BMW M760Li: Peter Quintus im Interview rund um den V12-7er

BMW 7er | 8.02.2017 von 27

Peter Quintus, Leiter Vertrieb und Marketing der BMW M GmbH, hat sich kürzlich für ein Interview über den neuen BMW M760Li xDrive mit uns Zeit genommen.

Formal handelt es sich beim BMW M760Li xDrive “nur” um ein M Performance Automobil und nicht um einen vollwertigen M, dennoch übertreffen seine Leistungswerte und auch die Fahrleistungen aus dem Stand alle bisherigen Modelle aus Garching. Wir hatten in Palm Springs die Gelegenheit, uns ausführlich mit Peter Quintus, Leiter Vertrieb und Marketing der BMW M GmbH, über das neue Topmodell der 7er-Reihe zu unterhalten und dabei zu klären, in welchen Bereichen sich der V12-7er von den schwächeren Basismodellen unterscheidet.

Wie man sich denken kann, sind die Änderungen sowohl Hardware- als auch Software-seitig tiefgreifend, schließlich soll der erste BMW 7er mit einem M im Namen auf keinen Fall enttäuschen. Dass sich auch die Zielgruppe ein wenig vom üblichen Klientel der M GmbH unterscheidet, überrascht angesichts eines Preis von mindestens 166.900 Euro nicht. Im Interview klären wir, wo die meisten Kunden für den BMW M760Li ansässig sind, was es mit dem Kürzel M760i auf sich hat und warum es auf einigen Märkten neben der sportlichen Variante auch den eher zurückhaltenden V12 Excellence gibt.

BimmerToday.de: Preis und Leistung machen deutlich, dass der BMW M760Li extrem exklusiv positioniert ist. Wie groß ist der Markt für das V12-Topmodell im Vergleich zu den übrigen Varianten eigentlich, wieviel Prozent aller 7er werden als M760Li verkauft?
Peter Quintus: Wir gehen davon aus, dass sich in etwa jeder 20. BMW 7er Kunde für das Topmodell entscheidet.

BimmerToday.de: Gibt es einzelne Märkte und Regionen, die besonders hervorstechen?
Peter Quintus: Ungefähr ein Drittel der M760Li werden nach unseren Planungen in China verkauft, etwa ein Viertel in den USA und zehn Prozent im Mittleren Osten. Aber auch in den europäischen Märkten wissen einige Kunden den Luxus und die Exklusivität einer Zwölfzylinder-Limousine zu schätzen.

BimmerToday.de: Gibt es in dieser Zielgruppe auch Überschneidungen mit Rolls-Royce?
Peter Quintus: Nein. Rolls-Royce-Kunden ticken aus unserer Erfahrung komplett anders, da gibt es keine Überschneidungen.

BimmerToday.de: Bei Rolls-Royce liegt der Bespoke-Anteil bei annähernd 100 Prozent, erwarten Sie auch für den M760Li einen überdurchschnittlich hohen Individual-Anteil?
Peter Quintus: Ja, sowohl für Individual als auch für die Individual Manufaktur. Wir rechnen hier insgesamt mit einem Anteil von deutlich über 50 Prozent.

BimmerToday.de: Der Allradantrieb xDrive wird serienmäßig verbaut. Gibt es keinen Markt für einen BMW M760Li mit Hinterradantrieb?
Peter Quintus: Bei dieser Leistung brauchen Sie einfach Allradantrieb. Durch die sehr dynamische xDrive-Auslegung haben wir auch keine Nachteile gegenüber einem Hinterradantrieb. Hinzu kommt das relativ geringe Volumen dieses Segments, weshalb das Angebot von zwei verschiedenen Varianten auch betriebswirtschaftlich betrachtet kaum Sinn ergibt.

BimmerToday.de: Der Allradantrieb ist hecklastig ausgelegt, aber lässt sich diese Auslegung auch mit einer prozentualen Grundverteilung angeben?
Peter Quintus: Nein, denn unser Allradantrieb ist extrem variabel und die konkrete Verteilung hängt von zahlreichen Faktoren ab. Das kommt unter anderem auf den Untergrund an, aber auch die wirkende Querbeschleunigung, der Lenkwinkel und die Fahrpedalstellung spielen eine Rolle. Aus Effizienzgründen schalten wir bei einer je nach Witterung und Reibwert unterschiedlichen Geschwindigkeit auch auf reinen Hinterradantrieb um.

BimmerToday.de: Auch ohne eine konkrete Zahl lässt sich also sagen, dass sich der Allradantrieb mit seiner heckbetonten Auslegung von den übrigen 7er-Varianten unterscheidet?
Peter Quintus: Ja, die Applikation ist exakt auf dieses Fahrzeug abgestimmt. Der BMW xDrive wurde für die BMW M Performance typische Fahrdynamik hinterradbetonter und damit noch sportlicher ausgelegt.

BimmerToday.de: Welche sonstigen Unterschiede gibt es bei den Fahrwerkskomponenten im Vergleich zu den übrigen 7er-Varianten?
Peter Quintus: Wir haben beim BMW M760Li zunächst alle Optionen serienmäßig an Bord, die für andere Modelle gegen Aufpreis angeboten werden. Zur Luftfederung und den geregelten Dämpfern kommen also die Integral-Aktivlenkung, Executive Drive Pro und xDrive. Wir haben bei all diesen Komponenten die Software angepasst, speziell bei Luftfederung und Dämpfern aber auch die Hardware. Neben der üblichen Anpassung an das Fahrzeuggewicht haben wir die Auslegung auch sportlicher gemacht, also eine eigenständige Hardware-Auslegung der Luftfederung erstellt. Dabei war es uns besonders wichtig, dass wir die komfortabelste Kennlinie nahezu unverändert lassen können, um keine Einschränkungen beim Langstreckenkomfort zu haben. Für die Sport-Kennlinie haben wir aber dennoch viel größere Dämpfkräfte, um die gewünschte Sportlichkeit darstellen zu können. Die dritte Hardware-Änderung ist natürlich der Reifen, denn der Michelin Pilot Sport ist ein speziell für den BMW M760Li entwickelter und angepasster Supersport-Reifen.
Um diese neue Hardware optimal nutzen zu können, gehört natürlich eine entsprechende Software-Anpassung dazu, unter anderem bei der Wankstabilisierung und der Integral-Aktivlenkung. Bei der Integral-Aktivlenkung war es uns wichtig, diese im Sportmodus noch dynamischer zu machen und so noch mehr Agilität zu vermitteln. Dazu gehört es dann, an der Hinterachse tendenziell weniger zu lenken, um die sehr direkte Lenkung an der Vorderachse zu betonen.

BimmerToday.de: Der Name sortiert den M760Li anders als den Vorgänger bei den M Perfomance Automobilen ein, aber wie viel Sportlichkeit braucht man in dieser Fahrzeugklasse?
Peter Quintus: Wir machen natürlich Wettbewerbs-Analysen und es gibt ja durchaus Wettbewerber, die in diesem Segment mit einer sportlichen Positionierung sehr erfolgreich sind. Und von deren Marktanteilen wollen wir uns natürlich das eine oder andere Stückchen abknabbern.

BimmerToday.de: Wen sehen Sie denn als wichtigsten Wettbewerber?
Peter Quintus: Einen ganz direkten Wettbewerber sehen wir nicht, aber die beiden AMG-Modelle der S-Klasse spielen hier die Hauptrolle. Allerdings gibt es nur den S 63 mit V8 als Allradler, der S 65 mit V12 ist nur mit Hinterradantrieb erhältlich. So ganz vergleichbar sind diese Modelle also aus technischer Sicht nicht, aber sie sprechen sicherlich dennoch eine ähnliche Zielgruppe an.

BimmerToday.de: Obwohl die Fahrleistungen die Positionierung als M Performance Automobil und die dazugehörige Optik zweifellos rechtfertigen, gibt es als Alternative auch die optisch weniger aggressive V12 Excellence-Version. Für welche Kunden gibt es dieses Angebot und auf welchen Märkten wird die Nachfrage in diesem Fall besonders groß sein?
Peter Quintus: Schwerpunktmäßig haben wir diese Variante für die asiatischen Märkte entworfen, insbesondere China. Dort gibt es viele Kunden, die extremen Luxus und satte Leistung zu schätzen wissen, aber dabei keine sportliche Optik wünschen.

BimmerToday.de: Aus technischer Sicht unterscheidet sich die V12 Excellence-Version aber nicht vom gewöhnlichen M760Li, beispielsweise durch ein noch komfortabler abgestimmtes Fahrwerk?
Peter Quintus: Fahrwerk, Motor und Fahrleistungen sind identisch. Aber es gibt schon ein paar Unterschiede, beispielsweise verzichten wir beim V12 Excellence auf die Sport-Abgasanlage und die Schalt-Paddle am Lenkrad. Das liegt daran, dass wir bei vielen V12 Excellence einen Chauffeurs-Einsatz und deutlich weniger Selbstfahrer erwarten.

BimmerToday.de: Der Motor hat nun 6,6 Liter Hubraum und rückt dadurch noch enger an das Triebwerk von Rolls-Royce Ghost, Wraith und Dawn heran. Wo liegen die Unterschiede zwischen den Motoren, gibt es überhaupt relevante Unterschiede?
Peter Quintus: Die Motoren unterscheiden sich deutlich. Der Zwölfzylinder im BMW M760Li hat andere Pleuel, andere Zylinder, eine kennfeldgeregelte Ölpumpe, ein elektronisch gesteuertes Wastegate und ein komplett neues Hotend bekommen. Noch größer sind die Unterschiede bei der Software, denn der V12 hat zum ersten Mal eine M Performance-Abstimmung bekommen. Der Motor wirkt dadurch natürlich viel sportlicher als im Rolls-Royce, wo das nicht gewünscht ist. Neben dem Motor gehört da auch die Getriebe-Applikation hinzu, mit spontanen Rückschaltungen mit schnelleren Schaltzeiten im Sportmodus. Trotzdem können wir die Spreizung je nach Fahrmodus sehr weit in Richtung Komfort verschieben, wenn es der Kunde wünscht.

BimmerToday.de: Wenn man sich die Literleistung ansieht, geht es trotz M Performance-Abstimmung nicht um maximale Leistung, sondern eher um Komfort. Oder?
Peter Quintus: Es geht um ein stimmiges Gesamtkonzept, ja. Der Motor soll viel Leistung haben, aber vor allem auch Souveränität ausstrahlen. Das schafft er auch dank des bereits ab 1550 Umdrehungen anliegenden Drehmoments von 800 Newtonmeter sehr gut.

BimmerToday.de: Für etwas Verwirrung sorgt der Schriftzug am Heck, denn hier in den USA lesen wir lediglich M760i, obwohl es sich um die Langversion handelt. Können Sie die Hintergründe kurz erläutern?
Peter Quintus: Es gibt Märkte, auf denen der 7er nur als Langversion angeboten wird. Auf diesen Märkten verzichten wir prinzipiell auf das L im Modellnamen, weil es nicht zur Unterscheidung gebraucht wird.

BimmerToday.de: Vielen Dank bis hierhin, zum Abschluss haben wir aber noch eine persönliche Frage: Würden Sie mit einem Budget von 168.000 Euro einen M760Li oder doch einen 730d und ein M4 Cabrio kaufen?
Peter Quintus: (lacht) Ich kaufe natürlich den M760Li. Nein, ich würde wahrscheinlich zwei M-Modelle kaufen. Aber man sieht an diesen Optionen schon ganz gut, in welcher Welt die Kunden für den M760Li leben, da ist Geld oft eine sehr relative Größe.

BimmerToday.de: Herr Quintus, vielen Dank für die interessanten Einblicke!

27 responses to “BMW M760Li: Peter Quintus im Interview rund um den V12-7er”

  1. Dailybimmer says:

    “Einen ganz direkten Wettbewerber sehen wir nicht, aber die beiden AMG-Modelle der S-Klasse spielen hier die Hauptrolle. Allerdings gibt es nur den S 63 mit V8 als Allradler, der S 65 mit V12 ist nur mit Hinterradantrieb erhältlich”.

    Der S65 wird auf Allrad umgestellt.

    http://www.autobild.de/artikel/mercedes-amg-s-63-s-65-2017-erlkoenig-10642207.html

    • Mini-Fan says:

      “Der S65 wird auf Allrad umgestellt.”

      Was ich bisher las:
      “Der Allradantrieb paßt nicht unter den V12.” Bei Mercedes.

      • Dailybimmer says:

        Wo hast du das genau gelesen?

        • Mini-Fan says:

          Tut mir leid, ich weiß es nicht mehr, wo ich das gelesen hatte.

          Habe jetzt aber mal gegoogelt nach “Allrad passt nicht unter V12”:

          Bin da auf den -noch neuen-Bericht der ams vom 05.02.17 gestoßen, über den “M760i – 10 Gründe …”, dort unter Ziffer 2 wird das auch aufgegriffen:

          “Daimler kann den V12 aus Platzgründen nicht mit 4matic kombinieren”
          Habe aber früher mal gelesen, um die Bauhöhe des V12 zu mindern, müsste MB auf Trockensumpfschmierung umstellen.

          Andererseits gibt es eine Meldung von AutoBild vom Oktober 2016, wonach “die meisten” AMG-Modelle auf Allradantrieb umgestellt werden. Also nicht alle

          Diesen ganzen Unfug haben wir Audi zu verdanken. Weil die seinerzeit mit 136 oder 170 PS an die Grenzen ihres Scheiß-Frontantriebs gestoßen sind. Und den “quattro” schon damals dringend brauchten.
          Um überhaupt an der Oberklasse mal anklopfen zu dürfen.

          Bei normalen Autos liegt der Vorteil des Allradantriebs beim Spurten ja vor allem auf den ersten paar Metern, nicht mehr im mittleren oder höheren Geschwindigkeitsbereich.

          • Dailybimmer says:

            “BimmerToday.de: Preis und Leistung machen deutlich, dass der BMW M760Li extrem exklusiv positioniert ist. Wie groß ist der Markt für das V12-Topmodell im Vergleich zu den übrigen Varianten eigentlich, wieviel Prozent aller 7er werden als M760Li verkauft?
            Peter Quintus: Wir gehen davon aus, dass sich in etwa jeder 20. BMW 7er Kunde für das Topmodell entscheidet.”

            Jetzt ist deine Rechenkunst gefragt. Letztes Jahr hat Bmw ungefähr 60.000 verkauft. Dieses Jahr werden es ein wenig mehr, mich würde interessieren wieviele M760 jeder 20. 7er ungefähr sind.

            • Mini-Fan says:

              Ja, 3000 Stück “vom Spitzenmodell”, also von beiden V12-Varianten.

              Was der A.H geschrieben hat, weiß ich nicht mehr. Weiß nur noch, dass er schrieb zu Stückpreis von “bis zu 450.000 EUR”.
              Wenn man das mal hochrechnet 15.000 x 450.000 EUR, dann wäre das ein Umsatz von 6,75 Milliarden EUR.

              Hab” Dir ja gestern oder Freitag die Zahlen von MB für 2016 geschrieben (das war in dem Bericht von BT über den Monat Januar 2017). Da steht der Umsatz von MB Cars für 2016 drin. Vergleiche mal!

              Das sind Wunschträume von Aloys. Kann also niemals stimmen, mit den 15.000 Stück.

              • Dailybimmer says:

                Ich hab mal in der ams gelesen das die bei Bmw errechnet haben sollen das Mercedes mit der S klasse 1 Milliarde pro Jahr mehr verdient als Bmw derzeit mit dem 7er. Da wird es Zeit für Bmw höchste Zeit seine V12 Angebote zu erweitern.

                • Mini-Fan says:

                  Stimmt, hatte ich auch irgendwo aufgeschnappt. Ist ‘ne ordentliche Stange Geld.
                  Die S-Klasse steht halt weltweit immer noch für Status, der 7er stand mal für Understatement und für das Fahrerauto in der Oberklasse. Und der Zeitgeist scheint aktuell mal wieder mehr in Richtung Prestige auszuschlagen. Den Nerz nach innen tragen ist momentan nicht so gefragt.

                  Großkotze haben momentan Hochkonjunktur. Sieht man auch an Erdogan mit seinem 1001-Zimmer-Palast und an Trump.

                  Seltsamerweise entwickelt aber Mercedes seinen V12 schon seit Jahren nicht weiter, ist glaube ich, immer noch der Dreiventiler?

  2. B3ernd says:

    Man hat sich auch beim m5 der direkten Konkurrenz wie rs6 oder amg 4 matic gestellt. Hier wird der AWD als notwendig beschrieben und eine direkte Konkurrenz gäbe es nicht “Bei dieser Leistung brauchen Sie einfach Allradantrieb”

    Naja….Zu Zeiten von 600ps m5 war RWD noch das Maß aller Dinge. Nicht falsch verstehen, AWD ist für mich bei 2t+ Pkw und 600ps alles andere als schlecht. Aber hier sieht man schnell wie sich Dinge ändern…..

  3. Dailybimmer says:

    Ein gebrauchter S65 AMG kostet derzeit fast soviel wie der neue Bmw M760iL.

  4. Dailybimmer says:

    @Mini Fan

    In der Preisregion zwischen 180.000 bis 200.000 Euro sehe ich durchaus Platz für einen M7/M8 V12 mit 680-700 PS.

    • Mini-Fan says:

      Der Quintus sagte aber, es wird keinen M7 geben.
      Aber wer weiß, was in ein paar Jahren ist, und was Audi mit dem S8 macht. Oder MB mit dem S63/65 AMG. Und BMW vielleicht mithalten will.

      Aber wenn ‘se aus dem V12 einen Hybrid machen würden. Dann sind sie eher bei 750-800 PS und 1000 Nm.
      Aber bestimmt wird es einen V8-Hybrid geben. Auch für Rolls-Royce.

      • Dailybimmer says:

        Never say never.Vorher wurde FWD bei Bmw auch ausgeschlossen. Heute ist jeder zweite/dritte Bmw ein FWD und richtig fette Margen werfen nun mal die teureren Modelle.

        • Mini-Fan says:

          Vor 15 Jahren, da hatte BMW ja seine “separate” FWD-Sparte: Rover! Und insofern ganz andere Pläne. Und selbst als “Rover over” war, versuchte man es beim Antrieb für den NewMini zunächst zusammen mit Chrysler, später mit Peugeot-Citroën. Auch um uns FWD beim 1er zu ersparen. Da diese Kooperationen nicht funktionierten, hat man bei BMW einen Schnitt gemacht + gesagt: Jetzt machen wir alles alleine. Und dafür mussten sie wachsen. Außerdem sind FWD heute wesentlich besser als das früher mal war.

      • Dailybimmer says:

        Ein Hybrid würde ein zusätzliches Gewicht bringen, da empfiehlt es sich die PS und Nm Spirale durch mechanische Eingriffe in die Höhe zu schrauben.

        • Mini-Fan says:

          Die CO2-Vorgaben erreichen sie nach den derzeitigen Rechenregeln aber nur mit Hybrid.
          Das Mehrgewicht durch die Akkus werden wir auch bei einem zukünftigen “M” in Kauf nehmen müssen.

          • Dailybimmer says:

            Dafür gibt es ja Bmw i. Am oberen Ende darf man ruhig klotzen. Der Markt in USA China und mittlere Osten verlangen danach.

            • Mini-Fan says:

              Bei den Amis fuhr vor Jahrzehnten auch mal jede Hausfrau und Mutter einen Riesenkombi mit Riesen-V8.
              Und dann kam der gesetzliche Kahlschlag. Vierzylinder waren gefordert. Egal “was der Markt verlangte”. Da schließe ich mal für China, aber auch für die EU in den nächsten Jahren nichts aus. Wenn die die Normen ändern …
              Wir werden irgendwann neue R6 und V8 mit der Lupe suchen müssen.

          • Dailybimmer says:

            Um es krass auszudrücken, Bmw verdient nur mit dem V12 Modellen richtig viel Geld.

            • Mini-Fan says:

              In einer sehr alten Mitarbeiterzeitung von BMW hatte ich mal gelesen, dass BMW an seinem 750i-V12 die 1000-fache Gewinnmarge (wenn ich es richtig in Erinnerung habe) im Vergleich zu seinem damaligen Einstiegsmodell 316 hatte.

              Also reinen Elektroantrieb halte ich (vom Stadtverkehr mal ausgenommen, weil lokal emissionsfrei) für absoluten Schwachsinn. Aber der Strom kommt bei uns ja aus der Steckdose …
              Den importieren wir von den Franzosen. Den Überschuss von deren 60 Atommeilern. Atomausstieg auf Deutsch.

              Aber Du weißt ja:
              Die Grünen wollen Verbrenner demnächst ganz verbieten.

              • Dailybimmer says:

                Die werde ich bei den Bundestagswahlen bestimmt nicht wählen. Deren 5 Euro pro Liter kampagne habe ich noch im Kopf.

                • Mini-Fan says:

                  Also ich kann ja die AutoBild nicht leiden. Aber in der neuen (März-) Ausgabe von “AB SportsCars” ist ein wunderbarer Bericht über 45 Jahre M-GmbH.
                  Vor allem die schwierige Geschichte des M1 ist aufskizziert. Wäre auch für A.H. lesenswert. Wenn er mal wieder vom M1 als einem erfolglosem Rohrkrepierer fabuliert.

                  • Dailybimmer says:

                    Hab ich mir vorhin im Supermarkt durchgeblättert. Porsche Panamera S 0-100 kmh in 3.3 Sekunden. Der Audi RS7 ebenso in 3.3 Sekunden.

      • Dailybimmer says:

        Also der V12 könnte sowohl im kommenden X7, als auch im M8 bzw X8M, durchaus seine weitere Verwendung finden, würde zusammen nochmals 3000 Einheiten bringen und als Krönung obendrauf einen M7, der es auf zusätzliche 3000-4000 Einheiten pro Jahr bringen würde und mit RR zusammen wären es 15000 verkaufte V12 pro Jahr.

        • Mini-Fan says:

          Woher nimmst Du die Hoffnung auf eine Verdoppelung der Verkaufszahlen bei M3/ M4?

          Er muss immerhin, wenn auch “mit Macht, gegen V8” bei MB ankommen – was ihm als Competition auch gelingt.
          Und ein Schnäppchen ist er ja nicht gerade…

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