Bild-Vergleich: Volvo V60 2018 trifft BMW 3er Touring F31 LCI

BMW 3er | 23.02.2018 von 9

Die schwedische Produktoffensive im Premium-Segment setzt sich fort: Mit dem neuen Volvo V60 2018 erhält der BMW 3er Touring F31 zum Ende seines Lebenszyklus einen …

Die schwedische Produktoffensive im Premium-Segment setzt sich fort: Mit dem neuen Volvo V60 2018 erhält der BMW 3er Touring F31 zum Ende seines Lebenszyklus einen weiteren wichtigen Wettbewerber, der auch seinen Nachfolger mit dem Kürzel G21 ab 2019 noch beschäftigen wird. Dass der Volvo V60 seine Kunden mit schwedischem Design und modernster Sicherheitstechnik begeistern will, versteht sich von selbst. In beiden Bereichen orientiert sich der neue V60 eng an seinem großen Bruder V90, der die Designsprache des aktuellen XC90 erstmals auf einen Kombi übertragen hatte.

Vom großen Bruder überimmt der neue Volvo V60 2018 auch große Teile der aktiven Sicherheitstechnik. So erkennt der Notbremsassistent neben Autos auch Fahrräder, Fußgänger und sogar große Wildtiere wie Elche oder Hirsche. Sollten die Systeme eine drohende Kollision mit dem Gegenverkehr erkennen, soll eine automatisch eingeleitete Notbremsung ebenfalls eine Reduzierung der Unfallfolgen abschwächen. Das Pilot Assist System unterstützt den Fahrer auch durch Lenkmanöver und dringt so in den Bereich des teilautonomen Fahrens vor, wobei die Road Edge Detection auch das drohende Verlassen von Fahrspuren ohne Fahrbahnmarkierungen erkennen soll.

Anders als der BMW 3er Touring setzt der Volvo V60 in seinen Einstiegsvarianten auf Frontantrieb, nur die besonders leistungsstarken Benziner T6, T6 Twin Engine und T8 Twin Engine mit 310 bis 390 PS sind von Anfang mit Allradantrieb erhältlich. Für die Diesel-Modelle D3 und D4 stehen zwar ein Sechsgang-Schaltgetriebe und eine Achtgang-Automatik zur Wahl, die Kraft von 150 beziehungsweise 190 PS wird aber immer ausschließlich an die Vorderräder geschickt.

Das Infotainment-System Volvo Sensus kann per Apple CarPlay und Android Auto mit dem Smartphone vernetzt werden und ist per 4G mit dem Internet verbunden. Ein großer Touchscreen in der Mittelkonsole erinnert an einen Tablet-PC und übernimmt Steuerung und Anzeige der zahlreichen Funktionen.

Die Preise für den Volvo V60 2018 beginnen bei 40.100 Euro für den D3 mit 150-PS-Diesel und Frontantrieb. Damit liegt der Grundpreis des Schweden-Kombis ohne Berücksichtigung von Unterschieden in der Serienaustattung 500 Euro über dem Einstiegspreis des 318d. Für den Volvo V60 D4 mit 190-PS-Diesel müssen mindestens 43.300 Euro bezahlt werden, der vergleichbare BMW 320d Touring startet bei 42.150 Euro.

Wie das Design der beiden Mittelklasse-Kombis mit Premium-Anspruch im direkten Vergleich wirkt, zeigt die folgende Gegenüberstellung:

Håkan Samuelsson (Präsident und CEO Volvo Cars): “Seit Generationen sind Fahrer von Familienkombis eine wichtige Kundengruppe für uns. Der neue Volvo V60 steht in dieser Tradition und führt sie zugleich weiter.”

Robin Page (Senior Vice President Design bei Volvo Cars): “Der Volvo V60 ist zweifellos der Kern der Marke Volvo. Er ist hochwertig, besitzt wunderschöne Proportionen und bietet gleichzeitig beste Funktionalität und Vielseitigkeit.”

(Fotos: Volvo / BMW)

9 responses to “Bild-Vergleich: Volvo V60 2018 trifft BMW 3er Touring F31 LCI”

  1. DerOssi says:

    Nope… beim Heckdesign hat sich Volvo für mich in eine absolut nicht schöne Richtung entwickelt… und auch das riesige Mitteldisplay mit den derben großen vertikalen Luftausströmern… absolut nicht mein Geschmack…

  2. Oliver Beyer says:

    Der Volvo sieht moderner als der 3er aus, wobei dieser ja auch am Ende seines Modellzyklusses ist.

    Übrigens musste BMW aktuell Unregelmäßigkeiten an der Abgassoftware einräumen. Peinlich nach den ganzen vollmundigen Aussagen des Vorstandes.

    • B3ernd says:

      Der lächerliche Versuch den Wagen dem KBA zu entziehen “er muss dringend zum Service” ist schon fast belustigend und dämlich zu gleich.

    • Mini-Fan says:

      So wenig wie die “Meldung” von @Oliver Beyer zum Thema Volvo gg. BMW 3er paßt, so wenig paßt auch folgende, allerdings weniger polemische Meldung:

      “Der Aufstieg des chinesischen Autobauers Geely zum größten Daimler-Aktionär hat den Stuttgarter Premiumhersteller nach einem Zeitungsbericht kalt erwischt. …
      Am späten Freitag kam dann die Nachricht, dass Geely-Chef Li Shufu aus dem Stand heraus zum Hauptaktionär aufgestiegen ist. …
      Der Einstieg löse in Stuttgart Besorgnis und Verunsicherung aus, hieß es in dem Bericht weiter. Denn Li Shufu verfolge anders als die bisherigen Großaktionäre eine eigene Agenda und stelle Ansprüche. So fordere er laut Industriekreisen einen Platz im Aufsichtsrat von Daimler sowie eine Kooperation zwischen seinen Unternehmen und Daimler bei Elektroautos.

      Der Daimler-Vorstand hoffe, den Aufsichtsrats-Sitz verhindern zu können, …
      Denn in dem Gremium werde über die künftigen Strategien und die neuesten Modelle beraten. Diese Überlegungen könnten nicht mit einem Vertreter eines Wettbewerbers geteilt werden. Ein Daimler-Sprecher lehnte am Sonntagabend auf Nachfrage einen Kommentar dazu ab.”

      Quelle:
      https://www.automobilwoche.de/article/20180226/AGENTURMELDUNGEN/302269959/1276/

      Und auch andere haben Sorgen:

      “Für Stadler (Audi) könnte es jetzt eng werden”.
      Und auch für Müller (VW/ Porsche) und Winterkorn.

      Quelle:

      Bericht im “Spiegel” vom Samstag, 24.02.18 auf Seite 59.

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