Als die Geschichte der in Serie gebauten BMW-Elektroautos Ende 2013 begann, waren die Stückzahlen noch ausgesprochen überschaubar: Los ging es mit wenigen tausend Fahrzeugen und wirklich Schwung nahm der Elektro-Absatz erst mit dem ersten iX3 der Generation G01 im Jahr 2020 auf. Seitdem ging es jedoch Schlag auf Schlag: Mit iX und i4 folgten schon 2021 zwei weitere Modelle, bevor das BEV-Portfolio mit i7, iX1, i5 Limousine und Touring, dem SUV-Coupé iX2 sowie diversen Elektro-MINIs innerhalb kürzester Zeit auf so gut wie alle relevanten Baureihen ausgeweitet wurde.
Nachdem die jährlichen Stückzahlen in den deutlich sechsstelligen Bereich gestiegen sind, fallen auch die Jubiläen in deutlich kürzeren Abständen: Benötigte die BMW Group für die erste Million bei den Elektroautos noch von Ende 2013 bis zum Frühjahr 2024, genügten nun kaum mehr als zwei Jahre für die zweite Million. Im BMW Werk Dingolfing lief der 2-Millionen-Jubilar heute in Form eines BMW i5 M60 in Tansanitblau vom Band, bevor er in wenigen Wochen an seinen neuen Besitzer in Spanien übergeben wird.

Allein im Werk Dingolfing wurden in den letzten Jahren mehr als 320.000 BMW ohne Verbrennungsmotor gebaut: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am niederbayerischen Standort fertigen das Edel-SUV iX, die Business Class-Vertreter i5 Limousine und Touring sowie die jüngst per Facelift aufgefrischte Luxuslimousine BMW i7 – derzeit kann kein anderes Werk der BMW Group ein vielseitigeres BEV-Portfolio aufweisen. Im vergangenen Jahr war bereits ein Viertel der in Dingolfing produzierten Fahrzeuge vollelektrisch.
Das Werk Dingolfing ist dabei keine Ausnahme im Produktionsnetzwerk: Auch in Leipzig, Regensburg und München sind Elektroautos seit Jahren Alltag. Die vier BMW-Werke tragen damit entscheidend dazu bei, dass Deutschland das Land mit der zweitgrößten BEV-Produktion weltweit ist – nur in China werden noch mehr Autos ohne Verbrenner gebaut.








