BMW i3 S 2017: Facelift-Erlkönig mit breiterer Spur erwischt

BMW i3, Erlkönige | 7.08.2017 von 13

Mit breiterer Spur hat einer unserer Leser den BMW i3 S 2017 auf der Autobahn erwischt. Das i3 Facelift feiert in wenigen Wochen auf der IAA 2017 Premiere.

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Vergleicht man die jüngsten Erlkönig-Fotos zum BMW i3 Facelift 2017 mit früheren Fotos, fällt bei genauerem Hinsehen ein wichtiger Unterschied auf: Die Radhäuser an Front und Heck sind unübersehbar verbreitert. Außerdem entsprechen die Rückleuchten bereits einem neuerem Stand mit modernerem LED-Innenleben, der auf den Fotos unseres Leser weiß sichtbare Bereich am oberen Rand leuchtet beim Blinken vollflächig gelb auf.

Aber zurück zur breiteren Spur: Mit dem Facelift kommt auch die neue Variante BMW i3 S auf den Markt, die sich speziell an Kunden mit großem Fahrspaß-Bedarf richtet. Zwar zählt der BMW i3 bereits seit seinem Marktstart im Herbst 2013 zu den unterhaltsamsten Elektroautos, aber das auf hohe Reichweiten ausgelegte Konzept mit möglichst schmalen Reifen bietet natürlich auch noch Raum für weitere Verbesserungen. Diesen wird der BMW i3 S 2017 ausnutzen, denn neben optional breiteren Reifen erhält er vor allem auch eine um rund 40 Millimeter breitere Spur an Vorder- und Hinterachse sowie ein sportlicher abgestimmtes Fahrwerk.

Ergänzt wird das “Sportpaket” für den i3 von einer Leistungssteigerung um 10 kW, so kommt das Elektroauto auf eine Spitzenleistung von 135 kW oder 184 PS. Die zusätzliche Leistung verspricht nicht nur mehr Freude beim Sprint von Ampel zu Ampel, auch die Performance auf Landstraßen und Autobahn profitiert von der kleinen Leistungsspritze. Die wichtigere Rechtfertigung für das S im Namen des BMW i3 S stammt aber zweifellos von Fahrwerk und Bereifung, was vor allem auf kurzen Überlandfahrten zusätzlichen Fahrspaß bringen soll.

Die Reichweite wird sich im Rahmen des BMW i3 Facelift 2017 nach unseren Informationen nicht relevant verändert. Auf das Angebot des ursprünglich verbauten 60 Ah-Akkus verzichtet BMW aufgrund geringer Nachfrage seit kurzem, nach dem Facelift werden nur noch der BMW i3 94Ah mit einer elektrischen Reichweite von 300 Kilometern sowie der i3 REx mit Zweizylinder-Benziner als Range Extender angeboten.

Im Innenraum wird das BMW i3 Facelift unter anderem ein großes Update für das Infotainment-System iDrive mit sich bringen, hier hält auch im i3 die aktuellste Generation mit Kachel-Design und Touchscreen Einzug. Ein geändertes Angebot von besonders nachhaltigen Materialien und neuen Farbkombinationen sorgt auch optisch für frischen Wind.

(Fotos: Markus für BimmerToday.de)

13 responses to “BMW i3 S 2017: Facelift-Erlkönig mit breiterer Spur erwischt”

  1. Fabio says:

    Solange im i3 diese lächerlichen Sitze mit null Seitenhalt verbaut sind, helfen die breiteren Reifen und das Sportfahrwerk auch nichts – sogar ein Fiat Panda hat bessere Sitze verbaut!

    • B3ernd says:

      Ich denke, dass das gewollt ist. Die Reifen sind extrem schmal. Wenn man mit einem i3 zu schnell in die Kurve geht, hat man fast schon Mitleid mit der Vorderreifen.

      Ich hoffe, dass die Reichweite hält was sie verspricht.

      • DropsInc. says:

        Naja, da gibt’s ja optional die breiteren Reifen mit einer Spurverbreiterung von 40 mm. Da könnte man den sitzenden durchaus ein wenig mehr halt geben. Nicht ganz unrecht.

  2. Fagballs says:

    Ein i3M trolololol. Mit der Grundform ist der Wagen auch durch sowas nicht zu retten.

    • B3ernd says:

      Ich finde ihn gar nicht so schlecht. Der viel größere Mängel liegt in der Türkonstrruktion. Die hinteren Türen sind ein Witz. Die hintere Tür geht nur zu, wenn sie als erstes geschlossen ist. Beachtet man nicht die Reihenfolge, gibt es Beulen im Blech

      • Fagballs says:

        Das finde ich gar nicht so schlimm und ich glaube, den Fehler macht auch keiner, aber davon ab, finde ich das Design einfach schlimm. Die Leuchten, die Schulterlinie, das Verhältnis Breite zu Höhe. Da finde ich sogar den Smart Forfour hübscher… Egal, deine Meinung, meine Meinung, muss nicht immer gleich sein 🙂

      • sprflws says:

        Beulen im Blech? Das wäre mir bei der Außenhaut, die komplett aus Kunststoff besteht neu. Die Haut der Türen und Seitenwand sind so flexibel, dass man da unmöglich nur mit zuschlagen der Tür eine “Delle” oder “Beule” reinbekommt.

  3. Hans says:

    Warum bringt man mit dem Facelift nicht endlich eine 20cm längere “Langversion”. Damit wären fast alle Probleme weg und das Ding würde sich ordentlich verkaufen!
    – mehr Platz für Gepäck und Passagiere
    – normal angeschlagne Türen hinten
    – gefälligere Seitenlinie
    – mehr Platz für größeren Akku

    • kwb_hh says:

      Ganz genau!
      Ein i3L oder i3+,
      meinetwegen auch mit hinteren Türen, die hinten angeschlagen sind,
      aber immer so, dass man die Türen unabhängig voneinander öffnen und schließen kann.
      Beim größeren Akku bin ich inzwischen geteilter Meinung, der muss ja erst einmal produziert werden und das erzeugt viel viel CO2.
      Lieber eine ordentlich DC-Schnelladung mit 100 kW und viele entsprechende Ladesäulen.
      Dann kann man zwischendurch mal schnell einen Schluck aus der Steckdose nehmen, beim Einkauf, beim Essen usw.

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