BMW Deutschland: November-Absatz im Baureihen-Vergleich

BMW 1er, News | 17.12.2018 von 8

Das Jahr 2018 nähert sich mit großen Schritten seinem Finale und auch die eine oder andere Statistik hat sich bereits entschieden: Wenn es im Dezember …

Das Jahr 2018 nähert sich mit großen Schritten seinem Finale und auch die eine oder andere Statistik hat sich bereits entschieden: Wenn es im Dezember nicht noch zu größeren Verwerfungen kommt, wird der BMW 1er wie im Vorjahr der Bestseller von BMW Deutschland sein, denn die Kompaktklasse aus München hat sich in den ersten elf Monaten einen ordentlichen Vorsprung herausgefahren.

Auch auf dem zweiten und dritten Rang könnte Konstanz angesagt sein, denn die BMW 5er- und 2er-Reihe befinden sich zumindest nach elf Monaten an den gleichen Positionen wie in der Vorjahres-Statistik. Bemerkenswert sind der Deutschland-Absatz des X2 und die seinem Erfolg zum Trotz ungebrochen große Nachfrage nach dem X1, beide Modelle treffen den Geschmack der deutschen Autokäufer offenbar sehr gut.

Auch die steigende Nachfrage nach dem Elektroauto BMW i3 zeigt sich beim Blick auf die Zahlen: Er ist eines von nur drei Modellen, dass schon nach elf Monaten häufiger verkauft wurde als im gesamten Vorjahr. An seiner Seite stehen in diesem Kreis lediglich der BMW 6er – und der Plug-in-Hybrid-Sportler BMW i8, der 2018 erstmals auch als Roadster erhältlich war.

Mit Vorsicht zu genießen sind die bisherigen Verkaufszahlen der neuen BMW 8er-Reihe, denn das Kraftfahrtbundesamt registriert hier alle Neuzulassungen. Im Fall der 8er-Reihe gehören hier offensichtlich einige Prototypen und Versuchsträger dazu, denn schon vor dem Marktstart im November wurden fast 200 neue 8er zugelassen. Der gleiche Effekt betrifft natürlich auch andere Baureihen, ist aber zu keinem Zeitpunkt so relevant wie unmittelbar zur Markteinführung.

8 responses to “BMW Deutschland: November-Absatz im Baureihen-Vergleich”

  1. Fagballs says:

    6er GT verkauft sich schlechter als 7er, der nu auch nicht unbedingt das Volumenmodell ist.

    • Pro_Four says:

      ….der 6GT ist aber noch recht frisch, der 7er LCI wird mit Sicherheit einiges neues an Bord haben.

      • timbo76 says:

        Oder auch weniger, wie z.B. ferngesteuertes Einparken…

      • Fagballs says:

        Eben, und frische Modell verkaufen sich eigentlich ganz gut. Aber der 6er hat halt nicht das Flair des 7er und wirkt trotz der Verbesserungen gegenüber seinem Vorgängermodell sehr unelegant. Bei den Zahlen glaube ich nicht recht an eine Fortsetzung, so wie auch der 3er GT von uns gehen wird. Soll mir eigentlich recht sein, das BMW Portfolio ist einigermaßen unübersichtlich geworden. Wir sind bei sage und schreibe 29 Modellen, wenn ich die M-Varianten nicht mitzähle.

        • driv3r says:

          In China ist diese Karosserievariante ziemlich beliebt. Mercedes hat die R-Klasse als sie schon lange in D, EU, NAFTA und dem Rest der Welt vom Markt genommen war exklusiv für China noch weiter fertigen lassen bis Ende 2017.
          Das SUV hat sich einfach gegenüber den Crossovern durchgesetzt. Wobei ich da mit dem herannahenden Elektrozeitalter den größten Sinn in Crossovern (a la Jaguar i-Pace) sehe.

          • Fagballs says:

            inwieweit unterscheidest du SUV von Crossover?

            • driv3r says:

              Ein X5 oder X4 ist für mich ein SUV, da kann man sich wohl einig sein. Auch wenn SUV offiziell ja nichts anderes als eine höher gesetzte Kombilimousine ist der Karosserieform nach. Aufgrund der Popularität dieser Gattung SUV darf man wohl getrost die Gattung für sich stehen lassen.
              Crossover ist für mich alles was nicht in die klassischen Schubladen passt. Ein 6er GT ist eine höher gesetzte 4-türige-Coupé-artige-Limousine mit Fließheck? Also Crossover. Genauso ist der Opel Crossland X kein SUV, sondern eigentlich Crossover: höher gesetzter Minivan mit Plastik-Optik völlig ohne Allradantrieb.
              Ist natürlich weder die Marketing-Sichtweise der Hersteller noch eine offizielle Karosserieklassifizierung, nutzt meiner Meinung nach aber dem Verständnis und der Übersicht so ganz persönlich betrachtet.

              • Fagballs says:

                Sorry für die späte Antwort, ich hab erst jetzt ne richtige Tastatur unter den Fingern.

                Dein Verweis auf den Crossland X ist lustig, weil Opel da selber sagt Crossover im SUV Design.

                Auch witzig finde ich, dass die Bezeichnung SUV ja geschaffen wurde, um sich vom Offroader/Geländewagen abzusetzen, aber die klassischen Geländewagen G-Klasse, Discovery und Wrangler werden auch zunehmend als SUV bezeichnet. Ohnehin finde ich das bei Range Rover schwierig, weil sie eigentlich alle geländetauglicher sind als jeder X oder Q (bis auf vielleicht den ganz aktuellen X5, da habe ich noch keinen Test gesehen, der den auf richtig krasse Offroaderei schickt), aber Velar und Evoque haben vermutlich noch nie was anderes als Asphalt unter den Reifen gesehen, die hätte ich jetzt auch als SUV bezeichnet.

                Also SUV: hochgesetztes Fahrzeug mit leidlicher Geländefähigkeit
                Geländewagen: hochgesetztes Fahrzeug mit richtiger Geländefähigkeit
                Crossover: hochgesetztes Fahrzeug ohne Geländefähigkeit

                Ich sehe aber den 6er GT nicht als Crossover, das ist einfach nur eine Fließhecklimousine mit viel Platz drin, der 3er GT eine Stufe größer.

                Das nur als langer Erklärung für meine Frage. SUVs und Crossover sind nach meiner Definition beide im Trend, nerven beide wie Sau, besonders mit getönten Scheiben, wenn man in einem klassischen Auto hinter denen fährt und nix mehr sieht. Es sterben neben den Cabrios, Coupés und Roadstern auch die ungewöhnlichen Limousinen-Varianten, weil einfach die Stückzahlen sinken. Dafür ist jetzt die X-Reihe vollständig von 1 bis 7.

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