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Follow this categoryDie Saison 2011 war für MINI Motorsport eine gute Gelegenheit, um sich ohne großen Druck an die Wettkampfbedingungen der WRC zu gewöhnen. Von Anfang an war klar, dass die von Prodrive eingesetzte Mannschaft nicht bei allen Rennen am Start sein wird und die Teilnahmen vor allem zum Abstellen von Kinderkrankheiten sowie zum Finden der richtigen Setups nutzen wird.
Der Start verlief entsprechend holprig und war von technischen Problemen geprägt, die das Wochenende nicht selten früher als erhofft beendeten. Mit der Zeit konnten diese Probleme aber abgestellt werden und es gelang dem Team, wirklich schnelle Zeiten zu fahren. Bei den letzten Rallyes konnte man beständig um Podiumsplätze und teilweise sogar um den Gesamtsieg kämpfen, womit die Erwartungen für die Premieren-Saison übertroffen wurden.
Die Gerüchte rund um einen Wechsel von DTM Champion Martin Tomczyk zu BMW haben neue Nahrung erhalten: Audi veröffentlichte gestern ein offizielles Statement mit der Aussage, dass Tomczyk eine neue Herausforderung suche und der Vertrag mit dem Sieger der Deutschen Tourenwagen Masters daher nicht verlängert werden konnte.
Diese Aussage lässt naturgemäß noch viel Raum für Spekulationen, denn über den neuen Arbeitgeber des Sohns von ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk wird in der Meldung kein Wort verloren. Theoretisch sind auch ein Wechsel zum DTM-Rivalen aus Stuttgart oder in eine völlig andere Rennserie denkbar, beide Lösungen erscheinen mit Blick auf die letzten Monate aber weniger wahrscheinlich als ein Wechsel zum DTM-Rückkehrer aus München.
Die Testfahrten zur DTM-Saison 2012 im spanischen Monteblanco standen für das Team von BMW Motorsport unter keinem besonders guten Stern, denn mehrere Teammitglieder hatten während der dreitätigen Tests mit einer Magen-Darm-Erkrankung zu kämpfen. Auch der DTM-erfahrene Neuzugang Bruno Spengler war betroffen und konnte nur an zwei der drei Tage ins Lenkrad greifen, um erste Erfahrungen mit dem BMW M3 DTM zu sammeln und dem Team das so wichtige Feedback zu liefern.
Spenglers ehemaliger Arbeitgeber Mercedes stellte den Teamarzt zur Verfügung und half so dabei, dass BMW trotz der ungünstigen Umstände viele Daten sammeln konnte. Die vier Fahrer, neben Spengler waren wie angekündigt auch Augusto Farfus, Dirk Werner und Joey Hand vor Ort, legten am ersten Tag 286, am zweiten Tag 341 und am dritten Tag 283 Runden zurück und zeigten sich im Anschluss zufrieden mit den erzielten Fortschritten.
Die Rallye Wales war nicht nur für das MINI WRC-Team der letzte Auftritt der Saison 2011, auch für alle anderen Teams war das Saisonfinale eines der Highlights des Jahres. Den Titel sicherte sich der Franzose Sébastien Loeb, der damit seit 2004 nicht zu schlagen war und seinen achten Titel in Folge feiern konnte. Am Wochenende profitierte der dominierende Mann der WRC-Szene zwar vom frühen Ausfall seines Konkurrenten und hatte am Ende der Rallye sogar noch einen Unfall auf einer Überführungsetappe, seinen Erfolg schmälert das aber keineswegs.
MINI konnte auch in Wales die Performance des MINI John Cooper Works WRC unterstreichen und sicherte sich mit Kris Meeke auf dem vierten Rang eine weitere Top-Platzierung. Ohne einen Dreher auf der abschließenden Power Stage hätte Meeke vielleicht sogar das Podium schaffen können, aber diese Ergebnisse kann man sich natürlich auch für 2012 aufheben. Dani Sordo fuhr auf der Power Stage die zweitschnellste Zeit und unterstrich ein weiteres Mal, dass der MINI absolut konkurrenzfähig ist.
Dank der Hilfe seines bisherigen Arbeitgebers Mercedes kann der bisher prominenteste Neuzugang im Rahmen der Rückkehr von BMW in die DTM schon in dieser Woche hinters Lenkrad seines neuen Dienstwagens. Auf dem spanischen Monteblanco Circuit wird BMW gemeinsam mit Audi und Mercedes vom 15. bis 17. November weitere Testfahrten unternehmen und den BMW M3 DTM auf die Saison 2012 vorbereiten.
Für die anderen beiden Teams sind es ebenfalls wichtige Testfahrten, denn bisher waren Audi und Mercedes voll im Titelkampf um die Titel der Saison 2011. Nun kann man sich auch dort voll auf das neue Auto für 2012 konzentrieren und versuchen, das Maximum aus den vom Reglement eingeräumten Möglichkeiten herauszuholen.
Die Rallye Dakar verspricht 2012 besonders spannend zu werden, denn die letzten Etappen werden zu den schwierigsten der ganzen Veranstaltung gehören und könnten die Gesamtwertung noch deutlich verändern. Während die ersten Etappen an die Prüfungen der Rallye-Weltmeisterschaft WRC erinnern und X-Raid-Teamchef Sven Quandt die Konkurrenz hier im Vorteil sieht, sollten die Wüstenetappen zum Abschluss der härtesten Rallye der Welt eher dem MINI ALL4 Racing und den erfahrenen Piloten wie Stéphane Peterhansel liegen.
Insgesamt gehen 465 Fahrzeuge an den Start, wenn die Rallye Dakar 2012 am 1. Januar im argentinischen Mar del Plata beginnt. Über die Anden führt die Route ins chilenische Copiapó, dort gibt es am 8. Januar den ersten Ruhetag. Anschließend geht es für die 171 Piloten der Autowertung und ihre Kollegen auf Quad, Motorrad und im Lastkraftwagen durch die Atacama Wüste nach Peru. Dort endet die Rallye am 15. Januar in der Hauptstadt Lima.
Die Rallye Großbritannien in Wales gehört seit 1973 zum festen Programm der WRC und ist sowohl bei den Fans als auch bei Fahrern und Teams beliebt. Für das Team von MINI Motorsport sowie das Fahrerduo Kris Meeke und Paul Nagle handelt es sich außerdem um ein Heimspiel, bei dem man naturgemäß besonders gut aussehen möchte. Auch Dani Sordo hat gute Erinnerungen an die Rallye in Großbritannien und stand bereits 2008 und 2009 auf dem Podium in Wales.
In der vergangenen Woche hat sich das MINI WRC Team in der Walters Arena in Südwales auf die Rallye vorbereitet und den MINI auf die anspruchsvollen Waldetappen vorbereitet. Anlässlich seines 125-jährigen Bestehens wird auch die Firma Bosch auf dem MINI John Cooper Works WRC vertreten sein, denn viele Bauteile des Rallye- und des Serien-MINI stammen von Bosch.
Mit insgesamt acht Fahrzeugen greift das Team X-Raid aus dem hessischen Trebur bei der Rallye Dakar 2012 nach dem Gesamtsieg: Nicht weniger als fünf MINI ALL4 Racing und drei BMW X3 CC gehen an den Start, um im ersten Jahr nach dem Ausstieg von Volkswagen endlich den Sieg bei der härtesten Rallye der Welt einzufahren. Die Rallye Dakar 2012 führt von Argentinien über Chile nach Peru.
Am Steuer der drei aussichtsreichsten Fahrzeuge sitzen mit Stéphane Peterhansel, Nani Roma und Krzysztof Holowczyc erfahrene Piloten, die ohne technische Probleme allesamt ein Wort um den Gesamtsieg mitreden können. Die weiteren MINIs werden von Leonid Novitskiy und Ricardo Leal dos Santos bewegt, im BMW X3 CC gehen Boris Garafulic, Alexander Mironenko sowie das deutsche Duo Stephan Schott und Holm Schmidt an den Start.
Das Auto ist präsentiert, die Teams sind vorgestellt und auch der Zeitpunkt für das erste Rennen der DTM-Saison 2012 steht längst fest. Unklar ist aber weiterin, welche drei Fahrer den Fahrerkader von BMW Motorsport komplettieren, denn von den insgesamt sechs Cockpits sind derzeit erst drei Stück vergeben: Offiziell bestätigt sind der ehemalige Mercedes-Pilot Bruno Spengler, der mehrfache Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx und sein ehemaliger WTCC-Teamkollege und Sieger des 24 Stunden-Rennens am Nürburgring 2010 Augusto Farfus.
Drei von sechs Plätzen sind also weiterhin zu vergeben und langsam bringen sich die Kandidaten dafür auch öffentlich in Stellung. Gegenüber Sport1 sagte BMW-Werkspilot und ALMS-Sieger 2011 Dirk Müller nun, dass es schon bald Klarheit darüber geben werde, ob er 2012 am Steuer eines BMW M3 DTM sitzt. In jedem Fall werde er für BMW an den Start gehen, die logische Alternative zur DTM wäre insofern eine Fortsetzung seines Engagements in der American Le Mans Series (ALMS).
- Der_Namenlose: Sehe ich auch so. Es gibt zurzeit so viele Autos von BMW auf Hinterradantriebsbasis gibt (MINI...
- dicker: das wird der hässlichste BMW aller zeiten. auf den spuren von vw santana, vw polo (5 türer) und fiat...
- Bavarian Driver: Pfui Gack! 4000€ mehr san mas wert fia a 3er Limousine, bevor i ma den Gack kaufa dad!
- iQP: Oh mit RWD könnte das ein tolles Auto werden, aber so dann doch lieber ein 2er Cupe oder eben den guten alten...
- der_ardt:
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