Gesamtjahr 2018: BMW steigert US-Absatz um 1,7 Prozent

News | 4.01.2019 von 0

BMW konnte seinen Absatz in den USA auch zum Abschluss des Jahres 2018 leicht steigern. Im Dezember wurden insgesamt 34.357 Fahrzeuge der Marke BMW verkauft, …

BMW konnte seinen Absatz in den USA auch zum Abschluss des Jahres 2018 leicht steigern. Im Dezember wurden insgesamt 34.357 Fahrzeuge der Marke BMW verkauft, was einer marginalen Steigerung um 0,3 Prozent entspricht – kein großes Plus, aber beim Blick auf die deutlichen Rückgänge beim Absatz der Wettbewerber doch ein gutes Ergebnis: Mercedes USA meldet für den Dezember ein Minus von 9,1 Prozent, Audi USA liegt sogar 16 Prozent unter Vorjahr.

Ein dickes Minus gibt es allerdings auch bei MINI: Die britischen Kleinwagen fanden im Dezember 2018 nur 2.797 Käufer und lagen damit 39,3 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Zusammen kommen BMW und MINI im letzten Monat des Jahres auf einen US-Absatz von 37.154 Fahrzeugen. Auch die Kernmarke allein genügt allerdings, um BMW die Premium-Krone im Dezember 2018 zu sichern: Mercedes verkaufte lediglich 32.016 Fahrzeuge seiner Kernmarke sowie 122 Smart.

Noch spannender als die Dezember-Zahlen ist natürlich der Blick auf das Gesamtjahr 2018. Hier kommt die Kernmarke BMW bei einer Steigerung um 1,7 Prozent auf einen US-Absatz von 311.014 Einheiten, hinzu kommen 43.684 MINI (-7,3%).

Hauptverantwortlich für das Wachstum sind die X-Modelle, von denen X1 und X2 zu den Pkw gezählt werden. Der BMW X2 kam in seinem ersten Jahr auf einen Absatz von 16.154 Einheiten und übertrumpft damit einige etablierte Baureihen, obwohl er gar nicht in allen 12 Monaten verfügbar war. Beim Blick auf die Rückgänge bei X4 und X5 muss berücksichtigt werden, dass beide Modelle in der zweiten Hälfte des Jahres erneuert wurden und die Neuauflagen noch nicht voll durchschlagen konnten.

Im Rennen um die US-Premium-Krone konnte sich Mercedes-Benz trotz des schwachen Dezembers knapp vor BMW behaupten: Die Stuttgarter verkauften trotz eines Rückgangs um 6,3 Prozent 315.959 Fahrzeuge ihrer Kernmarke. Hinzu kommen je nach Zählweise noch 1.276 Smart sowie 38.178 Vans und leichte Nutzfahrzeuge. Audi muss für das Gesamtjahr ebenfalls ein Minus vermelden, der US-Absatz der Ingolstädter ging um 1,4 Prozent auf 223.323 Einheiten zurück.

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