Leiter Autonomes Fahren: BMW wirbt Vukotich von Audi ab

Sonstiges | 10.12.2018 von 4

BMW treibt die Entwicklung von Assistenzsystemen und Systemen zum Autonomen Fahren ab 1. Januar 2019 unter einer neuen Führung voran. Der frühere Audi-Entwickler Alejandro Vukotich …

BMW treibt die Entwicklung von Assistenzsystemen und Systemen zum Autonomen Fahren ab 1. Januar 2019 unter einer neuen Führung voran. Der frühere Audi-Entwickler Alejandro Vukotich übernimmt die Leitung des Bereichs zu Beginn des nächsten Jahres und folgt damit auf Elmar Frickenstein, der das Themengebiet bereits seit 2006 verantwortete. Der damals noch „Elektrik, Elektronik und Fahrerlebnisplatz“ genannte Bereich firmiert seit Mai 2016 unter dem heutigen Titel „Entwicklung Fahrerassistenz und Autonomes Fahren“.

Insgesamt war Elmar Frickenstein 30 Jahre für die BMW Group tätig und hat dabei die Elektronik des Unternehmens und damit das Fahrerlebnis vieler Millionen Autofahrer entscheidend geprägt. Bis zum 31. März 2019 wird Frickenstein dem Unternehmen in einer Übergangsphase zur Verfügung stehen, bevor er sich endgültig in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

 Elmar Frickenstein

Auch der neue Leiter Alejandro Vukotich verfügt bereits über viele Jahre Erfahrung im Bereich der Fahrerassistenzsysteme. Er hat in den letzten 19 Jahren unter anderem als Leiter Assistenzsysteme bei Audi gearbeitet und sich auch dort intensiv mit dem Thema Autonomes Fahren befasst. Ab dem nächsten Jahr erwarten Vukotich viele anspruchsvolle Aufgaben bei der BMW Group, die in den nächsten Jahren mehrere große Schritte auf dem Weg zum Autonomem Fahren gehen will.

In den kürzlich präsentierten Neuheiten wie BMW 3er, X5, X7 und Z4 ist bereits eine Kamera im Bereich des Tachos installiert und überwacht die Aufmerksamkeit des Fahrers. Wenn sein Blick in Richtung des Verkehrs vor ihm gerichtet ist, arbeitet die Längs- und Querführung deutlich länger autonom als bei mangelnder Aufmerksamkeit. Blickt der Fahrer zur Seite oder nach unten, wird er nach kürzerer Zeit zum Eingreifen aufgefordert. So macht das System klar: Aktuell sollen die Systeme den Fahrer zwar umfassend unterstützen, ihn aber noch nicht ersetzen.

Den nächsten großen Schritt geht spätestens der BMW iNext, der im Jahr 2021 auf den Markt kommen wird und das Autonome Fahren in seiner bisher fortgeschrittensten Form auf die Straße bringen soll.

 Alejandro Vukotich

4 responses to “Leiter Autonomes Fahren: BMW wirbt Vukotich von Audi ab”

  1. Xie Ror says:

    da bringt er natürlich gute Erfahrungen mit wie man Level 3 auf die Straße bringt … äh nicht auf die Straße bringt.

    Level 3 = Autobahn-Staupilot bis 60km/h, das löst natürlich alle Verkehrsprobleme, genau da wollen wir hin mit dem autonomen Fahren, in den Stau bis 60km/h.

    • Magdalena says:

      Level 3 haben – inkl.BMW – noch nicht viele hinbekommen. Und für die nächsten 2-3 Jahre wäre so ein gut funktionierender Autobahn-Staupilot für Millionen Pendler auf den verstopften Schnellstraßen erstmal sehr nett. Wann wird das eigentlich endlich freigegeben?

  2. Magdalena says:

    Audi hat den Leiter des automatisierten Fahrens übrigens kürzlich an Lilium verloren.

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