Trotz Brexit-Angst: BMW Group steigert Marktanteile in England

News | 8.01.2019 von 0

Eine in vielen Fragen ungewisse Zukunft war noch nie ein guter Grund zum Autokauf, folglich ist auch das deutliche Schrumpfen des britischen Automarkts im Jahr …

Eine in vielen Fragen ungewisse Zukunft war noch nie ein guter Grund zum Autokauf, folglich ist auch das deutliche Schrumpfen des britischen Automarkts im Jahr 2018 keine echte Überraschung. Großbritannien zählt dennoch unverändert zu den wichtigsten Einzelmärkten Europas, auch wenn der Gesamtmarkt um sieben Prozent geschrumpft ist. Besser als viele andere Autobauer hat die BMW Group UK das Jahr der Ungewissheit überstanden, denn der Absatz der Marken BMW und MINI ging jeweils nur um 2,0 Prozent zurück.

Insgesamt hat BMW UK im letzten Jahr 172.048 Fahrzeuge verkauft, das sind rund 3.000 Einheiten weniger als im Jahr zuvor. Bei MINI gingen die Verkäufe um rund 1.100 Einheiten auf 67.021 Fahrzeuge zurück. Für die BMW Group ergibt sich ein Gesamtabsatz von 239.069 Fahrzeugen. Trotz des leichten Rückgangs bei den absoluten Zahlen konnte MINI seinen Marktanteil auf 2,8 Prozent steigern und damit einen neuen Bestwert aufstellen – nie zuvor war die britische Marke auf ihrem Heimatmarkt so stark.

Bei der Kernmarke BMW war der 1er das meistverkaufte Modell, auf den weiteren Positionen folgen 3er, 5er und X1. Die Tourer-Modelle der 2er-Reihe spielen in Großbritannien offenbar eine kleinere Rolle als in Deutschland, wo sie den 2er phasenweise zum meistverkauften BMW gemacht haben. Mit rund 10.000 Einheiten stehen die frontgetriebenen Vans für knapp sechs Prozent des Absatzes auf der Insel. Die Nachfrage nach den BMW X-Modellen stieg 2018 um 19 Prozent auf 41.171 Fahrzeuge, woran der neue X2 mit über 5.000 Einheiten großen Anteil hat.

Einen noch stärkeren Zuwachs erlebten die elektrifizierten Fahrzeuge der BMW Group: Der Absatz von Elektroautos und Plug-in-Hybriden stieg um 25 Prozent und lag bei über 17.000 Einheiten. Mit anderen Worten: Rund 10 Prozent der 2018 in Großbritannien verkauften BMW-Modelle sind dank Elektromotor zumindest phasenweise lokal emissionsfrei unterwegs. Ihren MINI Countryman bestellten fast 16 Prozent der britischen Kunden als Plug-in-Hybrid.

Graeme Grieve (CEO BMW Group UK): “Dem herausfordernden Umfeld auf dem britischen Neuwagenmarkt zum Trotz konnten sowohl BMW als auch MINI mit der Einführung von 11 neuen Modellen den Markt übertreffen. Auch wenn der wirtschaftliche Ausblick auf 2019 von Unsicherheiten geprägt ist, werden wir unser Produkt-Portfolio mit einer Reihe wichtiger Neuheiten weiter stärken. Dabei geht es nicht nur um einen neuen BMW 1er und 3er, sondern auch mehrere wichtige Luxusfahrzeuge wie den BMW X7, das 8er Cabrio und Gran Coupé sowie M8 Coupé und Cabrio. Im Jahr des 60. MINI-Geburtstags werden wir außerdem die Einführung eines neuen rein-elektrischen MINI sehen, der in unserem Werk Oxford gebaut wird.”

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