L.A. Auto Show 2018: BMW iNext Vision feiert Messe-Premiere

BMW i, Concept Cars | 28.11.2018 von 20

Einige Wochen nach der spektakulären Weltpremiere im Bauch einer Boeing 777F feiert das BMW iNext Vision Car in wenigen Tagen seine offizielle Messepremiere. Auf der …

Einige Wochen nach der spektakulären Weltpremiere im Bauch einer Boeing 777F feiert das BMW iNext Vision Car in wenigen Tagen seine offizielle Messepremiere. Auf der Los Angeles Auto Show 2018 stellt sich der Blick in die Zukunft der BMW Group erstmals einem größeren Publikum, später dürften auch Auftritte in Deutschland folgen.

Was nicht alle Besucher beim Anblick des Concept Cars vermuten werden: Die futuristische Studie ist durchaus ernst gemeint und soll schon 2021 in einer etwas konventionelleren Form in Serie gehen. Wir dürfen gespannt sein, wie der BMW iNext in rund drei Jahren die Ideen der Studie in die Serie überträgt und wie es gelingt, zumindest einen Teil des futuristischen Auftritts in den Alltag zu retten.

Der Schwerpunkt der Entwicklung liegt im Fall des BMW iNext Vision Car auf dem Thema Autonomes Fahren. Weil der iNext seinen Fahrer in besonders vielen Situationen von der Fahraufgabe befreien soll, ist auch der Innenraum anders als bei heutigen BMW gestaltet – er erinnert stärker an eine Lounge oder ein Wohnzimmer als an ein Fahrzeug mit Cockpit.

Das reduzierte Design ist allerdings keineswegs mit wenig Technik ausgestattet: Shy-Tech nennt BMW das Konzept, High-Tech unauffällig zu verpacken und so praktisch unsichtbar zu machen. Sowohl die Holz-Oberfläche der Mittelkonsole als auch einige Bereiche des Stoffbezugs auf der Rückbank sind berührungsempfindlich und eignen sich genau wie heutige Touchpads zur Steuerung des Infotainment-Systems. Ergänzend dazu gibt es natürlich auch Sprach- und Gestensteuerung für alle Funktionen, die völlig ohne ein auf den ersten Blick sichtbares Eingabegerät auskommen.

Angetrieben wird der BMW iNext von einem Elektroantrieb der nächsten Generation. Er vereint die Fähigkeit, in unter vier Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen mit einer Reichweite von deutlich über 600 Kilometern. Aus Sicht der BMW Group liegt der Schwerpunkt des iNext aber nicht auf dem E-Antrieb, denn dieser wird 2021 bereits die neue Normalität im Unternehmen sein.

Auch wenn es nicht alle Lösungen ins Serienfahrzeug schaffen werden und auch das Design mit seinem extrem lichtdurchfluteten Innenraum noch entschärft werden dürfte, ist der BMW i8 ein mahnendes Beispiel für alle, die das Concept Car für reine Augenwischerei halten. Auch im Fall des Plug-in-Hybrid-Sportlers, der seit 2014 in Serie gebaut wird, hielten viele Beobachter das ursprüngliche Concept Car für reine Zukunftsmusik ohne echte Serienchancen.

Adrian van Hooydonk (Leiter BMW Group Design): “BMW i hat die Aufgabe, kreative und wegweisende Ideen zu generieren, die die Art und Weise, wie wir über Mobilität denken, verändern. Der BMW Vision iNEXT ist ein weiterer großer Schritt auf dem Weg dieser Transformation, der zeigt, wie intelligente Fahrzeuge unser Leben leichter und schöner machen können.”

20 responses to “L.A. Auto Show 2018: BMW iNext Vision feiert Messe-Premiere”

  1. Nozuka says:

    Gibt hoffentlich noch grosse Änderungen am Design…

  2. DerOssi says:

    Ich will ja echt nicht immer so viel meckern :), aber bei dem Ding denke ich mir einfach NEIN, bitte nicht… dieser kühle Operationssaal-Charme im Innenraum ist sogar nicht meins… bequem und einladend sieht das für mich nicht aus… das Teil sollte meines Erachtens mehr als nur durch eine “etwas konventionelleren Form” ersetzt werden…

  3. Quer says:

    Und BMW erhofft sich mit so einem hässlichen Ding Erfolg beim Verkauf. Plant endlich e-Autos die auch gefallen.

  4. B3ernd says:

    2021 ist natürlich nicht gerade zeitnah. Bis dahin gibt es den e Audi und e Benz bereits 2 Jahre.

    Das Design ist mega. Es darf sich gern vom biederen und langweiligen 5er/7er absetzen.

  5. M. Power says:

    Wäre sehr verkaufsfördernd wenn die E-Kiste ansehnlich wäre, kann mir beim besten Willen nicht vorstellen so etwas zu fahren.
    Da bieten die Konkurrenten deutlich schönere Modelle an, sorry BMW!!

  6. Pro_Four says:

    …was neues schön und gut, aber der schaut nun wirklich nicht ansehlich aus. Die 2 Jahre die er später kommt sind zu verkraften, BMW hatte mit dem i3 nun wieviel Jahre Vorsprung, 5-6 Jahre?

    Bis das ganze Elektrozeugs wirklich beim Kunden ankommen wird, vergehen noch 10-20 Jahre, sehe also die leppischen 2 Jahre ganz Gewiss nicht als Problem. Dazu fehlt immer noch die ausgebaute Infrastruktur für schnelles Laden und vorallem auf den Autobahnen sollte dann an allen Standard Tankstellen 1 oder 2 Eleketrosäulen stehen.

  7. Nikodemus says:

    Abgesehen von den guten Konzeptideen, die hinter dem Auto stehen, muss dieses entsetzliche, die Marke BMW verhöhnende Exterieurdesign komplett verworfen werden.

    • M. Power says:

      Ich habe gar nicht gewusst das Chris Bangle für BMW iNext arbeitet…..!!
      Sieht fast so aus.

    • Quer says:

      Jetzt kommt der mit Audi daher, gibt es den schon zu kaufen, das einzige was Audi kann ist für dieses Ding Werbung betreiben und die Kunden mittels illegaler Abschalteinrichtung zu betrügen.
      Beim Design vom iNext muss ich Ihnen aber recht geben

      • Nikodemus says:

        Der e-tron wird bereits produziert, erheblich früher als der iX3, und ich denke dass Audi sehr erfolgreich sein wird mit seinen EV. Da VW seinen Absatz trotz Dieselskandal ausweiten konnte, scheint das auf die meisten ja keine allzu großen Auswirkungen zu haben.
        Bleibt zu hoffen, dass BMW nicht den Anschluss verliert.

        • FloPoe says:

          der eTron soll Mitte 2019 Verkaufsstart haben, durch die aber bereits bekanntgewordenen Verzögerungen wird es wohl eher Anfang 2020. Auch Daimler nennt für den EGC auch Frühjahr 2019 für erste Auslieferungen, also realistisch auch erst ca. Mitte 2019. 2 Jahre auf dem Markt is also keines der Fahrzeuge, wenn 2020 der iX3 kommt, maximal ein Jahr.

  8. Oliver Beyer says:

    Die Aufregung lohnt sich nicht. SO wird der eh nicht in Serie gehen.

  9. Magdalena says:

    Die Studie und das Design sind “durchaus ernst gemeint”….

    Das muss man wohl extra erwähnen, weil man das sonst als Betrachter kaum glauben kann.

    Bis jetzt begeistert mich keines der kommenden i-Modelle, zumindest was das Design angeht.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass BMW da intern andere Rückmeldungen hat.

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