BMW 5er G30: Preis ab 45.200 Euro für 520d Limousine

BMW 5er | 13.10.2016 von 35

Etwas früher als gedacht erhalten wir bereits die ersten Infos zum Preis des neuen BMW 5er G30. Die offizielle Preisliste (PDF-Download) wurde soeben veröffentlicht und …

Etwas früher als gedacht erhalten wir bereits die ersten Infos zum Preis des neuen BMW 5er G30. Die offizielle Preisliste (PDF-Download) wurde soeben veröffentlicht und lüftet einige der aus Kunden-Sicht spannendsten Fragen zur neuen Oberklasse-Limousine. Den Einstieg in die Welt des G30 stellt zum Marktstart im Februar 2017 wie erwartet der BMW 520d dar, der als einziges Modell auch mit manuellem Getriebe angeboten wird und zu Preisen ab 45.200 Euro verkauft wird.

Mit der bei allen übrigen Modellen bereits im Grundpreis enthaltenen Achtgang-Automatik klettert auch der Preis des BMW 520d G30 auf 47.450 Euro – für 300 Euro mehr ist außerdem das ebenfalls 190 PS starke Spritspar-Modell 520d EfficientDynamics Edition erhältlich. Für glatte 50.000 Euro ist der neue BMW 520d xDrive mit Allradantrieb erhältlich. Oberhalb des 520d rangiert der neue BMW 530d G30 mit Reihensechszylinder und 265 PS, für diesen müssen mindestens 54.300 Euro investiert werden.

2017-BMW-5er-G30-Luxury-Line-530d-16

Auf Seiten der Benziner beginnt die Preisliste zunächst mit dem BMW 530i, der mit 252 PS starkem Turbo-Vierzylinder antritt und mindestens 49.800 Euro kostet. Wenn es ein Reihensechszylinder sein soll, ist der 340 PS starke BMW 540i die einzige Option. Hierfür müssen 57.700 Euro investiert werden.

Ausschließlich in Kombination mit Allradantrieb ist das vorläufige Topmodell der G30-Familie erhältlich: Der neue BMW M550i xDrive bietet dank 462 PS imposante Fahrleistungen, beschleunigt in nur 4,0 Sekunden von 0 auf 100 – hat aber auch seinen Preis. Mindestens 82.700 Euro rufen die Münchner für das erste von zwei M Performance-Modellen auf. Für den eleganten Display-Schlüssel verlangt BMW unabhängig von der Motorisierung einen Aufpreis von 250 Euro.

Die (Grund-) Preise des BMW 5er G30 im Überblick:

BMW 520d G30: 45.200 Euro
BMW 530d G30: 54.300 Euro

BMW 530i G30: 49.800 Euro
BMW 540i G30: 57.700 Euro
BMW M550i G30: 82.700 Euro

35 responses to “BMW 5er G30: Preis ab 45.200 Euro für 520d Limousine”

  1. Chris35i says:

    Da hätte BMW den Rührhebel entgültig rauswerfen können und alle Modelle mit der 8-Gang-Automatik ausstatten sollen – auch einen kommenden 518d. In der Klasse sollte man nicht mehr selbst schalten müssen…

    • M54B25 says:

      Und warum ist dann der M5 F10 in den USA als 6 Gang Schalter verfügbar gewesen? Weil der Markt es so wollte.

      Für Deutschland und seinen Firmenwagen-Markt ist die 6-Gang Schaltung genau so ein Instrument, um den Einstiegspreis klein zu halten – die 2250€ können dann gerne in andere Extras investiert werden. Technisch musste ja nichts weiter entwickelt werden, die Schaltung ist schon aus 1 bis 4er Reihe vorhanden.

      Beim 7er würde ich Dir sofort beisehen, beim kommenden 8er dann auch wieder nicht – alles eine Frage der persönlichen Perspektive….

      • Chris35i says:

        Der M5 mit 6-Gang Schalter hatte jedoch auch nur eine sehr kleine Fangemeinde (meine ca. 10-15%) und wird wohl mit dem neuen M5 auch wegfallen.

        Und die 2250€ machen den Braten auch nicht fett, das sind 22,50€ mehr zu versteuern pro Monat, die machen nicht arm, zumal die Firmenwägen für Vielfahrer in 95% mit Automatik ausgestattet werden, besonders bei einem 5er. Beim 3er ist das ja was anderes.

        Ich kann die Entscheidung nachvollziehen, jedoch wäre es ein klares Statement von BMW gewesen, wenn im 5er nur noch automatisch geschalten wird. So wie mit den serienmäßigen LED-Scheinwerfern.

        • Max K says:

          Ich bin froh, dass es noch Handschaltung gibt. Schade genug, dass ich meinen F11 530d nicht durch einen stärkeren Handschalter ersetzen kann… Was wäre denn gewonnen, wenn der Einstiegspreis um 2250€ höher wäre und die Handschaltung nicht verfügbar?

          • Chris35i says:

            Jedem das Seine, den Abstimmungsaufwand hätte sich BMW aber sparen können, wenn alle Modelle mit dem sleben Getriebe entwickelt werden. Warum beim 520d mit Heckantrieb eine Ausnaßme machen, wenn alle anderen Varianten mit dem 8-Gang-ZF kommen. Am Ende ist es ein Zug zur Gewinnmaximierung, da viele beim Standard-520d wohl die Automatik ordern werden.

            • Max K says:

              Gerade der besagte Abstimmungsaufwand (=Kosten) widerspricht doch deinem Gewinnmaximierungs-Argument. Das zieht nur, wenn tatsäclich Leute keinen Automatik-520d kaufen würden. Wenn dem so ist, hat BMW doch alles richtig gemacht.

              • Chris35i says:

                Ich meinte, wozu die Abstimmung mit Handschalter machen, wenn am Ende 90% Automatik kaufen. Der ganze Aufwand für 10% der Order? Dann hätte BMW ja gleich nur eine Automatik-Version auf den Markt bringen können und den Grundpreis um 2000€ erhöhen. Das würde mehr Geld bringen.

                • M54B25 says:

                  Ich kann mir angesichts der Simulationsmöglichkeiten und vor allem der bisherigen Erfahrung nicht mehr vorstellen, das BMW da überhaupt groß Aufwand hat den 6-Gang-Handschalter und die 8-Gang Automatik abzustimmen. Die Parameter des Antriebs sind bekannt (Leistungs- und Drehmomentverlauf), das Fahrzeuggewicht und cw Werte ebenso, den Rest übernimmt ein Simulationsprogramm, dass sowohl für die Automatik als auch den Schalter die richtige Übersetzung berechnet.

                  Im aktuellen Falle würde ich behaupten, dass bis auf eventuell eine neue Firmware für die 8-Gang Automatik der Schalter und die Automatik-Innereien gleich sind – weil der Antrieb ja auch identisch geblieben ist – B47D20 und das sich nicht sooo drastisch geändert hat.
                  Der Aufpreis von 2000€ für die Automatik halte ich auch nicht mehr für angemessen, vielleicht noch in den Anfängen, wo die Stückzahlen in der Gesamtflotte geringe waren. Wie Du ja auch ausführst, ist die Automatik-Quote extrem hoch. Das sollte sich dann auch endlich mal im Preisgefüge wiederfinden.

                  • Chris35i says:

                    Das wäre mal interessant, wie hoch der Abstimmungsaufwand wirklich ist. Ich denke, an Realtests kommt BMW nicht vorbei, wenn gleich heute vieles am PC möglich ist.

                    Das ZF-Getriebe ist doch ein 8-Gang Wandler und das Schlatgetriebe verfügt nur über 6 Gänge. Ich bezweifle, dass da nur die Firmware anders ist. Gleichteile ja, aber rein technisch gesehen sind die Unterschiede dann doch etwas größer. Ich lasse mich hier aber gerne korrigieren, sollte ich mich täuschen.

                  • M54B25 says:

                    Realtest – ja klar das machen sie ja eh im Rahmen der normalen Entwicklungstest, aber m.M. nach nicht mehr mit dem Fokus auf die Getriebeabstufung – die ist wie z.B. auch in der F1 üblich vorher am Rechner vorberechnet worden.

                    Zur Firmware – das war in Bezug auf die Automatik im F10 gemeint – hier denke ich wird der G30 Wandler mechanisch identisch sein halt nur mit einer neuen Steuerungssoftware für den Automaten. Das die 8-Gang Wandlerautomatik nichts mit dem 6 Gang Schalter gemein hat, setze ich mal voraus. Da dürften nur die Anflanschpunkte für den Antrieb und die Aufhängungspunkte gleich sein, selbst die Start/Stop Einheit könnte aufgrund der Integration in den Wandler schon ganz anders ausfallen als am Schalter.

        • M54B25 says:

          Zum M5 F10 Handschalter – die kleine Fangemeinde war der gesamte USA Markt. Nur dort gab es den Handschalter und das hatte weniger mit Fangemeinde zu tun als mit den Ruf des Wagens als deutschem Sportwagen – da gehört eine Handschaltung dazu – nach Meinung der amerikanischen Kollegen. Wie die Zukunft des G30 aussieht, da bin ich auch sehr gespannt!

          Firmenwagen war vielleicht etwas zu unpräzise – eher die Flottenwagen bei denen es auch in diesem Segment um die Preisgestaltung angeht, sind Kandidaten für eine preisgrückende Handschaltung. Rein vom Preisgefüge ist dann -imho- schon wieder ein 530d mit der 8-Gang Automatik die preislich bessere Wahl als Leasingwagen für einen Bimmer-Fan…

          • Chris35i says:

            Der gesamte USA Markt ja, dort wählten die Option aber max. 10-15%, also ist der Handschalter im M5 nur für wenige eine Alternative. Selbst beim M3/M4, das ja weitmehr ein “Driver’s Car” ist, sind die Handschalterzahlen bei 10-25%. http://www.thetruthaboutcars.com/2015/07/save-manuals-give-bmw-m-cars/

            Ich denke, BMW orientiert sich da auch an der Konkurrenz (Mercedes und Audi, welche ja in der Basis auch die HS anbieten) und so wie du sagst, im Flottengeschäft spielt es wohl eine Rolle ob 2k mehr oder weniger.

            • M54B25 says:

              Danke für die Quelle, hatte auf Anhieb nichts passendes gefunden. Dort findest sich dann auch die Motivation für den M5 Schalter wieder “…for one of the few remaining bastions of manual transmissions: European sportscars.”

              Hier hat Benny das Thema noch mal schön beleuchtet mit der Erkenntnis, das es eher eine Marketingentscheidung war/ist: https://www.bimmertoday.de/2011/03/25/bmw-m5-f10-305-kmh-vmax-und-handschalter-fur-die-usa/

              • Chris35i says:

                Ich bin echt gespannt, denke aber der M5 F90 kommt nur mit Automat. Bei einem M2 ist ein Schalter eine (Pflicht-)Option, da stimme ich zu (Stichwort: European sportscar). Eine, M5, den man wohl auch viel im Alltag bewegt und weniger nur für Track-und Spaßfahrten einsetzt, steht der Automat besser.

                • M54B25 says:

                  Ja da wird sicherlich nur der Automat kommen und dann auch gleich der X-Drive in M-Ausführung – die bisher getroffenen Überlegungen (diverse Interviews) haben die Richtung schon recht unmißverständlich angegeben. Aber hier stimme ich Dir voll zu – für den aktuellen Haupteinsatzzweck des M5 (AB-Kilometerfressen und Kuh-Damm-Posen) ist der Automat besser geeingnet. Wer wirklich einen ~Sport~Wagen möchte holt sich ja auch keinen M5… sondern baut sich einen 1erM, M2 oder E92 M3 zum Tracktool um!

                  • Chris35i says:

                    …sondern baut sich einen 1erM, M2 oder E92 M3 zum Tracktool um!…
                    Ich denke, wir verstehen uns 🙂 Speziell ein E92 M3 macht auf der NOS richtig Laune – alleine der Sound. *schwärm*

                  • M54B25 says:

                    thumps up und ergänzt um einen M3 E46 CSL oder ein entsprechend modifizierten M3 oder 330i inkl. massiver Gewichtsreduzierung – da muss sich der E92 schon gut strecken, da dessen Pfunde nicht so einfach weggebracht werden können…

            • B3ernd says:

              Ich glaube mich auch zu erinnern, dass der Anteil der Handschalter auch in den USA nicht so hoch war. Ich sehe das wie du, 100% Automatik – gerade bei großen Limousinen. Ein Handschalter macht für mich eher in einen M4 usw Sinn und noch mehr in einem GTS.

      • Bob Morane says:

        Lieber gute Automatik statt schlechter Handschalter.

        • M54B25 says:

          Wenn man(n) es als Mann gewöhnt ist selbst anzupacken, damit die Dinge so geschehen wie gewollt, gibt es nur eine Option – den Handschalter!
          Alles eine Frage der persönlichen Einstellung und Vorlieben. Keine Frage die 8-Gang ZF ist schon genial und perfekt auf die BMW-Antriebe abgestimmt, aber sie nimmt dem BMW-Fahrer auch ein Stück dessen, was die Freude am Fahren ausmacht – die Beherrschung des Wagens zu jedem Zeitpunkt. Das dies nicht im Fokus der deutschen AB-Vertreter-Raser ist, steht auf einem anderem Blatt.

          • Chris35i says:

            Allerdings (ich spreche von mir) gebe ich in 95% der eher langweiligen Situationen die Kontrolle lieber dem Automaten und für die 5% Spaß-/ Pass- und Rennstreckenfahrten macht es mit Paddles auch Laune. Hätte ich den M2 als Zweitwagen, dann würde es eventuell anders aussehen, aber als Alltagswagen inzwischen nur Automat.

          • Bob Morane says:

            Bin auch schon für simple Handschaltung, Frontmotor und Heckantrieb bei wenig gewicht. Wenn man aber schon bei 2 Tonnen micht viel Technik ist, dann lieber gleich Elektroauto mit vier Elektromotoren als Veirradantrieb und Vierradsteuer.

  2. ///Martin says:

    Wow, da war mal wieder jemand gefuchst. Wenn ich das richtig sehe gibt es zB Surround View nicht mehr ohne Parking Assistent Plus für 1.700 Euro?! Für die neuen Bedienelemente an der Klima VORNE braucht man die 4-Zonen-Klima mit Klima HINTEN. Puh…

    Bin gespannt wie das im Konfigurator nachher aussieht. Weiß jemand ab wann der online ist?

    • McIntyre's (un)official page says:

      Wenn Sie ein gutes Preis-Leistungsverhältnis wollen, wo alles nötige nichts zusätzlich kostet, dann sind Sie mit einem dt. Auto sowieso nicht unbedingt gut bedient. Mazda 6 hat all das für max. 43 Mille, da wo der 5er BMW erst los geht.

      • ///Martin says:

        Dann sind Sie noch nie Mazda 6 und BMW 5er im Vergleich gefahren. Allein zwischen “Klimaautomatik” und “Klimaautomatik” können Welten liegen, oder wie schnell und wo eine Sitzheizung heizt. Ein Mazda ist nicht halb so gut gedämmt wie ein BMW 5er, von den verschiedenen Fahrmodi und der perfekt abgestimmten Achtgang-Automatik mal ganz abgesehen. Da stellen sich mir schon die Haare auf wenn ich Mercedes oder Audi fahre und feststelle, dass die das nicht halb so benutzerfreundlich/mit Liebe zum Detail umgesetzt haben. Mit dem Infotainment-System muss ich erst gar nicht anfangen…

        BMW hat seinen Preis – ja – aber das kommt nicht von ungefähr… trotzdem hätte ich gern die ein oder andere Option ohne das Paket. Ich parke zB selbst weil mir die Parkautomatik nicht nah genug am Bordstein parkt oder zumindest nicht felgenschonend parkt und es generell lange dauert. Die Top View Ansicht ist zum selbst parken bestens geeignet – aber 1.700 Euro sind dann halt ne Nummer..

        • McIntyre's (un)official page says:

          Ein Mazda 6 hat in der Sportsline all das, wofür Sie im angeblichen Premiumprodukt von BMW Tausende von Euronen hinblättern müssen, sprich Rückfahrkamera, Spiegel, die sich anklappen, beheizen usw, ne gute Soundanlage, Parksensoren und und. Einzige Extras sind Lackierung und das Schiebedach für 800€. Das gleiche Schiebedach kostet bei BMW fast das Doppelte. Schiebedach ist Schiebedach, die Details sind mir egal. Der Mazda 6 zudem ne ganze Schippe leichter als jeder 5er. Geringeres Gewicht wirkt sich positiv auf Verbrauch, Beschleunigung und Handling aus, auch wenn der Mazda nur FWD hat, aber bei A6 ist es nicht anders, es sei denn man nimmt Quattro. Die Automatik ist für den Alltag absolut ok, der Handschalter ist besser als bei BMW, das Bediensystem hat vielleicht nicht die Grafik wie im 5er, ist trotzdem intuitiv. Raum gibt es mehr als im 3er, A4 und co, obwohl das Auto eigentlich mit diesen Autos im Wettbewerb steht. Außerdem ist das Auto viel zuverlässiger. Bei BMW zahlen Sie für das Badge, nicht die eigentliche Qualität. Die angeblich gut verarbeiteten Innenräume bei Audi, BMW und Co sehen nach ca. 80.000 km ziemlich abgenutzt und das leder ranzig aus, die sind schön solange das Auto neu ist.

          • ///Martin says:

            Sorry, aber eine Rückfahrkamera und einklappende Außenspiegel sind doch Pillepalle. Mir geht es um die vielen technischen Details und Raffinessen.

            ZB gehört zum Efficient Dynamic Programm beim F10, dass sich hinter den Nieren eine Jalousie befindet, die je nachdem, ob der Motor gekühlt oder warm gehalten werden muss, heruntergefahren wird oder sich selbstständig öffnet. Das bedeutet: Ich parke im kalten Winter mein Auto draußen, steige 2 Stunden später wieder ein und es kommt sofort (!) warme Luft aus den Düsen.

            Anderes Beispiel gefällig? Das Head-up Display (das es bei Mazda vermutlich nur in Plastikaufsatzform gibt) sowie das Tacho haben eine adaptive Helligkeitssteuerung. Wenn ich der Abendsonne entgegenfahre und geblendet werden und quasi gerade so die Straße erkenne… werden das HUD und andere wichtige Elemente automatisch so krass hell reguliert, dass man sie weiterhin super ablesen kann. Selbst das HUD in der Frontscheibe!

            Die Sitzheizung – wie gesagt – wärmt mMn schneller als bei anderen Herstellern und auch besser verteilt.

            Die Klimaautomatik bietet sogar im Modus “Auto” die Möglichkeit, die Geschwindigkeit, in der die gewünschte Temperatur erreicht werden soll, zu definieren und verhält sich dann aber trotzdem intelligent. Beispiel: Ich möchte schnellstmöglich warm haben, dann stell ich die Geschwindigkeit hoch. Käme gerade nur kalte Luft, wartet die Klima natürlich, bis entsprechend warme Luft vorhanden ist, bevor dann mit höherer Stufe geblasen wird.

            Ich sage immer “mir ist lauter als kalt”, deshalb stelle ich die Geschwindigkeit auf den niedrigsten Wert. D. h. trotz “Auto”-Stellung bleibt die Klimaanlage ruhig und erreicht die gewünschte Temperatur etwas langsamer – dafür aber eben flüster leise.

            Das kenne ich von keiner anderen Klimaautomatik bisher. Dort kann ich entweder im “Manuell”-Modus die Geschwindigkeit einstellen (die ist dann aber auch fix und unabhängig davon, ob die gewünschte Temperatur gerade überhaupt verfügbar ist) oder eben “Auto”.

            Oh, a propos, zusätzlich dazu kann man bei BMW für die oberen Düsen nochmal separat zwischen kalt/warm wählen – unabhängig von der gewünschten Temperatur. Angenehme Wärme bei einer Nachtfahrt bei trotzdem kühlem Kopf ist somit problemlos möglich.

            Es gibt einfach viele dieser “Kleinigkeiten”, die es eben bei einem Mazda nicht gibt. You still get what you pay for. Wenn du dich mit einer “einfachen” Rückfahrkamera in ggf. auch schlechterer Auflösung und weniger Funktionen, mit einem “einfacheren” Infotainment-System, etc. zufriedengeben kannst, dann kannst du einen Mazda kaufen und dafür auch weniger bezahlen. Alles iO. Aber du kannst es nicht mit den vielen kleinen Details BMW vergleichen. Mir ist bewusst, dass vermutlich selbst den meisten BMW-Fahrern nicht bewusst ist, was zB allein die Klimaautomatik alles kann und dass es den meisten Autofahrern schlicht auch egal ist. Einsteigen, losfahren und gut. Ich denke es ist eine Sache des Anspruchs. Ich stehe zB auch total auf die Soft-Close-Automatik, die die Türen sanft von alleine ins Schloss zieht.

            • Chris35i says:

              Wir reden hier eben vom BMW, da muss ein Unterschied sein, alles andere wäre enttäuschend. Der Madzda 6, den ich mit 180 PS (irgendwie sowas) Dieselmotor und Vollausstattung gefahren bin, hat mich sehr überrascht. Der Wagen fährt sich wirklich leise, die Automatik schaltet butterweich, die Qualität der Materialien ist toll und der Motor hat gut Druck. Auch das Interieur finde ich überzeugend.

              Wer daher lieber 35k € für einen Madzda 6 mit Vollausstattung als für einen mageren 318d ausgibt, den kann ich sehr gut verstehen. BMW ist super, keine Frage. Damit man dieses Erlebnis aber hat, muss man vorher gut in die Tasche greifen bzw. einen Wagen mit ordentlich Sonderausstattung wählen (oder einem vernünftigen Motor: R6 Turbo Diesel/Benziner ohne jetzt die R4 schlecht reden zu wollen).

              • ///Martin says:

                Das stimmt allerdings.. ich hatte über Sixt mal einen gänzlich nackten 116i (den mit Dreizylinder ohne Automatik). Der hatte nicht mal “Fußmatten in Velours” vorne – also wirklich komplett nackt. Da hab ich mich echt fremdgeschämt, wie kalt und emotionslos ein BMW sein kann. Wie ein alter Lieferwagen.

                Ich hatte selbst eine Zeit lang den 116i als es noch ein Vierzylinder war – mit allem Schnickschnack drin, also Automatik, großes Navi, Ambiente-Beleuchtung, Komfortzugang, etc. – da liegen Welten dazwischen.

                Im Sixt-Wagen war ich dann doch lieber Beifahrer, Spaß hat das nämlich keinen gemacht.^^ Ein gut ausgestatteter Golf hätte da vermutlich mehr Spaß gemacht.

                • stupid_man_suit says:

                  Ja, und bei manchen der Details frage ich mich dennoch auch bei BMW, warum es sie nicht gibt. Lenkradheizung im MINI/1er/2er? Wie du schriebst, eigentlich ist sowas pillepalle, bekommt man in jedem Opel oder Kleinkoreaner.
                  Oder, noch ein aktuelles, persönliches Beispiel zum Thema Liebe zum Detail, da du oben auch solche Beispiele aufgeführt hattest: Beim alten R5x MINI konnte man via BT Musik hören und dabei die Lenkradtasten nutzen zum Liedwechsel. Das geht beim F5x nicht mehr, Gott weiß warum — nur in einer sehr speziellen Ausstattungskombination mit dem unsäglichen Klapp-“Headup-Display” ist es möglich. Im Vergleich dazu: Mein 8.000-EUR-Urlaubs-Miet-Mitsubishi.. ja, bei dem ging DAS ohne Probleme. Da lange ich mir manchmal schon sehr an den Kopf bzgl “Premium” und allem was dazugehört. Leider ist’s in manchen Details eben auch genau nicht so.

                  • ///Martin says:

                    Zugegebenermaßen habe ich mich über die fehlende Lenkradheizung in meinem 116i damals auch geärgert. Mit dem Facelift-Modell kam sie dann aber. Der 2er hat sie auch. 🙂 Verstehe wer will. Oder warum es keine zeitgemäße Möglichkeit gibt, Spotify zu hören. Oder warum man für Napster im Online-Entertainment die Spracheingabe nicht verwenden kann. Touché! 😉 Aber die letzten genannten Punkte gibt es beim Mitsubishi (vermutlich) nicht.

                  • stupid_man_suit says:

                    Jep, ansonsten werden ja auch sämtliche Ausstattungsdetails von oben nach unten durchgereicht.. Zu den großen Unverständlichkeiten gehören auch Glühbrinen in Blinkern (zB im MINI), wenn alles andere LED ist, oder die Mehrfachen Vor- und Rückschritte hierbei zw Facelift und neuem Modell (3er E9x > F3x). Eine echte Spotify-Integration im Auto, ohne Handy, die wünsche ich mir schon seit Jahren, aber da tut sich nix. Ebenso Carplay bzw das Android-Pendant. Glaube ein Touchscreen-Navi gibt es für die Mitsubishi-Kiste sogar, aber keine Ahnung, was diese kann. Bei anderen Premiumherstellern sieht’s ja auch nicht besser aus, Spotify im Audi geht zB nur über BT, nichtmal über Kabel, integriert ist natürlich auch dort nix. Insgesamt habe ich jedoch das Gefühl, dass die Premiumanbieter ihrem Anspruch da kaum gerecht werden, erst recht, da heutzutage die Software des Autos ja nicht 3+ Jahre alt sein muss sondern laufend upgedatet werden kann.

                  • Quer says:

                    Wie funktioniert eigentlich Spotify im Auto, wenn man eine Internetverbindung braucht kann ich es im Auto sowieso vergessen, weil nicht mal die Internetradiosender bei uns während der Fahrt gut funktionieren da immer wieder Abbrüche kommen, also lass ich Internetradio im Auto ganz sein.
                    Entweder ich höre Musik über einen USB Stick oder über DAB Radio

              • Fredericus Rex says:

                Im Prinzip schon richtig, nur die genannten Preisangaben sind schon deutlich veraltet:

                Zitat: “Wer daher lieber 35k € für einen Madzda 6 mit Vollausstattung als für einen mageren 318d ausgibt….”
                (Zitat Ende)

                Unschwer erkennbar, ein Mazda 6 mit Vollausstattung kostet heute schon über 43€k, wohl so um die 46€k (siehe UVP, Diesel Kombi mit 175 PS – 6 Gang Automatic ab 43.090 in der “SportsLine” zzgl. einige, wenn auch nur noch wenige Extras….)

                https://www.mazda.de/assets/germany/01_broschueren/01_modelle/preislisten/Preisliste_Mazda6_2017.pdf

                Nach meiner Recherche gilt in etwa für die Mittelklasse folgendes Preisbarometer:

                Mazda, Toyota, Hyundai (Honda bekanntlich in D ab Mitte 2015 ohne Angebot in diesem Segment) liegen in etwa bei vergleichbarer Ausstattung/Motor beim UVP gleich auf, ein vergleichbarer OPEL, FORD rund 2k€ darüber, ein VW, Volvo rund 4,5k€ höher, BMW, Audi und Jaguar zirka 6k€ und Mercedes so um die 7k€ über die asiatischen Mittelklässler.

                Kürzere Wartungsintervalle, spürbar höherer Wertverlust dieser Angebote lassen den effektiven Kostenvorteil weiter schrumpfen.

                Ich denke, die UVP der Importeure sind keineswegs mehr so bescheiden, wie in früheren Jahrzehnten, ein Avensis mit Top-Motor und -ausstattung liegt schnell bei 45k€, der größerer Camry wird in den USA für rund die Hälfte angeboten, ergo jeder Hersteller nimmt den Preis, den der Markt zulässt !

            • McIntyre's (un)official page says:

              Oh man ey, immer muss man mich so zerlegen.
              Ich bin halt ein einfacher Mensch, dazu noch ein Minimalist. Für mich gilt: je weniger, desto besser. Deshalb habe ich kein Problem mit Stoffsitzen, Hartplastik, fehlenden Spielereien usw. Wenn man auf allen modernen “Luxus” verzichtet, dann braucht man kein Efficient Dynamics”. Einfacher physikalischer Grundsatz: Je leichter das Auto, desto besser der Rest. Der Luxus wie Softclose (die Tür kann man selbst reindrücken, einfach beide Hände benutzen), Sitzheizung (braucht man bei Stoffsitzen nicht, da Stoff nicht so kalt oder heiß wird wie Leder) usw. macht die Karre nur noch schwerer und anfälliger. So sehe ich das jedenfalls. Möchte meine Meinung niemandem aufzwingen, doch rein subjektiv gesehen, ist für mich Mazda besser.

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