Mexico City: BMW setzt in der Formel E weiter auf Angriff

Motorsport | 14.02.2020 von 0

Nach zwei starken Wochenenden zum Auftakt der Formel E will BMW auch in Mexico City viele Punkte sammeln. Das BMW i Andretti Team liegt nach …

Nach zwei starken Wochenenden zum Auftakt der Formel E will BMW auch in Mexico City viele Punkte sammeln. Das BMW i Andretti Team liegt nach den ersten drei Rennen an der Spitze der Teamwertung, in der Fahrerwertung liegen Alexander Sims und Maximilian Günther auf den Rängen 2 und 4. Beim kommenden Rennen in Mexico City muss sich das Teams mit einer weitgehend unbekannten Strecke arrangieren, denn der Kurs wurde im Vergleich zum Vorjahr deutlich verändert.

Auf der 2,6 Kilometer langen Strecke rechnen die Verantwortlichen mit hoher Traktion und erwarten Geschwindigkeiten von bis zu 240 km/h. Auch wenn der hohe Luftdruck auf über 2.200 Metern Höhe in der Formel E nicht zu einem Leistungsverlust führt, sind die Auswirkungen auf den Reifendruck und die Kühlung nicht zu unterschätzen. Vor allem der linke Hinterreifen ist in Mexico City sehr gefragt: Nach den Prognosen des Teams wird er nirgendwo so stark belastet wie am kommenden Wochenende. Zum in der Formel E omnipräsenten Energiemanagement kommt in Mexiko also definitiv auch das Thema Reifenmanagement hinzu, wenn man über die gesamte Distanz an der Spitze fahren will.

Roger Griffiths (Teamchef BMW i Andretti Motorsport): „Wir haben uns nicht auf den Erfolgen in Diriyah und Santiago ausgeruht, sondern uns weiterhin auf alle Aspekte eines Formel-E-Wochenendes fokussiert, um uns vor unseren Fans in Mexico City noch weiter zu verbessern. Schließlich wissen wir, dass Konstanz und die Vermeidung von Fehlern in der Formel E die Schlüssel zum Erfolg sind. Der Kurs in Mexico City sollte den Stärken des BMW i Antriebsstrangs entgegenkommen. Das hat unser Podestplatz im vergangenen Jahr gezeigt. Auch das veränderte Layout der Strecke für dieses Jahr sollte daran nichts ändern. Nachteil unseres erfolgreichen Saisonstarts ist, dass unsere beiden Fahrer in Qualifying-Gruppe 1 antreten müssen. Wir denken aber, dass das speziell in Mexico City kein so großer Nachteil ist wie auf vielen anderen Strecken. Unser Ziel lautet, mit beiden Fahrzeugen starke Ergebnisse in den Punkterängen einzufahren.“

Alexander Sims (#27 BMW iFE.20): „Am Layout der Strecke wurden aus meiner Sicht einige sehr interessante Änderungen vorgenommen, die das Racing hoffentlich noch besser machen. Vor allem die letzte Kurve ist für Formel-E-Verhältnisse extrem lang und könnte sehr großen Spaß machen. Alles in allem denke ich, dass die Verantwortlichen eine ohnehin schon coole Strecke noch einmal besser gemacht haben. Ich erwarte, dass Energiemanagement sogar eine noch größere Rolle spielen wird als im vergangenen Jahr. Aber wir haben ein gutes Paket, ein starkes Team und sind selbstbewusst genug, um wieder Top-Resultate ins Visier zu nehmen. Allerdings sind wir auch lange genug dabei, um zu wissen, dass sich in so einer hart umkämpfen Rennserie alles auch schnell in eine andere Richtung drehen kann. Deshalb müssen wir voll konzentriert weiterarbeiten.“

Maximilian Günther (#28 BMW iFE.20): „Mexico City ist aus mehreren Gründen ein ganz besonderer Austragungsort. Wir befinden uns auf mehr als 2.000 Metern Höhe, was sicher Auswirkungen auf die Kühlung haben wird. Dann ist die Strecke eine der ganz wenigen im Kalender, die kein Stadtkurs sind. Das heißt, sie ist breit, hat wenige Bodenwellen und lange Geraden, auf denen mit voller Energie gefahren wird. Absolutes Highlight ist natürlich die Fahrt durch das Baseball-Stadion mit den Tausenden von Zuschauern, die uns zujubeln werden. Ich freue mich sehr auf meinen ersten Start in Mexico City, denn im vergangenen Jahr konnte ich dort leider nicht dabei sein.“

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