Wie schnell Elektroautos mit dem richtigen Setup und ein paar Modifikationen sein können, zeigt der BMW i4 Racing bereits seit einiger Zeit erfolgreich in Rumänien. Das Spezialprojekt des Teams Engage Racing wird im Bergrennsport eingesetzt, trägt den Spitznamen „Elsa“ und wurde hinsichtlich Fahrwerk und Kühlung umfassend modifiziert. Abgesehen von der Peripherie nutzt der BMW i4 Racing aber weiterhin den unveränderten elektrischen Antriebsstrang der fünften BMW eDrive-Generation – und steht damit für eine Entwicklungsstufe, die in diesen Tagen vom nächsten Level überrundet wird: Mit dem BMW iX3 debütiert die eDrive Gen6, die in praktisch jeder Hinsicht besser ist.

Während im Alltag der meisten Kunden Disziplinen wie die Energiedichte des Akkus, die Reichweite oder die Ladegeschwindigkeit im Fokus stehen, sehen die Entwickler auch Aspekte wie die gesunkenen Kosten. Aus fahrdynamischer Sicht debütiert mit der Neuen Klasse auch das Heart of Joy, das eine noch exaktere Verteilung der Antriebsmomente erlaubt und so auch noch mehr Fahrspaß ermöglicht. Der BMW iX3 ist dabei nur der Anfang, schließlich hat er “nur” zwei E-Motoren an Bord – das volle Potenzial wird erst etwas später mit dem BMW M3 (ZA0) enthüllt, der für jedes Rad eine eigene E-Maschine besitzt. "

Bei der iX3-Präsentation in Rumänien wurde die Agilität des Elektro-SUV auf einer Gokart-Rennstrecke demonstriert, wobei der BMW i4 Racing in die Rolle des Pacecars schlüpfte und das Tempo vorgab. Neben dem dynamischen Teil wurde auch die Reichweite des BMW iX3 gezeigt, denn in gewisser Weise wurde ein gesamtes Skiwochenende ohne zwischenzeitliches Nachladen simuliert: Die Fahrt führte von der Hauptstadt Bukarest in die Berge, an die Rennstrecke und zurück.

Nach sechs Stunden und knapp 400 Kilometer lag der angezeigte Verbrauch je nach Fahrer und Fahrweise zwischen 17,2 und 21,0 kWh/100 km, womit die Praxis-Reichweite unter milden Winterbedingungen zwischen 500 und 600 Kilometern liegt. Dass der BMW iX3 bei sehr zurückhaltender Fahrweise auch bis zu 1.000 Kilometer mit einer Akkuladung schaffen kann, hatte er bereits vor einiger Zeit unter Beweis gestellt.

(Fotos: Flavius ​​Croitoriu für BMW Rumänien)