KBA: BMW Diesel-Software könnte N57-Rückruf auslösen

News | 23.02.2018 von 32

Holt der Diesel-Skandal BMW nun doch noch ein? Offenbar wurde bei rund 11.700 Fahrzeugen eine falsche Software aufgespielt, die nicht wie vorgesehen funktioniert hat und …

Holt der Diesel-Skandal BMW nun doch noch ein? Offenbar wurde bei rund 11.700 Fahrzeugen eine falsche Software aufgespielt, die nicht wie vorgesehen funktioniert hat und nun einen Rückruf erforderlich macht. Laut BMW hat ein technischer Fehler dafür gesorgt, dass die ursprünglich mit korrekter Software ausgelieferten Modelle mit Triturbo-Diesel im Rahmen eines Updates auf einen Software-Stand gebracht wurden, der nicht für die Modelle M550d und 750d der Vorgänger-Generationen F10 und F01 gedacht war.

Durch die nicht zum Motor passende Software hat die Abgasreinigung nicht wie vorgesehen funktioniert – was durchaus nach einer plausiblen Erklärung klingt, aber im Kontext der aktuellen Debatte werden Kritiker der BMW-Argumentation mit einiger Sicherheit nicht folgen. Nach Genehmigung durch das Kraftfahrtbundesamt (KBA) sollen die betroffenen 11.700 Fahrzeuge wieder eine zu ihrem Motor passende Software erhalten. Im Anschluss soll auch die Abgasreinigung wieder wie vorgeschrieben funktionieren.

Wie BMW gegenüber finanzen.net detailliert erklärt hat, wurde die irrtümlich genutzte Software für Fahrzeuge mit einer Kombination aus SCR-Kat und NOx-Speicherkat korrekt geschrieben. Da die aktive Abgas-Nachbehandlung des betroffenen Triturbo-Diesels der alten Generation N57 nur über einen NOx-Speicherkat verfügt, funktionierte die Abgasreinigung mit der fehlerhaften Sodftware nicht mehr wie vorgesehen. Ob auch die Modelle X5 M50d und X6 M50d mit dem gleichen Motor betroffen sind, ist derzeit noch unklar.

Die Unregelmäßigkeiten wurden durch das KBA entdeckt, weil ein älterer BMW 750d zu einer Nachprüfung ausgesucht wurde. Dabei fiel auf, dass der Triturbo-Diesel nicht die versprochenen Abgaswerte erzielt hat. Betroffen ist offenbar auch der BMW M550d der Vorgänger-Generation F10 mit dem inzwischen nicht mehr gebauten N57B30S1.

Sobald weitere Details zum Thema öffentlich werden, wird an dieser Stelle erneut berichtet.

32 responses to “KBA: BMW Diesel-Software könnte N57-Rückruf auslösen”

  1. Oliver Beyer says:

    Und @Mini-Fan? Haste jetzt noch immer einen dämlichen Spruch parat?

    (ACHTUNG: Rhetorische Frage. Antwort unerwünscht.)

    • Mini-Fan says:

      Vielleicht solltest du dich bei Audi oder von mir auch bei Mercedes als Propagandaminister andienen. Deine Posts bei BT legst du als Referenz vor.

      Oder wenigstens als freier Mitarbeiter bei “Frau im Spiegel”.
      Das taugt wenigstens zur Meinungsmache montagmorgens in ärztlichen Wartezimmern.

  2. Thomas says:

    Es handelt sich aber um eine Software, welche nachträglich abgespielt worden ist? Für den M550d gab es schließlich ein Update?
    Na wenn das die Bild, oder die TV Medien mitbekommen. Ich habe die reißerischen Titel jetzt schon vor Augen.

    • Oliver Beyer says:

      Da musst du nur mal das Handelsblatt, den Spiegel und die FAZ lesen. Die fangen schon an. Ist aber ja auch berechtigt.

      • Thomas says:

        Sofern die Tatsache stimmt, dass BMW von der anstehenden Prüfung durch das KBA Wind bekommen und darauf bestanden hat, im Vorfeld unbedingt noch einen „Service“ durchführen zu wollen, ist das in der Tat schon sehr verdächtig. Sofern die Fakten und der Umfang geklärt sind, habe ich nichts dagegen, wenn auf unseren Saubermann eingedroschen wird, wie seinerzeit auf VW. Bekanntermaßen hat der Motor im M550d schon immer Leistungsprobleme gehabt. Softwaretechnisch wurde auch schon nachgebessert.

    • Quer says:

      Das wird WISO am Montag gleich zur Chefsache machen.

  3. Stefan says:

    Trifft wohl nicht die X5 und X6 weil die ja auch die Ad Blue Einspritzung haben, die 5er und 7er aber nicht. Zum Glück wurden dieser Dieselmotor nicht offiziell in den USA verkauft….

  4. Hank Moody says:

    +++Eilmeldung+++:
    Es war kein Betrug!
    Mit dem versehentlich aufgespielten Update wollte BMW lediglich dem Eindruck begegnen, bloß VAG/Audi habe fähige SW-Entwickler.

    • Mini-Fan says:

      Ich denke, daß in der Regel “das Aufspielen von updates” NICHT durch die SW-Entwickler erfolgt.
      Der Fehler passierte beim Aufspielen, er liegt nicht in der Software selbst. Der Software selbst ist nichts anzulasten.

      Wie kannst ausgerechnet DU so einen Blödsinn schreiben???

      • Kommentator says:

        „Wie kannst ausgerechnet DU so einen Blödsinn schreiben???“

        > DAS verstehe ich jetzt nicht …

        >> hat man JEWEILS von dieser Unperson (= mein Intimfeind) hier was anderes (siehe avatar) als Lötzinn gelesen – nix als permanente ´Anmache´ – aus der Ökofraktion – samt Eiweißmangel
        Hat aber nix mit nix zu tun.

        Zitat:
        „… nachdem ich versehentlich in die ganz falsche Bank gestolpert bin und statt des Sparbuchs zufällig meine .38er dabei hatte…kann ja mal passieren“

        > … und aus Versehen hat der Intimfeind -beim Anstellen in der Schlange beim Rudelbumsen des IQ-67-Clubs & Bahnhofsklatschern – der Hosenstall aufgegangen, im ´Görlitzer Park´ hinter einem ´Pony´ zum „stehen“ (& auch noch) „gekommen“

        o.k., passiert auch anderen, in der Besenkammer, sogar noch samt Samenraub (statt Bankraub wie ER hier) …
        > und dann ´privates Insolvenzverfahren´ wegen jetzt finanzieller Impotenz, d.h. Zeugungsunfähigkeit,
        … weil ja kein Mini-Pony rauskam, TROTZ 38er Magnum …

        P.S.
        „wenn Tesla dasselbe “over the air” macht – dann klatscht die ganze Welt.“

        > … allen voran bestimmt auch die ´Bahnhofsklatscher´
        – WEIL dasselbe gehirnamputierte Softwarepaket dort installiert ist – mit allen diesen -untrennbaren- weltfremden Eigenschaften

        • Hank Moody says:

          40° Pennerglück oder hat’s schon wieder geschneit?
          Freut mich aber, dass ich dir auf den Sack gehe, Jammerlappen!

  5. Till says:

    Der Aufmacher der im Artikel genannten Quelle wirkt mir – gemessen an der darunter beschriebenen Sachlage – mindestens reißerisch bis verfälschend. „Manipulationen eingeräumt“? (WTF?) Eine auf Grund eines technischen Fehlers fälschlicherweise aufgespielte Software erscheint mir nicht als eine vorsätzliche oder gar systematische Manipulation. Auch wenn bei diesem Gedanken bei einigen VAGlern sicherlich ein Paar langersehnte Freudentropfen ins Höschen gleiten.

    • Max Mayerhofer says:

      Naja wers glaubt…ausversehen….logisch….

      • Till says:

        Hast du noch nie einen Fehler gemacht? Ist dir noch nie etwas passiert, das so nicht geplant war? Wenn nicht, dann gratuliere ich dir zu deiner beispiellosen Perfektion. Wenn doch, wäre es an dieser Stelle eventuell angebrachter, eher Wissen anstatt Glauben anzustreben. Und aktuell wissen wir hier nur, dass du anscheinend lieber glaubst, was du nicht wissen kannst.

        • Hank Moody says:

          Neulich habe ich aus Versehen meinen Dispo überzogen, nachdem ich versehentlich in die ganz falsche Bank gestolpert bin und statt des Sparbuchs zufällig meine .38er dabei hatte…kann ja mal passieren.

      • Hank Moody says:

        @tillsmnstrm geht es eigtl. nur um die Freudentropfen. Seine restl. Texte sind meist lang aber aleatorisch.

  6. Max Mayerhofer says:

    Achtung, das KBA dürfte jetzt ein unsicherer Ort sein. Dailybimmer ist sicher schon dorthin unterwegs und schreit dann BMW Akbar! Und dann gehts rund :–)

  7. DerOssi says:

    Im Spiegel-Artikel steht, dass der Verdacht durch BMW selbst erregt wurde, da sie das vom KBA zu testende Fahrzeug unbedingt vorher zu einem “Service” holen wollten… ja genau… und an den Weihnachtsmann glauben wir auch noch…

    Falls das wirklich stimmt, zeigt das, dass BMW zu diesem Zeitpunkt und wahrscheinlich schon viel länger davon wusste und nichts gepfiffen hat!
    Dann wollten sie es auch bloß aussitzen… wer weiß, vielleicht war das Aufspielen der Software wirklich nur “irrtümlich”, aber das Nichtstun danach wäre das eigentliche Vergehen…

    • Mini-Fan says:

      nicht “das Aufspielen der Software war ‘irrtümlich’ “:

      es war mit Sicherheit gewollt, eine neue Software aufzuspielen. Nur hat man ‘versehentlich’ (!) diejenige für einen anderen Motor bestimmte aufgespielt.
      Das war schlicht ein malheur, ein bedauerlicher, entschuldbarer Fehler.

      Auch war das “Nichtstun” kein ‘Vergehen’ (ein Vergehen ist die etwas abgeschwächte Form von ‘Verbrechen’), sondern – sofern man sie erkannt hat – schlicht Schlamperei. Und die Schlamperei wollte man vertuschen.
      Wie Menschen halt sind – wenn ihnen Fehler unterlaufen sind.

  8. DropsInc. says:

    „Im Anschluss soll auch die Abgasreinigung wieder wie vorgeschrieben funktionieren“
    Versteh ich nicht??? Würde bedeuten, dass die besagten Modelle nicht wie vorgeschrieben funktionieren. Ist das positiv oder negativ? Eher negativ für die Werte, denn laut Aussage würde mit der richtigen Software die Abgasreinigung wie vorgeschrieben funktionieren? Also nach dem Motto alles gut. Warum sollte man mit Absicht eine falsche Software aufspielen, wo doch mit der alten alles wie vorgeschrieben läuft? Das kann doch weniger nach einem Vorteil zu Gunsten BMW klingen…versteht mich da jemand? Oder Sitz ich auf der Leitung?

    • Thomas says:

      Die Maschine hat mit Leistungsproblemen zu kämpfen. Die Software wurde schon mehrmals nachgebessert. Ist ja an sich nicht außergewöhnliches. Aber es ist gut möglich, dass man es mit der Nachbesserung etwas zu gut gemeint hat.
      Das ist natürlich nur eine Vermutung, würde aber erklären wie es dazu kommen konnte. Weil irrtümlich lässt sich sowas nicht einfach aufspielen! Für den N55 gibt es auch mehrere Leistungsstufen. Aber ich habe die passende 326PS I-Stufe nie auf die DME bekommen, egal mit was für Tricks 😉

      • DropsInc. says:

        Hmm, stellt mich persönlich noch nicht zufrieden. Rein juristisch ist doch nun BMW in der bringepflicht. Wäre Saudumm zu behaupten es wäre ein Irrtum wenn dies nicht zweifelsfrei zu bewerkstelligen ist. Dort wiederum wurde ein technischer Fehler als Grund benannt. Die Stückzahlen machen mich auch etwas stutzig, trotz Nischendaseins. Und die Behauptung mit einer neuen (alten) Software würde man sich wieder im vorgeschriebenen Rahmen bewegen, begründet meine These. Naja, dann können sich wohl alle die Hand geben.

      • Jan2x says:

        Ja, hat meiner Meinung nach auch einen faden Beigeschmack, da man bei Motor Talk z. B. öfters von Leistungsproblemen las, die dann auf einmal weg waren.

        • Mini-Fan says:

          Was hat das mit einem “faden Beigeschmack” zu tun?
          Ist doch wunderbar, wenn diese “auf einmal weg waren”!

          Selbst wenn ich mal unterstelle, daß es “Leistungsprobleme” beim 381 PS-Triturbo gegeben haben sollte: Die kann man natürlich “nachträglich” direkt am Auto mittels neuer Software versuchen, auszubügeln. Was ist daran verwerflich?

          Aber wenn Tesla dasselbe “over the air” macht – dann klatscht die ganz Welt.
          Mit dem Unterschied, daß dies dann “heimlich” passiert.

          VW hätte liebend gerne nur “den roten Knopf gedrückt”, und schwupp, wäre bei allen betroffenen Diesel die “neue Software” aufgespielt – ohne daßß es jemand bemerkt hätte.

      • Mini-Fan says:

        Offensichtlich hast/ hattest du mit Software-update noch nie privat oder beruflich etwas zu tun.
        Sonst wüßtest du, daß man versehentlich sehr wohl ein update auf “ein falsche Maschine” (was auch immer das ist) aufspielen kann. Und daß dies “im richtigen Leben” auch tatsächlich passiert.

        PS.
        Ich habe in einer Citroen-Werkstatt schon erlebt, daß ein Werkstattmeister ein Software-update gleich dreimal nacheinander aufgespielt hat, dann würde es “besser halten”.
        Was soll man da sagen…

        • Thomas says:

          BMW arbeitet mit ISTA. Damit geht das aus Sicherheitsgründen nicht. Ich flashe mit E-Sys, dort geht das auch nicht ohne weiteres. Man könnte Dateinamen manipulieren und es erzwingen. Der Flashvorgang könnte allerdings abbrechen.
          Für den unwahrscheinlichen Fall, dass es doch klappen sollte. Motorkontrollleuchte, da schwerer abgasrelevanter Fehler(SCR Einspritzdüse nicht vorhanden). Bei sowas kennt die DDE kein Pardon! Wenn die Leuchte nicht an geht, dann liegt ein gezielter Eingriff vor, um das I-Stufenupdate mit dem Motor kompatibel zu machen. In dem Fall würde die Software aber nicht mehr mit Fahrzeugen klar kommen die über SCR verfügen. Man kann eine und die selbe Datei nicht auf zwei verschiedenen Motoren fahren, ohne das es sofort auffällt. Und weil irgendwann, irgendwo mal etwas falsch aufgespielt worden ist, spielt dabei keine Rolle. Vor OBD2 und der MKL(Hatte mein e39 von vor 09/98 zb. nicht) war auch noch viel mehr möglich.

      • Mini-Fan says:

        Das hat nicht mit

        “etwas zu gut gemeint”

        zu tun. Es wurde schlicht das falsche update ausgespielt.
        Etwa so, als hätte man nachträglich eine falsche Reifengröße montiert.
        Den Fehler kann man ja beheben..

    • Mini-Fan says:

      Ist doch ganz einfach:

      Die Abgasreinigung hatte mit der ursprünglich gelieferten Software funktioniert.
      Dann wollte man ein update dieser Software aufspielen – hatte aber versehentlich die verkehrte (für einen anderen Motor) genommen.
      Und wenn man jetzt das richtige update installiert, dann funktioniert die Abgasreinigung natürlich “wieder” – und die Verbesserung (welche auch immer das sein mag), die man durch das update erreichen wollte: auch.

      • DropsInc. says:

        Nun ja, nix anderes habe ich mit dem Post ausdrücken wollen…deswegen ja meine Frage „ob ich auf der Leitung sitze“ oder jemand das genauso sieht. In der Presse wird von einem Abgasskandal gesprochen und im gleichen Atemzug gesagt, dass so die Abgasreinigung schlechter funktioniert. Ja um himmelswillen, ich hätte es nachvollzogen, wenn durch die falsche Software bessere Ergebnisse auf dem Prüfstand nachweisbar waren aber das Gegenteil ist der Fall. Das ist das was mir zu hoch ist um von Manipulation zu sprechen…

  9. Daniela Wolf says:

    abwarten, was das KBA sagt.

  10. […] これを知ってか、VWを初めとする車業界は全く反省していない。2018年になってまずはBMWが、「車に間違ったソフトをインストールした。」として、デイーゼルエンジンを搭載した車をリコールした。 参照元 : Bimmet Today […]

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