BMW i3 Facelift 2017: Frisches Design und neue Technik

BMW i3 | 29.08.2017 von 62

Die ganze Welt spricht vom Elektroauto, aber während mancher Autobauer sein erstes echtes E-Auto noch immer für “in ein paar Jahren” ankündigt, ist bereits die …

Die ganze Welt spricht vom Elektroauto, aber während mancher Autobauer sein erstes echtes E-Auto noch immer für “in ein paar Jahren” ankündigt, ist bereits die Zeit für das BMW i3 Facelift 2017 gekommen. Im September wird die Modellpflege für das im Herbst 2013 auf den Markt geschickte Elektroauto mit Carbon-Fahrgastzelle auf der Frankfurter IAA 2017 debütieren, schon jetzt gibt es die offiziellen Bilder und Infos zum Facelift.

Das nun präsentierte Update unterscheidet sich dabei grundlegend vom Batterie-Tausch im vergangenen Sommer, denn seinerzeit wurden abgesehen vom Energiespeicher keine Änderungen vorgenommen – nun verhält es sich praktisch umgekehrt: Der Akku bleibt gleich, alles andere wird dezent überarbeitet.

Wie es sich für ein Facelift gehört, erhält die Optik des BMW i3 2017 einen dezent aufgefrischten Look. Die neue Frontschürze wirkt dabei deutlich sportlicher als bisher, die serienmäßig verbauten Voll-LED-Scheinwerfer inklusive LED-Fernlicht sowie die flach gehaltenen Blinker-LEDs wirken noch moderner als die bisherige Lösung mit runden Halogen-Fernlicht-Scheinwerfern. Am Heck sorgt das überarbeitete Design vor allem für eine Betonung der Fahrzeugbreite, was das Elektroauto stämmiger wirken lässt.

Einen wesentlichen Beitrag zur aufgefrischten Optik des BMW i3 Facelift 2017 leisten die neuen Lackierungen Imperialblau und Melbourne Rot, die mit ihren kräftigen Farben auch im bunten Stadtverkehr für Aufsehen sorgen können. Die nun in Schwarz gehaltenen A-Säulen und Dach-Elemente betonen die seit Marktstart vom Black Belt eingeführten Kontraste.

Im Innenraum sorgt nicht nur das überarbeitete Lodge-Design für frischen Wind, auch das Infotainment-System iDrive wird zum Facelift auf den neuesten Stand gebracht. Das 10,25 Zoll große Display bietet nun das bereits von anderen Modellen bekannte Kachel-Design mit sogenannten Live-Kacheln, die bereits im Hauptmenü eine Vorschau auf wichtige Inhalte des jeweiligen Menüpunkts liefern:

Die Real Time Traffic Information RTTI wurde um die Car-to-Car-Kommunikation erweitert und kann auch auf Gefahrenmeldungen von anderen BMW-Fahrzeugen zugreifen, um den Fahrer möglichst frühzeitig zu warnen. Die Karten des Navigationssystems werden wie in vielen anderen Baureihen nun auch im BMW i3 “over the air” und mehrmals jährlich im Hintergrund aktualisiert.

Der unverändert 170 PS starke Elektromotor des BMW i3 wird zum Facelift mit einer neuen DSC-Abstimmung kombiniert, die für noch mehr Fahrspaß sorgen soll. Die dynamische Traktions-Kontrolle DTC ist ganz bewusst sportlicher abgestimmt und soll nun auch kleinere Drifts erlauben. Das volle Fahrspaß-Paket bietet der neue BMW i3s mit 184 PS, der zudem über eine eigenständige Fahrwerksabstimmung mit 40 Millimeter breiterer Spur, 20 Millimeter breiterer Bereifung sowie einer Tieferlegung um 10 Millimeter verfügt.

Genau wie bisher ist auch das BMW i3 Facelift auf Wunsch mit Range Extender erhältlich. Der zusätzliche Zweizylinder-Benziner im Heck kann den Akku während der Fahrt laden und steigert die Gesamtreichweite zwischen zwei Tankstopps auf bis zu 330 Kilometer im Alltagsbetrieb. Mit dem bisher optionalen und nun serienmäßig verbauten 94Ah-Akku im Unterboden des BMW i3 ohne Range Extender geben die Münchner eine Alltags-Reichweite von 200 Kilometern an.

Die Preise für das BMW i3 Facelift 2017 beginnen bei 37.550 Euro für das Basismodell, der sportlicher positionierte und etwas hochwertiger ausgestattete i3s kostet mindestens 41.150 Euro. Für den Range Extender wird ein beiden Fällen ein Aufpreis von 4.600 Euro fällig.

62 responses to “BMW i3 Facelift 2017: Frisches Design und neue Technik”

  1. M. Power says:

    Naja, wirklich schöner ist die Kieste nicht geworden. Immerhin verbessert, ich finde die hätten den besser ganz neu gemacht.
    200 Km Reichweite rein elektrisch, nun gut das ist wohl bei optimalen Umständen. Im Winter dann wohl eher 100 Km…

    • Mini-Fan says:

      “besser ganz neu gemacht” –

      bei Entwicklungskosten von über 2 Mrd. EUR für die erste Generation des i3?
      In der Kleinwagenklasse, bei einem Gesamtabsatz von ein paar ‘zig- oder hundertausend Stck., nicht darstellbar!
      Wo sogar ein Polo in millionenfacher Stückzahl 14 lange Jahre durchhalten muß.

      • M. Power says:

        Da hasst du natürlich recht, ganz so neu meinte ich nun auch nicht.
        Ich dachte da mehr an die Optik, man könnte eine neue Karosserieform auf der gleichen Bodengruppe/Technik machen.
        Ich denke nur, würde der i3 ansprechender aussehen würden sich auch mehr Stückzahlen verkaufen.

        • Daniela Wolf says:

          nein niemand kauft Batterien ganz einfach.

        • Pepe Winterkorn says:

          Die Bude besteht aus CFK, ich weiß nicht ob du dir schon mal angeschaut hast wie der I3 gefertigt wird! Da kann man nicht einfach mal die Karosserieform ändern.

    • Quer says:

      Das ist schon Jammern auf hohem Niveau, während BMW den i3 bereis seit 2013 anbietet hat der andere Bayerische Autobauer nicht mal ein reinstes e-Fahrzeug, außer beim Ankündigen. Zudem verkauft BMW vom i3 bestimmt mehr Autos als die anderen dt. e-Auto Wettbewerber

      • M. Power says:

        Ja im Vergleich zur Deutschen Konkurrenz ist BMW bestimmt ein Vorreiter und erfolgreicher.
        Nur um gegen Tesla und Konkurrenten in China zu bestehen, bräuchte es wohl schon ein etwas attraktiveres im Sortiment.

      • Dailybimmer says:

        Audi gehörend zum Wolfsburger Dynastie ist überhaupt nicht bayerisch. Die haben dort nur lediglich ihre Machtzentrale. Deren Kompetzenzentrum und Motorenfabrik liegen irgendwo zerstreut im EU Ausland. Typisch deutsch!

        • Daniela Wolf says:

          genau wie BMW und Mercedes eben auch – typisch deutsch!

          • Dailybimmer says:

            Eben nicht. Bmw ist noch dazu typisch bayerisch und lässt seine Motoren ausschließlich in Bayern produzieren.

            • Daniela Wolf says:

              BMW ist ein global player; daher kann man die Verbundenheit zur Heimat in keinster Weise positver darstellen als sie ist.

              • Dailybimmer says:

                Doch, die Welt verlangt es. Reise mal ein wenig um die Welt. Mit Waren aus Made in Germany wird überall Werbung gemacht.Hauptsache es kommt aus D. Der Kunde übwrall auf der Welt ist da gerne dazu bereit tiefer in die Taschen zugreifen für Waren 100% made in Germany.

            • Moo says:

              Ironie? 95% aller Motoren stammen bei BMW nicht aus Bayern… Nicht Mal aus Deutschland

              • Daniela Wolf says:

                vollkommen korrekt, manch ein Fanboy will das nicht wahrhaben. Danke dir !

                • /// Rick Supertrick says:

                  Das ist nicht korrekt.

                  • Dailybimmer says:

                    Schachmatt!

                  • Moo says:

                    95% ist zugegebenermaßen übertrieben, aber es sind mehr als zwei Drittel, also gut 70%, die in Steyr, Hamshall, Shenyang und Co gefertigt werden. München spielt da keine große Rolle. Und bevor jemand um die Ecke kommt: BMW verkauft auch Motoren an andere Hersteller wie zb Toyota und produziert daher mehr Motoren als die 2,3 Mio Fahrzeuge jährlich.

                • Dailybimmer says:

                  Da warst du wohl ein wenig voreilig, süsse!

                  • Moo says:

                    Nein war sie nicht.. 95% war natürlich überspitzt, aber ein groß der BMW Motoren werden in Österreich, England und China produziert. München ist da eher eine nice to have Sache.

                  • Dailybimmer says:

                    Nochmal.England und China lassen wir mal aus. Bayern und Österreich sind für die Lieferung von Bmw Triebwerke die für den deutschen Markt gedacht sind zuständig.

              • /// Rick Supertrick says:

                Das ist nicht richtig.

                München hat eine Motorenfabrik, die ca. eine halbe Millionen Motoren herstellt.

              • Dailybimmer says:

                Quellenangabe?

              • Hoisei says:

                In Landshut (Bayern) Werden zB. Motoren gegossen. Also sehr Deutsch.

                http://www.bmwgroup-werke.com/de/landshut/technologien/leichtmetallgiesserei.html

                • Moo says:

                  ? Ein Motor wird nicht gegossen, sondern aus hunderten Bauteilen montiert. Dass BMW in Landshut eine Komponentenfertigung inkl Gießerei hat, ist kein Geheimnis. Ändert nach wie vor nichts daran, dass die größten Motorenwerke in Steyr, Hamshall und Shenyang/tixie stehen!? Nur im Gegensatz zu unseren national angehauchten Freunden finde ich das auch überhaupt nicht schlimm! BMW ist ein internationales Unternehmen, das weltweit gutes Geld verdient und damit in Deutschland höchstbetahlte Jobs sichert…

                  • Hoisei says:

                    Aha und was glauben Sie wie ein Motorblock ensteht? Durch Montage?

                  • Moo says:

                    Ein Motorblock ist eines von vielen Teilen? Und wird gegossen? Und anschließend spanend bearbeitet? Und jetzt? Zu einem Motor fehlen da leider noch ein paar hundert Bauteile…

                  • Dailybimmer says:

                    Der Motorblock ist das Herzstück eines Motors. Wenn Kolben, Turbolader und Kühler(Kombonente) aus anderen deutschen Werken kommen soll das mir recht sein. Solange Sie nur aus D kommen, mit Aunahme Austria wo Dieselmotoren produziert werden.

            • M54B25 says:

              Die Dieselmotoren werden in Österreich (das in den heutigen EU/weltweit anerkannten Grenzen!) produziert.

              Ich weiss ja nicht welche Karte aus welchen Jahrhundert Du benutzt – um Österreich Bayern zuzuordnen…

            • Tobias says:

              Zitat Dailyhohlbirne:

              “Bmw ist typisch bayerisch und lässt seine Motoren ausschließlich in Bayern produzieren”
              OMG, was für ein Schwachsinn…

              • Kommentator says:

                M54B25

                Daniela Wolf

                @/// Rick Supertrick

                Zitat Dailyhohlbirne:

                “Bmw ist typisch bayerisch und lässt seine Motoren ausschließlich in Bayern produzieren”

                „Ich weiss ja nicht welche Karte aus welchen Jahrhundert Du benutzt – um Österreich Bayern zuzuordnen…“

                >> BMW ist in Bayern dahoam – und in der Welt zu Hause!

                weil … „??? Noch nicht mal die Bayern sprechen Deutsch!!!“

                UND:

                >> In Bayern wird noch – wie vor über hundert Jahren – mit ´Kreuzer´ gezahlt.

                Weiß doch jeder!

                … hierzu eine kleine (wahre!) Anekdote:

                >> ein Junge (vermutlich aus Norddeutschland), ca. 10 Jahre alt, wurde vor Jahren vor laufender Kamera gefragt, was er denn von der Einführung des Euro halte.

                Antwort:

                „Ich finde das gut, da braucht man dann nicht mehr Geld zu wechseln, wenn man ´nach Bayern oder so´ in Urlaub fährt“
                … ohne Worte …

            • Mini-Fan says:

              Liegt Braunau auch in Bayern?

              Jetzt weiß ich wenigstens, warum auch schon “er” gemeint hatte, er “habe die Kompetenz-Kompetenz” :-((
              Es geht halt nichts über eine gesunde Diktatur!

        • /// Rick Supertrick says:

          Mehr als die Hälfte der Motoren kommen aus Österreich.

          https://www.bmw-werk-steyr.at/de.html

      • Daniela Wolf says:

        na wie viel Verlust haben der i3 und i8 mittlerweile zu verantworten ?

        • /// Rick Supertrick says:

          Auf den Bankkonten der Kunden bestimmt eine …

          … Menge.

        • M54B25 says:

          Da die BMW AG seit vielen Jahren Gewinne erwirtschaftet und neben der Dividende für die Aktionäre sogar Mitarbeitererfolgsprämien ausschüttet, kann diese Frage klar mit: KEINE beantwortet werden.

          Du trollst aber schon ganz nett rum…

        • Mini-Fan says:

          Mit den i3, i8 und Hybriden WIRD bei BMW Geld VERDIENT!

          Wenngleich dieses Ziel “sehr ambitioniert” war bzw. ist – wie Krüger kürzlich klarstellte.

      • Flohlaus says:

        Naja, auf dem Duo i3 und i8 ruht sich BMW nun auch schon eine ganze Weile aus. Der längst überfällige e-Mini kommt “2019” und nach einem i5 wage ich gar nicht zu fragen.

    • Daniela Wolf says:

      erreicht werden müssen erst mal an die 1000 km Reichweite, dann verkaufen sich die Kisten von alleine – Inronie aus – Wasserstoff ist die Lösung

      • M. Power says:

        Richtig, ich sehe den Elektroantrieb ganz und gar nicht als die Lösung. Nicht nur die Reichweiten, auch die Produktion der Akkus, Stromproduktion, Entsorgung etc. sind Nachteile.
        BMW war einmal sehr weit bei der Wasserstoff Entwicklung, nur von dem hört man ja fast nicht mehr.

  2. Dailybimmer says:

    Das einzig schöne am I3 sind dessen geile Doppelniere, die sich leider schlecht an die Scheinwerfer anbinden lassen.

    • M54B25 says:

      Schau dir mal die Bilder genauer an – das Scheinwerferglas geht direkt bis an die Nieren. Nur weil die darin integrierten Leuchtmittel es nicht direkt tun, fällt das nicht so sehr auf – kommt dann beim Post-LCI, dass die LED-Bänder dann bis an die Enden der Scheinwerferabdeckung gehen…

      • Dailybimmer says:

        Das weiss ich. Die Scheinwerfer passen m.M.n denoch nicht recht zu der Niere. Darauf wollte ich hinaus.

        • M54B25 says:

          Sei froh, dass der i3 als Sub-Marken-Auto überhaupt noch Nieren hat – die auch noch richtig rum sind!
          Technisch wäre es ja nicht nötig, weil keine Kühl-/Ansaugluft an dieser Stelle. Und Richtig-Rum wegen des X2 als Designvorgabe – das hätte hier auch nach hinten also unten losgehen können.

          • Fagballs says:

            > “Sei froh, dass der i3 als Sub-Marken-Auto überhaupt noch Nieren hat – die auch noch richtig rum sind!”

            Das ist richtig, nur frage ich mich, warum beide i’s das Doppelring-Design der restlichen BMWs gedroppt haben. Das macht das Lichtbild etwas beliebig.

            • M54B25 says:

              Die Antwort gibt uns der neue E-Mini – die E-Modelle werden zukünftig bestimmt ein eigenes Lichtdesign bekommen.

              Wobei mir das recht egal ist, da tagsüber nicht so richtig sichtbar. Wichtiger ist die Form der Nieren – die sind sichtbar und prägen das Erscheinungsbild des Wagens grundlegend – und hier irritiert mich die derzeitige BMW-Desinglinie doch etwas.

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