Der weltweite Absatz der BMW Group lag im 1. Quartal 2026 knapp unter dem hohen Niveau des Vorjahres: 565.748 Einheiten der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce entsprechen einem Rückgang um 3,5 Prozent, den man vor dem Hintergrund der weltweiten Entwicklungen aber durchaus relativ positiv bewerten kann. Hauptverantwortlich für das Minus ist ein weiterer Rückgang im wichtigsten Einzelmarkt, denn in China gingen die Verkaufszahlen um glatte 10 Prozent zurück, während sich für Europa und speziell den Heimatmarkt Deutschland ein klares Wachstum zeigt.
Den mit Abstand größten Beitrag zum weltweiten Absatz leistet wie üblich die Kernmarke BMW, die bei einem Minus von 4,6 Prozent auf 496.050 Einheiten kommt. MINI steigerte sich um 5,9 Prozent auf 68.427 Einheiten, während der Rolls-Royce-Absatz von 1.271 Einheiten einem Rückgang um 8,0 Prozent entspricht. Bemerkenswert ist, dass der Absatz der Elektroautos im 1. Quartal 2026 deutlich zurückgegangen ist: Im Vergleich zum starken Vorjahr fehlen 20,1 Prozent, sodass der BEV-Absatz auf 87.458 Fahrzeuge und damit auch wieder in den fünfstelligen Bereich gesunken ist.

Mehr als nur ein Lichtblick in dieser Hinsicht ist der Marktstart der Neuen Klasse, denn der BMW iX3 (NA5) stößt weltweit auf großes Interesse. In Europa trug er mit über 50.000 Bestellungen maßgeblich dazu bei, dass die Auftragseingänge für Elektroautos in Q1 2026 imposante 40 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen.
Beim Blick auf die regionalen Zahlen fällt auf, dass die BMW Group die Gliederung ihrer Vertriebsregionen für 2026 verändert hat: Neben Europa und Amerika tritt China nun als eigenständige Vertriebsregion auf, während andere Märkte des asiatisch-pazifischen Raums, Osteuropas, des Mittleren Ostens und Afrikas als ‘Fourth Pillar‘ oder ‘vierte Säule‘ zusammengefasst werden.

Mit 143.958 Einheiten bleibt China trotz eines Rückgangs um 10 Prozent der mit Abstand größte Einzelmarkt, dahinter folgen wie gewohnt die USA und Deutschland. Eher ungewohnt ist, dass die beiden Verfolger in Summe wieder deutlich über den China-Zahlen liegen, was in den letzten Jahren regelmäßig nicht der Fall war.
Jochen Goller (Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb): “Beim neuen BMW iX3 verzeichnen wir eine außergewöhnlich hohe Nachfrage. Mit deutlich mehr als 50.000 Auftragseingängen seit Bestellstart in Europa übertrifft das Kundeninteresse für den BMW iX3 unsere hohen Erwartungen. Damit ist bereits mehr als jeder zweite bestellte BMW X3 vollelektrisch. Die starke Nachfrage nach dem BMW iX3 unterstreicht den technologischen Weitsprung, den wir mit der Neuen Klasse vollziehen. Und auch zum kürzlich vorgestellten zweiten Modell der Neuen Klasse, dem BMW i3, erreicht uns ausgesprochen positives Feedback.”
