Gleich sechs extrem starke Praktiker haben Mat Watson und CarWow zum ultimativen Shootout der deutschen Über-Kombis geladen: BMW M3 Touring (G81) und M5 Touring (G99) treffen auf Audi RS 4 (B9) und RS 6 Performance (C8) sowie Mercedes-AMG C 63 T-Modell (S206) und AMG E 63 S (S213). Während die beiden BMW-Modelle weiterhin als Neuwagen erhältlich sind und bestellt werden können, gibt es Audi RS4 und RS6 nur noch als Gebrauchtwagen – in Form des Audi RS 5 Avant (B10) wurde aber zumindest einer der beiden Nachfolger bereits offiziell enthüllt. Noch “älter” ist der Mercedes-AMG E 63 S, dessen inoffizieller Nachfolger E 53 (BR 214) bereits vor knapp zwei Jahren erschienen ist.
Im Vergleich der Mittelklasse-Kombis kommen BMW M3 Touring und Audi RS 4 Avant mit sechs Zylindern, während der aktuelle AMG C 63 S E-Performance auf die Kombination von 2,0-Liter-Vierzylinder und Elektromotor verlässt. Der Hybrid-Antrieb macht das AMG T-Modell der C-Klasse mit 680 PS Systemleistung zum stärksten Kombi dieses Trios, allerdings auch zum schwersten. Im Dragrace sehen wir ab Minute 4:13, dass der C 63 seine Mehrleistung in diesem Fall ausspielen und in einen Sieg ummünzen kann, was ihm in früheren Vergleichstests nicht immer gelungen war.
Bei den Oberklasse-Kombis setzen alle drei Teilnehmer auf acht Zylinder, als jüngster Vertreter des Trios ist der V8-Biturbo des BMW M5 Touring aber bereits mit einem Plug-in-Hybrid-Antrieb ausgerüstet. Auch bei ihm sorgt diese Kombination für die mit 727 PS und 1.000 Newtonmeter Drehmoment höchste Systemleistung, aber auch für das höchste Gewicht. Auf der Viertelmeile kann der M5 seinen Leistungsvorteil nur bedingt ausspielen und muss sich im Drag-Race (ab Minute 24:35) zumindest dem Audi geschlagen geben.
Im Gesamt-Ranking der sechs Power-Kombis erzielt der Audi RS 6 Performance mit 11,3 Sekunden die beste Viertelmeile-Zeit, dahinter folgen der BMW M5 Touring mit 11,4 Sekunden und der Mercedes-AMG C 63 S E-Performance mit 11,5 Sekunden. Dahinter folgen der BMW M3 Touring mit 11,6 Sekunden, der E 63 S mit 11,7 Sekunden und schließlich der RS 4 Competition mit 11,9 Sekunden.
Weil neben der Viertelmeile-Zeit natürlich noch einige andere Faktoren eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung spielen, gibt es neben den Dragrace-Zeiten auch ein Overall-Ranking der sechs Kombis von Mat Watson. Auf den letzten Plätzen landen dabei der Vierzylinder-AMG C 63, der Audi RS 4 und der RS 6, während der BMW M5 Touring auf dem dem dritten Platz landet. Die beiden besten Performance-Kombis des Sextetts sind für Mat Watson der Audi RS 6 Performance und der BMW M3 Touring, wobei er sich letztlich für das Gesamtpaket des Garchingers entscheidet.
