BMW 3er G20: Neue Fahrwerks-Technik für noch mehr Fahrspaß

BMW 3er, Erlkönige | 16.08.2018 von 12

Dass der neue BMW 3er G20 auf der Nürburgring Nordschleife intensiv erprobt wird, ist alles andere als eine Überraschung. Durchaus eine Überraschung ist hingegen, dass …

Dass der neue BMW 3er G20 auf der Nürburgring Nordschleife intensiv erprobt wird, ist alles andere als eine Überraschung. Durchaus eine Überraschung ist hingegen, dass BMW die Gelegenheit für ein kurzes Teaser-Video und zahlreiche offizielle Erlkönig-Fotos nutzt, die uns den neuen 3er auf der härtesten Rennstrecke der Welt zeigen. Gleichzeitig nennen seine Erbauer einige technische Details zum BMW 3er G20, die seine hervorragenden Anlagen für hohe Fahrdynamik und damit für das Einlösen des Markenversprechens von der Freude am Fahren betonen.

So wird der BMW 3er G20 ausstattungsbereinigt rund 55 Kilogramm leichter als der Vorgänger, der Schwerpunkt liegt 10 Millimeter tiefer. Gleichzeitig konnte die Steifigkeit von Karosseriestruktur und Fahrwerksanbindung deutlich erhöht werden. Beinahe selbstverständlich für BMW, aber einzigartig im direkten Wettbewerbsumfeld ist auch der Umstand, dass sich das Gewicht im Verhältnis 50:50 auf beide Achsen verteilt. Eine breitere Spur und höhere Sturzwerte gehören ebenfalls zu den guten Anlagen einer dynamischen Limousine.

Radaufhängung, Federung, Dämpfung, Lenkung und Bremsanlage wurden grundlegend neu gestaltet und sollen dazu beitragen, dass der BMW 3er 2019 noch mehr Fahrspaß bereitet. Vorder- und Hinterachse sind leichter und steifer als beim Vorgänger konstruiert und mit einem innovativen, hubabhängigen Dämpfungssystem versehen. Die hubabhängigen Dämpfer werden im neuen 3er serienmäßig verbaut, passen sich stufenlos und progressiv an den jeweiligen Federweg an und können so optimal auf Fahrbahnunebenheiten und Schwingungen reagieren. Von diesen Qualitäten profitiert der BMW 3er G20 nicht nur auf der Nürburgring Nordschleife, sondern natürlich auch auf allen anderen anspruchsvollen Straßen der Welt.

In einer spezifischen, noch sportlicheren Abstimmung kommen die hubabhängigen Dämpfer beim BMW 3er G20 mit M Sportpaket zum Einsatz. Das M Sportfahrwerk kommt mit 10 Millimeter Tieferlegung, 18 Zoll-Felgen und Mischbereifung. Rund 20 Prozent steifere Dämpfer sorgen für einen spürbaren Dynamik-Vorteil. Das M Fahrwerk wird stets mit der variablen Sportlenkung kombiniert, die für den 3er G20 ebenfalls neu konfiguriert wurde. BMW verspricht ein direkteres Ansprechen auf geringe Lenkradbewegungen, ohne Nervosität zu vermitteln.

Peter Langen (Leiter Fahrdynamik): “Wir nutzen die hubabhängigen Dämpfer als aktives Abstimmungselement, um unter allen Bedingungen souveräne Fahreigenschaften zu gewährleisten. Bei geringen Federwegen sorgt ein feinfühliges Ansprechen der Dämpfung für einen komfortablen Schwingungsausgleich. Beim Überfahren großer Bodenwellen werden die Aufbaubewegungen durch höhere Dämpferkräfte kontrolliert.
Das M Sportfahrwerk haben wir außerdem mit steiferen Lagern und Stabilisatoren, härteren Federn und zusätzlichen Karosseriestreben deutlich sportlicher ausgeprägt. Der Unterschied zum serienmäßigen Fahrwerk ist damit deutlicher spürbar als bisher.”

Ein weiterer Baustein für maximale Fahrdynamik ist das M Sportdifferenzial an der Hinterachse. In das Hinterachsgetriebe ist eine elektronisch geregelte Sperre integriert, die mit dem DSC vernetzt ist und den Drehzahlausgleich zwischen den Hinterrädern begrenzt. Mit der aktiven Differenzialsperre kann das Antriebsmoment aktiv zwischen den Rädern verteilt werden, wodurch sich sowohl einem Unter- als auch einem Übersteuern entgegenwirken lässt. So kann DSC deutlich länger auf lästige Bremseingriffe verzichten und steigert so den Fahrspaß.

Peter Langen: “Anders als herkömmliche mechanische Sperren kann das geregelte M Sportdifferenzial sehr viel mehr als nur die Traktion optimieren. Neben der Kurvendynamik wird vor allem auch die Fahrstabilität zum Beispiel beim Lastwechsel spürbar gesteigert. Damit lässt sich die neue BMW 3er Limousine auch bei dynamischer Fahrweise auffallend souverän und unangestrengt bewegen.”

Angetrieben wird der Erlkönig von einer neuen Ausbaustufe des BMW Vierzylinder-Benziners B48. Der Motor des neuen BMW 330i wird der stärkste bisher in einem Serien-BMW eingesetzte Vierzylinder-Motor sein, aber neben viel Kraft auch hohe Effizienz bieten: Rund 5 Prozent weniger Kraftstoff als der bisher 252 PS starke Motor soll die neue Power-Variante verbrauchen. Selbstverständlich ist, dass der Motor mit Otto-Partikelfilter ausgerüstet ist und die Abgasnorm Euro 6d-TEMP erfüllt.

Offiziell vorgestellt wird der neue BMW 3er G20 Anfang Oktober auf dem Pariser Autosalon 2018. Der Marktstart für die Limousine folgt im Frühjahr 2019, wenige Monate später kommt der technisch eng verwandte BMW 3er Touring G21.

(Direkt-Link zum Video für Mobile-User)

12 responses to “BMW 3er G20: Neue Fahrwerks-Technik für noch mehr Fahrspaß”

  1. DerOssi says:

    Die Vorfreude steigt! ???

  2. gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

    auto motor und schrott schreibt:

    320i – 231 PS
    325i – 250 PS (wers glaubt! Variantenerhöhung statt Reduzierung?)
    330i – 258 PS
    mehr Einspritzdruck (350 statt 200 bar)

    330e – 265 PS / 325e – 230 PS
    elektrischen Reichweiten steigen [nur!] von 40 auf 50 Kilometer
    (wäre lächerlich!)
    induktives Laden möglich

    schließt die Lücke zwischen dem BMW 340i (340 PS) und dem M3 mit einem BMW 340i M Performance
    (gleich 2 x 340er Modelle?)

    4er Cabrio (mit Stahlfaltdach)
    (wers glaubt – kein Stoffdach?)

    316d – 136 PS / 318d – 163 PS
    320d – 204 PS / 325d – 238 PS
    (330d Fehlanzeige)

    Basisversion:
    analoge Instrumente und in der Mittelkonsole ein Touch-Display.

    Optional: großes Display

    digitales Kombi-Instrument gegen Aufpreis / neues Layout:
    „Ehrlich gesagt: Nicht besonders gut. Gegenläufige Skalen, eckig, mit nicht besonders großen Ziffern. Dazwischen Navi-Karte oder sonstige Infos nach Wahl. Geschmacksache.“

    • superbadman says:

      …das einzige was mir an deiner Aufzählung sinnvoll vorkommt ist…
      Auto, Motor und Schrott

    • Schauinsland says:

      Nicht nur die PS-Angaben laut ams sind wie so oft “gaga”.

      Längst vorbei die Zeiten, als seriöse überaus kompetente Motorjournalisten wie Klaus Westrup, Gert Hack oder Rainer Günzler bei ams die Leser hoch erfreuten.

      Heute sind Praktikanten, Möchtegern-Schreiberlinge am Werk.
      Seit dem das Fachblatt mot vom Markt verschwunden ist, kann der kritische Leser 99% der selbsternannten Fachzeitschriften getrost in die Tonne treten !

      • Mini-Fan says:

        der “mit” trauere ich auch nach!

        • Schauinsland says:

          Der “Genickbrecher” in Form von massiven Rückgang geschalteter Werbung für die mot war m.W. die bis dato umfangreiche Veröffentlichung des J.D. Power Reports zu Beginn der 2000er Jahre in der dt. Presselandschaft.

          Plötzlich standen Passat, Golf & Co, auf hinterste Plätze in der Kundenzufriedenheit, welch´ ein Frevel^^, ein vergleichbarer Honda Accord oder Toyota Avensis kamen beim zahlenden Publikum weitaus besser an, als störanfällige VAG Produkte.

          Und die Vergleichstests bei mot hatten immer eine solide Basis, ohne gesteuerte Effekthascherei, einseitige Lobhudelei nach Wunsch der bezahlten geschalteten Werbepartner der Industrie.

    • Mini-Fan says:

      Der bisher stärkste B48 wird schon seit geraumer Zeit im 740e verbaut (258 PS) – und das wird dann der “neue” 4-Zyl. im 330i?
      O.k., wegen des OPF müssen sie noch ein bisschen dran herumschrauben.

    • Kommissar Freytag says:

      Falschangaben und schlechte Recherche von automotorsport sind leider Wasser auf den Mühlen der Unwissenden.

      “Unser Freund” Aloys Haydn (hier darf er nicht mehr schreiben, da bereits seit Anfang 2017 dauerhaft gesperrt ;-))) “besudelt” sich mal wieder bei ams und sieht den 3er auf verlorenem Posten vs. C-Klasse und A4.
      Leider hat “Aloisius Dauerhirntod” trotz Faktencheck (Geschäftsberichte 2017) nicht begriffen, dass der 3er/4er global immer noch Marktführer in seinem Segment ist.

  3. driv3r says:

    Wie viele Fahrwerke wird es jetzt geben? Ein Serienfahrwerk mit adaptiven Dämpfern und ein M Sportfahrwerk? Das M Sportdifferenzial wird wie bei Audi dann als Option offeriert werden, schätze ich.

  4. BMarcoW says:

    Ich muss leider sagen, nach dem Artikel verstehe ich nicht was mit “hubabhängigem Dämpfungssystem” gemeint ist…

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