BMW Group wird Technologie- und Premiumpartner des BSD

Sonstiges | 22.07.2010 von 0

Das Sport-Engagement der BMW Group steht auf breiten Füßen: Während die BMW Group sich insgesamt im Motorsport, im Yachting und im Golfsport engagiert, gibt es …

Das Sport-Engagement der BMW Group steht auf breiten Füßen: Während die BMW Group sich insgesamt im Motorsport, im Yachting und im Golfsport engagiert, gibt es auch regionale Partnerschaften mit verschiedenen Sportverbänden. Während man in Südamerika beim Polo präsent ist, unterstützt man in Südafrika Rugby. In Deutschland ist man derzeit damit beschäftigt, das Engagement im Wintersport erheblich auszubauen und somit auch den Allradantrieb xDrive mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass BMW künftig beim FIA Langlauf Weltcup, der Biathlon-Weltmeisterschaft sowie dem IBU Biathlon Weltcup präsent sein wird und natürlich passt auch die Unterstützung der Olympia-Bewerbung von München und Garmisch-Partenkirchen für die Winterspiele 2018 in diesen Kontext. Gestern wurde auf einer Pressekonferenz im Energie- und umwelttechnischen Versuchszentrum (EVZ) der BMW Group der nächste Schritt verkündet: BMW wird künftig den Bob- und Schlittenverband Deutschlands (BSD) als Technologie-, Premium- und Automobilpartner unterstützen und auch in diesem Zusammenhang für xDrive und EfficientDynamics werben. Somit wird BMW künftig auch im Bob-, Rodel- und Skeletonsport prominent vertreten sein.

BMW-Partnerschaft-BSD-02

Die Partnerschaft von BMW und BSD besteht im Übrigen schon seit Jahrzehnten, denn erstmals wurde 1987 in einem BMW-Windkanal an der Optimierung der Aerodynamik gearbeitet. Die Zusammenarbeit soll nun aber deutlich intensiviert werden, außerdem werden die Sportler massiv von den neuen Möglichkeiten des Umweltwindkanals profitieren. Hier lassen sich sehr verschiedene Temperaturen darstellen und es lässt sich erproben, welche Materialien bei welchen Temperaturen am Besten funktionieren, was im Wettbewerb die entscheidenden Hundertstelsekunden bringen kann.

Während es beim Bob vor allem auf das Design des Bobs sowie die Kopfhaltung der Athleten ankommt, geht es beim Rodeln und Skeleton vordergründig um eine optimale Körperhaltung der Sportler. Besonders die Stellung der Füße hat enormen Einfluss auf die auftretenden Verwirbelungen und somit die Summe der Fahrwiderstände. Alle Sportler des BSD tragen übrigens Helme von BMW Motorrad, die mit besonders niedrigem Gewicht, hoher Sicherheit und starkem Design punkten.

Karsten Engel (Leiter Vertrieb Deutschland): “In Deutschland erfreuen sich Bob, Rennrodeln und Skeleton bei den Wintersport-Fans enormer Beliebtheit. Bei Olympia, Weltmeisterschaften oder im Weltcup zählen die Athleten des BSD immer zu den Kandidaten für Top-Platzierungen. Nachdem BMW den Bob- und Schlittenverband bereits in der Vergangenheit in vielfältiger Art und Weise unterstützt hat, heben wir unsere Zusammenarbeit mit dieser Partnerschaft nun auf ein neues Niveau. Im Eiskanal kommt es in ganz besonderer Weise auf die Sicherheit der Piloten und natürlich auch auf die Effizienz der Sportgeräte an. Hier werden wir uns künftig noch stärker einbringen.”

Dr. Johannes Liebl (Leiter BMW Effiziente Dynamik): “Es gibt viele Parallelen zwischen den Anforderungen im Bob- und Schlittensport und jenen, die wir im Rahmen der BMW EfficientDynamics Strategie an unsere Fahrzeuge stellen. Eine wichtige Rolle spielt dabei unser Aerodynamisches Versuchszentrum. Dort optimieren unsere Experten mit Hilfe der weltweit modernsten Windkanalanlage im Automobilbereich die aerodynamischen Eigenschaften unserer Modelle. Besonders interessant für die Nutzung im Wintersport ist natürlich das Energie- und umwelttechnische Versuchszentrum der BMW Group. Neben der Windgeschwindigkeit lassen sich dort Temperatur und Luftfeuchte individuell regeln. So können wir für die deutschen Sportlerinnen und Sportler die Wettkampf-Bedingungen perfekt simulieren und sie bei der Abstimmung ihrer Sportgeräte unterstützen.”

Andreas Trautvetter (Präsident des BSD): “Die ohnehin schon enge Verbindung zu BMW ist in den vergangenen Jahren immer intensiver geworden. Umso mehr freut es uns, dass wir die kommenden Aufgaben von nun an Seite an Seite in Angriff nehmen können. Die Technikkompetenz eines Global Players wie BMW ist immens – und ich bin sicher, dass unsere Athleten davon in Zukunft noch stärker profitieren werden.”

Christoph Langen (Bundestrainer Bob): “Ich habe schon zu meiner aktiven Zeit eng mit BMW zusammengearbeitet und im Windkanal an der Leistungsfähigkeit unserer Bobs gefeilt. Die Möglichkeiten der Simulation, die sich uns jedoch mit den neuen BMW Versuchszentren bieten, sind schlicht unglaublich. Ich bin überzeugt, dass unsere Athleten davon enorm profitieren werden. Außerdem gefallen mir die neuen BMW Helme unheimlich gut. Sie bieten maximale Sicherheit für unsere Bobfahrer. Und die steht natürlich über allem.”

Georg Hackl (Bundestrainer Rennrodeln): “Es ist hinlänglich bekannt, wie sehr es mich zu meiner aktiven Zeit fasziniert hat, meinen Schlitten kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dass wir dabei zukünftig mit unseren Sportlern auf die immensen Ressourcen von BMW zurückgreifen können, ist eine große Hilfe.”

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