Formel E: Fehler kostet da Costa alle Punkte beim Monaco E-Prix

Motorsport | 12.05.2019 von 0

Platz sechs erkämpft, aber am Ende ohne Punkte: BMW-Pilot António Félix da Costa muss ohne Punkte aus Monaco abreisen, was ihn auch im Kampf um …

Platz sechs erkämpft, aber am Ende ohne Punkte: BMW-Pilot António Félix da Costa muss ohne Punkte aus Monaco abreisen, was ihn auch im Kampf um die Meisterschaft zurückwirft. Obwohl der Portugiese nach dem Rennen zunächst auf dem sechsten Rang gewertet wurde und seinen Rückstand in der Fahrerwertung dadurch verkürzen konnte, gab es am Ende keinen Grund zur Freude: Aufgrund eines Bedienungs-Fehlers wurde da Costa im Anschluss aus der Wertung genommen.

Ursache war ein kleiner Unfall, in dessen Folge da Costa sein Lenkrad unglücklich berührte und dadurch einen anderen Fahrmodus aktivierte. So stand ihm mehr Energie zur Verfügung als vorgesehen, was die Stewards im Nachhinein mit einem Ausschluss des Fahrers sanktioniert haben. Auch für Alexander Sims gab es in Monaco keine Punkte, weil er durch einen Zwischenfall kurz vor Schluss seine sichere Top-10-Platzierung verlor und nur als 15. über die Ziellinie fuhr.

Schon vor der Disqualifikation zeigte sich da Costa frustriert, weil das Qualifying-Format die stärksten Fahrer systematisch bestraft. Weil die Führenden der Meisterschaft als erste ins Qualifying gehen müssen, haben die schwächeren Fahrer auf ihren schnellen Runde deutlich mehr Grip und können sich meist deutlich besser qualifizieren. Obwohl da Costa in vielen Fällen die erste Qualifying-Runde mit den schnellsten Runden abschließen konnte, reicht es am Ende selten zu einem starken Startplatz. Und weil Überholen auf den engen Stadtkursen sehr schwierig ist, zeigen die Ergebnisse selten das volle Potenzial der Fahrzeuge.

Roger Griffiths (Teamchef BMW i Andretti Motorsport): „Der Auslöser war ein Kontakt, den António im Rennen mit Mitch Evans hatte. Beim folgenden Griff ans Lenkrad wechselte er aus Versehen in einen höheren Energiemodus. Das bemerkte er zunächst nicht, und da wir als Team keine Einsicht in die Telemetrie haben, konnten wir ihn auch nicht sofort darauf hinweisen. So fuhr er für kurze Zeit mit zu viel Energie und wurde für diesen Regelverstoß nachträglich bestraft. Auch wenn es sich um ein Versehen handelte, war diese Strafe folgerichtig. Natürlich sind wir als Team enttäuscht über diesen Ausgang, aber wir respektieren die Entscheidung der Rennleitung.“

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