Der BMW X5 (E70 LCI) im Vergleich mit Audi Q7 und Mercedes ML

BMW X5 | 8.02.2010 von 44

Mit der Vorstellung des Facelifts für den BMW X5 (E70) ist es auch an der Zeit, die Technik und die Optik des überarbeiteten Geländewagens mit …

Mit der Vorstellung des Facelifts für den BMW X5 (E70) ist es auch an der Zeit, die Technik und die Optik des überarbeiteten Geländewagens mit seinen Konkurrenten aus Ingolstadt und Stuttgart zu vergleichen. Während Design immer Geschmackssache ist, lässt sich über technische Fakten weniger gut streiten, denn die Werte auf dem Papier werden für alle Hersteller nach denselben Methoden und Regularien gemessen.

Vergleichen wir zunächst die Fahrzeuggewichte in der Klasse der Benziner mit rund 300 PS: Während der Audi Q7 3.6 FSI mit Fahrer auf ein stattliches Leergewicht von 2280 Kilogramm kommt, bringen es der Mercedes ML350 und der BMW X5 xDrive35i ‘nur’ auf 2135 respektive 2145 Kilogramm. Vor diesem Hintergrund ist auch die Ingolstädter Ankündigung, beim nächsten Q7 rund 200 Kilogramm Gewicht einsparen zu wollen, besser einzuordnen: Selbst mit dieser gewaltigen Einsparung würde man nur geringfügig unter der Konkurrenz liegen. Hierbei muss aber freilich auch erwähnt werden, dass der Q7 rund 23 Zentimeter länger als der X5 und sogar fast 31 Zentimeter länger als die M-Klasse ist.

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Während man für alle drei Modelle Sicherheitsassistenten wie die Spurwechselwarnung, eine aktive Geschwindigkeitsregelung und eine Rückfahrkamera bekommt, bietet der BMW X5 noch weitere exklusive Sonderausstattungen. Das Head Up Display sorgt für zusätzlichen Komfort und macht den Blick auf den Tacho in den meisten Situationen überflüssig, weshalb der Blick auch deutlich seltener die Straße verlässt, was für mehr Sicherheit sorgt. Darüberhinaus bietet der BMW X5 die Option auf die seitlichen Kameras in den vorderen Radhäusern (Side View), den Blick aufs Fahrzeug von oben zur besseren Betrachtung der Umgebung (Surround View) sowie die Erkennung der aktuell gültigen Höchstgeschwindigkeit (Speed Limit Info).

Das zentrale Informationsdisplay ist beim BMW X5 mit Navigationssystem Professional 8,8 Zoll groß, die größten bei der Konkurrenz bestellbaren Displays messen 7,0 Zoll (Audi MMI Navigation Plus) beziehungsweise 6,5 Zoll (Mercedes COMAND APS). Alle Navigationssysteme sind festplattenbasiert und bieten dem Nutzer zusätzlichen Speicherplatz für Musik. Eines von mehreren Alleinstellungsmerkmalen ist auch beim BMW X5 der uneingeschränkte Internetzugang, den man bei allen aktuellen BMW-Modellen mit Ausnahme des Auslaufmodells X3 (E83, wird noch im Jahr 2010 durch den X3 F25 ersetzt) erhalten kann.

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Vergleichen wir die Motoren untereinander, wird eine deutliche Überlegenheit des BMW X5 deutlich. Es gibt zwar nicht immer einen wirklich passenden Konkurrenzmotor zu den vier angebotenen Motorisierungen, aber selbst bei Extremfällen wie dem Vergleich des BMW X5 xDrive50i mit dem 57 PS schwächeren Audi Q7 4.2 FSI ist die Sachlage eindeutig, denn trotz seiner erheblichen Mehrleistung verbraucht der BMW etwas weniger Kraftstoff.

Die Einstiegsmotorisierung stellt bei allen drei Modellen ein Diesel-Triebwerk mit 231 (ML 350 CDI) bis 245 PS (X5 xDrive30d) dar. Den niedrigsten Verbrauch liefert dabei der 245 PS starke BMW X5 mit 7,4 Litern Normverbrauch. Während Audi für den Q7 3.0 TDI einen Wert von 9,1 Litern angibt (123% des Verbrauchs bei 98% der Leistung), schwankt die Mercedes-Angabe zwischen 8,9 (120% des Verbrauchs bei 94% der Leistung) und 9,4 Litern Diesel (127% des Verbrauchs bei 94% der Leistung) auf 100 Kilometer.

Vergleichen wir die stärkeren Dieseltriebwerke, stellt Audi mit dem 4.2 TDI das stärkste Triebwerk. Seine 340 PS gönnen sich durchschnittlich 9,9 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Verglichen mit den jeweils 306 PS starken Konkurrenten Mercedes ML 450 CDI und BMW X5 xDrive40d ergibt sich folgendes Bild: Wenn wir den BMW X5 xDrive40d als Standardmodell voraussetzen, verbraucht der Audi 133% vom Wert des X5, bietet aber auch 111% der Leistung. Beim 306 PS starken Mercedes ML ergeben sich Verbrauchswerte von 141 bis 146% des X5-Verbrauchs bei identischer Leistung. Bei beiden Dieselvarianten bietet der X5 also das mit Abstand günstigste Verhältnis von Leistung zu Verbrauch. Nur am Rande sei erwähnt, dass selbst der ‘nur’ 211 PS leistende Mercedes ML350 BlueTec mit 8,7 bis 9,1 Litern einen deutlich höheren Verbrauch als der 306 PS starke BMW X5 xDrive40d aufweist.

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Ein ähnliches Bild bietet sich bei den Benzinern: Betrachten wir zunächst die Einstiegsvarianten Mercedes ML350, Audi Q7 3.6 FSI und BMW X5 xDrive35i mit 272 bis 306 PS: Während der BMW X5 bei 306 PS auf einen Durchschnittsverbrauch von 10,1 Liter kommt, verbraucht der 280 PS starke Audi Q7 12,1 Liter (120% des Verbrauchs bei 92% der Leistung) und der 272 PS leistende ML350 zwischen 11,4 und 12,0 Litern (113% bzw. 119% des Verbrauchs bei 89% der Leistung).

Bei den großen Benzinern herrscht Einigkeit bei der Anzahl der Brennräume: Acht Zylinder in V-Form müssen es sein, beim Hubraum gibt es allerdings größere Unterschiede. Primus in Sachen Verbrauch ist einmal mehr der BMW X5, der als xDrive50i 12,5 Liter verbraucht und damit den niedrigsten Wert liefert, obwohl er mit 407 PS die größte Motorleistung bietet. Der Audi Q7 4.2 FSI verbraucht 12,7 Liter (102% des Verbrauchs), bietet aber auch ‘nur’ 350 PS (86% der Motorleistung). Der etwas stärkere ML500 kommt auf 388 PS und einen Verbrauch von 13,1 Litern auf 100 Kilometer (105% des Verbrauchs bei 95% der Leistung).

Nachdem wir die wichtigsten technischen Fakten verglichen haben, bleibt wie immer die Frage nach dem Preis. Auch hier muss man im Blick haben, dass die Leistung der Motoren teilweise stark voneinander abweicht und die Preise daher nur bedingt vergleichbar sind. In der Klasse der rund 300 PS leistenden Benziner kommt der 272 PS starke Audi Q7 3.6 FSI auf einen Grundpreis von 51.750 Euro, der 272 PS leistende Mercedes ML350 und der 306 PS starke BMW X5 xDrive35i folgen Kopf an Kopf mit 54.859 beziehungsweise 54.900 Euro.

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Bei den großen Benzinern bietet der Audi Q7 4.2 FSI erneut den günstigsten Grundpreis, er hat mit 350 PS aber auch deutlich weniger Leistung als der 388 PS starke Mercedes ML500 für mindestens 72.982 beziehungsweise der sogar 407 PS leistende BMW X5 xDrive50i für mindestens 73.400 Euro.

Bei den Einstiegs-Dieseln mit drei Litern Hubraum, sechs Zylindern, einem Turbolader und rund 240 PS ist der Audi Q7 3.0 TDI mit 52.700 Euro erneut am Günstigsten, es folgen der 5 PS stärkere und 1,7 Liter sparsamere BMW X5 xDrive30d für 54.200 Euro und der 231 PS leistende Mercedes ML350 CDI für 55.751 Euro.

Die größten Preisunterschiede gibt es bei den großen Dieselmotoren in BMW X5 xDrive40d, Audi Q7 4.2 TDI und Mercedes ML450 CDI. Obwohl alle in ziemlich genau 6,5 Sekunden Landstraßentempo erreichen und obwohl der BMW den mit Abstand niedrigsten Verbrauch bietet, ist er auch der mit Abstand Günstigste. Während für den Mercedes mindestens 72.923 Euro und für den Audi mindestens 72.700 Euro angelegt werden müssen, bekommt man den BMW X5 xDrive40d schon ab 61.800 Euro und damit über 10.000 Euro günstiger als die Konkurrenzmodelle.

(Bilder: BMW / Mercedes / Audi)

  • hammer

    sry aber der q7 sieht von vorne einfach nur mega-prollig aus, wie ein Jahrmarkt. Brauch man in der Preisklasse wirklich so ein Aufschneider-Design?
    Interessant sind v.a. die Prozentzahlen- weiter so BMW!

    Wirklich sehr informativ die Seite, Respekt und danke Benny!

  • Ewtalburg

    Ein Nachbar hat der X5 der andere der Audi Q7, so daß ich sehe diese Autos fast jeder Tag.

    Der Audi wirkt wie ein Picknickkorb auf Kutscheräder.

    Mercedes hat diese Doppelhintersäule (eine schwarz und die andere in Blech) die das Außenaussehen zerstören.

  • Lennardt

    Also meine(!) Meinung dazu:
    Verlässt der Q7 mit der Front echt die Fabrik?! Das ist ja einfach nur peinlich :-D
    Immerhin vermutlich der einzige SUV, bei dem an der Front ein Hello Kitty-Aufkleber nicht fehlplaziert wirken würde..
    Innenraum bei Audi etwas unübersichtlich. Drei Drehschalter? Der Schaltknauf ist so nah an der Mittelkonsole, dass man die Klimaanlage rel. schwer einstellen dürfte beim Fahren. Wobei beim Fahren der Knauf weiter hinten ist. Bei Mercedes ist es etwas sinnlos, dass der Bildschirm vom Radio UNTER den Lufteinlässen und somit nicht mehr so gut im Blickfeld des Fahrers ist.
    Das Heck von BMW wirkt etwas riesig im Vergleich und das hat Mercedes besser hingekriegt, wie ich finde.
    Performance motorseitig kann man sich nicht drüber streiten. BMW hat die meiner Meinung nach besten Motoren, was Verbrauch und Leistung angeht. Wer weiß, wie ehrlich Mercedes bei dem Verbrauch wirklich ist. Da gabs ja schonmal Klagen.. ;-)

    @Benny:
    Gut, dass du Leistung und Verbrauch mal in relativen Mengen angegeben hast. Dann müssten auch langsam echt alle einsehen, dass BMWs schon lange keine Schluckspechte sind.

  • Everlast

    Der Q7 bleibt einfach potthässlich. Was Audi sich bei dieser rollenden Fertiggarage gedacht hat, verstehe ich nicht. Bei allen anderen Modellen kann ich nachvollziehen, dass das Design viele Anhänger findet – aber der Q7?

    Der X5 bleibt der knackigste SUV. Was bei Mercedes toll ist, sind die extrem leisen Diesel. Die Sechszylinder sind phänomenal ruhig. Da kommt BMW nicht ran. Bei der Leistungsentfaltung sieht’s dann schon wieder anders aus, wobei es da einen klaren Zusammenhang gibt.

  • ///Mr. Christian

    Was das Heck des Q7 angeht haben die Audi Designer total versagt! Und auch das Cockpit wirkt wie “irgendwie zusammengewürfelt” und nicht wie aus einem Guss wie bei der Konkurrenz

  • elSrb

    also jungs, ihr müsst bissl ehrlich bleiben, ich finde das aussehen des BMW`s

    X% einfach pott im gegensatz du mercedes und audi,

    was das innen leben betrifft, klar BMW aber von aussen kommt der nicht ran an mercedes

    wenn ihr welche rechtschreibfehler findet, behaltet sie für euch ;)

  • elSrb

    X5….

    • Lennardt

      willst du ernsthaft behaupten, die gefällt der Q7 z.B. von Vorne besser als der X5? Wenn jemand das Design des Mercedes besser findet, ist das ok, ist ja definitiv Geschmackssache, aber der Q7 ist doch einfach sowas von hässlich und überladen.

      • Benny

        Wie sagten schon die alten Römer? “de gustibus non est disputandem” – Über Geschmack lässt sich nicht streiten bzw. soll man nicht streiten ;-)
        Mir persönlich geht es so, dass ich beim Q7 nachvollziehen kann, dass der eine bestimmte Zielgruppe anspricht, auch wenn er mir überhaupt nicht zusagt. Beim ML geht es mir so, dass ich dem absolut garnix abgewinnen kann und den auch im Innenraum total langweilig finde. Aber das ist freilich alles Geschmackssache und entsprechend subjektiv, daher habe ich mich ja oben auf die technischen Fakten konzentriert, die etwas objektiver zu bewerten sind :-)

  • 323ti

    Sound vor Sparsamkeit – ja bitte!

    Gerade der Vergleich von ML 500 (5.5) und X5 50i (4.4turbo ) zeigt, dass – eigentlich in dieser Konstellation der nicht-aufgeladene V8 des Mercedes, obwohl ohne Direkteinspritzung – nach wie vor sooo schlecht nicht ist.
    Der kürzlich erschienene Vergleich einer Fachzeitschrift mit einem rd. 20 % höheren Testverbrauch des 750i ggü. dem Mercedes S500 !! sollte auch hartgesottenen BMW-Fans zum Nachdenken geben.

    Die Turbo-Benziner 3.0 und 4.4 bei BMW stehen verbrauchsmässig nach wie vor sehr deutlich hinter den wirklich gut gemachten Saug-Benzinern mit Direkteinspritzung
    (BMW will partout den x35i und x50i als ´Weltmotor´ durchsetzen).

    .
    Hier zeigt Audi sehr klar – mit dem neuen A8 4.2 FSI – wer die Nase (mit Abstand) vorn hat
    (wobei man zugeben muss, dass für die ´paar Motoren´, die Audi als V8-Saug-Benziner verkaufen wird, sich es wohl kaum lohnt, eine eigene Europa-Variante aufzulegen).

    Solange DAS so ist – solange also nicht die ´echte´ Direkteinspritzung (Magerbetrieb) auch bei den Turbos den Weg in die Serie gefunden hat – solange bleibe ich ein entschiedener Gegner der bei BMW eingeschlagenen turbo-Richtung.

    Leider verbaut sich BMW auch marketingmässig ein Wiederauflebenlassen des Benzin-Saugmotors – samt Weiterentwicklung des V8-4.8i zum Direkteinspritzer ohne turbo.

    @benny
    . . . dann wäre der x48i keineswegs „angestaubt“
    (er passt jetzt nur nicht mehr gut zum x50i – denn beim turbo ist die ´kalte´Seite jeweils aussen !! )

    .
    Hoffnung für einen echten, guten – und richtig verbrauchsarmen – Einstiegsmotor habe ich nur noch bzgl. des 3.0i-Motors mit 258 – 272 PS (aus 528i / 330i) – im 7er.

    >> Ein 728i – ohne turbo, aber als Magermotor-Direkteinspritzer – muss dringend her.
    . . . bevor Audi (wieder) mit einem A8 2.8 FSI kommt – und sich wieder (wie schon in der alten Baureihe, dort mit guten 199 g CO2/km) an die Spitze setzt.

    . . . für den X5 wird dieser aber zu schwach sein.

    .
    BMW ist da schon etwas ´auf dem Holzweg´ – Spass wird er schon machen, der 4.4-turbo, aber Sparen ist klar Fehlanzeige.

    >> auch der 4.4-turbo braucht dringend zusätzlich die Valvetronic des gerade erneuerten 3.0-turbo
    (aber selbst da sind absolut maximal 4 – 6 % Verbrauchsvorteil drin / Start-Stop kommt ja sowieso)

    .
    Warten wir also auf die – ab Herbst 2010 – neue V6-/V8-Motorengeneration (V6 ohne turbo / V8 mit turbo) bei Mercedes.
    Mercedes wird aufholen.
    Es wird ernst.

    Und der Abstand wird nie mehr so gross sein, wie er jetzt (noch) ist.

    .
    Ab Herbst 2010 hat Audi jedenfalls – mit dem A8 4.2 FSI – ein ´Alleinstellungsmerkmal.
    Und mit dem A8 6.5 V12 FSI sowieso.
    (ich wette – leider – darauf, dass der Audi-V12 nicht mehr verbrauchen wird als der BMW V8-750i)

    Audi zeigt, wie es geht – ohne turbo
    (nämlich viel sparsamer)

    Man sollte nicht vergessen, dass bei BMW der neue V12-turbo nur mit sehr vielen technischen Neuerungen gerade mal 5 % sparsamer ist als der ´alte´ 760i vor 8 Jahren, und dies auch nur, weil der alte auch anlässlich des Facelifts 2005 ja nicht weiterentwickelt wurde . . .

    Zwar kein ´Armutszeugnis´ – aber eben der Tribut an die turbo-Technik.

    .
    Und der A8 V8-4.2 TDI ??

    Nach dem beschlossenen Auslaufen des Mercedes S 450 CDI als V8 wird auch dieser, wenn auch mit Verbrauchsnachteilen, eine ´Alleinstellung´ aufweisen.
    Und:
    199 g CO2/km sind im A8 soo schlecht ja nun wirklich nicht
    (Mercedes schafft das gerade mal mit dem 6-Zyl. als S350 CDI)

    .
    Also Achtung:

    FRÜHER war Audi durchaus Vorreiter in Sachen turbo-Technik – mangels sonstiger geeigneter grossvolumiger Aggregate (z.B. 2.2 5T / 2.7-V6-turbo im S4).

    HEUTE ist – und wird – Audi „konservativ“.
    Ohne Turbo-Technik.
    Und wird DESHALB gefährlich.

    Der „gusseiserne“ Technik-Freak könnte sich womöglich verstärkt bei Audi umsehen
    (Ich nicht: ich werde mir noch einen ´alten´ 760i „sichern“)

    Sound vor Sparsamkeit.

    • jake828

      das macht mich ja, falls es so stimmt, schon ein bisschen nachdenklich:
      vllt ist der ist- vom sollverbrauch ja tatsaechlich zu weit entfernt, um langfristig durch co2-basierte steuervorteile freunde zu gewinnen – gerade in dieser preisklasse. vom werbeeffektreichen flottenausstoss mal abgesehen.
      denn in der tat scheint es so, dass ein mit vollgas bewegter turbomotor auf dauer mehr vom mit hochdruck eingepressten benzin verlangt, als ein gleichstarker, aber gerigfuegig hubraumstaerkerer sauger. wenn man sich naemlich einen anderen test aus einer aktuellen zeitschrift vor augen fuehrt faellt auf, dass der 130i bei mit abstand groesstem hubraum vor der turbokonkurrenz am sparsamsten ist – und obenraus auch noch besser beschleunigt. ( und wenns drauf ankommt lass ich nen scirocco lieber auf der rechten spur als an der ampel stehen…)

    • Moritz

      Erstmal sei gesagt, dass Benny hier mal wieder einen sehr schönen und fundierten Vergleich auf die Beine gestellt hat.

      @323ti: Aber was mich brennend interessiert, ist woher du die Angaben für den kommenden Zwölfzylinder von Audi hast. Der Wert von 6.5 ist ja nicht gerade gebräuchlich. Die bekannten Hubraumangaben in der Klasse der V12/W12-Triebwerke sind ja meistens 6 Liter. Vielleicht hast du ja noch mehr Infos für mich…

      Weiterhin stimme ich dir zu, dass BMW sich umbedingt nach so etwas wie einen “728i” mit dem Magerdirekteinspritzer aus dem neuen 5er oder dem bewährten 272PS-Aggregat umsehen sollte. ich sehe hierbei genauso die Konkurrenz durch Audi.

      Desweiteren sehe ich es genauso, dass der 4,4-TwinTurbo-V8 kein “Sparmotor” ist, aber dennoch angesichts der gebotenen Leistung einen guten Schritt bzgl. des Kraftstoffverbrauchs nach vorne bedeutet. Bei der Ansicht, dass der BMW N63 auch noch Valvetronic bekommen soll, bin ich selbstverständlich deiner Meinung. Deine angesprochene Weiterentwicklung des 4,8i zum Direkteinspritzer kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen, da man doch hierfür den 3 Liter TwinTurbo R6 in der Tasche hat. Sicherlich lässt sich hier das Argument anbringen, dass die Diskrepanz von 326PS zu 367PS eindeutig zu hoch ist, aber als Gegenargument möchte ich darlegen, dass man mit dem Blick auf das 340PS-Aggregat im Z4 sDrive 35is bei BMW schon stolz darauf sein kann die Drehmomentwerte des V8 um 10Nm zu überbieten (500Nm/490Nm). Natürlich ist dieser Wert bisher nur über die Overboost Funktion realisiert, ich halte es aber für sehr wahrscheinlich, dass eine geringfügige Weiterentwicklung den 3L-TwinTurbo-R6 befähigen würde solche Werte jeder Zeit bereitstehen zu lassen. Den geringe Verbrauchsvorteil vom N74 im F01 zum “alten” N73 im E65 sehe ich durchaus auch kritisch, allerdings sollte man sich bewusst sein, dass der neue BMW V12-Motor ein kräftiges Leistungsplus von 99PS bzw. 22% bietet. Außerdem muss man sagen, dass der BMW N73 zu seiner Zeit extrem modern war. Schließlich wurde er von BMW mit allen möglichen neuartigen Technologie (ich sag nur Valvetronic, Direkteinspritzung, etc…) gefüttert, und hatte dadurch einen gewissen Vorsprung bei der Verbrauchsoptimierung.

      Bei den Mercedes-Motoren bin ich ähnlich überrascht, wie gut Mercedes es hinbekommen hat diesen großvolumigen und drehmomentstarken 5.5 V8 so sparsam zu entwickeln. Den Testbericht zwischen 750i und dem S500 habe ich übrigens gelesen und war ziemlich erstaunt, dass der Mercedes den Verbrauchssieg nach Hause trägt. Auch der Tatsache, dass Mercedes gegen Ende dieses Jahres höchstwahrscheinlich massiv aufholen wird, insbesondere was das Leistungsniveau der V8-Triebwerke betrifft (M273 4.7L mit Turboaufladung), sollte man Respekt zollen. Der Schritt vom 6.3 Hubraummonster zurück zum 5.5 mit Aufladung für den Einsatz in den AMG-Modellen wird hierbei sicherlich auch erfolgen. Es war mir sowieso ein Rätsel, warum Mercedes hier einen Rückschritt gemacht hat, und den weniger trnkfreudigen 5.5 Kompressor, der sogar mehr Drehmoment lieferte (700Nm/630Nm) gegen das M156-Triebwerk eintauschte. Wo wir anscheinend unterschiedliche Prognosen mitbekommen haben, sind die V6. Da habe ich von einer kommenden Generation gehört, die auch auf Turboaufladung und CGI-Technik setzten soll. Hierbei möchte ich mich allerdings nicht festlegen, denn vielleicht galt das auch nur für die Vierzylinder (M271) der nächsten Generation.

      Dein Satz “Sound vor Sparsamkeit.” interessiert mich sehr, aber leider ist mein Wissen um das Klangverhalten von Kolbenmotoren gering. Deshalb würde ich mich freuen, wenn du kurz darlegst, warum die gusseiserne Beschaffenheit von Motoren eine so große Rolle spielt, und warum dabei deine Wahl auf den 760i E65 fällt.

      Beste Grüße

      Moritz

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  • hammer

    Man sollte nicht vergessen, dass bei BMW der neue V12-turbo nur mit sehr vielen technischen Neuerungen gerade mal 5 % sparsamer ist als der ´alte´ 760i vor 8 Jahren, und dies auch nur, weil der alte auch anlässlich des Facelifts 2005 ja nicht weiterentwickelt wurde . .

    Naja, dabei vergisst du aber die 100 PS und 150Nm Mehrleistung im neuen 760i, vor dem Kontext ist die Verbrauchseinsparung doch garnicht schlecht,oder? Ansonsten geb ich dir Recht, Saugmotoren sind das einzig Wahre und ich finds schade dass selbst die M-GmbH bald ausschließlich auf Turbos umrüstet… Bescheuerte Downsizing-Diskussion

    • Lennardt

      Naja.. Downsizing ist für mich, einen 2 Liter Motor auf 1,6 runterzukürzen und mit Turbos die Leistung erzielen zu wollen.
      BMW hat halt den Anspruch, den Verbrauch zu senken und die Leistung zu steigern, weshalb Turbo die ökonomischte Lösung ist. Ich finde das auch nicht gerade toll, weil ich perverse Drehzahlen wie beim M3 von 8300/min echt liebe..
      Zu der 760-Diskussion:
      bei den Stückzahlen ist der Verbrauch doch eher unerheblich für die Flotte, oder? Der wird soweit ich weiß nichtmal in Deutschland angeboten.
      Zur Valvetronic:
      Ich denk mal, dass BMW sich dabei was gedacht hat. An sich läge es ja auf der Hand, eine Technik, die vorhanden ist, zu verbauen. Evtl. will man die noch in der Hinterhand behalten, sonst könnte ich mir das auch nicht erklären.

  • Everlast

    Zum Thema 728i: Es gibt längst einen 730i F01/F02. Einfach mal googlen.

    Das Plädoyer für die Audi-Saugmotoren kann ich nicht nachvollziehen.

    • Moritz

      Ich bin deinem Rat gefolgt, und habe mich bei Google nach 730i F01 umgesehen. Leider konnte ich kein einziges Ergebnis finden.
      Deshalb fällt es mir schwer an die Existenz eines solchen Fahrzeug zu glauben…

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  • Christian K.

    Wenn ich die Verbräuche der Hersteller sehe kann ich nur lachen. Vor allem BMW schießt den Vogel des Betrugs ab!
    Verbräuche von unter 10 Litern sind selbst mit den Diesel-Motoren unmöglich!
    Mein E70 X5 3.0 ( seit 30 Monaten ) verbraucht im Schnitt 14,5 l !
    Zur Zeit genehmigt er sich im Winter ( Stadt ) sogar um die 25 Liter!
    Minimalster Verbrauch den ich bisher geschafft habe waren 10,7 Liter, bei allerdings langer AB Strecke und nur 100 -140 km/h.
    Also mal hübsch die Kirche im Dorf lassen, der X5 40d wird minimum 12/13 Liter Diesel schlürfen, in der Stadt locker auch mal 15-20.
    Den damaligen GL 420 CDI ( V8 Diesel ) habe ich für selbige Strecken mit 12-13 Litern Diesel bewegt!
    Wann hören die Hersteller endlich mal auf solche aberwitzigen Verbräuche zu benennen und die Kunden zu belügen, vor allem BMW!

    • Benny

      Hallo Christian,

      niemand behauptet, dass die Normverbräuche den Verbrauchswerten in der Realität entsprechen. Sie dienen vor allem dazu, die Verbräuche verschiedener Fahrzeuge miteinander vergleichen zu können, denn sie werden für alle Hersteller nach denselben Vorgaben gemessen. Insofern ist der Vorwurf des Belügens der Kunden nicht ganz nachvollziehbar, denn die Vorgaben für den Normverbrauch haben nicht die Hersteller ausgearbeitet. Das nun alle Hersteller versuchen, ihre Fahrzeuge auf einen möglichst niedrigen EU-Verbrauch zu trimmen, ist völlig nachvollziehbar und wird unter Garantie von jedem Hersteller so gehandhabt. Kein Hersteller gibt freiwillig höhere Verbräuche an als nötig, nur um näher an der vom Kunden erfahrbaren Realität zu sein, auch Audi oder Mercedes nicht. Selbstredend versucht jeder, hier einen minimalen Wert zu veröffentlichen, auch BMW. Das dabei der EU-Normverbrauch für die meisten Kunden genauso wenig repräsentativ wie 25 Liter im Winter bei Stadtfahrten ist, ist völlig unbestritten. Er bleibt aber die einzige faire Möglichkeit, die Verbrauchswerte verschiedener Modelle zu vergleichen.
      Wer jetzt beispielsweise Spritmonitor.de nennt, muss die dortigen Werte auch mit Vorsicht genießen. Der Fahrer eines Toyota Prius legt beispielsweise ein deutlich anderes Fahrverhalten an den Tag als der Fahrer eines 120d, der immerhin ein 177 PS starkes Fahrzeug der Kompaktklasse darstellt und somit fast in der Liga eines Golf GTI wildert – und auch von vielen Kunden entsprechend gefahren wird, sonst hätte es auch ein 118d getan. Insofern lässt sich hier schwierig vergleichen, weil der durchschnittliche Kunde eines BMW M5 eben auch viel höhere Vollgasanteile aufweist, das Fahrzeug kauft man sich ja nur, wenn man auch Spaß daran hat, die Leistung zu nutzen. Ein Toyota Prius als krasses Gegenbeispiel wird überwiegend von Menschen gekauft, die Freude an einem minimalen Verbrauch haben und diesen dann auch täglich erreichen wollen. Insofern sind die Verbrauchswerte des EU-Zyklus eben doch repräsentativer als “reale Zahlen” einiger Kunden, weil sie immer stur nach demselben Verfahren ermittelt werden. Das so hinzustellen, als ob ein Hersteller “mehr bescheissen” würde als die anderen, ist absurd, denn keiner hat ein Interesse an schlechteren Zahlen. Das ist ähnlich absurd wie der Gedanke, dass Nissan den GT-R aus reiner Barmherzigkeit zum halben Preis eines 911 Turbo anbietet und ihn nicht auch gerne teurer verkaufen würde, wenn sie dann noch genug Kunden finden würden.

    • Lennardt

      Mein Cousin fährt das gleiche Modell und hat einen Verbrauch von im Schnitt 11 Litern, fährt aber auch viel Landstraße. Wenn er den Wagen tritt, dann schafft er auch bis zu 15 liter, aber mehr echt nicht. Bei 25 Liter in der Stadt ist das echt ziemlich krass. Da würde ich mal die Motorelektronik überprüfen lassen..

      • Benny

        Wenn ich mir die Werte bei Spritmonitor ansehe, die ja nun den realen Verbrauchswerten entsprechen, kommt ein ähnlicher Wert heraus. Leider ist die Datenbasis schmal, denn es sind nur 14 X5 mit dem 173 kW starken Diesel vertreten, aber diese haben einen Durchschnitt von 10,22 Litern. Angegeben ist der 173 kW-30d übrigens mit 8,2 Litern, also sind es rund 2 Liter mehr. Von 15 oder gar 25 Litern ist man dort jedenfalls weit entfernt.
        Die acht aufgeführten X5 xDrive35d bzw. 3.0sd mit 286 PS kommen sogar auf einen Schnitt von 9,97 Litern, Werksangabe war damals 8,3 Liter.

        Davon bleibt unberührt, dass ein technisch intaktes Fahrzeug unter den Bedingungen des EU-Zyklus stets den angegebenen Wert (+/- 5%) erreichen wird, auch wenn dieser natürlich im Alltag nicht erfahren wird, weil man eben mehr Gas gibt etc. pp. als im EU-Zyklus.

  • 323ti

    Audi macht´s vor !

    @moritz
    ich möchte meine Sicht der (Verbrauchs-)Dinge – was den (alten) V12 angeht – untermauern durch einen seinerzeit bei ams (Doppeltest 760 /S600) zwar erzielten etwa 10%-igen Verbrauchsvorteil !! des Mercedes (was so nicht zu erwarten war / auch nicht aufgrund des Mehr-gewichts des BMW) – ABER einem 10% geringeren MINIMALverbrauch.

    Der Vorteil des alten 760i schöpfte dieser weniger aus der Nicht-Magerbetrieb-Direkteinspritzung, sondern vielmehr aus der Valvetronic.

    Gerade aber der MINIMAL-Verbrauch ist besonders aussagekräftig, denn zu deutlich ´weniger´ wird es auch ein verbrauchsbewusster Fahrer selten bringen können.
    (und wenn er deutlich mehr verbraucht, dann liegt es an seiner Fahrweise oder an seinem ´Fahrprofil´)
    Bei flotter Fahrweise (aber nicht zu flott) muss ein turbo nicht schlecht sein – und nur bei echtem Downsizing (d.h. weniger Zylinder) kann ein turbo noch mal etwas sparsamer zu bewegen sein.

    Ich weise z.B. auf einen – sehr bemerkenswerten – aktuellen ´ams´-Test hin:

    – Dort wies ein BMW 130i – im Vergleich zu seinen 5 ausschliesslich turbogeladenen Konkurrenten (4 x 4 Zyl. / 1 x 5 Zyl.) den deutlich günstigsten aller Testverbräuche auf !
    – Auch der Maximalverbrauch des BMW lag rd. 10 % unter dem seiner Konkurrenten
    – Lediglich beim Minimalverbrauch (3 Konkurrenz-2.0turbo-Modelle lagen einheitlich bei 7,0 l) lag der BMW – obwohl nicht auf dem neuesten Stand, also ohne Direkteinspritzung – mit 7,2 l minimal höher

    . . . und ´ams´ resumiert:

    „fast schon sensationell ist der niedrige Verbrauch des BMW“
    (dies ist gar nicht sensationell, sondern Kennern wohlbekannt
    – die bei vielen Kunden geschürte Erwartungshaltung in Sachen Verbrauchsverhalten von downsizing-Motoren
    – DAS ist das eigentliche Übel!)

    .
    Was beweisst das:

    – grossvolumige Saugmotoren können heute – trotz mehr Zylinder – richtig sparsam sein
    – die Verbrauchsspanne ist bei turbos besonders gross – und negativ
    (und hängt von der ´geistigen Reife´ seines Fahres ab)

    .
    Ich frage mich:
    – lediglich einen 3 % schlechteren Minimalverbrauch
    – ansonsten NUR VORTEILE in der Grössenordnung von 10 % (mit normalem Super95 !)
    – . . . und VOR ALLEM nicht zu vergessen, dafür mit 6 Zylindern ´gesegnet´

    DAS sind starke Argumente GEGEN Downsizing, zumal im 1er noch nicht einmal die Direkteinspritzung des 330i-Motors verbaut ist.

    DAS sind Argumente FÜR Sound.

    .
    Ich möchte nicht falsch verstanden werden:

    – ich bin BMW-Liebhaber durch und durch
    (aber immer kritisch !)
    – auch kenne ich die BMW-Modell- und vor allem Motoren-Palette der letzten Jahrzehnte bis in kleinste Details
    (@everlast – der Hinweis auf einen – wenn auch sehr schlecht verkauften – 730i-E65- mit 241g CO2/km ist bei mir schlichtweg überflüssig)
    – und deshalb liegt in meinen Augen ein 728i (allerdings nicht vor 10/2010) mit Start-Stop-8-G-Aut. und Magerbetrieb-Direkteinspritzung ohne turbo – aber mit nur knapp 180g CO2/km klar auf der Hand – 25 % weniger !! als der 730i-alt
    – . . . in der heutigen Zeit ein „Muss“ – und möglich mit vorhandener Technik
    (eine Steigerung wäre nur noch derselbe Motor, aber mit der Antriebseinheit des 5er-hybrid / Genf)

    – aber ich sehe die Konkurrenz stets mit wachen Augen
    – . . . denn, wenn Audi mit dem neuen A8, mit einem nicht-aufgeladenen V8-Benziner – TROTZ Allradantrieb !! – und obwohl OHNE hybrid – es schafft, den CO2-Ausstoss des 740i-6-Zyl. oder des 7er-V8-hybrid zu erreichen . . .
    – DANN zeigt dies die Grenzen der derzeitigen turbo-Technik klar auf
    – DANN zeigt dies unbestritten auch die Grenzen des ´Wundermittels´ „downsizing“ klar auf

    Übrigens:
    . . . mit „gusseisern“ meinte ich selbstverständlich NICHT die Ausführung des Motorblocks in Grauguss (GG als Werkstoff z.B. beim alten M3-Zyl. / beim Alpina 3.3 / beim 6-Zyl.-Diesel bis 2004 / beim 740d-V8 bis 2004)

    . . . obwohl dies selbstverständlich sehr positiv in Sachen Laufruhe UND Motorgeräusch UND Haltbarkeit war

    Je „härter“ die Verbrennung, desto sparsamer ist sie (leider)
    – das war auch schon vor 30 Jahren so, bei Benzinern wie bei den Dieseln.
    (der – bis heute !! – laufruhigste BMW-6-Zyl.-Diesel war der des – weich laufenden – Wirbelkammer-6-Zyl. des 525tds mit 143 PS / ein Hör-Genuss sogar und vor allem bei geöffneter Motorhaube ohne Schall-Dämm-Matte . . . und zudem Diesel-Traum-Drehzahlen bis 5.300 1/min)

    .
    . . . ich meinte die „Geisteshaltung“ im Sinne von vorschneller, unausgereifter Einführung von techn. Neuerungen (siehe FSI bei Audi-VW der 1. Generation)

    Und:
    Warum sollen nicht die 500 oder 517 PS oder 525 PS des künftigen A8-V12-6.5 reichen ??
    Müssen es unbedingt die 544 PS des 760i sein – oder die 555 bzw. 612 PS eines Maybach ??

    Müssen es wirklich 4 Schnitzel sein – oder reichen auch 3 ??

    .
    Es beantwortet sich damit auch die Frage, woher die 6.5 Liter Hubraum des A8 kommen sollen – schliesslich hält ja bereits der 6.0-Liter eine zusätzlich Turbo-Zwangsbeatmung (im Bentley) aus
    – die Bohrung kann (ohne turbo) 3 – 4 mm grösser gewählt werden, also sind besagte rd. 6.5 Liter Hubraum durchaus möglich und nachvollziehbar – und sie werden kommen.
    Audi legt bekanntlich immer eine Schippe drauf, wenn möglich (und die Spatzen haben es auch schon gepfiffen)

    MIR bringen die 100 Mehr-PS und 150 Mehr-Nm des neuen 760i schlichtweg nichts mehr.
    Ich möchte V12 pur haben, wie im Aston Martin.
    Mit einer ´ehrlichen´, direkten Leistungscharakteristik ohne turbo-Glättung
    (MIR hätten auch die – ursprünglichen – 428 PS der eigentlich geplanten – statt der 445 PS der späteren Serienversion des E65/66 gereicht)

    Der Mercedes S600-Schock (aus einem schlechten 5.8-Liter-V12 mit 367 PS einen Hammer-5.5-Liter-turbo zu machen), das sass bei der Entwicklung auch des 4.4-turbo wohl immer noch zu tief.

    .
    Die WAHRHEIT, warum BMW so auf die starken, aber aufgeladenen x35i / x40i / x50i / X5M – Motoren setzt, ist, sind allein Kostengründe !!
    – BMW ist der einzige Fahrzeughersteller, der dabei war, sich den Luxus zu erlauben, Europa-Versionen und Rest-der-Welt-Motorversionen nebeneinanderher zu produzieren.
    – . . . dies ist heute (eigentlich) kostenmässig nicht mehr vertretbar
    (bei den geringen Welt-Gesamt-Stückzahlen gerade dieser starken Motoren schon gar nicht)
    – . . . aber Audi macht es jetzt (erstmals) DENNOCH
    – . . . Phaeton NEU und Touareg NEU lassen grüssen

    .
    Man muss aber auch sagen, dass – bis vor kurzem – die neuen EU5-Abgasgrenzwerte mit Magermotoren nicht mehr erreichbar schienen, zumindest nicht mit 8 Zylindern und mehr.
    Audi hat diese ´Gnade der späten Geburt´ genutzt . . .
    . . . und startet zudem ´gleich´ mit der ZF-8-G-Aut.

    Und es bleibt eben auch Fakt, dass turbo + Direkteinspr. . . . und NEU: + Valvetronic erst mit dem F07 5er GT serienreif wurde – durch starke Miniatisierung der Bauteile.

    Der V8-4.4i kam dafür zu früh.
    Und er hat es ganz schön eng – oben zwischen den heissen Köpfen.

    • Lennardt

      Naja.. mit dem 760 zu argumentieren finde ich nicht so sinnvoll, weil ich der Käuferschicht vorrangig den Wunsch, einen V12 fahren zu wollen sowie die Laufruhe (ok, dürfte trotz Turbos aufgrund der niedrigen Ladedrücke der Turbos erhalten bleiben).
      Aber deinen anderen Punkten kann ich wirklich was abgewinnen :-)

    • Steve8178

      323ti

      Also was mich interessieren würde wäre, warum geht dann BMW diesen Weg alles (bzw. fast) mit Turbos zu verbauen um dann wie du sagst 5% Ersparnis zu erreichen. Es geht doch auch um den Co2 Ausstoß und da ist doch BMW schon extrem weit unten. Warum geht man dann den Weg des Turbos wenn er am Ende doch nicht so große Ersparungen hat.

      Auch finde ich das gerade Audi/VW mit den ganzen Turbos verbauen (in fast allen Motoren) anfing, oder sehe ich da was falsch???

      Ich finde selber die neuen Motoren von BMW (ein Turbo)+Getriebe extreme gute Fahrleistungen vs. Verbrauch bieten. Und war nicht auch BMW dazu gezwungen Turbos zu verbauen in fast allen Motoren, denn die 4 oder auch die 3Zylinder mit Turbo werden folgen…. Aber was kommt als nächstes??!! Das ist die frage bei Benzin und Diesel?!!!!!
      ist es:
      3 Zylinder Diesel und Elektromotor wie im vorgestellten Hybrid Sportwagen??
      4 Zyl. Diesel und Elektromotor

      und wie wird sich der Benziner weiter schlagen???

      PS.: Ich selber fahre auch einen 323ti Bj. 99 und der ist ein Sahnestück, egal wie ich fahre schnell oder langsam!!!

      Frage noch an 323ti. Wie viel verbraucht deiner im schnitt im Sommer??? Meiner bei zügiger Fahrweise 10,5 liter, aber wie schon gesagt ich fahre gern mal schnell, aber auch mal wieder genüsslich. Pflege selbstverständlich!!!

  • Everlast

    Ich sprach vom 730i F01/F02, nicht E65.

  • elSrb

    @lennardt

    ja ich will damit sage,dass bmw x5 von vorne scheisse ausschaut im gegensatz zu mercedes und audi, von der seitlichen perspektive nicht aber von vone auf jedemfall…wirkt mikrch im egensatz zu mecka und audi, aber gut geschmackssache ;))))

    • Ewtalburg

      wenn du deine Beschlüße auf Fotos…..kann es passieren

  • Pingback: BMW X5 facelift vs. Audi Q7 vs. Mercedes-Benz ML()

  • Christian K.

    Also mit dem Erscheinen des neuen Touaregs wird sich BMW wohl warm anziehen können… für mich eindeutig mit den interessanteren SUV Motoren. V8 TDI mit 340 PS und 800 NM, genial… und selbst mit dem Hybrid ist VW ein Paukenschlag gelungen. Der erste richtige SUV überhaupt mit dem System. Zudem als erster Hersteller überhaupt, die Start-Stop-Automatik in Verbindung mit Automatik-Getriebe, welches zudem noch ein 8-Gang ist. Top!
    Mein X70 X5 geht Ende Sommer weg, entweder kommt ein GL 350/450 CDI o. ein Touareg V8 TDI. Außer in Sachen Kurvendynamik sind die anderen beiden die deutlich interessanteren und attraktiveren SUV´s.

    • Thomas

      Nun ja das wäre keine Argumente dafür, sich auf einen VW herab zulassen. Die BMW-Motoren haben doch Power im Überfluss. Das reicht. Und die anderen Kriterien sind in dieser Klasse (zumindestens für mich und die meisten anderen) zu vernachlässigen. BMW kann ja nicht jede Konstelation so abdecken, wie es andere Hersteller tun. Andresrum ist es ja genauso. ;-)

    • Steve8178

      Das ist aber net dein ernst das du den X5 gegen den neuen Touraeg tauschen willst. Dann tauch ein in die Welte des Einheitsbreis und gebe Dich mit einem Golfkleid zufrieden. Siehe hier zu sehen bei AMS: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/der-neue-vw-touareg-auf-dem-genfer-autosalon-2010-sparsamer-und-leichter-1735740.html#article_detail
      Der schaut nicht aus wie ein Suv sondern wie ein tiefergelegter Golf. Wie beim X5, wird auch beim VW Touareg eine Achtgang-Automatik verbaut, na hopple, den verbrauchsvorteil erkannt?!!

      Zum Thema Hybrid, was denkst du denn was der VW kosten soll als Hybrid?? Denkst du denn das der Verkaufsfördernd sein wird?? BMW will ja auch den X1 und den bald erscheinenden X3 mit Hybrid bringen. Der 5erkommt ja auch schon bald als Hybrid…. also nix neues!!

      Der V8 Tdi ist vom Vw/Audi Konzern wo sich beide vergreifen. starkes Stück muss ich zugeben. Aber macht der verbrauch hier nicht das aus zum Reihensechser Diesel..??

      Und der GL geht ja mal gar net, vom Design, von den Motoren und noch gar net vom Spass am Fahren…

      • Benny

        Hallo Steve, aufgrund des von Dir eingebauten Links musste Dein Kommentar durch mich manuell freigeschaltet werden, weil der Spamfilter derzeit etwas vorsichtiger sein muss, ist viel Mist unterwegs. Tut mir leid, dass das jetzt so lange gedauert hat. Bei Kommentaren mit Links wird derzeit fast immer der Spamschutz anspringen und ich muss sie erst manuell freischalten, lässt sich beim aktuellen Spam-Aufkommen nicht anders regeln.

        • Steve8178

          Aha, verstehe alles klar…. ;)

  • Christian K.

    Wieso herablassen? Das zeugt nicht gerade von Niveau. Ich fahre seit fast 3 Jahren einen E70 X5, und wenn ich den Touareg sehe und lese was in ihm steckt, finde ich rein gar nichts mehr, wo mein X5 gleich oder gar besser sein soll ( Kurvendynamik mal außen vor gelassen ) ?
    Technisch hat der neue VW nunmal einiges mehr zu bieten als der X5. Zudem wirkt das Cockpit deutlich hochwertiger. Vor Jahren hab ich es schon gesagt, dem X5 fehlt ein passender 8 Zylinder Diesel. Der V10 TDI hat sich verkauft wie warme Semmeln, Q7 V8 TDIs gibts ebenso viele.
    Wenn ich nun die Wahl habe, ein aufgepisteter R6 mit “nur” 306 PS oder ein reinrassiger V8 mit 340 samt knappen 200NM mehr, dann brauch man nicht lange überlegen. Die 8-9 T€ Preisvorteil des X5 relativerien sich im Nu wieder beim ausstatten, denn da langt BMW richtig zu.
    Ich habe zwar auch hin und wieder eine BMW-Brille auf, aber so rosarot seh ich dann doch nicht, um einzugestehen, dass VW echt ne Hausnummer gebracht hat und wohl so ziehmlich alle damit überrascht. Vorreiter in der SUV-Klasse mit einigen tollen Sachen. 8-Gang, Start-Stop ( in Verb. mit Automatik! ), Hybrid etc…

    • Benny

      Der Touareg ist in der Tat nicht schlecht, aber er bietet auch nichts soo überragendes – mit Ausnahme der acht Zylinder und der Start/Stopp-Technik.
      Eine Achtgang-Automatik und die sonstige Technik des Touareg bekommst Du im X5 ab dem Facelift auch. Dass oberhalb des 40d noch ein 354 PS starker xDrive45d kommen soll, könntest Du wissen, aber auch der wird ‘nur’ sechs Zylinder haben.
      Und ob man auf die Fahrdynamik wirklich verzichten kann, muss natürlich jeder für sich entscheiden. Mir persönlich wäre es jeden Tag ein Ärgernis, aber das muss freilich jeder für sich entscheiden. Falls Du Dich für den Touareg entscheidest bzw. schon entschieden hast dann Glückwunsch zum neuen Auto :-)

  • Christian K.

    Na prima, ein 45d, für die sich BMW sicher nochmal 8000 Euro extra bezahlen lässt, weiterhin verbunden mit einer mickrigen Serienausstattung.
    Es kann nicht angehen, dass ich für einen Regensensor oder abblendende Spiegel in dieser Preisklasse noch extra berappen muss.
    Schau Dir mal die Serienausstattung des Touareg V8 TDI an. Da gibt es sogar die elektrische Heckklappe inklusive!
    Warum ich erst Recht zur Konkurenz schaue, es kann nicht angehen, dass es in meinem X5 nicht möglich ist, 3 Kindersitze hinten nebeneinander zu stellen… unglaublich, aber wahr. Auch aus diesem Grund habe ich den Touareg 2 ( da ist es knapp möglich ) und den GL im Auge.

  • 323ti

    Ich hatte schon den Eindruck, die Diskussion hier sei totgelaufen, daher erst jetzt meine Antwort:

    @steve8178
    Du fragst nach dem Praxisverbrauch meines 323ti:

    > auf nun mehr als 200.000 km unter 7,5 Liter
    (das Maximum im Winter lag bisher – allerdings keine bis wenig Autobahn, nur Überland und keine Kurzstrecken – bei 7,8 Liter, und ein Aussreisser mit 8,1 l – alles generell mit 205er Winterreifen)

    > Im Sommer komme ich absolut regelmässig mit 7,1 – 7,2 l hin / 750 km Reichweite schaffe ich immer – allerdings bei max. 10 % BAB-Anteil, sonst nur Überland und so gut wie keine Kurzstrecken.

    Man muss aber dazu sagen, dass ich noch ein Euro-2-Modell habe, Du aber offensichtlich ein Euro3/D4-Modell mit Sekundärlufteinblasung.
    Jedermann sollte sich darüber im Klaren sein, dass JEDE Verbesserung der Abgasqualität zwangsläufig eine Verbrauchserhöhung mit sich bringt.

    Und über 8,6 l zu kommen, dies gelingt mir selbst bei stundenlanger, sehr schneller Autobahnfahrt (Geschwindigkeitsbegrenzungen werden einigermassen eingehalten / stärkere Bremsvorgänge werden vermieden / möglichst nicht mehr als 70% Gaspedalstellung – vor allem nicht bergauf!) inzwischen seit Jahren nicht mehr.

    Übrigens:
    Von 10 von mir persönlich befragten 323ti-Fahrern lagen immerhin 7 übereinstimmend bei 8,5 l / 100 km.

    .
    Auf alles andere gehe ich später – und an anderer Stelle – mal ein.
    Einfach nur Geduld haben.

    • Steve8178

      Sehr interessant…
      Würde gern mehr über das Thema “323ti” erfahren und wolt mal wissen ob du irgendwo angemeldet bist, Forum oder so wegen dem Thema?!!

      Und wegen dem anderem Thema wo sehen wir uns wieder bzw wo erkenn ich wann du was schreibst??

  • Chris

    Muss auch zugeben, der Q7 sieht sowohl von außen als auch innen am besten aus.

    • Steve8178

      Haben wird den ersten April?? ;)

  • Chris

    Achja, nicht ein Laie hier ( und Ihr seit es scheibar alle ), hat mitbekommen, dass der abgebildete Q7 ( Frontal ) nur so ausschaut, weil er das Offroad Styling Paket hat. Normalo und S-Line sehen 180 Grad anders wirkend aus.

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