Weltweite Verkaufszahlen: BMW Group feiert Rekord-Februar 2012

News | 8.03.2012 von 9

Trotz der rückläufigen Zahlen auf dem deutschen Markt konnte die BMW Group im Februar 2012 weltweit einen starken Monat hinlegen: Mit 127.634 Einheiten konnten so …

Trotz der rückläufigen Zahlen auf dem deutschen Markt konnte die BMW Group im Februar 2012 weltweit einen starken Monat hinlegen: Mit 127.634 Einheiten konnten so viele Fahrzeuge der drei Marken BMW, MINI und Rolls-Royce verkauft werden, wie in keinem anderen Februar der Unternehmensgeschichte. Das Schaltjahr dürfte dabei zwar eine Rolle gespielt haben, so oder so fällt der Zuwachs um 14,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresmonat aber sehr deutlich aus.

Das Wachstum der BMW Group stützt sich auf ein zweistelliges prozentuales Wachstum bei BMW und MINI, wobei die britischen Kleinwagen mit einem Plus von 24,8 Prozent auf 20.020 Einheiten prozentual knapp doppelt so stark wachsen konnten wie die Kernmarke BMW, die sich bei einer erheblich größeren Basis “nur” um 12,5 Prozent auf 107.359 verkaufte Fahrzeuge steigerte.

Besonders große Zuwächse konnte im Februar die neue BMW 6er-Reihe verbuchen, 1.298 verkaufte Fahrzeuge entsprechen einer Steigerung um 500,9 Prozent. Ebenfalls sehr erfolgreich lief es bei BMW X3 (11.053 Einheiten / +49,5%), 1er Fünftürer F20 (12.950 / +41,1%), BMW X6 (3.414 / +2.533), BMW X1 (9.059 / +20,3%), X5 (8.194 /+16,7%) und bei der 7er-Reihe (5.294 / +11,4%).

Bei MINI kann der Countryman seine bedeutende Rolle weiter ausbauen, im Februar kletterten die Verkaufszahlen um 61,2 Prozent auf 12.388 Einheiten. Der Countryman ist damit für mehr als ein Drittel des Absatzes der Marke verantwortlich. Bezüglich MINI bestätigte Ian Robertson außerdem, dass der MINI Clubvan ab der zweiten Jahreshälfte 2012 tatsächlich gebaut wird.

Regional betrachtet basiert das Wachstum der BMW Group auf Steigerungen in allen Teilen der Welt. In Asien wurden 34.701 Fahrzeuge (+34,9%) , verkauft, wobei sowohl China (22.916 /+38,8%) als auch Japan (4.183 /+35,3%) und Südkorea (2.370 / +31,9%) stark zulegen konnten. In Amerika kletterten die Zahlen um 25,9 Prozent auf 31.025 verkaufte Fahrzeuge. Auch auf den schwächelnden europäischen Märkten konnte das Vorjahresniveau minimal übertroffen werden (57.434 / +0,1%). Starke prozentuale Wachstumsraten vermelden außerdem Russland (2.548 / +61,1%) und Indien (736 /+18,7%).

Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marketing): “Der Absatz der BMW Group ist im Monat Februar wieder auf eine neue Bestmarke gestie-gen. Für die kommenden Monate sind wir ebenfalls sehr zuversichtlich. Unser Ziel ist es, den Rekordabsatz von 2011 in diesem Jahr noch einmal zu übertreffen und unsere Position als weltweit führender Hersteller von Premium-Automobilen weiter zu festigen.
Für wichtige Wachstumsimpulse sorgt in diesem Jahr der seit Mitte Februar verfügbare neue BMW 3er, der bei den Kunden hervorragend ankommt. Die Auftragseingänge übertreffen bereits jetzt unsere Erwartungen. Neue Modelle wie das luxuriöse BMW 6er Gran Coupé, das wir auf dem Genfer Auto-Salon präsentieren, werden im zweiten Halbjahr 2012 das Wachstum weiter befeuern.
Der große Erfolg des MINI Countryman zeigt, dass die Marke MINI die Fähigkeit hat, auch in neue Segmente vorzustoßen. Ich freue mich sehr, dass die MINI Familie noch in diesem Jahr ein neues Mitglied bekommen wird: Der MINI Clubvan, den wir ebenfalls auf dem Genfer Auto-Salon vorstellen, wird unsere Modellpalette ab der zweiten Jahreshälfte 2012 ergänzen.”

  • Anonymous

    Als Vergleich dazu:

    Audi hat im Februar weltweit 106.600 Autos verkauft (+16,6% vs. Vorjahresmonat). Kummuliert in 2012 liegt Audi bei 202.700 Stück (+8,5% vs. Vorjahr).

  • Anonymous

    Nachdem die – rückläufige – Februar-Zulassungszahl der BMW Group in D hier umfangreich kommentiert wurde (wie wohl weniger als 15 % des Gesamtabsatzes ausmachend) herrscht nun zum Gruppenabsatz im Februar breitestes Schweigen. Von der Nennung der Audi-Verkaufszahl einmal abgesehen.

    Dabei gibt es in der Presseverlautbarung der BMW-Group zum Absatz Febr. doch einige interessante Fakten zu Tage zu fördern. So hat sich z.B. der F20 (jawohl nur der 5-Türer) im Februar rd. 13.000 mal verkauft – recht ansehlich für einen Design-Flop als der er hier immer wieder dargestellt wird. Beim Durchblättern der aktuellen ams kann man sich sehr reichlich den Audi A3 und Daimler A-Klasse Einheitsbrei zu Gemüte führen – eine gute Entscheidung dass da BMW nicht mitmacht (technisch- wie designmässig).

    Mit dem 3er wirft BMW einen richtigen Absatzbeschleuniger ins Rennen dem Audi/Daimler aktuell in der Klasse eher weniger entgegen zu setzen haben – A3 und A-Klasse dürften sich hingegen eins tiefer heftig bekriegen und der neue Golf steht auch schon ante portas. Das wird für den – ausserkonkurrenzlichen – F20 eine gmahte Wiesn werden – vermutlich nicht nur weltweit. 

  • Stefan

    Audi wird sofern sie in absoluten Zahlen an BMW vorbeiziehen (ohne MINI!) sofort vermelden, dass sie Premium Marktführer sind… Da kann man Gift drauf nehmen. 😉

  • Theo

    Stefan du hast recht. Die Spin Doctors bei VAG haben sich das so ausgedacht: Audi mit dem Kleinwagen (A1) und BMW und Daimler ohne Kleinwagen.

  • Willi

    Die Umsatzzahlen 2011 zeigen überdeutlich, wer die Nase vorn hat. Da hilft auch kein kleinkariertes Stückzahl zählen.

    Umsatz 2011 weltweit nur Autosparte:  BMW Sparte Automobile 63,3 Mrd. €, Sparte Mercedes Cars 57,4 Mrd. €, Audi,Lamborghi + Motorengeschäft (ohne VW-Vertrieb Italien) 40,4 Mrd. €.

    Die Zahlen sagen doch alles. Stückzahl ist nachrangig.
     

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