten. Sicher ist, dass die nächste 1er-Generation F20, die im Herbst auf der IAA und wenig später bei den Händlern stehen wird, über den klassischen Heckantrieb verfügen wird – in all ihren Varianten: Fünftürer, Dreitürer, Coupé und Cabrio.

(Rendering: Car Magazine via BMWblog.com)

  • racemax

    Ich freu mich auf den z2 mit stoffverdeck !

  • Flo

    mitte 2012 – sehr optimistisch von den lieben Briten.
    zum Thema 1er mit Frontantrieb: der F20 bekommt Heckantrieb, wie du richtig bemerkst. Beim F20 Nachfolger wäre ich mir da aber schon nicht mehr so sicher 😉

    • iQP

      1er Coupé bleibt bestimmt mit Heckantrieb, wer soll das denn sonst kaufen?
      Aber beim 3/5 Türer sieht das schon anders aus. Das dürfte beschlossene Sache sein, dass die sich langfristig die Platform mit dem Mini teilen.

  • Coyote

    Warum BMW den Z2 nicht bringt ist mir unerklärlich. Ich kenne alleine in meinem Bekanntenkreis einige die genau auf dieses Fahrzeug warten. Aber wahrscheinlich hat es bei BMW wieder ne Marktanalyse gegeben die das Ergebnis hatte, dass sich das Fahrzeug nicht so gut in Nordamerika verkaufen würde und die Rendite nicht zweistellig ist, dann muss man das Projekt gleich auf Eis legen. Wie mit dem M5 Touring -> laut BMW kein Markt, komisch nur das sich viele RS6 und E63 verkaufen wo es doch keinen Markt für Überkombis gibt.

    Noch was anderes: Gibts eigentlich Erlkönigbilder vom 1er GT. Ich glaube nicht oder? Ich meine es gibt ja auch Sportbacks…

    • Benny

      Das mit dem Markt ist die eine Geschichte, die andere Frage sind natürlich die Entwicklungskosten. Bei einem Z2 mit den kolportierten Leistungsdaten (rund 1000kg plus niedriger Preis) wird es eben beinahe unmöglich, das auf die Beine zu stellen. Entweder er wiegt dann doch 1.500 Kilogramm und alle sind enttäuscht, weil irgendjemand irgendwann (zwar niemand von BMW, aber man hat es ja mal gehört) von 1.000 kg gesprochen hat oder er wird teuer, weil man massiven Leichtbau betreibt. Entweder oder. Beides zusammen dürfte schwierig zu realisieren sein. Dass das besprochene Paket mit den 1000 kg, rund 200 PS und mit einem vernünftigen Preis äußerst attraktiv ist, wird niemand bestreiten. Nur realistisch ist es nicht.
      Beim M5 Touring muss man eben sehen, dass es noch andere Märkte als Deutschland gibt. Hauptmarkt für die M-Modelle sind die USA, mit großem Abstand die USA – und dann lange nichts. In den USA verkauft man keine Tourings, das kannste knicken. Und selbst in Deutschland wurden deutlich mehr M5 Limousinen verkauft als Tourings. Man hat es probiert und die Entwicklungskosten sind nicht ohne, weil man eben eine völlig neue Hinterachse konstruieren musste, um den Bauraum des Touring mit M5-Querdynamik kombinieren zu können. Dennoch lief es nicht. Die Entscheidung, denselben Fehler nicht zwei Mal zu machen, kann man meiner Meinung nach durchaus nachvollziehen, auch wenn der M5 E61 ein faszinierendes Fahrzeug ist. Was sich nicht verkauft, kann man eben nicht rentabel bauen.

      Erlkönigbilder vom 1er GT oder dergleichen gibt es noch nicht, auch noch nicht vom neuen MINI und auch noch nicht vom Megacity Vehicle, das ab 2013 auf den Straßen sein wird. Es ist also keine Überraschung, wenn man von einer Markteinführung 2013 oder 2014 ausgeht, dass man noch nichts davon gesehen hat.

      • Coyote

        Danke für deinen ausführlichen Kommentar Benny. Endlich klärt sich die Frage die ich und einige meiner Freunde bereits heiß diskutiert haben, wie aufwendig wohl die Konstruktion eines M5 Touring bezüglich der Hinterachse sein mag. Nämlich sehr aufwendig. Dann ist es auch relativ klar. Wenn ich im Lotto gewinnen würde, würde ich mir einen gebrauchten kaufen 🙂 Das Auto schlechthin.

        1200 kg für den Z2 und ein angemessener Preis wären auch ok. Was auch immer das heißen mag.

      • Südstaatler

        Grosses Lob für den Kommentar, Benny. Würde mir wünschen, dass sich alle hier so differenziert & fundiert ausdrücken würden.

        Was jedoch nicht heisst, dass träumen verboten ist. Der Z2 auf dem Bild schaut super aus und mit 245PS und 1000kg einfach phantastisch. Hoffen wir einfach mal, dass viel davon realisiert werden kann. Auf geht’s, BMW!

    • spree

      Beim BMW M5 Touring kann man ja vielleicht auf Alpina B5 Ersatz hoffen.
      Einen Richtig großen Unterschied zwischen M5 und B5 kann man sowieso nicht erkennen. Das wird nicht leicht für BMW M, sich hier deutlich abzusetzen.

  • timbo

    Machbarkeit hin, oder her. Ich finde das Rendering wunderschön! Auch wenn es keine Bilder von hinten gibt. BMW bitte bauen!

  • Marcel

    Endlich wieder ein wenig Input zum Z2.

    Ich habe noch die Hoffnung, dass es BMW doch noch irgendwie hinkriegt, den Z2 auf die Räder zu stellen. Vielleicht auf der Basis des neuen 1er Cabrio. Nur eben andere Karosserieteile und weniger Serienaustattung (= weniger Gewicht).
    Wie aufwendig und rentabel sowas ist, weiß ich nicht. Aber trotzdem träume ich noch…

  • Andreas1984

    1er mit Frontantrieb… Herrgott, bitte lass’ Hirn regnen und mach das es nicht so kommt.

  • Maddy

    Wenn Mazda das mit 1000kg hinbekommt, dürfte es BMW, (die wesentlich weiter in der Technologie sind), sicherlich auch hinbekommen.

    Der Markt ist da, gerade in Nordamerika, wo der Mazda einen gigantische Fangemeinde hat, sind viele die einen “deutschen MX-5” sicherlich lieber fahren würden, als ein rumrostendes Auto mit Motorproblemen.

    Also: 1150kg 150 – 250 PS, gutes Fahrwerk, schnell zu öffnendes Stoffverdeck, gute Sitze, Sperrdiff und ein ansprechendes Äusseres und BMW hat nen Bestseller.

  • Wenn wirklich ein Z2 kommt dann wäre der Motorenwechsel mit den 4Zylindern im Z4 ja Quatsch^^

  • XfrogX

    Sehe ich das richtig auf dem Bild das die davon ausgehen das der z2 Frontantrieb bekommt? weil dann wird man keine Konkurrenz für Mazda sein.

    Hoffe das der Z2 mit Heckantrieb und unter 1000kg bald bestätigt wird, sonst muss ich mir doch überlegen den neuen mx5 zu holen.

    • Maddy

      Warte noch n Jahr, dann kommt der Neue.

      • XfrogX

        Das habe ich ja auch vor. Nur wenn bmw bis dann wenigstens die eck daten udn einen zeitpunkt nennt warte ich auch auf den bmw.

        • Benny

          Das hat schon seinen Grund, wenn ich oben schreibe, dass da mittelfristig nichts kommt. Da musst Du nicht drauf warten, wenn Du demnächst ein Fahrzeug kaufen willst.

  • Lennardt

    Ich finde die nach unten gezogenen Nieren sehen total schrecklich aus..

  • BMW-Fan

    BMW stellt sich in punkto Modelle und Motoren breiter auf, da Hersteller wie VW, Toyota usw. mehr und mehr den Premiummarkt von unten angraben (Passat CC, Golf R, Lexus usw.). Baut man billige Autos muss man viele verkaufen, baut man teure Autos reichen geringere Stückzahlen. Den Weg den BMW wählt finde ich daher gar nicht mal so schlecht, da sich so wirtschaftlicher produzieren läßt und somit Inovationen schneller integrierbar sind. Die Grenzen zwischen Premium- und Volumenherstellern werden sich zukünftig auflösen. Viele bekannte Volumenhersteller werden auch Premium können und deshalb müssen Premiumhersteller auch anfangen Volumenmodelle anzubieten. Ein Fehler wäre es aus meiner Sicht nur dann, wenn typische Alleinstellungsmerkmale von BMW (Heckantrieb, 6-Zylinder) vollständig verworfen würden.
    Ansonsten mal zurück zum Z2 – der schaut doch gut aus!

  • z2

    Z2 wäre ein würdiger Nachfolger zum alten Z4 -> auf jeden Fall bauen!

  • Marcel

    Zumal ein potentieller Markt ja da wäre.

    Kenne in dieser beschriebenden Klasse nur den Mazda MX5. Bald kommt sicherlich auch noch der VW BlueSport Roadster. Platz für einen Z2 wäre mMn da.

  • ohmann

    1000kg….HAHAHAHAHA. mehr bauernfängerei geht nun echt nicht. jaja, 1000kg und dann bringt BMW wahrscheinlich noch den 245PS 4 zyl., damit die Z4 kunden allesamt diesen studenten-roadster kaufen.

    nun ja…

  • Ratze

    Also mal ehrlich, 1000kg und günstiger Preis, nie im Leben.

    DAs klappt schon nicht weil zu einem BMW immer auch noch ein paar Komfort-Details gehören, auf die der Kunde auch nicht in so einem Wagen verzichten möchte. Und, bei allem Fahrspaß den ein MX5 verbreitet, so ist es doch ein Fahrzeug bei dem man einige Kompromisse hinsichtlich Komfort und Qualität eingehen muß. Galaube ich nicht das dies bei einem BMW akzeptiert wird.

    Desweiteren hab ich bis jetzt noch gar nichts von einem Z2 gehört. Kann mir aber vorstellen das er vielleicht auf Basis der kleinen (unter dem Einser) neuen Baureihe kommt, die auf der Mini-Plattform stehen wird (ich weiß Vorderradantrieb). Allerdings sicher nicht Mitte 2012. Und Motorisierung wird dann sicherlich nicht der Vierzylinder sondern die neuen 3-Zylinder (siehe VED).

    • LaForce

      Völliger Quatsch. Nie und nimmer wirds in dem Z2 – falls er denn kommt – statt 4 Zylinder nur 3 Zylinder geben. Auch wird der kein Vorderradantrieb bekommen.

      Du sagst einerseits, dass sich BMW keinen “1000kg und günstiger Preis” Z2 herausbringt, bringst aber andererseits Dinge, die für die Marke BMW einfach inakzeptabel für einen Roadster sind.

      Wenn sich BMW für einen Z2 entscheidet, dann wird dieser Z2 auch die Kernmerkmale von BMW verkörpern. Das heißt R4 oder mehr und Heckantrieb.

      • Ratze

        Also ich habe nie gesagt, dass er Vorderradantrieb bekommt, nur das er wohl auf der plattform kommen wird. Und es wird in zukunft bestimmt so sein, dass es durchaus vorderrad und hinterradantriebe in derselben baureihe geben kann.

        Und inwieweit verkörpert der R4 mehr die Kernmerkmale von BMW als ein hocheffizienter und leistungsstarker 3-Zylinder? Aber der R4 ist sicher die bessere Option (hängt auch etwas vom SOP ab) Aber mehr als 4-Zylinder gibt es definitiv nicht.

  • abc

    Dieser einser gt auf dem bild sieht einfach genauso aus wie der honda fr-v.

  • XfrogX

    Bmw sollte sich verabschieden davon das man große mengen verkaufen kann. VW kann teuere autos bauen klar, bmw aber keine billigen.

    Warum das so ist ist auch klar das risiko das jemand wie vw oder gm mit premium modellen eingeht ist extrem gering, diese wagen bassieren noch immer auf großen volumen modellen, wodurch man viel entwicklung und kosten spart dafür baut man dann ein paar extras ein und ne schöne hülle innen und aussen. Floppt das modell wirds getragen von den vielen volumen modellen.

    Was BMW versucht ist dagegn gewaltig schwierig und fast nicht tragbar vom risiko. Den man kann kaum teile von den teueren modellen so übernehmen weil diese teile dann schon zu teuer sind so das man bei den eigene teilen noch extremer sparen müsste, damit hätte man dann aber optisch und haptisch ein schlechtes auto mit einem großen namen und guter technik. Sowas wird sich nicht verkaufen, andersrum wie bei audi schon eher. Dann kommt das risiko das man direkt mit großem mengen rechnen muss um den preis zu drücken diese mengen könnten aber auch stehen bleiben und dann?

    Was meint ihr warum es immer so ist das besondere marken von großem geschluckt werden wärend es andersrum fast immer scheisse endet? Siehe daimer mit chysler bmw mit rover usw.

    BMW sollte sich festlegen was seine stärken sind und die ganze firma darauf ausrichtung die nächsten jahre nicht zu wachsen sondern nur die aktuellen mengen zu halten das wäre sinnvoll.

  • Ratze

    So etwas funktioniert einfach nicht. Nicht wachsen ist keine Strategieoption für einen Konzern (und das ist BMW eben). Das würde nämlich bei einem Marktwachstum (und der Weltmarkt wächst) eine Verschlechterung der relativen Marktposition bedeuten. Und das hätte vielerlei Auswirkungen. Sei es für die Bewertung des Unternehmens (Kapitalbeschaffung), die Verhandlungsposition bei Zulieferern etc.. Beibehaltung der aktuellen Stückzahlen würde langfristig zu Verlusten (oder zumindestens zu sehr viel geringerem Gewinn) führen was wiederum das Ende von einem eigenständigen Unternehmen BMW führen würde.
    Eine solche Strategie funktioniert nur bei Kleinstherstellern.

    Außerdem ergeben sich sehr viel mehr Synergieeffekte als du denkst. Das fängt bei den Betriebsmitteln an, geht über Stärke gegenüber Lieferanten und Aufsplittung der Entwicklungskosten auf mehr Fahrzeuge.
    Sehr viele Teile lassen sich von vielen Derivaten verwenden. Dies sind zugegebenermaßen Teile die man nicht auf den ersten Blick sieht. Z.B. Fahrassistenzsysteme, Sensoren, Motoren (siehe 1er und 3er, bald teilweise 5er), Anbauteile usw..
    BMW wird seine Strategie weiterverfolgen, und die heißt mehr Derivate, mehr Nischen besetzen bei gesteigerte Produktivität. Und das beste Bsp. dafür ist der X6, dessen Entwicklungsaufwand minimal war.

  • Marcel

    Hier die Konkurrenz aus dem Hause VW, gleich in dreifacher Ausführung als
    – VW
    – Audi
    – Porsche.

    -> http://www.bild.de/BILD/auto/2011/02/03/vw-bringt-volks-audi-porsche/start-2014-fuer-27500-euro.html

    • Thomas1

      Ob das gut geht? Ist ja schon beim A1 (Polobasis) nach hinten losgegangen.
      Aber vielleicht bekommt er noch die Kurve.
      Der VW-Konzern will wohl wissen, wie weit man gehen kann, die Kunden zu
      verarschen.

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