Ein paar Bilder sind bereits vorab im Netz gelandet, aber mit der offiziellen Weltpremiere um 11:00 Uhr wird der neue BMW i3 (NA0) ganz sicher nochmals besser in Szene gesetzt. Die Technik der Neuen Klasse kommt mit dem i3 ins Format einer 3er Limousine und soll so auch jene Kunden ansprechen, für die ein Mittelklasse-SUV wie der iX3 (NA5) nicht in Frage kommt. Offiziell spricht BMW von einer Design-Premiere, der Fokus liegt also eher auf den optischen als auf den technischen Qualitäten – aber wir dürfen dennoch davon ausgehen, dass sich die Verantwortlichen die Nennung einzelner Highlights wie der Reichweite nicht länger nehmen lassen.
Klar ist bereits, dass der BMW i3 mit der eDrive Gen6 ausgerüstet wird und sich auch sonst einen Großteil des Technik-Pakets mit dem iX3 teilt. Das gilt auch für die Bemühungen in Sachen Nachhaltigkeit, die noch konsequenter als bisher verfolgt werden und es dem i3 erlauben, den Break Even-Point in Sachen Carbon Footprint wesentlich früher als in der Vergangenheit zu erreichen: BMW sagt, dass die im Vergleich zu einem Verbrenner höheren CO2-Emissionen von Rohstoffgewinnung und Produktion bereits nach einer Nutzungsphase von 1 bis 2 Jahren ausgeglichen werden. Ab diesem je nach Fahrleistung und Ladeverhalten individuellen Zeitpunkt kann sich das Elektroauto einen großen Vorsprung erarbeiten und sich so unterm Strich als deutlich bessere Option fürs Klima etablieren.
Offiziell bestätigt wurde im Vorfeld auch schon, dass der BMW i3 zunächst mit dem gleichen Antriebsstrang wie der iX3 50 antreten wird: Zwei E-Motoren sorgen gemeinsam für 469 PS und 645 Newtonmeter Drehmoment und verteilen diese Kraft an alle vier Räder. Der Lithium-Ionen-Akku kann mit bis zu 400 kW geladen werden, sodass niemand Reichweiten-Angst haben muss – mit den primär für den Stadtverkehr geeigneten Reichweiten des ursprünglichen BMW i3 hat der Nachfolger des Jahrgangs 2026 ganz sicher nichts mehr zu tun.
