Ward’s Auto 10 Best Engines 2010: BMW Group doppelt vertreten

Sonstiges | 8.12.2010 von 7

Auch bei den renommierten Ward’s 10 Best Engines-Awards macht sich bemerkbar, dass die Verbrennungsmotoren langsam aber sicher ernsthafte Konkurrenz erhalten: Einer der zehn ausgezeichneten Motoren …

Auch bei den renommierten Ward’s 10 Best Engines-Awards macht sich bemerkbar, dass die Verbrennungsmotoren langsam aber sicher ernsthafte Konkurrenz erhalten: Einer der zehn ausgezeichneten Motoren nutzt keine fossilen Brennstoffe, sondern in Batterien gespeicherte elektrische Energie und eine weitere ausgezeichnete Kombination nutzt zumindest zum Großteil elektronisch erzeugten Vortrieb. Als rein elektrischer Vertreter konnte sich dabei der Motor des Nissan Leaf durchsetzen, der zweite Sieger mit Elektro-Unterstützung ist der Motor des Chevrolet Volt.

Immerhin gibt es auf den verbleibenden acht Plätzen noch klassische Verbrennungsmotoren, wovon immerhin zwei Stück von der BMW Group entwickelt und eingesetzt werden: Zum einen handelt es sich dabei um den auch in Europa schon mehrfach ausgezeichneten Reihensechszylinder mit TwinScroll-Turbolader (N55) aus BMW 335i & Co. und zum anderen der ebenfalls von einem TwinScroll-Lader unter Druck gesetzte Vierzylinder mit 1,6 Litern Hubraum aus dem MINI Cooper S. Der direkte Vorgänger des N55 mit zwei Turboladern und der internen Bezeichnung N54 war schon in den Jahren 2007, 2008 und 2009 auf der Liste der besten Motoren vertreten.

BMW-N55

Neben der BMW Group hat es auch Volkswagen zwei Mal in die Top 10 geschafft: Der Vierzylinder aus dem VW Jetta TDI und der von einem Kompressor unterstützte V6 aus dem Audi S4 gehören nach Ansicht der Ward’s-Autoren ebenfalls zu den zehn besten Motoren des Jahres 2010. Immerhin drei der zehn Motoren stammen von amerikanischen Herstellern, die bei europäischen Motoren Awards in der Regel keine Rolle spielen.

Die komplette Liste sieht folgendermaßen aus (Ward’s gibt keine Reihenfolge an, alle zehn Motoren sind gleichermaßen als Sieger zu betrachten):

  • 3.0L TFSI Supercharged DOHC V-6 (Audi S4)
  • 3.0L N55 Turbocharged DOHC I-6 (BMW 335i)
  • 1.6L Turbocharged DOHC I-4 (Mini Cooper S)
  • 3.6L Pentastar DOHC V-6 (Dodge Avenger)
  • 5.0L DOHC V-8 (Ford Mustang GT)
  • 1.4L DOHC I-4/111kW Drive Motor (Chevrolet Volt)
  • 5.0L Tau DOHC V-8 (Hyundai Genesis)
  • 80kW AC Synchronous Electric Motor (Nissan Leaf)
  • 2.0L DOHC I-4 Turbodiesel (Volkswagen Jetta TDI)
  • 3.0L Turbocharged DOHC I-6 (Volvo S60)

(Quelle: Ward’s Auto)

7 responses to “Ward’s Auto 10 Best Engines 2010: BMW Group doppelt vertreten”

  1. Chris35i says:

    3,0 l N55 ist super, aber wo ist der 4,5l V8 ausm Italia – das ist mal ein geiler Motor!

  2. Polaron says:

    Was soll jetzt am 2l-Turbodiesel des Jetta so toll sein? Hab ich irgendetwas verpasst!?

    Wenn schon VW-Konzern, dann hätte man wenigstens den 2,5l-Turbofünfzylinder aus dem TTRS prämieren können…

    • Benny says:

      Die Amis finden europäische Diesel allgemein ganz toll 😉 Warum man aber dem 2.0 TDI den Vorzug vor dem ebenfalls in den USA erhältlichen Biturbo-R6 von BMW gibt, weiß man wohl nur bei Ward’s Auto selbst 😉

  3. Clemens says:

    Interessant finde ich, dass die Reihensechszylinder, die ja eigentlich so selten sind, gleich zweimal vertreten sind: Von BMW und von Volvo. Hat hier schon jemand beide Motoren ausprobiert und kann sagen, wie sie sich unterscheiden?

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