BMW: Gesamtbetriebsrat fordert bundesweit 35-Stunden-Woche

News | 18.02.2019 von 11

Der BMW Gesamtbetriebsrat und die IG Metall Betriebsräte fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit in Ost und West. Denn während BMWler im Werk Leipzig 38 …

Der BMW Gesamtbetriebsrat und die IG Metall Betriebsräte fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit in Ost und West. Denn während BMWler im Werk Leipzig 38 Stunden pro Woche arbeiten müssen, ist bei den Kollegen in den alten Bundesländern die 35-Stunden-Woche üblich. Trotz der höheren Arbeitszeit wird in Ost und West der gleiche Lohn gezahlt, wogegen die Betriebsräte derzeit kämpfen.

Der sächsische Arbeitgeberverband VME scheint derzeit nicht bereit, die 35-Stunden-Woche auch im Osten umzusetzen. Die Verhandlungen stocken seit einiger Zeit, weshalb sich der BMW Gesamtbetriebsrat und die IG Metall nun für den Gang an die Öffentlichkeit entschieden haben. Ob die seit dem Mauerfall ungleiche Arbeitszeit nun angeglichen werden kann, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen.

Manfred Schoch (Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der BMW AG): “30 Jahre nach der Wende ist es höchste Zeit für die Ost-Westangleichung. Es kann nicht sein, dass wir Unterschiede machen und BMW Mitarbeiter für das gleiche Geld 3 Stunden die Woche mehr arbeiten müssen. Mit unserer heutigen Teilnahme zeigen wir der AG, dass wir als Gesamtbetriebsrat hinter der Forderung der 35 Stunden stehen. Wir sind uns einig – auch bei dieserVerkürzung.”

Jens Köhler (Betriebsratsvorsitzender BMW Werk Leipzig): “In der Metall- und Elektroindustrie im Osten arbeiten Beschäftigte pro Woche immer noch drei Stunden länger als ihre Kollegen in den alten Bundesländern – auf ein Arbeitsleben bezogen sind das fast drei Jahre! Es wird Zeit, dass das Management versteht, dass wir uns das nicht gefallen lassen. 35 reicht!”

11 responses to “BMW: Gesamtbetriebsrat fordert bundesweit 35-Stunden-Woche”

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  2. Pro_Four says:

    …wurde denn schon mal der von Zetsche erwähnte Gewinneinbruch bei Mercedes analysiert. Die Investitionen in Elektro treffen nun auch die Nachzügler.

  3. B3ernd says:

    35 Stunden pro Woche. Hätte ich auch gern? Grund zur Beschwerde gibt es auch bei 38Std. nicht.

  4. gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

    Gegenfrage:
    zahlt man in Leipzig denn auch schon solch hohe Mieten wie im Großraum München? – sodass einem der (Stunden-)Lohn nicht mehr reicht?

    Weitere Gegenfrage:
    WIE HOCH war die freiwillige SONDERZAHLUNG von BMW in 2018?

    meine Information: 9.455,00 Euro
    https://www.automobilwoche.de/article/20180319/NACHRICHTEN/180319899/erfolgsbeteiligung-bmw-zahlt-rekordpraemie-von–euro
    erfolgsbeteiligung-bmw-zahlt-rekordpraemie-von–euro

    Die leider notwendige Konsequenz:

    künftig aufrechnen
    ODER:
    KEIN Werk / Werkserweiterung mehr in D.!

    Dann lieber in Tschechien oder in Ungarn.
    DORT sind die Leute mit einer NUR 10-%-igen Lohnerhöhung jährlich zufrieden. Und der Arbeitgeber auch.

    Wie wärs mit einer 28-Stunden-Woche, wie bei VW?
    Aber keine Sorge:
    Dummland wird es auch so (hin-)richten.

    • Pepe Winterkorn says:

      Selten so einen Mist gelesen.
      Gegenfrage: Sind alle bayrischen BMW Werke in München?
      Der von Dir angegebene Wert bezieht sich auf Bayern. Die haben nämlich einen anderen Basiswert, aber da du scheinbar nicht bei BMW arbeitest, solltest du dich lieber mit deinen unqualifizierten Aussagen zurückhalten!

    • …sprach der frühverrentete Hassprediger, der schon nach einer Woche Tagesklinik nen Burnout hätte…

      • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

        “der frühverrentete Hassprediger”

        nicht von sich und/oder seinem Umfeld auf andere schliessen …
        SPINNER!

        P.S.
        BMW macht übrigens schon GENAU DAS – nämlich die Werkserweiterungen ANDERSWO – in anderen Staaten.

        Wenn BMW (hier) Löhne zahlt, die andere NICHT zahlen, dann wird BMW eben abgehängt. SO ist das.

        VW/Audi/Mercedes produziert schon lange im TIEFEN OSTEN Europas.

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