BMW 3er 2019: Noch mehr Einblicke in die G20-Entwicklung

BMW 3er, Erlkönige | 11.09.2018 von 9

Lange vor dem Marktstart im Februar 2019 hat der neue BMW 3er G20 schon fast alles erlebt, was Kunden in den kommenden Jahren von ihm verlangen werden.

Lange vor dem Marktstart im Februar 2019 hat der neue BMW 3er G20 fast alles erlebt, was in den kommenden Jahren auf ihn zukommen kann. Einige neue Fotos liefern uns Eindrücke von der Erprobung der vielleicht wichtigsten BMW-Baureihe, die schon Anfang Oktober auf dem Pariser Autosalon 2019 ihre offizielle Weltpremiere feiern wird. Als Erlkönig war der BMW 3er G20 in der Hitze des Death Valley, in der Kälte Lapplands und auf den anspruchsvollsten Abschnitten der Nürburgring Nordschleife unterwegs. Nur so kann sichergestellt werden, dass der 3er schließlich auch in Kundenhand allen Herausforderungen gewachsen ist – denn natürlich sieht der Alltag weit weniger extrem aus und bringt den BMW 3er G20 daher bei weitem nicht an seine Grenzen.

Die in langjähriger Computersimulations- und Windkanal-Arbeit immer weiter optimierte Karosserie kommt schließlich auf einen cW-Wert von 0,23, der für hohe Effizienz und geringen Luftwiderstand steht. Mindestens so wichtig wie der Luftwiderstandsbeiwert ist den Entwicklern, dass gleichzeitig auch die Windgeräusche leiser als bisher ausfallen und die aerodynamische Stabilität des Gesamtfahrzeugs auch bei hohen Autobahn-Geschwindigkeiten oder starkem Seitenwind erhalten bleibt. Neben den sichtbaren Formen an Front, Seite und Heck spielt dabei auch der Unterboden eine wichtige Rolle. Auch Details wie das Design der Felgen spielen beim BMW 3er G20 eine wichtige Rolle, weil die Verbrauchs- und Emissionswerte gemäß des neuen WLTP-Zyklus auch den Einfluss derartiger Sonderausstattungen berücksichtigen.

BMW 3er 2019: Entwicklung unter Extrem-Bedingungen

Für ein erstklassiges Fahrverhalten, das entscheidend für die Freude am Fahren an Bord der BMW 3er Limousine ist, wurde ein innovatives Fahrwerk mit hubabhängiger Dämpfung entwickelt. Genau wie alle anderen Komponenten mussten sich auch die Fahrwerksteile in extremer Hitze und Kälte, auf gutem und schlechtem Asphalt sowie auf staubigen Schotterpisten beweisen. Auch hier gilt: Was die Entwickler dem Fahrwerk abverlangen – sowohl in Sachen Fahrdynamik als auch in den Bereichen Komfort und Haltbarkeit – übersteigt die Anforderungen des gewöhnlichen Kundenalltags um Längen.

Eine andere Fähigkeit des BMW 3er G20 möchte definitiv kein Kunde im Alltag ausprobieren, im Zweifel kann sie aber Leben retten: Weil die Baureihe weltweit angeboten wird, muss sie verschiedenste Crashtests bestehen können und dabei zum Teil sehr unterschiedliche Anforderungen meistern. Das klare Ziel der Entwickler ist es, in allen relevanten Crashtests mit guten Noten abzuschneiden und damit die Sicherheit des BMW 3er 2019 unter Beweis zu stellen. Zu diesem Zweck wurden im Rahmen der Entwicklung mehrere Exemplare des neuen 3er kontrolliert zerstört und ganz bewusst gegen die Wand gefahren, um die Übertragbarkeit der in unzähligen Simulationen theoretisch ermittelten Werte in die Praxis sicherzustellen.

9 responses to “BMW 3er 2019: Noch mehr Einblicke in die G20-Entwicklung”

  1. Thomas says:

    Und nach all den super hochmodernen Computersimulationen und Praxisfahrten, welche bald sogar auf dem Mond stattfinden, verklebt man die Türisolierungen auch weiterhin und wie vor 30 Jahren immer noch mit Butylschnur, welche nach 2-3 Jahren undicht wird. Darf man sich beim G20 auch wieder auf knarzende Sitzkonsolenverkleidungen freuen? High-Tech vom feinsten …

  2. mb81 says:

    Ich habe langsam den Eindruck, BMW verschiebt einen SOP nach dem anderen. Daher werden ständig die neuen Modelle als Erlkönige vorgestellt usw…Das dient quasi der Streckung der Zeit bis zur Vorstellung und kann getrost als Vernebelungstaktik für irgendwelche Produktionsprobleme gesehen werden

    • Han says:

      es gibt/gab nie eine SOP Verschiebung..

    • BimmerThom says:

      Starten wir hier jetzt auch mit Verschwörungstheorien, ja?
      Das ist Quatsch. Der G20 ist schon seit zwei Jahren auf den Premieren-Termin Ende Q3 gerichtet, an dem er jetzt präsentiert wird. Da gibt es keine Verschleierungstaktik.

      Vielmehr ist es so, dass die Autobauer heute alle schon viel früher anfangen, die Modelle zu kommunizieren, weil sie wissen, dass Erlkönig-Fotos und Gerüchte im Netz die Runde drehen. Um die Sachen zu berichtigen oder zu beeinflussen, startet die Vorab-Kommunikation heute schon viel früher. Kannst du auch bei Audi oder Mercedes zu beobachten – statt hier Verschwörungen zu vermuten.

      • mb81 says:

        Das Wort “Verschwörung” habe ich nicht in den Mund genommen…und daran auch nicht gedacht. Das mit den offiziellen Vorab-Infos und Ankündigungen stelle ich auch seit einiger Zeit fest.

  3. Fagballs says:

    Ihr habt mich doch schon längst, jetzt lasst mich endlich bestellen

  4. Chris says:

    Ich habe letztes Jahr ein C-Klasse T-Modell von 2016 gekauft, da der F31 mal gar nicht geht.
    Jetzt wird es wieder interessant…

    • Cjkologe . says:

      Jep sehe ich genau so, von innen war der f30/31/32 ein no go. Außen finde ich ihn aber sogar heute noch vor allem als LCI schön

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