IAA 2017: BMW-Chef Krüger kündigt Elektro-Überraschung an

BMW i | 7.08.2017 von 49

Saubere Mobilität wird auf der IAA 2017 eines der zentralen Themen sein. Im Licht des Abgas-Skandals dürften neben BMW auch fast alle anderen Autobauer zeigen …

Saubere Mobilität wird auf der IAA 2017 eines der zentralen Themen sein. Im Licht des Abgas-Skandals dürften neben BMW auch fast alle anderen Autobauer zeigen wollen, dass sie neben Benzinern und Dieseln auch viele Ideen für Autos ohne lokale Emissionen im Programm haben. In einer Rede zur Vorstellung der Quartalszahlen kündigte BMW-Chef Harald Krüger nun sehr offen an, dass BMW in Frankfurt eine Überraschung im im Kontext der E-Mobilität zeigen will.

Auf die Nennung von Details verzichtet Harald Krüger dabei derzeit völlig, aber die Erwähnung der Überraschung im Zusammenhang mit der Elektromobilität lässt zumindest bezüglich des Antriebskonzepts kaum Fragen offen. Nach unseren Informationen wird es sich bei der IAA-Überraschung allerdings nicht um ein Fahrzeug handeln, das zeitnah in Serie gehen kann oder soll. Stattdessen erwarten wir einen Ausblick auf ein zukünftiges Modell mit hoher Reichweite und relativ großzügigem Platzangebot, das möglicherweise als Rivale des neuen Tesla Model 3 positioniert werden könnte.

Dass die BMW-Überraschung zur IAA 2017 den seit einigen Monaten kommunizierten Fahrplan neuer BMW Group-Modelle mit Elektroantrieb durcheinanderwirbelt, darf bezweifelt werden. Laut allen Ankündigungen der jüngeren Vergangenheit wird BMW im Jahr 2019 den neuen MINI E als Variante des aktuellen Dreitürers F56 auf den Markt bringen, im Jahr 2020 folgt der BMW X3 mit Elektroantrieb. 2021 soll der BMW iNext ein neues Kapitel in der Geschichte der Submarke BMW i aufschlagen und auch im Bereich autonomes Fahren Maßstäbe setzen.

Flankiert werden diese Elektro-Neuheiten von zahlreichen Plug-in-Hybriden wie dem BMW i8 Roadster oder iPerformance-Varianten der gewöhnlichen BMW-Modelle. Harald Kürger skizziert die geplanten Neuheiten wie folgt:

In unserer Branche wird derzeit viel angekündigt. Wir schaffen Fakten. Kein etablierter Wettbewerber hat so viele elektrifizierte Fahrzeuge auf der Straße wie wir. Aktuell bieten wir den Kunden neun elektrifizierte Modelle. Dank der wachsenden Begehrlichkeit und unseres breiten Angebots an elektrifizierten Antrieben bin ich überzeugt: Wir werden in diesem Jahr 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge ausliefern. Dazu erweitern wir unser Angebot auf alle Marken und Segmente. Wir starten bereits die zweite Welle der Elektrifizierung. Den BMW i8 Roadster im nächsten Jahr haben viele Kunden reserviert. Ich bin sicher: Auch der voll elektrische BMW X3 wird ab 2020 viele Kunden begeistern.

Bereits 2019 beginnt im britischen Werk Oxford die Produktion des ersten voll elektrischen MINI. Dort läuft der Großteil der MINI 3-Türer vom Band. MINI Kunden können dann zwischen drei Antriebsvarianten wählen: Verbrenner, Plug-In-Hybrid im Countryman und E-Antrieb im MINI Hatch.

In Deutschland ist Niederbayern mit den BMW Werken Dingolfing und Landshut unser Kompetenzzentrum für Elektromobilität. In Dingolfing werden wir den neuen Technologieträger iNEXT bauen. Auf der IAA werden wir eine Überraschung präsentieren. Wir stärken den Standort Deutschland in der wichtigen Zukunftstechnologie E-Mobilität. Unseren Kunden weltweit wollen wir flächendeckend emotionale und nachhaltige Mobilität bieten.

Dazu befähigen wir Schritt für Schritt unsere Standorte: Heute produzieren wir an zehn internationalen Standorten elektrifizierte Modelle. Künftig sollen fast all unsere Werke Verbrenner, Plug-In-Hybride und voll elektrische Modelle auf einem Band fertigen können. So sind wir extrem flexibel, je nachdem wie sich die Nachfrage entwickelt.

49 responses to “IAA 2017: BMW-Chef Krüger kündigt Elektro-Überraschung an”

  1. Fagballs says:

    Ein Elektro-Auto, das gut aussieht (wie der i8) und bezahlbar ist (wie der i3), das wär doch mal was.

    • Dailybimmer says:

      3er BEV.

        • Dailybimmer says:

          Bin der festen Überzeugung das er auf der diesjährigen IAA kommen wird.

          • Moo says:

            So gern ich dir zustimmen würde… Aber ich glaube es nicht… Vielleicht stellt man den Antriebsstrang vor, der Mal in alle Modelle kommen soll, aber ein wirkliches Modell? Und du eines, dass man noch nicht kennt? Glaube ich leider nicht… Was BEV angeht: i3, 2019 Mini-e, 2020 x3e, 2021 inext… Davor bzw dazwischen wird nix kommen… Ich könnte mir einzig vorstellen, dass man Mini und x3 versucht um ein paar Monate vorzuziehen…

            • Mini-Fan says:

              er schob doch nach “.. Studie, auf der Basis des jetzigen Modells”
              Den G20 werden sie wohl kaum zeigen …

          • Tim says:

            was soll dieser e-Dreck? baut endlich den ultimativen ssw-stealthbomber mit atomarer Flüssigionen Powerunit für unsren endsiegreichen streetfight mit eiserner Titanenpranke (und für mein Auhtokuartettt, bitteeeeeh!!!!!)

            “Ironie off”

    • Mini-Fan says:

      “gut aussieht”

      die Schnauze des Model 3, mit ohne Kühlergrill, sieht aus wie die eines Nasenbärs.
      Erinnert mich an den großen Heckmotor-VW 411/ 412 aus den 70ern.

  2. Mini-Fan says:

    Zitat Krüger:

    “Wie erweitern unser Angebot (an elektrifizierten Fahrzeugen) auf alle (!) Marken und Segmente”

    Das würde ja heißen, das es auch bei der Marke Rolls-Royce eine Elektrifizierung/ Hybridisierung geben wird.
    Das stünde zwar im Widerspruch zur Aussage des Rolls-Royce-Chefs, kürzlich, aber …

    • Dailybimmer says:

      Gibt es doch schon bereits demnächst als (Teilhybrid) mit 48V Batterie.

      • Mini-Fan says:

        Muß Dir leider widersprechen, aber die Existenz eines (zusätzlichen ?) 48V-Systems impliziert noch lange keine Hybridisierung. Ich denke, die Bord Spannung wird immer noch bei 12/ 14.4 V liegen.
        Aber es kann natürlich schon sein, das der RR einen (flüsterleisen) RSG als Anlasser und als Generator zum Rekuperieren benutzt.
        Ich meine, zum Hybriden wird er erst dann, wenn die gespeicherte Energie zum Antrieb, zumindest aber zum Anfahren (Mildhybrid…) benutzt wird. Davon hatte ich bisher noch nichts gelesen, in Bezug auf den neuen RR.
        Eher das Gegenteil.

  3. JohnVI says:

    Jede Wette, dass es ein vollelektrischer 3er wird!! Man muss mittlerweile erkannt haben, dass man mit Nischenprodukten wie dem X3 oder Mini mittelfristig den Anschluß an die E-Mobilität verlieren wird.

    Meiner Meinung nach hat man viel zu lange gezögert und nun prescht Tesla mit dem Model 3 unter vollen Segeln (Batterien) davon. Die Antwort von BMW kann nur E-3er oder alternativ 5er heißen und zwar spätestens 2019. Wenn man wirklich noch bis 2021 warten will, wird Tesla über 1Mio Autos pro Jahr bauen und die Kunden werden zum großen Teil von BMW wechseln… Der Imageschaden wäre gewaltig und man würde Tesla wahrscheinlich das nächste Jahrzehnt hinterherfahren – wenn das überhaupt noch zu verhindern ist.

    Dann noch dieser Diesel-/Kartellskandal nebenher… wenn ich BMW wäre, würde ich jede verfügbare Resource in ein Massen E Auto stecken – koste es was es wolle. Der Schaden jetzt nicht durchzustarten wird über Jahre viel mehr Geld kosten. Tesla zeigt ja auch hier, dass man auch Verluste in Kauf nehmen muss, um dann auf lange Sicht aber eine ganze Industrie umwälzen zu können.

    • Der_Namenlose says:

      Der X3 wäre eigentlich alles andere als ein Nischenprodukt, aber der kommt ja 2020.
      Eigentlich hätte man erwarten können, dass man die Produktion des elektrischen X3 nach vorne bringt. Da aber der X3 lediglich in einem Werk gebaut wird, der zudem völlig ausgelastet ist, wäre das wohl nicht möglich. Das braucht mehr Zeit, wahrscheinlich auch deswegen die Einführung erst in 2020.

      Grundsätzlich gehe ich auch davon aus, dass man ein Fahrzeug vorstellen möchte, welches bereits 2018 in Produktion geht. Alles andere wäre ja keine Überraschung. Ein “Ausblick auf ein zukünftiges Modell mit hoher Reichweite und relativ großzügigem Platzangebot”, wie Benny schreibt, wäre meiner Meinung nach keine Überraschung.

      Für den 3er spricht, dass er an mehreren Standorten produziert wird und man somit eher die Möglichkeit hätte, eine Produktionsstätte umzurüsten. Gegen den 3er spricht aber der Modellwechsel in 2019. Und dass seine Einführung nach einer Panikaktion aussehen würde.

      Mein Tipp: der i5 wird wieder aus der Schublade geholt. Ein i5 würde vielleicht auf den i3 basieren, länger und breiter und damit mehr Batteriekapazität bieten, und zudem nicht im Widerspruch zu iNext, stehen, der den Technologieträger darstellen soll.

      • Moo says:

        Aktuell ist es noch genau anders herum… Der x3 G01 wird an mehreren Standorten gebaut werden, der (aktuelle) 3er nur noch in MUC… An der timeline bis 2021 wird sich von den Modellen her nix mehr ändern, man versucht maximal Mini und x3 vorzuziehen denke ich… 3er kann ich mir absolut nicht vorstellen… Dafür ist der Modellwechsel eigentlich noch zu weit weg…

        • Quer says:

          Wieso, ein e-Dreier kann auf der IAA 2017 noch mit dem jetzigen Modell vorgestellt werden.

          • Moo says:

            Das macht überhaupt keinen Sinn… Never ever… Neue Bodengruppe, neue Werkzeuge, neue Anlagen… Etc etc da müsstest du in jeden f30-e paar tausend Euro in den Kofferraum legen… Vergiss es… In den lohnt sich kein Cent Invest mehr…

        • Der_Namenlose says:

          Der 3er wird doch auch mindestens in Rosslyn in Südafrika oder in China gebaut.
          Der X3 doch nur in den Staaten.
          Montagewerke berücksichtige ich nicht.

          • Moo says:

            Rosslyn wird/wurde auf G01 umgestellt… In Regensburg wurde er heraus genommen… Und China baut die Langversion G38…

    • Quer says:

      Die Bundesregierung hat es verschlafen das die Infrastruktur bereitgestellt wird, zudem was soll man mit einem e-Auto wenn es mit Kohlestrom geladen wird, wo finden Sie Schnellladeststionen. Fahren Sie mit einem e-Fahrzeug nach Kroatien oder Italien in den Urlaub, was passiert wenn Sie keine Ladestation finden.

      Hier ein sehr interessanter Vergleich Verbrenner-e-Auto

      https://www.google.de/amp/www.chip.de/news/Elektro-Autos-im-Check-Sieben-Mythen-auf-dem-Pruefstand_119836440.html%3flayout=amp

      • moehre says:

        Unsere tägliche Dosis alternativer Fakten, heute präsentiert von Chip.de
        Dem IT Fachmagazin für Entscheider

        • Quer says:

          Wie wäre es mit diesen Bericht, hoffe das dir die Dosis nicht zu viel wird.

          http://m.taz.de/!5418741;m/

          • moehre says:

            Erstmal ging es darum, dass chip.de einfach eine Schundseite ist.
            Der Fakt, dass der CO2 Footprint vom E-Autos jetzt nicht unbedingt besser ist, als von Verbrennern ist ja erstmal nicht neu. Allerdings grefit das insofern zu kurz, da die lokalen/regionalen Grenzwwerte für Schadstoffe nicht durch Produktion, sondern Betrieb erzeugt werden. E-Autos verlagern die Entstehung der Schadstoffe aus den Ballungsräumen. Für die Erde nicht besser, für den Bewohner erstmal schon.

        • Lari Fari says:

          Hast den artikel bestimmt komplett durchgelesen, rekapituliert und kommst dann zum schluss: Fäääääke! haha…

      • JohnVI says:

        Da hast Du vom Prinzip her recht, aber sobald der Stein einmal ins Rollen kommt, wird der Wandel sehr schnell kommen. Man schaue sich auch mal den aktuellen Wertverlust für Dieselfahrzeuge an. Das ist eine Katastrophe für Kunden und Hersteller. Wer investiert jetzt noch in eine Technologie, die nicht zukunftssicher ist und in 3 Jahren evtl nicht mehr verkäuflich?
        Ich denke das insbesondere in Kalifornien und China die E Technologie richtig durchstarten wird und das könnte BMW sehr weh tun. Der Run auf das Model 3 sollte einem schon zu denken geben – immerhin hat den noch keiner richtig gefahren und trotzdem gibts so eine Nachfrage. Davon kann BMW nur träumen…

        Tesla hat das schon clever gemacht. Anstatt nach der Politik zu rufen, haben sie selbst eine Infrastruktur aufgebaut. Wenn die das schaffen, hätte BMW das dreimal können müssen.

        Ich tippe und hoffe für die IAA übrigens auf einen E F30 als Technologieträger und der G30 wird mit dieser Technik dann 2019 eingeführt.

        • Quer says:

          Ja sicher hätte das BMW dreimal schaffen können, beim e-Mini verstehe wer will das die den erst 2019 zum Kauf anbieten, weil die den in den USA bereits vor 9 Jahren testeten, vor vier Jahren sogar in Deutschland. Ein solcher stand sogar beim BMW Händler in meiner Nähe, von weitem erkennbar mit gelben Außenspiegel.

          Letze Woche wurde bei ARD eine Sendung über e-Mobilität gesendet.
          Mit einem Leaf waren die auf dem Weg nach Hamburg, das war ein reines Desaster mit den Landeststionen, weil es verschiedene Stecker gibt, bei einigen musste sogar die Hotlline angerufen werden.
          Deshalb sollten sich die Automobilhersteller die e-Fahrzeuge im Angebot haben endlich mal auf einheitliche Stecker einigen.

          BMW braucht nicht davon zu träumen, weil die 2017 100.000 e-Fahrzeuge inc Hybride verkaufen werden. Ich glaube BMW ist besser aufgestellt wie jeder andere dt. Autobauer.

          • JohnVI says:

            Ich hatte mal einen i3 zur Probe und habe die Erfahrungen mit den Ladesäulen auch gemacht. Da passte einmal der Stecker nicht, zweimal funktionierte das Bezahlsystem nicht… das ist wirklich peinlich für die deutsche Industrie. Und es zeigt umso mehr, dass man hier mit viel zu wenig Ehrgeiz an der Technologie arbeitet. In den USA habe ich schon gesehen, dass Supermärkte und Malls kostenlose Ladestationen bereit halten und da lädt immer ein Auto.
            Mangelnde Infrastruktur lasse ich als Argument gegen das E Auto nicht zählen, denn schließlich ist es der Job der Industrie diese bereit zu stellen. Es kann jawohl nicht sein, dass man darauf wartet, dass die Politik sich bewegt – dann wird das nie etwas… oder ein ausländisches Unternehmen nimmt sich der Sache an.

            100.000 BMW e in 2017 klingt zwar erstmal gut, aber das sind keine 5% aller BMW und wenn Tesla 2018 wirklich 500.000 Autos verkauft und 2020 1Mio, wendet sich das Blatt ganz schnell. Man darf auch nicht vergessen, dass diese Autos anderen Herstellern fehlen werden und dass das Auto Model 3 heißt, dürfte klar machen, wen man als Hauptgegner sieht. Zumal Tesla ähnlich wie BMW eine technikbegeisterte Zielgruppe hat, die gerne Auto fährt.

            Denke auch das BMW von den deutschen Herstellern noch am besten aufgestellt ist, aber man könnte viel weiter sein, wenn man nach dem i3 nicht in so eine Starre verfallen wäre.
            Trotzdem befürchte ich, dass BMW in Zukunft nach Tesla an zweiter Stelle eine ungewohnte Follower Strategie fahren wird müssen…

            • Quer says:

              Ja sicher ist es an der Industrie gelegen Ladestation bereitzustellen, nur man kennt ja die deutsche Bürokratie, den ohne Genehmigung geht nichts in Deutschland wie lange solche dauern können ist längst bekannt.
              Das BMW seit dem i3 in Starre verfallen ist, haben Sie absolut recht den die könnten schon viel weiter sein, aber vielleicht sind auch die Abwerbungen hochrangiger Ingenieure schuld.

            • Mini-Fan says:

              mangelnde Infrastruktur – Job der Autoindustrie?

              unterhält BMW auch ein Tankstellennetz, wäre doch deren Aufgabe?

              Vernünftiger wäre es doch , wenn die herkömmlichen Tankstellen zusätzliche Strom-Zapfsäulen anbieten würden. Zumindest dort, wo es Autobahnraststätten gibt – damit man sich die Lade-Warte-Zeit vertreiben kann ..

          • Mini-Fan says:

            auf einheitliche Stecker einigen

            Achtung:
            Gefahr der Bezichtigung, ein Kartell gebildet zu haben 🙂

            Und:
            Wer auf einen e-Mini seit Jahren gewartet hat: warum hat der keinen i3 gekauft?
            Er wird dieselbe Technik haben.

            Und die seinerzeit zu beobachtenden e-Minis, vor Jahren: das waren Prototypen zur Erprobung der I3-Technik.

            • Mini-Fan says:

              das können sie ja nur deswegen, weil die Marke Volkswagen “so hochprofitabel” ist 🙂
              An irgendeinem Modell, habe ich mal gelesen, bleiben für VW gerade mal 100 EUR/ Stck. hängen. Da kann man ruhig einen Bonus von 5.000 RUR geben.

        • Lari Fari says:

          Tesla, Tesla, Tesla. Ein laden, der seine eigenen mitarbeiter auspresst, wie ne zitrone und es nur hinbekommt autos auf den markt zu bringen (also irgendwann), die so schlecht verarbeitet sind, dass einem schlecht wird.

          • Mini-Fan says:

            Tesla –

            Hochpreis-Fahrzeuge.
            Nicht Premium-Fahrzeuge.

          • Kommentator says:

            > und als ich genau DAS bei einer Präsentation vor 2 Jahren angesprochen habe, ggü. einer bei Tesla Deutschland sicher eher oben angesiedelten Person (vermutlich ein Ingenieur), DA kam sofort – und ziemlich böse:
            “Wieso, das stimmt doch gar nicht ! “… usw.

            > fühlte sich sofort ! angefeindet, offenbar ein SEHR wunder Punkt.

            Tesla = ein besserer elektrifizierter TATA Nano?

            P.S.

            auch die nächste Monatsproduktion (August) – von 100 Stück Model3 – sollen noch nicht “in Kundenhand” gehen …

            … im Juli die “minus-1-Serie” (nennt man das so?) von 30+20 Stück

            … dann im August die “Null-Serie” von 100 Stück

            … dann im September 1.500 Stück – nur als Vorführwagen?

        • Mini-Fan says:

          Der Diesel ist – für die Lebensdauer einer Motorengeneration – ganz sicher zukunftssicher! Und DAS ist maßgebend für einen Produzenten. Ob seine Investitionen in Entwicklung und Produktion rentabel sind.
          Und den stärkeren Wertverfall eines Diesels bestreite ich, zumindest im Vergleich zu einem “normalen” Benziner.

          Allerdings drückt das derzeitig zu beobachtende verstärkte “Abstoßen” der Dieselfahrzeuge durch verunsicherte Privatpersonen auf den Preis – gemäß den normalen Gesetzen von Angebot und Nachfrage.
          Damit normalisiert sich endlich mal der über Jahre hinweg überbewertete Gebraucht-Diesel mit hohen km-Leistungen. Zumal der Dieselkraftstoff teurer werden wird, und die Rentabilität eines Diesels vielleicht dadurch sinkt.

          Was Tesla anbetrifft:
          Hätte BMW – als deutsches Unternehmen – derartige Schulden angehäuft wie Tesla (die nächste Tranche an Kapitalanleihen i.H.v. 1.5 Mrd. USD steht gerade an) – dann hätten sie längst Konkurs anmelden müssen. Und was die Tesla e-Infrastruktur angeht – die existiert doch gar nicht flächendeckend, nicht annähernd. Weder was Ladesäulen noch Servicestationen anbetrifft.
          Es “lohnt” sich für Tesla auch nur, weil sie aktuell noch im absoluten Hochpreissegment unterwegs sind (was BMW nicht wäre und sein kann).

          Und mit dem letzten Abschnitt – könntest du recht behalten, das denke ich auch.

        • Kommentator says:

          “Ich tippe und hoffe für die IAA übrigens auf einen E F30 als Technologieträger und der G30 wird mit dieser Technik dann 2019 eingeführt.”

          > und das MUSS so kommen
          “richtig Gas geben” hieß es doch …

          >> es sei denn, man bekommt den X3-E sehr deutlich zeitlich vorgezogen, nämlich 1,5 Jahre früher …

          … und WER weiß, welche Überraschung Mercedes uns (und BMW) – mit der extrem gut laufenden + optisch sehr gelungenen C-Klasse – noch so präsentiert …

        • Mini-Fan says:

          Du meinst wahrscheinlich den G20 (nicht den G30 – also den 5er)

    • Mini-Fan says:

      “Anschluß … verlieren” – an wen?

      Ich sehe niemanden (vor BMW).
      Bisher nur einen von hinten.

      Und Tesla, dieser Senkrechtstarter, braucht, um von einer Jahresproduktion von 76.230 Fahrzeugen (in 2016) auf 1.000.000 zu kommen, nur 5 Jahre?

      BMW hat, um auf 2.000.000 p.a. zu kommen, 100 Jahre benötigt.

      Und Verluste in Kauf nehmen, das werden die Anteilseigner von BMW nicht mutwiilig wollen.
      Vor Jahren mussten sie die Kröte “i” mit über 2 Mrd. EUR an Investitionen schlucken. Wird nicht allen “geschmeckt” haben.

    • Ringrichter says:

      Halt ich alles für Quatsch. Auch das Tesla davon eilen wird. Wenn die deutschen Premiumelefanten demnächst mit vielen Modellen losrennen, bleibt von dem Würstchen Tesla nicht viel übrig. Tesla war bisher ein Auto für Öko-Snobs. Stellt euch nur vor, die Amis mit ihren 8-Zylinder-SUV müssten flächendeckend auf Tesla umsteigen. Die Welt ginge unter.

      • Kommentator says:

        “Würstchen Tesla”
        … ob nur Wiener Würstchen oder Bockwurst
        ist bei Elon M. egal – ist ja Milliardär!

      • Mini-Fan says:

        Die hatten mal in den 80ern, als die Spritpreise explodierten, einen Ami-V8 verdieselt.
        Diese gingen allesamt nach ganz wenigen km flöten (ich glaube nicht, das es heute noch einen einzigen davon gibt!) – und das war neben stinkenden Händen vom Tanken mit der Grund der heutigen, absoluten Diesel-Phobie der Amis.
        Und diese dummen Menschen aus Wolfsburg legten die Amis dann noch mit ihrem “clean diesel” rein.

        Ich wollte eigentlich nur sagen, in Bezug auf deren Diesel-V8, was von Engineering by Amis im Automobilbereich zu halten ist. Primitive Technik in Großserie, das mögen sie ja können: Spricht also eigentlich für das Gelingen von “Operation Tesla 3”.
        Aber ob den Europäern/ Deutschen die “mies”erable Verarbeitungsqualität genügen wird?
        Gleiches wird für künftige China-Autos gelten.
        Es wird schon einen Grund haben, warum BMW z.B. nicht den 1er-FWD-Sedan aus China nach Europa importiert.

        Nachtrag:
        Übrigens mussten anfangs alle in Spartanburg/ USA hergestellten Z3 in D nachgearbeitet, z.T. neu lackiert werden.

    • Mini-Fan says:

      “nun prescht Tesla mit dem Model 3 unter vollen Segeln (Batterien) davon” –

      also ich sehe bisher nur die dicken Backen bei Tesla (und Musk), die zum Pusten gerade erst ansetzen wollen.

      Und selbst wenn “das nächste Jahrzehnt” BMW 25% reine e-Autos herstellen sollte, dann bedeutet das: “75% Verbrenner und Hybriden” – also daß “Tesla BMW hinterherfahren” würde.
      Und immer noch nicht umgekehrt.

  4. Kommentator says:

    “Tesla pfeift auf die IAA”
    >> der Grund könnte die – in Europa nicht akzeptierte – miserable Verarbeitungsqualität sein …
    … sage ich
    “… nicht cool genug”

    siehe:

    http://www.msn.com/de-de/auto/nachrichten/tesla-pfeift-auf-die-iaa/ar-AApJckf?li=AA8sb5&ocid=ientp

    Auszug aus dem Artikel vom 09.08.2018:

    “Tesla sei kein traditioneller Autohersteller und nicht auf Branchenevents fixiert.
    Da schwingt mit:

    Die Deutschen sind eben nicht cool genug.”

    > oder kann er sich auf – angeblichen – inzwischen 546.000 Vorbestellungen locker ausruhen?

    Hat er keine Lust auf “das alte Europa”?

    ODER:

    gibt er auf ? – oder rechnet er damit, dass es dazu kommen wird ??

    siehe:

    http://www.msn.com/de-de/unterhaltung/news/elon-musk-erkl%c3%a4rt-die-trennung-von-amber-heard-auf-instagram/ar-AApJ26V?li=BBqg1ER

    Elon Musk erklärt die Trennung von Amber Heard auf Instagram

    Auszug aus dem Artikel vom Tag zuvor, vom 08.08.2018:

    “Fernbeziehungen, vor allem wenn beide Partner bindende berufliche Verpflichtungen haben, sind
    immer schwer. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt.”
    Hat sich der clevere Geschäftsmann mit dem letzten Satz etwa eine Hintertür für das Liebes-Comeback offen gehalten?”

    > wenn´s mit Tesla nichts wird ???

    “… Aber wer weiß, was die Zukunft bringt”
    … die Zukunft von Tesla ????

  5. Kommentator says:

    “BMW-Chef Krüger kündigt Elektro-Überraschung an”

    >> keine Fantasie?

    Das wird ein „Knaller“

    = ein „China-Böller“ !!!
    = „1er Sedan“ vollelekrisch

    DER nimmt hier keiner anderen Baureihe was weg …

    … natürlich nur in Kleinserie
    … und Reichweite sicher max. nur 300km

    BASIS / weiterentwicklelt:

    „Zinoro 1E“: BMW X1 mit Elektro-Antrieb für China

    siehe Auto Zeitung / 14.07.2014

    http://www.autozeitung.de/zinoro-1e-china-elektro-suv-bmw-x1-2013-69719.html#

    BMW präsentiert neues Modell in China1E statt i3: Das ist der elektrische BMW X1

    .
    siehe auch Fokus / 21.11.2013

    http://www.focus.de/auto/elektroauto/bmw-praesentiert-neues-modell-in-china-1e-statt-i3-das-ist-der-elektrische-bmw-x1_id_3421900.html

    >> WER weiß MEHR?

    … nur der Onkel Krüger?
    … der SKODA-Designer kam ja auch „aus dem Nichts“

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