BMW M140i Performance Edition mit mech. Sperrdifferenzial

BMW 1er | 14.02.2017 von 35

Auf den ersten Blick könnte man mit durchaus wütendem Unterton eine Frage stellen: Warum bekommt Australien eine BMW M140i Performance Edition, während in Deutschland kein …

Auf den ersten Blick könnte man mit durchaus wütendem Unterton eine Frage stellen: Warum bekommt Australien eine BMW M140i Performance Edition, während in Deutschland kein entsprechendes Sondermodell angeboten wird? Doch auf den zweiten Blick wird klar, dass die Sonderedition des Kompaktsportlers in absehbarer Zeit auch für Kunden in Europa erhältlich sein dürfte – wenn auch möglicherweise nicht in Form eines Pakets, aber immerhin in Form problemlos erhältlicher Tuning-Komponenten aus dem Programm von BMW M Performance.

Genau diese sind es nämlich, die auch der australischen BMW M140i Performance Edition auf die Sprünge helfen und den Kompaktsportler zu einem noch heißeren Eisen machen. Im Fokus steht dabei das mechanische Sperrdifferenzial, das BMW M Performance schon länger für die heckgetriebenen Varianten von M135i und M235i anbietet. Bis das Technik-Schmankerl für eine optimale Kraftverteilung zwischen den Hinterrädern auch offiziell für M140i und M240i angeboten wird, wird mit Sicherheit nicht mehr viel Zeit vergehen.

Der unverändert 340 PS starke Reihensechszylinder mit dem internen Kürzel B58 kann seine Kraft dank mechanischem Sperrdifferenzial noch souveräner auf die Straße bringen und genießt insbesondere beim starken Herausbeschleunigen aus Kurven spürbare Vorteile. Allerdings: Die BMW M140i Performance Edition für Australien ist streng limitiert, nur 60 Fahrzeuge sollen gebaut werden – und von diesen sind auch nur die 15 Exemplare mit manuellem Sechsgang-Getriebe mit mechanischem Sperrdifferenzial ausgerüstet, die 45 Fahrzeuge mit Achtgang-Automatik werden nicht in dieser Form optimiert.

Exterieur und Interieur der Sonderedition für Australien werden mit diversen Teilen aus dem M Performance-Programm weiter veredelt, exklusive Details jenseits der bekannten Zubehör-Liste tauchen dabei aber nicht auf. So wird klar, dass kein Europäer neidvoll auf das neue australische Sondermodell schauen muss – wer will, kann seinen BMW M140i schließlich auch hierzulande zur Performance Edition aufrüsten.

Wie gut der BMW M140i in Melbourne Rot auch ohne zusätzliches M Performance-Zubehör aussieht, zeigen unsere Fotos vom Fahrbericht:

35 responses to “BMW M140i Performance Edition mit mech. Sperrdifferenzial”

  1. M. Power says:

    M140i mit Heckantrieb, Sperrdifferenzial und manuellem Schaltgetriebe finde ich sehr cool.
    Leider sieht der für meinen Geschmack noch etwas zu brav aus.

  2. McIntyre's (un)official page says:

    Soll der nicht ab 2018/19 FWD kriegen?

    • simons700 says:

      Der nicht sondern der neue 😉

    • Tobias says:

      gibts denn dazu wirklich ein offizielles Statement von BMW?

      • McIntyre's (un)official page says:

        Habe das mal bei der Autoblöd gehört, dass der 1er ab 2018 angeblich nur mit Frontantrieb geben wird, um Kosten zu sparen. Die Kundschaft merkt eh nicht, was für einen Antrieb ihr Auto hat.

        • Tobias says:

          na gut, die audiblöd ist keine Quelle, auf die man sich verlassen kann. also gibts kein offizielles Statement von BMW und ich hoffe noch 😀

        • Olüm Digga says:

          der BMW kunde wird immer dümmer…

          • McIntyre's (un)official page says:

            Stimmt nur teilweise. Diejenigen, die schon immer BMW-Freaks waren, werden dies auch weiterhin bleiben und diejenigen, die nur von A nach B kommen wollen, denen ist es egal, was für einen Antrieb das Auto hat. Wenn die Kundschaft des 1er aus den Letzteren besteht, dann macht es nur Sinn, FWD einzubauen und Kosten zu sparen, um diese dann anderswo zu investieren.

            • Olüm Digga says:

              BMW i? HAHAHAHAHA

              • McIntyre's (un)official page says:

                BMW i ist ein zukunftsweisendes Automobil, das alle Vorzüge eines Sportlers und Cruisers vereint. Ihre Einstellung zum i8 zeugt davon, dass Sie das Auto noch nie in Wirklichkeit gesehen haben. Gut betuchte Kunden, die sich das Auto gekauft haben, sind alle begeistert.

                • Tobias says:

                  yep, die i-modelle liegen technologisch weit vor den deutschen Mitbewerbern und sichern die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Zu dumm, wer das nicht erfasst 😉

                  • McIntyre's (un)official page says:

                    Der Ölum digga lebt noch in den 70ern, was die Autophilosophie angeht. Klar mag ich auch großvolumige Motoren, aber es kann sich nicht immer nur darum drehen. Man muss auch an die Zukunft denken und diese gehört nicht den großen Big Block V8s.

    • Meo says:

      Die Diskussion pro/contra FWD beim 1er Nachfolger ist sowas von dämlich, sorry. Irgendwie kann man es nur noch leid sein. Natürlich kriegt er FWD und optional AWD (nur Haldex, ach ja, ich weiß, ganz schlimm)! Wo liegt das Problem, etwa genau da wo es auch von E84 zu F48 in diesen Foren heraufbeschworen wurde? Ich sehe auf dem Markt der Kompakten nicht einen einzigen Nachteil, nur Vorteile. Nur positives Feedback der Kunden und “Fachpresse”! Das Gejammer über die Nachteile der RWD-Architektur ist doch viel größer als das der Hardcore-Fanboys über den FWD, mit absoluter Sicherheit (Raumangebot, Verbrauch, …). Und nein, das Schein-Argument “Da kann ich mir ja auch einen Golf kaufen” – ist so ein absoluter Schwachsinn!! Dann würde sich ja kein einziger A3, A-Klasse etc. verkaufen. FWD ist eben nicht gleich FWD, die Differenzierung liegt doch wo ganz anders. Man muss endlich mal verstehen, dass RWD nur die signifikanten Performance-Vorteile bringt wenn zig andere Faktoren wie Gewicht und -verteilung, Karosserieform etc. stimmig sind. Unterm Strich sind die Argumente bei Kosten und Effizienz.

      • McIntyre's (un)official page says:

        Alles gut, ich habe das halt im Internet gelesen.
        Es ist nicht so, dass ich mir den kaufen will oder so. RWD war halt das Alleinstellungsmerkmal unter den Kompaktwagen auf dem Markt. Frage mich ob das auch Auswirkungen auf den 2er Coupe und Cabrio haben wird, denn die basieren ja auf der gleichen Plattform, wenn ich mich nicht irre.

      • M. Power says:

        FWD wo liegt das Problem ? Hallo ?
        Gut ein 80 jähriger schleichender Opi spürt natürlich keinen Unterschied. Aber BMW Fahrer die noch ein Popometer besitzen spüren sehr wohl einen grossen Unterschied zwischen RWD und FWD.
        Ist doch ein ganz anderes Fahrverhalten z.B. beim Beschleunigen aus einer Kurve, man hat keine Antriebskräfte auf der Lenkung, man kann schön driften etc. etc.
        Sportliche Autos werden geschoben und nicht gezogen!

        Bei allen BMW Fahrertrainings die ich besucht habe, wurde immer der RWD als das Mass der Dynamik gelobt.
        Mal abwarten was BMW beim 1er bringt, habe ein leistungsstarker BMW hat für mich zwingend RWD. OK auf Schnee macht 4WD auch Spass.

        • Pro_Four says:

          …auf den Punkt gebracht. Bei einem PS Schwachen Fahrzeug sicher nicht das Problem mit FWD in die Kurven zu gehen. Meine partnerin ist nach etlichen FWD fahrzeugen auf den 1er E87 umgestiegen und ist jeden Tag aufs neue Begeistert, aber nicht nur das, auch im Winter meinte Sie ist der Heckantrieb um einiges Besser, O Ton: ich komme schneller vom Fleck!

        • Quer says:

          Ich glaube der wird sich auch sehr gut verkaufen, dem X1 hat es jedenfalls nicht geschadet das der auf FWD umgestellt wurde.

        • Meo says:

          Meiner Meinung nach geht beim 1er der FWD in Ordnung, vor allem mit einem optionalen, gut abgestimmten AWD-System – speziell für ein MPA. Nicht viele 1er-Kunden fordern einen RWD, bzw. wissen überhaupt, dass sie einen im 1er fahren 😉 Lasst uns darüber gerne weiter diskutieren wenn der neue 1er vorgestellt, getestet und von uns gefahren wurde.

    • M. Power says:

      Ja, leider sagt man das…

      • Mini-Fan says:

        Die werden spätestens ab 2025 alle zu Mildhybriden, mit einem elektrischen Antrieb der Hinterachse – wie heute schon beim 225xe. Wegen der CO2-Auflagen.

        Und BMW verkauft der Kundschaft das dann als RWD.
        Bzw. genauer, als elektrischen xDrive.
        Elektrisch können sie natürlich rein mit RWD unterwegs sein.
        Aber nicht lange. Und auch nicht mit Power.

  3. Olüm Digga says:

    “Die BMW M140i Performance Edition für Australien ist streng limitiert, nur 60 Fahrzeuge sollen gebaut werden – und von diesen sind auch nur die 15 Exemplare mit manuellem Sechsgang-Getriebe mit mechanischem Sperrdifferenzial ausgerüstet”

    wertsteigerung garantiert. ich kaufe 10 stück in rot.

  4. Dailybimmer says:

    Das Ding braucht 20 PS mehr.

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