Januar 2017: Mercedes startet stark in den Premium-Wettkampf

News | 15.02.2017 von 34

Mit einer starken Performance im Januar 2017 hat Mercedes-Benz den gerne als Dreikampf bezeichneten Wettstreit um die Premium-Spitze beinahe zur One-Man-Show gemacht. Die Stuttgarter haben …

Mit einer starken Performance im Januar 2017 hat Mercedes-Benz den gerne als Dreikampf bezeichneten Wettstreit um die Premium-Spitze beinahe zur One-Man-Show gemacht. Die Stuttgarter haben das neue Jahr ähnlich stark begonnen, wie sie das alte beendet haben und konnten dabei trotz eines starken Vorjahresmonats erneut ein sattes Wachstum verbuchen. Weltweit verkaufte Mercedes-Benz allein 178.467 Fahrzeuge seiner Kernmarke und steigerte sich dabei um 18,3 Prozent.

Obwohl auch BMW den erfolgreichsten Jahres-Auftakt aller Zeiten vermelden konnte, stehen die Zahlen der Münchner klar im Schatten der schwäbischen Konkurrenz. Selbst mit den 19.563 Einheiten der Marke MINI liegt die BMW Group mit 163.288 verkauften Fahrzeugen klar hinter dem Absatz der Daimler-Kernmarke. Noch größer wird der Abstand, wenn man auch noch die 9.649 Smart berücksichtigt. Wichtigster Baustein für das erneut starke Wachstum von Mercedes-Benz ist China: Satte 39,3 Prozent Steigerung realisierten die Schwaben auf ihrem mit Abstand größten Einzelmarkt!

Deutlich abgeschlagen und praktisch nur in der Rolle des Zuschauers muss Audi die neuen Rekord-Verkaufszahlen von BMW und Mercedes mit ansehen. Die Ingolstädter verkauften im Januar 2017 weltweit 124.000 Fahrzeuge und mussten damit einen deutlichen Rückgang um 13,5 Prozent vermelden.

Besonders schmerzhaft: Der frühere Vorzeigemarkt China entwickelt sich für Audi zum Sorgenkind, denn mit 35.181 Einheiten lag der Absatz der VW-Tochter nicht nur klar hinter den jeweils über 50.000 verkauften BMW und Mercedes, sondern auch mehr als 35 Prozent unter dem Vorjahresniveau. In den nächsten Monaten will Audi aber auch in China wieder angreifen, der schwache Januar sei auf eine zurückhaltende Disponierung der Händler vor Ort zurückzuführen und daher nicht als Indikator für die Zukunft geeignet.

Dr. Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marketing BMW): “Wir sind gut ins neue Jahr gestartet und bauen auf dem Erfolg von 2016 auf. Wir sind überzeugt, dass die neuen Modelle, die wir dieses Jahr auf den Markt bringen, – besonders der neue BMW 5er, der kurz vor seinem Verkaufsstart steht – diesen Impuls im weiteren Verlauf dieses Jahres festigen. Unser Fokus liegt weiterhin auf Profitabilität und nachhaltigem, weltweit balanciertem Wachstum.”

Britta Seeger (Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb): “Im Januar haben sich mehr als 178.000 Kunden für ein Fahrzeug von Mercedes-Benz entschieden. Mit einem zweistelligen Wachstum war das ein hervorragender Auftakt für das neue Jahr und gleichzeitig ein neuer Bestwert. In diesem Jahr bringen wir unter anderem die neue S-Klasse Limousine, das neue E-Klasse Coupé und Cabrio sowie den neuen GLA auf den Markt, um weiterhin unsere Kunden mit neuen Produkten zu begeistern.”

Dietmar Voggenreiter (Vorstand für Vertrieb und Marketing der AUDI AG): “In Europa und Nordamerika konnten wir mehr Kunden zu Jahresbeginn erreichen als je zuvor. Auch in China bleiben wir für die künftige Geschäftsentwicklung optimistisch.”

34 responses to “Januar 2017: Mercedes startet stark in den Premium-Wettkampf”

  1. Sniickers says:

    Audi, haha! xD

  2. McIntyre's (un)official page says:

    Der Aloys wäre jetzt mindestens 5 Mal in die Hose gekommen, wenn er das gesehen hätte.

    • Dailybimmer says:

      Die Sterne haben’s mir verraten was der Aloys darüber so denkt.
      http://blog.mercedes-benz-passion.com/2017/02/bmw-faellt-auch-im-januar-2017-hinter-mercedes-benz/

      13. Februar 2017
      Aloys Haydn
      Antworten
      BMW hat weltweit im Januar 143.553 der Kernmarke verkauft, mit Mini waren es 163.288 Einheiten. Mercedes hat alleine von der Kernmarke, also ohne Smart insgesamt 178.467 Einheiten abgesetzt. Damit liegt Mercedes alleine im Januar bereits knapp 35.000 Einheiten vor BMW.
      Bedenklich die Situation für den neuen 7er in Deutschland. Dieser verkaufte sich mit nur 261 Stück sogar schlechter als der A 8 mit 283 Stück und liegt deutlich unter der S-Klasse mit 321 Einheiten. 25% aller BMW-Zulassungen fielen alleine auf den X1, das drückt natürlich Umsatz, Rendite und Preis pro Auto

      • DropsInc. says:

        interresiert es überhaupt jemanden dort? ich verstehe nicht das ewige zitieren und nachgeblubber des AH. denke eher, das der MB.Blog andere sorgen als verkauszahlen hat. Dort geht es doch nur um design und welche lederausstattung die schöneren ziernähte hat…^^

        • Tobias says:

          ich denke auch, dass ah hier nicht weiter erwähnt werden muss.

        • Tobias says:

          wie wird denn eigentlich der test a6, e-klasse, 5er in der neuen ams im MB Blog verarbeitet? ;-D

          • Dailybimmer says:

            Der wird größtenteils ignoriert.

          • DropsInc. says:

            der wird nicht erwähnt^^sei doch mal so gut und poste den dort rein^^ nee mal im ernst, den A6 können wir ausklammern, das ist kein guter Vergleich…bei der E-Klasse kann man sich aus sicht von BMW freuen. jedoch wird das seitens MB fans auch runtergespielt, du weisst doch wie das ist…da nehmen sich fans kein bissl was^^

          • Mini-Fan says:

            Morgen Donnerstag 16.02.17 gibt’s einen weiteren Vergleichstest mit dem 5er in der ams.

            • Quer says:

              Etwa wieder mit dem Audi A6 Quattro damit Audi nicht so absäuft, weil beim letzten Vergleich der G30 und die E-Klasse ohne Allrad verwendet wurden.

            • Dailybimmer says:

              Danke für die Info. Denke das Autobild am Freitag ebenso mit einem Vergleichstest nachlegen wird.

              • Quer says:

                Ha,bei der Haus und Hofzeitung des VW Konzern’s wird bestimmt der Audi gewinnen.

              • Mini-Fan says:

                Es ist wie verhext!
                Also heute morgen hatte ich das definitiv gelesen, in der ams vom vorletzten Donnerstag, hinten in der Vorschau.
                Hatte mich noch gewundert, dass nicht dabeistand, welche Modelle genau gegeneinander antreten.
                Und heute abend bekomme ich eine email von ams – und da steht KEIN Wort mehr von einem Vergleichstest mit einem 5er drin!
                Tut mir leid.

          • Quer says:

            Naja beim letzten AMS Vergleich verwendeten die einen A6 Quattro weil die vermutlich Audi nicht ganz so bloß stellen wollten, weil der G30 und die E-Klasse ohne Allradantrieb antraten.

  3. Sniickers says:

    Der Abstand zwischen BMW und Mercedes ist bestimmt nicht mehr so groß wenn man die Sprinter, Citan, etc. wegrechnet.

    • Tobias says:

      demnachst bringen die nen pickup, dann wirds noch ärger 🙁

      • Mini-Fan says:

        Die “Mercedes X-Klasse” (“Midsize-Pickup-Segment”) alias Renault, äh Nissan Navarra, läuft zwar unter dem “Geschäftsfeld” “Mercedes-Benz Vans” – und nicht unter “Mercedes-Benz Cars” (vgl. mein Beitrag hier vom 11.02.17; diese beinhalten nur den “Citan”).

        Aber der Mercedes Sprinter, die Großraumlimousine Mercedes V-Klasse und auch der Mercedes Vito laufen trotzdem wie die X-Klasse unter dem Namen “Mercedes”.

        Fraglich, ob sie auch unter der “Marke Mercedes-Benz” einzuordnen sind.

        Geschickt eingefädelt von den Marketingfritzen des Zetsche.

  4. Zo77 says:

    In der Tat sind die Verkaufszahlen von Mercedes beeindruckend. Doch wie jede Statistik hat auch diese einen Hacken, Sprinter, Citan und Vito gehören nicht mit in diese Kathegorie, das sind keine Premium-PKW’s sondern Nutzfahrzeuge. Keines dieser Modelle steht in einem Mercedes-Benz Showroom, jene Modelle sind bei der Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge AG, zusammen mit Actros und Co.

  5. Zo77 says:

    P.S. Wurde Sprinter, Citan und Vito schon immer mit einbezogen in die Verkaufszahlen? Oder wurde das vor 2/3 Jahren so klangheimlich eingeführt?

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