BMW i3-Akkus treiben Elektro-Yacht Dasher von Hinckley an

BMW i3 | 19.10.2017 von 1

Für die weltweit erste, voll elektrisch angetriebene Luxusyacht von Hinckley liefert der BMW i3 die Akkus zur Stromversorgung. Im „Dasher“ genannten Boot werden zwei Akkupakete …

Für die weltweit erste, voll elektrisch angetriebene Luxusyacht von Hinckley liefert der BMW i3 die Akkus zur Stromversorgung. Im „Dasher“ genannten Boot werden zwei Akkupakete die beiden jeweils 59 kW/80 PS starken E-Motoren mit Power versorgen.

Fast lautloses Gleiten statt lautem Blubbern aus einem V8 – auch in der amerikanischen Yachtindustrie kommt nun der Umschwung hin zur Elektromobilität und so liefert der BMW i3 die Akkus für die elektrische Luxusyacht „Dasher“ von Hinckley aus Portsmouth, Rhode Island. Dort werden seit fast 90 Jahren Boote gebaut, nun wagt man sich in Zusammenarbeit mit dem bayrischen Autobauer an ein klassisches Picknick-Boot mit E-Antrieb. Ganz ohne Motorengeräusche und Qualm kann mit dem Edel-Boot übers Wasser geglitten werden.

In der 8,69 Meter langen Luxusyacht arbeiten zwei 80 PS-Elektromotoren, die von zwei 40 kWh-Akkupacks aus dem i3 ihren Strom beziehen. Die Batterien haben den Bootsbauer durch ihre kompakten Abmessungen sowie ihre Stoßresistenz überzeugen können. Damit sie auf dem Wasser nicht zu schnell schlapp machen, setzt das amerikanische Unternehmen auf Leichtbau. Die Dasher soll das leichteste Boot werden, was je in der Firma vom Stapel gelaufen ist. Möglich macht das natürlich, wie im Automobilbau und beim Batteriespender i3 auch, der großzügige Einsatz vom Hightech-Werkstoff Carbon.

Das Boot soll auf bis zu 44 km/h (27 mph oder 24 Knoten) beschleunigen können. Die Reisegeschwindigkeit ist mit 16 km/h (10 mph oder 9 Knoten) angegeben. Wer nur gemütlich cruisen will, kommt mit einer Akkuladung bis zu 64 Kilometer weit. Wer hingegen den Hebel weit nach vorne drückt und dementsprechend schnell fährt, schafft nur zwischen 32 und 40 Kilometer mit einer Stromfüllung. Binnen vier Stunden sollen die Batterien wieder vollständig geladen werden können. Dafür genügt offenbar auch eine handelsübliche Steckdose, die ja schließlich in jeder Marina zu finden ist.

Im Cockpit geht es elegant und schlicht zu: Mehr als ein Steuerrad, einen Gashebel und einen großer Touchscreen, über den alle wichtigen Funktionen angesteuert werden können, braucht es nicht. Was der elektrische Luxus-Spaß auf dem Wasser kosten soll, bleibt leider ein strenges Betriebsgeheimnis. Ab sofort kann die E-Yacht bestellt werden. Im Sommer 2018 sollen die Auslieferungen der ersten Boote starten.

Bilder & Video: The Hinckley Company

One response to “BMW i3-Akkus treiben Elektro-Yacht Dasher von Hinckley an”

  1. simons700 says:

    Vll kann er ja an einer normalen Steckdose laden und vll kann er auch in nur 4h voll laden, aber beides zusammen geht ganz sicher nicht 😉

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