Formel E in New York: Viel Arbeit für BMW vor der neuen Saison

Motorsport | 16.07.2018 von 0

Am Wochenende feierte die vierte Saison der Formel E ihr großes Finale in New York City. Vor der vielleicht großartigsten aller Kulissen fuhren die Elektro-Rennwagen …

Am Wochenende feierte die vierte Saison der Formel E ihr großes Finale in New York City. Vor der vielleicht großartigsten aller Kulissen fuhren die Elektro-Rennwagen erneut ein enges Rennen, wobei das von BMW unterstützte MS&AD Andretti Formula E Team allerdings erneut nicht zur Spitzengruppe zählte. Wie schon in den voragegangenen Rennen der Saison mussten António Félix da Costa und Stéphane Sarrazin um die letzten Punkteränge kämpfen – und zogen dabei den Kürzeren. Am Ende standen in New York zwei 12. Plätze für Sarrazin sowie die Plätze 11 und 15 für da Costa – zu wenig, um den hohen Ansprüchen von BMW gerecht zu werden.

Auch wenn die vierte Saison noch kein Werkseinsatz war, ist schon heute klar: Wenn BMW Motorsport vor der Saison 5 nicht vieles verändert, wird auch die Premieren-Saison als Werksteam nur sporadische Erfolge bringen. Immerhin: Die völlig neuen Fahrzeuge der zweiten Generation, darunter der BMW iFE.18, geben allen Teams die Chance auf einen Neuanfang mit gleichen Voraussetzungen. Ob BMW diese Chance nutzen kann, zeigt sich zum Saisonstart am 15. Dezember in Saudi-Arabien.

Die Stimmen nach den Rennen von New York 2018:

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Nach dem Abschluss dieser Saison bricht für BMW und die Formel E mit Blick auf Saison 5 eine neue Ära an. Unsere Vorbereitungen auf den Einstieg in die Rennserie als Werksteam mit dem neuen Gen2-Fahrzeug laufen weiterhin auf Hochtouren. Ich freue mich sehr darauf, unser Fahrzeug in den kommenden Monaten bei Testfahrten und dann natürlich bei seiner Rennpremiere im Dezember zu sehen. BMW ist als ‚Official Vehicle Partner‘ seit der ersten Stunde Partner der Formel E und hat immer an den Erfolg der Rennserie geglaubt. Nun gehen wir gemeinsam den nächsten Schritt.“

António Félix da Costa (#28 Andretti ATEC-003): „Zunächst einmal muss ich mich bei Luca Filippi entschuldigen. Der Unfall im Rennen heute war mein Fehler. Ich bin sehr früh vom Gas gegangen, um Energie zu sparen, und habe nicht mit seinem Angriff gerechnet. Rückblickend auf die Saison muss ich sagen, dass wir viel gelernt haben. Aus der Sicht von BMW Motorsport war das in Vorbereitung auf den Werkseinstieg zu Saison 5 sicher das Hauptziel. Wir hatten auch einige Rennen, in denen wir schnell waren und deutlich weiter vorne hätten landen können. Aber insgesamt hatten wir nicht das Paket, um die Ergebnisse einzufahren, die ich als Rennfahrer gerne erreichen möchte.“

Stéphane Sarrazin (#27 Andretti ATEC-003): „Das waren lange Rennen an diesem Wochenende. Leider hat es nicht ganz für Punkte gereicht. Am Sonntag bei nasser Strecke haben wir gesehen, dass wir schnell sind. Aber unser Energiemanagement ist nicht effizient genug, um über die Renndistanz mit den Besten mithalten zu können.“

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