Absatz-Rekord 2015: BMW und MINI erreichen neue Bestwerte

News | 11.01.2016 von 9
Absatz-2015-BMW-Group-Rekord-Jahr

BMW Group Absatz 2015: Mehr als 2,2 Millionen Einheiten weltweit machen 2015 zum fünften Rekord-Jahr in Folge, BMW und MINI melden neue Bestwerte.

Mit einem starken Dezember hat die BMW Group 2015 das fünfte Rekord-Jahr in Folge perfekt gemacht und mehr Fahrzeuge als jemals zuvor verkauft. Das Jahr des 100. Geburtstags der Marke beginnt damit einer Erfolgsnachricht, die Experten allerdings kaum überraschen kann: Schon in den elf Monaten zuvor deutete sich an, dass die Münchner auch für das Gesamtjahr 2015 einen neuen Absatz-Rekord erzielen werden.

Der Dezember 2015 trug mit 215.537 Einheiten der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce zum neuen Bestwert bei, die Verkaufszahlen lagen dabei auf dem hohen Niveau des Vorjahresmonats. Für das Gesamtjahr kommt die Kernmarke BMW auf einen weltweiten Absatz von 1.905.234 Einheiten und liegt damit 5,2 Prozent über dem Vorjahreswert, der seinerzeit ebenfalls einen Rekord markierte. MINI steigerte sich 2015 sogar um 12,0 Prozent und verkaufte 338.466 Fahrzeuge, nur Rolls-Royce blieb mit 3.785 Luxus-Automobilen knapp unter dem Vorjahr. Insgesamt verkaufte die BMW Group 2015 weltweit 2.247.485 Premium-Automobile, was einer Steigerung um 6,1 Prozent entspricht.

Absatz-2015-BMW-Group-Rekord-Verkaufszahlen

Eine entscheidende Rolle für den fünften Absatz-Rekord in Folge spielten die neu eingeführten Modelle und Baureihen. Im Mittelpunkt steht dabei die BMW 2er-Reihe, die weltweit 157.144 Kunden fand. Mehr als zwei Drittel dieser Verkäufe gehen auf das Konto von Active Tourer und Gran Tourer. Ähnlich erfolgreich wie der 2er war die BMW 4er-Reihe, die sich um 27,4 Prozent auf 152.390 Einheiten steigern konnte.

Beide Baureihen bleiben damit knapp hinter dem BMW X5, der weltweit 168.143 Käufer fand und zum starken Ergebnis der BMW X-Modelle beitrug. Auch die SUV-Coupés BMW X6 (46.305 Einheiten) und BMW X4 (55.050) konnten sich 2015 deutlich steigern. Große Zuwächse vermeldet auch die Submarke BMW i, die sich um 65,9 Prozent auf 29.513 Fahrzeuge steigern konnte. Die Hauptrolle spielt dabei erwartungsgemäß der BMW i3, der 24.057 Mal verkauft wurde.

Wie geplant konnte die BMW Group ihre Verkaufszahlen 2015 in allen wichtigen Absatz-Regionen steigern. Wichtigste Region war auch 2015 der Heimatkontinent Europa, wo der Absatz um 9,4 Prozent auf 999.669 Fahrzeuge gesteigert werden konnte. Deutlich schwächere Zuwächse vermelden die Regionen Amerika (494.629 / +2,8%) und Asien (684.121 / +4,2%).

Beim Blick auf die Einzelmärkte liegt erwartungsgemäß China an der Spitze. Bei 463.736 Einheiten genügte ein schwaches Wachstum von 1,7 Prozent, um den Spitzenplatz zu verteidigen. Auf den weiteren Positionen folgen die USA (404.537 / +2,2%), Deutschland (288.279) und Großbritannien (230.652 / +12,7%).

Dr. Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marketing BMW): “2015 haben wir insgesamt 15 neue oder überarbeitete Modelle in den Markt eingeführt, und unser Ergebnis demonstriert eindrucksvoll, dass die Kunden diese innovativen neuen Fahrzeuge hervorragend annehmen. Unser Absatz ist trotz des Gegenwinds in einigen Märkten während des gesamten Jahres beständig gewachsen. Wir erwarten, dass viele dieser Herausforderungen auch 2016 bestehen bleiben. Deshalb ist es wichtig, dass wir weiterhin flexibel auf aktuelle Marktbedingungen reagieren, um in der Erfolgsspur zu bleiben.”

Peter Schwarzenbauer (Mitglied des Vorstands der BMW AG, verantwortlich für MINI, BMW Motorrad und Rolls-Royce): “Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer neuen, jungen Modellpalette das beste MINI Absatzergebnis aller Zeiten erreicht haben. Der MINI 3-Türer ist beliebt wie eh und je, und der MINI 5-Türer hat viele neue Kunden für unsere Marke gewonnen. Ich bin überzeugt, dass das neue MINI Cabrio, das im März auf den Markt kommt, im Laufe dieses Jahres für zusätzlichen Schwung sorgen wird. Unser Erfolg im vergangenen Jahr unterstreicht, dass MINI auf dem richtigen Weg ist.”

BMW-Group-Absatz-2015 Dezember-Gesamtjahr-weltweit

  • Pro_Four

    …wahnsinn, über 400.000 Einheiten mehr als Audi und weit über 200.000 auf Mercedes, stark. Noch mehr Absatz und noch mehr Absatz, alle 3 streben danach, die Frage wird sein, wie weit der Kaugummi noch gezogen werden soll/kann.

    Bin schon mal auf den Umsatz gespannt.

    • der_ardt

      ich denke des hängt auch stark davon ab, wie sich die aufstrebenden (inzwischen-nicht-mehr-)Schwellenländer entwickeln. Da gibt es noch viel Potential, wenn dort der Wohlstand steigt.

  • Twizy

    was unterm strich bleibt zählt, nicht der umsatz

    • Pro_Four

      …naja schon, nur jedes Unternehmen investiert Jahr für Jahr anders bzw. mehr oder weniger.

    • Ringrichter

      Das ist zu kurz gedacht. Gerade bei Audi dürfte der Gewinn zu einem Teil von VW quersubventioniert werden, weil man den Bubi schön machen will. Mit Audis Modellmix ist der ausgewiesene Gewinn eigentlich nicht zu schaffen. So weiß man auch nicht, was z.B. die Audi Motorenfertigung in Ungarn ( über 1 Mio.Stück), die rund 11 Mrd. € von Audis Umsatz ausmacht, zum Gewinn beiträgt. Interne Werksabgabepreise sind bekanntlich beliebig gestaltbar.
      Gegen das Ergebnis als Maßstab spricht auch, weil es situativ auch stark von Investitionsphasen abhängen kann. Bei neuen Technologien (z.B, Elektrotantieb) gehen Unternehmen oftmals mit Milliarden in Vorleistung.
      Besser als der Absatz, der ja ein großer Gleichmacher ist, weil er z.B. einen BMW 1ser wie einen 7er verrechnet, ist sicher der Umsatz als Kennzahl. Im Umsatz spiegelt sich der Preis der Fahrzeuge und letztlich deren Wertigkeit (= Premium) wider. Hier lag BMW (Automobile) mit zuletzt 75,2 Mrd. € (2014) deutlich vor Audi (Nur Audi und Lambo) mit 43,5 Mrd. € und auch vor Mercedes Cars. mit 73,5 Mrd. €.

    • Der_Namenlose

      Die Frage ist für wen? Und was bedeutet der Gewinn für den Vergleich der zwei Premiumhersteller?
      Meiner Meinung nach können nur Umsatz und Absatz zusammen etwas aussagen. Gerade der Dieselskandal hat doch gezeigt, dass die EBIT-Marge bei VW+ überhaupt keine Aussagekraft hat, denn der Skandal hat uns klar gemacht, dass in so einem VW+ viel mehr VW drin steckt als man sich jemals vorher vorstellen könnte.

      • Twizy

        ich glaube wir reden gerade aneinander vorbei. Ich spreche von mercedes und bmw. Und man muss sehen bei den zahlen , was für modelle verkauft wurden.

        • Der_Namenlose

          Sorry, dann habe ich bei “zählt”, an den Gewinn gedacht.
          Du hast Recht, die beste Betrachtung ist die des Modellmixes und des segmentbasierten Vergleichs der Zahlen.

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