BMW i3 Facelift 2017: Letzte Erlkönig-Fotos vor der Premiere

BMW i3, Erlkönige | 11.07.2017 von 13

Mit dem BMW i3 Facelift 2017 kommt auch die dynamische Variante BMW i3 S mit 184 PS. Aktuelle Erlkönig-Fotos zeigen einen Prototypen des agilen Elektroautos.

Das BMW i3 Facelift 2017 ist der rollende Beweis dafür, dass die Zeit auch an einem besonders innovativen Elektroauto nicht spurlos vorübergeht. Der seit Ende 2013 verkaufte Kleinwagen mit Carbon-Fahrgastzelle hat in den letzten Jahren nicht nur viele tausend Käufer überzeugt, dank der Integration in die DriveNow-Flotte war er für unzählige Menschen auch der erste Kontakt mit Elektromobilität im Alltag. Unser Leser Micha hat nun einen Erlkönig erwischt und die Chance gleich für ein paar Fotos genutzt, die den getarnten Stadtflitzer beim Schnellimbiss zeigen.

Nachdem der BMW i3 bereits im vergangenen Jahr ein Technik-Update mit dem Angebot des leistungsfähigeren 94Ah-Akkus erhalten hatte und somit auf den aktuellen Stand der Technik gebracht wurde, steht nun bald die reguläre Modellpflege ins Haus. Genau wie bei den meisten anderen BMW-Baureihen wird sich auch das BMW i3 Facelift auf einige typische Komponenten beschränken: Neue Schürzen an Front und Heck sowie ein neues Innenleben für Scheinwerfer und Rückleuchten, viel mehr wird sich optisch auf den ersten Blick nicht verändern – sieht man einmal vom möglichen Angebot zusätzlicher Farben und Felgen ab.

Abzuwarten bleibt, ob der BMW i3 auch weiterhin mit dem kleineren 60Ah-Akku angeboten wird. Die Kunden-Nachfrage ist seit Einführung des BMW i3 94Ah deutlich gestiegen – und die große Mehrheit entscheidet sich für den größeren Akku, der gemessen am zusätzlichen Nutzen sehr günstig angeboten wird.

An der offiziellen Reichweite von 300 Kilometer gemäß EU-Zyklus wird sich nach unseren Informationen auch zum Facelift nichts ändern, das Modell-Lineup wird aber in anderer Hinsicht neu aufgestellt: Während das “normale” BMW i3 Facelift 2017 ein komfortableres und weniger auf Agilität getrimmtes Fahrwerk erhält, wird allen sportlichen Fahrern der BMW i3 S angeboten.

Das S-Modell kommt mit etwas breiteren Reifen und soll jene Dynamik vermitteln, die vor allem jüngere Kunden an ihrem i3 zu schätzen wissen. Hinzu kommt eine Leistungssteigerung um 10 kW, womit der BMW i3 S auf eine Leistung von 184 PS kommt. Ab 2018 ist der i3 natürlich auch ein Kandidat für das neue BMW Wireless Charging, die Möglichkeit zum induktiven Laden wird nach aktuellem Stand aber nicht direkt zur Einführung des Facelifts erhältlich sein.

(Fotos: Micha für BimmerToday)

13 responses to “BMW i3 Facelift 2017: Letzte Erlkönig-Fotos vor der Premiere”

  1. M. Power says:

    Naja, schöner ist der i3 nicht geworden.

  2. Dailybimmer says:

    Für mich ist der i3 der hässlichste Bmw aller Zeiten. Der i3 ist mehr was für Technikfreaks die einen auf umweltfreundlich machen.

  3. Fagballs says:

    Es gibt ja so Gesichter, da hilft kein Facelift mehr, da hilft nur Ab mit dem Kopf.

    Was ich enorm schade finde. Bin den i3 mal gefahren und der ist schon cool, aber das Aussehen schreckt wirklich massiv ab. Der ist 4 Jahre alt und in der Zwischenzeit ist Teslas Model 3 fertig, das im Gegensatz zumindest wie ein Auto aussieht.

      • M. Power says:

        Ja das ist ein sehr interessanter Bericht und trotzdem will Volvo in ab 2019 voll auf Elektro/Hybrid umstellen…?
        So gesehen macht Hybrid ja auch keinen Sinn, da hast du die Herstellung vom Akku + Entsorgung und das Zusatzgewicht was auch noch einen höheren Verbrauch verursacht im Benzinbetrieb.
        Ausserdem sind noch die Rohstoffe für die Akkuherstellung auch nicht unbegrenzt verfügbar. Also für mich macht dieser Elektrohype keinen Sinn.

        • Fagballs says:

          Ich denke, dass es sich nur über die Scheine “lokale CO2 Emission” und “endliche fossile Brennstoffe” einigermaßen erklärbar ist. Ansonsten hatte auch schon Top Gear in einem Segment auf ihre Weise aufgezeigt, wie absurd es ist, wenn durch die Produktion der Batterie die entsprechenden Rohstoffe schon zweimal um die Welt verschifft wurden (mit Schiffen, die mit Diesel angetrieben sind), ehe das Auto auch nur einen Kilometer gefahren ist.
          Sinn macht das alles nicht in meinen Augen, vor allem, wenn der Strom meistens doch aus Gas- oder Kohlekraftwerken kommt. Sinn machen nur zwei Dinge:
          – Synthetisierung von “fossilen” Brennstoffen, Benzin, Diesel oder Erdgas, die unter Aufnahme von CO2 hergestellt werden durch Bakterien oder sowas.
          – Brennstoffzelle, die Wasserstoff aus Solarkraftwerken bezieht. Sonnenenergie haben wir genug auf der Welt, wir müssen sie nur aus der Wüste nach Europa bekommen. Da halte ich gasförmig noch für am sinnvollsten.

        • Mini-Fan says:

          Volvo ist der neue Ankündigungsweltmeister!

          Diese Pläne gibt es bei BMW auch (sh. Krüger-Interview vor einiger Zeit) – mit dem Unterschied, das BMW nicht das Maul so weit aufreißt.

        • Mini-Fan says:

          Volvo hat LEDIGLICH verkündet, daß alle neu auf den Markt kommende Modelle (teil-) elektrfiziert sein werden, ab 2019.

          Also, z.B. schon, wenn diese mit einem Riemenstartergenerator RSG ausgestattet werden und somit zum Mildhybrid werden.

          vgl.
          http://www.schaeffler.com/remotemedien/media/_shared_media/08_media_library/01_publications/schaeffler_2/technicalpresentation/downloads_20/fv_200411_rsg_de_de.pdf.

          Auszug:

          “In der Generatorfunktion lassen sich im 14V-Bordnetz elektrische Leistungen von ca. 3 kW bei einem maximalen Wirkungsgrad von ca. 70% und im 42V-Bordnetz sogar elektrische Leistungen von ca. 8 kW .. erzeugen.”

          Ist zwar nicht die Welt – aber dennoch m.E. sehr sinnvoll.

          So, oder so ähnlich, heute schon sogar beim “Toyota Yaris (Mild-) Hybrid” mit 100 PS.

          Und das für rund 17.000 EUR.

      • Fagballs says:

        nice read. Ich finde Elektro-Autos eigentlich eh nur für den Wirkungsgrad spannend. Schon gerade dem Kollegen geschrieben, ich bin Team Brennstoffzelle, aber auf mich hört ja keiner.

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