Dakar 2019: Nasser Al-Attiyah gewinnt vor Nani Roma im MINI

Motorsport | 18.01.2019 von 0

Große Überraschungen blieben auf der letzten Etappe der Rallye Dakar 2019 aus, folglich gab es auch keine größeren Verschiebungen im Klassement mehr. Toyota-Pilot Nasser Al-Attiyah …

Große Überraschungen blieben auf der letzten Etappe der Rallye Dakar 2019 aus, folglich gab es auch keine größeren Verschiebungen im Klassement mehr. Toyota-Pilot Nasser Al-Attiyah ging keine unnötigen Risiken ein und fuhr seinen Gesamtsieg locker nach Hause, auch wenn er auf der kurzen Prüfung mit neun Minuten Rückstand nur auf dem zwölften Platz landete. Den letzten Tagessieg holte X-Raid-Pilot Carlos Sainz im MINI John Cooper Works Buggy.

In der Gesamtwertung kann Nasser Al-Attiyah auf einen souveränen Sieg mit über 46 Minuten Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger blicken. Nani Roma wurde im X-Raid MINI Gesamt-Zweiter, Sebastien Loeb schafft es mit 1:54 Minuten Rückstand als Dritter auf das Podium. Mit Jakub Przygonski, Cyril Despres, Yazeed Al-Rajhi und Boris Garafulic auf den Rängen 4, 5, 7 und 8 schaffen es noch vier weitere MINI-Piloten in die Top-10 – der erhoffte Gesamtsieg für das Team X-Raid lag dank der starken Performance Al-Attiyahs aber praktisch während der gesamten Rallye außer Reichweite.

Sven Quandt (X-raid Teammanager): “Das war eine harte Dakar und der Pilot, der keine Fehler gemacht hat, hat gewonnen. Gratulationen an Nasser. Das gilt auch für den zweitplatzierten Nani Roma. Er hat einen tollen Job gemacht. Vor der Dakar hat er nicht unbedingt zum Favoritenkreis gehört, aber der zweite Platz ist super. Für mich hat auch Kuba eine tolle Performance in dem MINI JCW Rally gezeigt. Viele dachten, dass er keine Chance hat, aber stattdessen wurde es Platz vier! Er führt seine Erfolgsstory fort. Die Dakar war so hart, wie wir es erwartet hatten – viel Sand und Dünen. Sicherlich hatten wir einige technische Probleme, die uns nicht geholfen haben. Aber ich denke, mit der Tatsache, dass wir fünf MINI in den Top 10 haben, konnten wir zeigen, wie zuverlässig sie sind. Es ist schade, dass Stéphane gestern ausgeschieden ist. Zum Glück geht es David gut.”

Nani Roma: „Platz zwei ist nicht so schlecht! Wir hatten eine gute Strategie über das gesamte Rennen, auch wenn man im Nachhinein immer schlauer ist. Wir haben es gut gemacht und sind glücklich. Vielen Dank an das Team, nicht nur an meine Mechaniker und Ingenieure, sondern an das gesamte Support-Team von X-raid.“

Jakub Przygonski: „Wir sind super glücklich, dass wir es ins Ziel der Dakar geschafft haben. Es waren harte zehn Tage. Ich glaube, an den letzten drei Tagen hatten wir die härtesten Sanddünen, die ich je gefahren bin. Aber wir haben es geschafft und wir waren auf fast jeder Prüfung perfekt unterwegs. Unser Renntempo war perfekt und wir freuen uns, dass wir mit unserem normalen Auto mit den Werks-Autos und -Fahrern mithalten konnten. Wir sind ein junges Team, und dass wir mit den Top-Jungs und den Dakar-Legenden mithalten können, ist wirklich gut.“

Cyril Despres: „Tag eins verlief auf einer schönen Strecke ohne Fehler oder Probleme. Aber dann kamen neun Tage Leiden. Wir wussten, dass es eine harte Dakar wird, aber sie war noch härter als wir erwartet hatten. Es geht nicht nur um die fahrerischen Fähigkeiten und die Erfahrung, die man hat, man braucht auch einfach etwas Glück. Es war ein anderes Rennen als ich es gewohnt bin. Ich fahre immer noch aus Leidenschaft, aber bei dieser Dakar konnte ich nicht wirklich viele Tage oder Stunden genießen. Es war dennoch ein gutes erstes Jahr.“

Yazeed Al-Rajhi: „Wir sind froh, auf Platz sieben der Gesamtwertung zu sein. Wir hatten viele Probleme, aber wir sind durchgekommen, deshalb ist alles okay. Wir hoffen, dass es im nächsten Jahr ein besseres Ergebnis gibt. Die diesjährige Dakar war eine der schwierigeren, aber es war okay für mich, und ich denke, wir haben sie gut gemeistert.“

Boris Garafulic: „Die Dakar lief gut für uns und wir freuen uns sehr, im Ziel zu sein. Es war extrem hart – herausfordernder als alle Ausgaben zuvor zusammen, aber wir sind froh, im Ziel zu sein. Jetzt ist es Zeit, sich etwas auszuruhen.“

Carlos Sainz: „Es war eine schwierige Rallye für uns, speziell nach dem dritten Tag. Danach ging es nur noch darum, durchzukommen. Wir hatten kleinere Probleme, die uns insgesamt viel Zeit kosteten. Das waren Dinge, aus denen wir gelernt haben, und die wir in Zukunft verbessern müssen. Ich möchte dem Team danken, dass es jeden Tag Lösungen für die Probleme gefunden hat, und ich hoffe, dass wir viele neue Erkenntnisse gewonnen haben.“

(Fotos: MINI)

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