Green Car of the Year Award 2014: BMW 328d F30 unter den Top Five

BMW 3er | 18.10.2013 von 12

Im Rahmen der L.A. Auto Show 2013 wird auch der Award für das “Green Car of the Year 2014” vergeben. Bevor der Sieger auf den …

Im Rahmen der L.A. Auto Show 2013 wird auch der Award für das “Green Car of the Year 2014” vergeben. Bevor der Sieger auf den Pressetagen der Messe bekanntgegeben wird, hat das verantwortliche Green Car Journal nun bereits die Finalisten für die begehrte Auszeichnung benannt. Neben den japanischen Vertretern Mazda 3, Honda Accord und Toyota Corolla haben es auch zwei deutsche Autos in die Top 5 geschafft: Der Audi A6 TDI und der BMW 328d vertreten die Fraktion der sparsamen Diesel.

Der BMW 328d F30 wird ausschließlich in den USA angeboten und kommt mit einem 180 PS starken Vierzylinder-Diesel, der eng mit dem N47 aus dem deutschen BMW 320d F30 verwandt ist.

BMW-328d-F30-USA-N47-Vierzylinder-Diesel-Green-Car-of-the-Year-Finalist

Der BMW 328d ist in den USA sowohl als Limousine als auch als Touring erhältlich, auch beim Antriebskonzept haben Amerikaner die Wahl: Sowohl klassischer Hinterradantrieb als auch der Allradantrieb xDrive sind bestellbar. Der BMW 328d trägt als erster US-BMW einen Vierzylinder-Diesel unter der Haube. Mit dem seinerzeit nicht in den USA angebotenen BMW 118d der ersten Generation (E87) sicherte sich 2008 bereits ein anderer Vierzylinder-Diesel aus München den World Green Car of the Year Award.

Ron Cogan (Herausgeber und Verleger des Green Car Journal und von CarsOfChange.com.): “Die Vielfalt unter den Finalisten zeigt nicht nur, dass umweltfreundliche Fahrzeuge inzwischen auf dem Markt gang und gäbe sind. Sondern auch, dass es verschiedene Ansätze für Kraftstoffeffizienz und Umweltleistung gibt. Unter den diesjährigen Finalisten ist für jeden etwas dabei: vom Clean Diesel über den verbrauchsoptimierten Benziner bis zum Hybrid / Plug-in Hybrid. Zu den Kandidaten gehören Modelle aus dem Volumensegment ebenso wie sportliche und Geschäftswagen.”

12 responses to “Green Car of the Year Award 2014: BMW 328d F30 unter den Top Five”

  1. quickjohn says:

    Und wo bleibt bei diesem Event der 204 PS 2,2 ltr. ‘Wunder-Diesel’ von Daimler?
    Off-Topic:
    Ich muss unbedingt etwas zu der nunmehr auch durch die Stuttgarter Hauspostille ams verbreitete Meldung loswerden, nach der
    – Mercedes ab 2016 zum Reihen-Sechszylinder (nur in Turbo-Version) zurückkehrt
    – und einen Baukasten für 3-, 4- und 6-Zylinder entwickelt mit Einzel-Zylinder Hubräumen von 500 cm³
    Also, würde BMW so einen Offenbahrungseid auf den schärfsten Mitbewerber leisten, würden hier bei Bimmer wahrscheinlich die Server hochgehen. So muss man eben andererseits sagen, dass man als (Daimler) vom Weltmarktführer halt eine Menge lernen und kopieren kann. Die Marke Audi weiss das schon länger …

    • Dr. Nowak says:

      Das ist ja nicht bloß OT, das geschriebene geht ja schon in Richtung bipolare Störung mit schizophrenen Zuständen.

    • v10 says:

      Gott, was ist denn das wieder. Ich kann den SCheiss nicht mehr hören. Die AMS als Hauspostille von Audi, die AMS als Hauspost. von Benz, nur der arme BMW wird in jedem Test unterdrückt. Hey, schreib so einen Mist im Trollforum AMS, da kriegst du dann ganz schnell 20 Likes von Spinnern die auch so einen Blödsinn glauben.
      Audi “kopiert” von BMW und Benz, umgekehrt auch. Genau wie Jaguar Lexus Porsche. Alle beobachten die anderen. Alle befruchten sich gegenseitig und wer eine Entwicklung macht die überzeugt und die in den Baukasten passt, wird von den anderen übernommen.

      Wenn Benz zum Reihensechser zurückkehrt, dann nicht um BMW zu kopieren sondern weil sie sich davon Einsparungseffekte erhoffen, vielleicht will man den V8 langfristig ganz beerdigen mit Ausnahme der AMG. Benz leistet dadurch mitnichten einen Offenbarungseid an BMW, Schwachsinn, sie hatten auch früher von Reihensechser und kehren nun zu dem Konzept zurück.

      Nochmal: alle drei lernen vom anderen. Allrad hat man von Audi übernommen, nachdem man sich jahrelang dagegen sträubte, bei BMW teilweise immer noch. Alukarossie ebenfalls bei Mercedes und Jag. Hybrid von Lexus. Von MErcedes kommen eine Menge Sicherheitsfeatures die BMW und Audi wiederum übernommen haben. Und BMW war z.B. der erste mit einem neuen Bedienkonzept. Etcetera.

      Für mich hast du dich mit dieser NAchricht entgülitig als Fanboy disqualifiziert.

  2. Chemist says:

    Eigentlich müsste dem BMW i3 bei diesem Award der erste Platz gehören, so konsequent wie bei dessen Produktion auf Umweltschutz Wert gelegt wird und wie viel BMW sich die entsprechende Entwicklung hat kosten lassen. Warum unter den Finalisten schon wieder nur Verbrennungsmotoren sind, weiß wohl nur die Jury… Für mich ein Zeichen, dass dieses sogenannte “Green Car Magazine” wohl von der Autolobby gekauft ist. Es ist nun mal so, dass Kolben und Kupplungen schon sehr bald, viel schneller als den meisten Leuten hier wohl lieb ist, ein Ding der Vergangenheit sein werden.

    Dabei will ich in keinster Weise die Ingenieurskunst hinter den derzeitigen Aggregaten klein reden. Heutige Motoren haben einen beeindruckenden Reifegrad erreicht und man kann vor den Entwicklern nur den Hut ziehen. Einzig, der Elektromotor kanns in jeder Hinsicht besser. Wie viel besser war mir auch lange nicht klar. Ich war selbst lange Zeit glühender Verbrennungsmotoranhänger und hielt die Elektromobilität für ein Hirngespinst. Und dann bin ich erst den Nissan LEAF probegefahren, und dann den Tesla S. Letzterer öffnet einem die Augen. Die Elektromobilität ist aus dem Sack, und wären die großen Autohersteller konsequent, würden sie auf der Stelle aufhören, auch nur einen Cent in die Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren stecken und das gesamte F&E-Budget in die Entwicklung von E-Autos bzw. deren Akkus stecken. Anders ist der Entwicklungsvorsprung von Tesla kaum mehr aufzuhalten. Werden sie aber nicht machen, und das könnte sich schon in wenigen Jahren als gewaltiger Fehler erweisen. Schaut euch mal diesen Vortrag an (Ich persönlich glaube nicht an die dort genannten Zeiträume, eher an das doppelte, aber prinzipiell hat er recht):

    http://www.youtube.com/watch?v=JHUzfw24oCk&feature=youtu.be

    Das Ganze soll kein Bashing der deutschen Autohersteller sein, ganz im Gegenteil: Die dortigen Arbeitsplätze und der Umsatz sind enorm wichtig für Deutschland und Mercedes, VW und Co sollten schnell Maßnahmen ergreifen, ein Szenario wie oben erwähnt abzuwenden. Selbst BMW ist dort eigentlich noch nicht konsequent genug.

    Bevor ihr jetzt denkt, hier schreibt irgendein Ökofreak- nein, bin ich nicht. 😀 Ich fahre selbst noch einen schönen, seidigen BMW-Sechszylinder und bin auch sehr zufrieden mit diesem Aggregat, aber mein nächster Wagen wird elektrisch sein, Punkt. An die Seidigkeit und das Durchzugsvermögen von nem E-Motor kommt auch kein Sechsender ran. 😉

    • v10 says:

      Und noch einer der davon spricht das die Geschichte gekauft wäre. Sag mal ist das schon pathologisch bei BMW-Jüngern? Auf der AMS ist sowas Standart, hier war es das mal, das ist lange her. Ist dir vielleicht schon mal die Idee gekommen, dass wenn das ganz gekauft wäre, dann die Siege die BMW einfährt ebenfalls gekauft sein MÜSSEN? Denn wenn die Geschichten gekauft sind, bedeutet das ja, dass immer der meistbietende gewinnt.

      Warum der i3 hier nicht dabei ist, weiss ich nicht. Vielleicht weil er erst nächses Jahr in den USA angeboten wird.

      So, und nun noch, zum xten mal, meine Antwort auf den E-Wahn. Das E-Auto wird über Jahrzehnte hinaus nicht in der Lage sein ausserhalb regionaler Emissionsvermeidung den Otto und Dieselmotor zu verdrängen. Mach die Augen auf! Das ist auf Kosten und Reichweitenseite nicht praktikabel.. Es gibt E-Autos und es wird sie weiter geben, zumindest solange keine Weltwirtschaftskrise kommt, ihre Absatzzahlen werden steigen, ja! Aber auch in 10 Jahren wird der weitaus größte Teil der Autoproduktion mit Verbrennern ausgestattet sein. Dumm wäre es auf den Emotor zu setzen und den Verbrenner nicht weiterzuentwickeln. Auch bei Toyota arbeitet man nach wie vor daran. Den etwas anderes wäre – dumm.

      • Chemist says:

        Ok, dass der i3 noch nicht angeboten wird ist natürlich ein Argument, das hatte ich selbst nicht bedacht…

        Das mit dem “gekauft” beziehe ich in keinster Weise auf BMW, ich würde mich auch nicht als “Fanboy” bezeichnen. Es ist nur so, dass ja in Deutschland z.B. selbst die Politik ganz offensichtlich von der Industrie “gekauft” ist, im Sinne, dass die riesigen Parteispenden natürlich auch die Entscheidungen der Regierung beeinflussen. Und natürlich haben die Automagazine auch Interesse daran, dass die (reichen) Autokonzerne viele Anzeigen schalten, weswegen die Berichterstattung in dieser Hinsicht etwas verzerrt sein könnte. Aber halt allgemein in Richtung der Deutschen und nicht speziell auf Audi, BMW oder sonst was.

        Deine Ansicht bezüglich E-Mobilität ist genau dieselbe, die leider momentan auch noch in den Vorständen der meisten Autokonzerne vorherrscht. Ich mag mich irren, aber ich würde fast jede Wette eingehen, dass Verbrenner im Jahr 2020 nur noch einen kleinen Teil (<20%) der verkauften Neuwagen ausmachen werden. Der Fortschritt hat sich noch nie aufhalten lassen. Natürlich werden auch weiterhin einige Menschen ihren Achtzylinder bevorzugen, genauso wie es auch heute noch einige Leute gibt, die eine Braun'sche Röhre im Wohnzimmer stehen haben. Das wird aber eine überwältigende Minderheit sein. Ein Vorteil für diese Leute wäre immerhin, dass der Benzinpreis mangels Nachfrage wohl eher sinken wird 😉

        • v10 says:

          Die Politik in Deutschland ist nicht von der Industrie gekauft. Sie hat einen starken Einfluss, das ja, in vielen, aber nicht allen Fällen, den stärksten. Das stärkste Argument das die Industrie vorzubringen hat, ist übrigens nicht Spendengeld oder Steuern oder Klüngelei sonder die Anzahl der Beschäftigten in diesen Industrieen. Das ist in jedem Land der Fall, das eine starke Industrie hat. Es gibt aber auch andere Lobbyistengruppen, die dagegen arbeiten. Ist eine normale Sache. Gab es schon immer und unter jeder Herrschaftsform und in allen Erdteilen. Verschiedene Interessengruppen die Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen wollen. Praktisch seit Anbeginn der organisierten Gesellschaften funktioniert das so. Es ist nicht schön, und es ist wichtig, dass es nicht ausser Kontrolle gerät. Das ist z. B: in vielen afrikanischen Ländern der Fall.

          Die Welt wird m. E. dann mit E-Autos überschwemmt werden, wenn die ersten Speditionen zu ihren LKWHerstellern gehen und sagen, wir wollen den E-Laster haben, denn er ist in Betrieb und Anschaffung kostengünstiger als der DieselLKW. Dann, erst dann ist der E-Antrieb TATSÄCHLICH und unter allen Bedingungen wettbewerbsfähig. Dann gibt es keinen Grund mehr für Verbrenner, dann sind Verbrenner ein Anarchronismus der vielleicht noch in ein paar Lamborghinis weiterlebt. Meine Prognose wann das passieren wird: nie. Das EAuto wird m. E. auf absehbare Zeit ein Nischenprodukt bleiben (Tesla) und in größeren Mengen nur in Smogbelasteten Megastädten zum Einsatz kommen. Die deutschen Hersteller verschlafen da gar nichts. In welchem Land ist denn der Tesla besonders erfolgreich? Es ist – Norwegen. Warum? Weil der norwegische Staat den Kauf von E-Autos so kostenintensiv fördert wie kein anderes Land der Welt. Und wie kommt das? Weil sie so viel Geld haben, Norwegen schwimmt geradezu im Geld. Und wieso das? Wie sind sie reich geworden und werden sie noch immer reich? Durch Öl und durch Gas, das sie in rauen Mengen aus der Nordsee holen. An dem Tag an dem es versiegt bzw. der norwegische Staat sparen muss ist es vorbei mit dem ich will unbedingt einenTesla – und das obwohl sie dann kein eigenes Öl mehr haben. Das ist der Treppenwitz bei dem ganzen.

          • Chemist says:

            Ok, anscheinend gehen unsere Ansichten gar nicht so weit auseinander. Der einzige Unterschied ist, dass ich den “Tipping Point”, also den von dir angesprochenen Punkt wo ein E-Auto günstiger als ein vergleichbarer Verbrenner ist, früher in der Zukunft, bzw. glaube überhaupt an sein Auftreten. 😉

            Ich würde diesen Punkt für einen Mittelklassewagen etwa auf das Jahr 2017 ansetzen. Dabei kommt das ganze natürlich auf die Fahrzeuggattung an. Wenn man die Total Cost of Ownership betrachtet, dann ist dieser Punkt für den Tesla in einigen Märkten (Kalifornien, besagtes Norwegen…) bereits erreicht bzw. überschritten (Norwegen ist ein krasses Beispiel), allerdings momentan noch aufgrund von staatlichen Förderungen. Dementsprechend sind die Verkaufszahlen dort auch immens (das ganze wird momentan noch verzerrt dadurch, dass Tesla die Nachfrage trotz enormer Produktionssteigerungen nicht erfüllen kann). Ich könnte mir vorstellen, dass es noch etwas länger dauern wird bis ein vollelektrischer LKW diesen Punkt erreicht hat, ganz einfach weil die dort benötigten Akkukapazitäten und vor allem Ladeströme (!) ganz immens sind. LKWs sind allgemein jedoch ein sehr guter Indikator, da für eine Spedition subjektive Eigenschaften (Image, Design, “grünes Gewissen” etc.) im Vergleich zu den Kosten in den Hintergrund treten. Trotzdem gibt es auch einige Eigenschaften, die für elektrische LKW sprechen – potentielle Wartungsfreiheit (sofern die Akkus Laufleistungen von 500.000+ km mitmachen) und günstige laufende Kosten.

            Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich die Sache weiter entwickeln wird. 🙂

  3. quickjohn says:

    Das Eine – weil Vereinfachende – ist von Fanboyerei und Schizophrenimus zu schwafeln. Das Andere wäre sich mit Fakten – z.B. mit den Hintergründen des Geschilderten zu befassen.
    Dazu gehört z.B. die Geschichte von den Jubelstürmen, die 2004 in der Motoren-Konstruktion von Daimler ausbrachen als dort bekannt wurde dass sich BMW dazu entschieden hatte weiterhin auf R6-Konfiguration unter Beibehaltung des bekannten Stichmaßes (und damit max. 3 ltr. Hubraum) zu setzen und künftige Leistungs-/Drehmoment-Erhöhungen mittels Turboaufladung zu generieren. Man wähnte sich in Untertürkheim mit dem eigenen, hubraumstarken 3,5 ltr. V6-Sauger klar auf der Gewinnerspur.
    Die jüngsten Fakten sprechen nun eine andere Sprache.
    Man kann also – falls man kann – Fakten zur Kenntnis nehmen oder wie Anfangs erwähnt einfach mal Irgendwas daher schwafeln. Dass diesen Schwaflern allerdings auch das Gefühl für sprachliche Feinsinnigkeit abgeht, kann dabei nicht wirklich überraschen.

    • v10 says:

      Sprachliche Feinheiten

      “Also, würde BMW so einen Offenbahrungseid auf den schärfsten Mitbewerber leisten, würden hier bei Bimmer wahrscheinlich die Server abrauchen.”

      Damit sagst du, dass Mercedes einen Offenbarungseid auf seinen Mitbewerber BMW leistet. Und das habe ich verneint..

      Abgesehen von diesem Satz sind für mich keinerlei Feinsinnigkeiten in deinem Post erkennbar, meiner Ansicht nach, weil es keine gibt.

      Dein Rückgriff auf die Situation 2004 ist überflüssig, sinnlos. Mercedes richtet sich motorenmäßig neu aus. Man trifft Entscheidungen und revidiert sie, wenn man bemerkt dass man nicht richtig lag, oder aber dass sich die Rahmenbedingungen verändert haben. Das ist alles. Wie du da – in irgendeiner Weise – das Wörtchen “Offenbarungseid” plazieren kannst erschliesst sich mir nicht. Es ist gänzlich fehl am Platze. Genauso wie deine sonstigen obigen Ausführungen. Mehr kann ich nicht dazusagen. Sie haben in meinen Augen FanboyAutomotorsportniveau. Da täuscht auch eine gestelzte Ausdrucksweise nicht darüber hinwegt.

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