Offizielle Bilder & Infos: Das MINI Beachcomber Concept

MINI | 16.12.2009 von 10

Das Feuerwerk geht in die nächste Runde! Während für die nächsten Monate der neue Crossover mit dem Namen Countryman sowie die beiden “Evil Twins” MINI …

Das Feuerwerk geht in die nächste Runde! Während für die nächsten Monate der neue Crossover mit dem Namen Countryman sowie die beiden “Evil Twins” MINI Coupé und MINI Roadster schon angekündigt sind, zeigt uns die heute vorgestellte Studie MINI Beachcomber schon das nächste mögliche Modell der Briten, die ihre Produktpalette fleißig ausbauen.

Im Rahmen der Vorstellung des Beachcomber wurde auch gleich noch einmal der Produktionsstart des “vierten Modells”, also des Countryman, für den Herbst 2010 bestätigt. Im selben Zeitfenster wird dann auch der neue BMW X3 F25 starten, aber an dieser Stelle soll es natürlich primär um die neue Studie gehen, der wir uns nun ausführlicher widmen wollen.

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Das MINI Beachcomber Concept steht in der Tradition des MINI Moke, der schon vor vielen Jahren den Fahrspaß des MINI mit maximaler Offenheit kombinierte und ebenfalls völlig ohne Türen auskam. Das radikal offene Karosseriekonzept finden wir jetzt beim Beachcomber in evolutionärer Form wieder.

MINI-Moke

Angetrieben werden alle vier Räder und das Allradsystem hört wie von uns schon vor einiger Zeit angekündigt auf den Namen All4, der bei MINI analog zur BMW-Marke xDrive vermarktet werden und natürlich auch beim Countryman R60 zum Einsatz kommen wird.

Sämtliche Elemente, die normalerweise den Kontakt zwischen Insassen und Außenwelt erschweren, fehlen beim Beachcomber: Die Studie verfügt weder über ein Dach noch über Türen, wodurch Fahrer und die bis zu drei Mitreisenden Eins mit ihrer Umgebung werden sollen.

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Für jederzeit ausreichende Offroad-Fähigkeiten sorgen neben dem Allradantrieb auch großzügige Federwege, die erhöhte Sitzposition sorgt für Rundumsicht und gibt den Reisenden den Überblick über ihre Umgebung. Sollte das Wetter eine Abgrenzung von der Umgebung doch einmal unumgänglich machen, stehen ein Textildach und mit wenigen Handgriffen einsetzbare Tür- und Dachelemente in Leichtbauweise zur Verfügung. Trotz der radikalen Offenheit des Fahrzeugs soll der Insassenschutz den für Serienfahrzeuge von MINI geltenden Standards entsprechen.

Ob die Studie tatsächlich als Ausblick auf ein künftiges Modell zu betrachten ist oder eher zur Demonstration der später im Countryman verfügbaren Technik dient, können wir derzeit noch nicht beurteilen. Sicher ist jedenfalls, dass die technische Basis beider Fahrzeuge identisch ist.

Die verschiebbaren Einzelsitze im Fond könnten durchaus auch Einzug in die Serienversion des MINI Crossover finden. Da die Lehnen umklappbar sind, bietet das Fahrzeug trotz der überschaubaren Außenmaße genügend Raum für ein Mountainbike oder andere Sportgeräte.

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Zum Abschließen der Fahrgastzelle gibt es wie erwähnt zwei Möglichkeiten: Neben einem Textilverdeck aus extrem leichten Kunststoff, mit dessen Hilfe das Fahrzeug wasserdicht verschlossen werden kann, gibt es auch Elemente aus besonders leichtem Kunststoff, die die Aussparungen an Dach und Türen exakt ausfüllen.

Trotz eines überarbeiteten Designs ist das Beachcomber Concept auf den ersten Blick als MINI erkennbar, weil es die charakteristischen Merkmale der Front-, Seiten- und Heckansicht übernimmt. Die sportlich ausgeformte Motorhaube verweist mit ihrem Powerdome und dem Lufteinlass auf das leistungsfähige Turbo-Triebwerk unter ihr.

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Auch im Innenraum zeigt das Concept Car ungewöhnliche Ansätze und bietet dem Fahrer zur Orientierung einen flüssigkeitsgelagerten Kompass sowie ein Instrument, dass dem Fahrer über einen künstlichen Horizont über den Neigungswinkel des Fahrzeugs über die Längs- und Querachse informiert. Das passt gut zu den grobstolligen Reifen, die auf einen Einsatz abseits befestigter Straßen hindeuten, wo ein Navigationssystem nur bedingt helfen kann.

Genau wie beim MINI Crossover Concept kommt auch beim MINI Beachcomber das Center Rail zum Einsatz: eine universell nutzbare Befestigungsschiene, die sich vom Armaturenbrett bis ins Heck des Fahrzeugs erstreckt. An der Center Rail können je nach persönlichem Geschmack Aufbewahrungsbosxen, Ablagen, Armauflagen oder Halterungen befestigt werden, wodurch der MINI noch variabler und noch individueller wird.

Erstmals ausgestellt wird die Studie auf der North American International Auto Show, die vom 16. bis 24. Januar in Detroit stattfinden wird. Mit zahlreichen Bildern von der Messe ist natürlich auch zu rechnen und diese werden wir euch natürlich schnellstmöglich weiterreichen.

Bis dahin müssen wir uns mit der Galerie der Pressebilder zufriedengeben, die aber ebenfalls einen guten Eindruck vom Fahrzeug vermitteln:

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