BMW Group baut Engagement in den USA weiter aus

News | 13.10.2010 von 4

Im US-Werk Spartanburg wurde heute eine Erweiterung auf 111.500 Quadratmetern Fläche in Betrieb genommen, die einerseits die Montagehallen für den neuen BMW X3 F25 beherbergt …

Im US-Werk Spartanburg wurde heute eine Erweiterung auf 111.500 Quadratmetern Fläche in Betrieb genommen, die einerseits die Montagehallen für den neuen BMW X3 F25 beherbergt und andererseits zusätzliche Kapazitäten in den Bereichen Karosseriebau und Lackiererei schafft. Die Gesamt-Kapazität des Werks wächst damit um 50 Prozent von 160.000 auf 240.000 Einheiten jährlich. Die BMW Group hat damit allein seit dem Jahr 2008 eine Milliarde US-Dollar in den nordamerikanischen Standort investiert – 750 Millionen in Spartanburg sowie 250 Millionen zur Modernisierung des Nordamerika-Hauptsitzes in New Jersey und für zwei neue regionale Vertriebszentren im Nordosten und Mittleren Westen der USA.

Seit Gründung des Werks im September 1994 verließen nicht weniger als 1,6 Millionen Fahrzeuge das Werk in South Carolina, wovon gut 70 Prozent in den Export gehen. Mit der zweiten Generation des BMW X3 wird nun neben BMW X5 und X6 ein weiteres X-Modell in den USA vom Band laufen. Mit Ausnahme des in Leipzig produzierten BMW X1 E84 werden somit alle X-Modelle in den USA gebaut.

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Um die gewonnen Kapazitäten nutzen zu können, wurden auch 1.600 neue Arbeitsplätze geschaffen. Der Standort Spartanburg wird somit ab Jahresende insgesamt 7.600 Mitarbeiter beschäftigen. Betrachtet man auch Zulieferer und sonstige Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft, hat BMW laut einer Studie der University of South Carolina indirekt sogar 23.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Die USA sind seit Jahren einer der wichtigsten Märkte für die BMW Group und man ist überzeugt, dass sich dies auch nach der Wirtschaftskrise nicht ändern wird. Im September wuchs der Absatz der Marke BMW in den USA um 21,1 Prozent und in den ersten drei Quartalen des Jahres 2010 lag man mit 157.464 Fahrzeugen immerhin 9,2 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Dr. Norbert Reithofer (Vorsitzender des Vorstands der BMW AG): “Die USA bleiben in absehbarer Zukunft der weltweit größte Premium-Markt. Mit dem Ausbau unserer US-Aktivitäten werden wir am erwarteten Wachstum des Marktes teilnehmen. Unsere Investitionen, die Schaffung neuer Arbeitsplätze und unser aktives Unterstützen lokaler sozialer Projekte beweisen unsere enge Bindung zu den Vereinigten Staaten und den Menschen hier. Wir werden diesen Weg auch zukünftig fortsetzen.”

  • Pingback: Video: Die Geschichte des BMW Werks Spartanburg / South Carolina()

  • Martin

    Eine erweiterung um 50% bedeutet dann aber eine produktionskapazität von
    320 000.

    • Benny

      Hab ich jetzt nen Denkfehler oder Du? Wenn ich ne Basis von 160.000 habe und die um 50% erweitere, komme ich auf 240.000, oder?

    • Martin

      Sorry hab mich vertan mein fehler das wären dann ja 100%

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