BMW 8er Cabrio: Studio-Fotos zeigen M850i G14 im Detail

BMW 8er | 2.11.2018 von 13

Ergänzend zu den offiziellen Fotos und Infos zum BMW 8er Cabrio G14 können wir heute bereits erste Studio-Fotos präsentieren, die das neue Luxus-Cabriolet in einem …

Ergänzend zu den offiziellen Fotos und Infos zum BMW 8er Cabrio G14 können wir heute bereits erste Studio-Fotos präsentieren, die das neue Luxus-Cabriolet in einem improvisierten Foto-Studio zeigen. Wie sich beim Durchklicken der unten verlinkten Galerien zeigt, gibt es auch hier noch verschiedene Farbfilter: Alle Fotos zeigen die Individual-Lackierung Dravitgrau Metallic, je nach Beleuchtung und Nachbearbeitung wirkt die Farbe aber sehr verschieden.

Die in den Galerien zuerst verlinkten Fotos zeigen jeweils unsere unbearbeiteten Schnappschüsse, danach folgen die bläulicher wirkenden und digital optimierten Profi-Fotos. Dravitgrau Metallic wirkt je nach Lichteinfall sehr unterschiedlich, unserer Erfahrung nach ist es in den meisten Situationen ein relativ dunkles Grau mit gelblichen Akzenten, die je nach Blickwinkel mehr oder weniger stark in den Vordergrund rücken.

Einige Fotos zeigen das BMW 8er Cabrio mit geschlossenem Stoff-Verdeck. Schön zu sehen ist, dass das Stoffdach die Form des Coupés nachahmt und daher auch nicht für weniger Kopffreiheit im Fond sorgt. Auch der bei geschlossenem Dach 350 Liter große Kofferraum ist auf unseren Fotos zu sehen, ebenso wie die zum Öffnen des Verdecks notwendigen Einschränkungen.

Im Innenraum unterscheidet sich das Cabriolet vor allem durch die zusätzlichen Schalter für die optionalen Nackenwärmer und natürlich den Schalter zur Dach-Betätigung vom Coupé. Alle Elemente wirken genauso hochwertig und durchdacht wie im Fall des Coupés und erfüllen schon in der hier fotografierten Vorserie höchste Haptik- und Verarbeitungs-Ansprüche.

Auf unseren Fotos sehen wir das vorläufige Topmodell M850i xDrive, das von einem 530 PS starken V8-Biturbo angetrieben wird. Trotz des im Vergleich zum Coupé rund 125 Kilogramm höheren Gewichts benötigt das BMW M850i Cabrio nur 3,9 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h.

13 responses to “BMW 8er Cabrio: Studio-Fotos zeigen M850i G14 im Detail”

  1. Mini-Fan says:

    rauher Herbstwind derzeit nicht nur jahreszeitbedingt beim 8er Cabrio:

    “Bentley: Die britische VW-Tochter erwirtschaftete im ersten
    Halbjahr einen operativen Verlust von 10,6 Prozent je Auto. Der Umsatz
    der Fahrzeuge liegt im Schnitt zwar bei 164.888 Euro pro Stück. Aber der
    Hersteller verliert mit jedem Wagen 17.425 Euro”

    und

    “Eine ganze Reihe von Problemen führen dazu, dass das Luxuslabel intern bereits als “nächster Sanierungsfall” bezeichnet wird”

    https://www.automobilwoche.de/article/20181030/HEFTARCHIV/181029908/1278/britische-vw-luxus-tochter-bentley-prueft-einstellung-eines-topmodells

    Die Luft da oben scheint nicht nur kalt sondern auch dünn zu sein…
    Galt schon beim Phaeton: Verlust bei VW: 30.000 EUR – pro Stück.

  2. HayesHDX says:

    Unschön zu sehen ist, dass man sich für die billige Verdecklösung entschieden hat, statt das aufwendigere und teurere Finnenverdeck mit senkrecht stehender Glasscheibe a la 6er, welches im Markt auch ein Alleinstellungsmerkmal war, zu verbauen. Ebenso gibt es jetzt die Billiglösung mit der Rückfahrkamera, die einfach über dem Kennzeichen frei im Dreck hängt, statt wie beim 6er hinter dem BMW Logo zum Ausklappen.

    • Ferro says:

      Ganz deiner Meinung!
      Das 6er Cabrio hatte den einzigen ansehnlichen Abschluss der Dachlinie im Cabrio Portfolio von BMW, alle anderen wirken auf mich völlig unharmonisch.
      Dass die Kamera nun so billig außen ans Auto geklatscht wird ist in dieser Preiskategorie ein absolutes No-Go, selbst beimGolf VII ist diese hinter dem Logo untergebracht.
      Bei € 100.000,- aufwärts allen Ernstes so eine billo Lösung anzubieten ist einfach nur dreist.

      • Eesi says:

        yep, aber irgendwer wird es schon kaufen.

        • Schauinsland says:

          Bin ich mir nicht so sicher, zumindest scheint ein Verkaufserfolg der Variante “Cabrio” höchst fraglich und das aus zwei Gründen:

          Zu einen sinkt der Marktanteil aller Cabrios seit Jahren global rapide und selbst beim mittelbaren Vorgänger, dem 6er wurden vom Gran Coupe´ (F06) mehr verkauft als vom klassischen Coupe´(F13) und Cabrio (F12) zusammen gerechnet.

    • Capricornio says:

      https://uploads.disquscdn.com/images/38f533db7c597c9450e97102f3be5d5de499870fcffefb55e95921c0e6031bd3.jpg

      Kurze Frage aus reinem Interesse:
      Ist die Grundkonstruktion des Daches bei Mercedes in seiner S-Klasse/Cabrio nicht ähnlich oder gar identisch “billig” konstruiert ?

      Würde mich gerne eines besseren überzeugen lassen, wenn dem nicht so ist ?

      https://uploads.disquscdn.com/images/acabf4615678b5166d4f94584955d0aa11d5d82ea4c0b70da82383e418d6767f.jpg

      • HayesHDX says:

        Beim 6er ist eine senkrechte beheizbare Glasscheibe verbaut, die auch als kleines Windschott brauchbar ist, d.h. Du kannst die wie die anderen Fenster elektrisch hoch und runter fahren (selbst bei geschlossenem Verdeck). Schau Dir mal C/E/S – Klasse Cabrio an – und dann dagegen das Finnenverdeck des 6ers. Ja, auch der Wettbewerb verbaut die billige Lösung. Aber genau aus dem Grund und der gewollten Höherpositionierung als “8 er” hätte ich mir gewünscht, dass BMW weiterhin das aufwendigere aber deutlich wertigere Verdeck beibehält.

        • driv3r says:

          Bei einem modernen, aufwendigen Cabrioletverdeck von “billiger” Lösung zu sprechen halte ich schon für etwas anmaßend. Ich ganz persönlich finde die herkömmliche Form eines Verdecks wesentlich eleganter als die merkwürdigen, stehenden Finnen des 6ers, die zwar einzigartig waren, aber die Sicht nach hinten noch weiter verschlechtert haben. Und beim 8er jetzt die Finnen mit der wirklich (!) billigen Lösung der feststehenden Rückfahrkamera, hätte die Sicht nach hinten dann komplett unmöglich gemacht.
          Von daher: Verdeck geht völlig in Ordnung, das mit der Rückfahrkamera ist allerdings ein trauriger Scherz. Bei MB z.B. ist die Kamera selbst in der A-Klasse schon automatisch versenkend zum Spritzschutz.

          • Capricornio says:

            Zu meinem gestrigen Kommentar noch dieser Nachtrag, da ich bislang auf meine Frage erwartungsgemäß keine wirklich schlüssige Antwort erhalten habe:

            Die Argumentation was billig sei oder nicht entspringt hier wohl eher der subjektiven Wahrnehmung jedes Einzelnen, ein Urteil nach dem persönlich empfundenen “guten Geschmack”, anstelle nach objektiver Beurteilung betriebswirtschaftlicher Sicht.

            Denn niemand dürfte hier in der Lage sein, die Herstellungskosten (bzw. Gewinnmarge) von Verdeck “Lösung A” vs. “Lösung B” genauer zu beziffern, es sei denn derjenige hat Einblick in interne Abläufe bei den jeweiligen Herstellern und selbst dann wäre derjenige eigentlich vertraglich zur Verschwiegenheit verpflichtet.

    • B3ernd says:

      Ehrlich gesagt finde ich es gut, dass kein Finnenverdeck a la 6er Cabrio verbaut wurde.

      Wirklich harmonisch sieht das nicht aus.

    • JohnVI says:

      In den neueren BMW werden die Kameras für die ganzen Sicherheitssysteme ständig genutzt. Deshalb ist eine Lösung wie im 6er nicht praktikabel. Zudem muss die Kamera für die Querverkehrswarnung einen 180 Grad Blick nach hinten/vorne ermöglichen – deshalb steht sie etwas heraus. Der Golf hat solche Systeme eben nicht….
      Ich habe am G30 die gleiche Lösung und mit Verschmutzung eigentlich keine großen Probleme.

  3. Torsten Windbeutel says:

    https://uploads.disquscdn.com/images/164186e139a51d6cfd2298d4e0a033492656320ae09ff76ad8398219e7a31ae3.jpg

    Ein BMW Cabrio, wie dieser E93, muss dem Kunden in erster Linie “Baumarkt-Qualität” bereitstellen.

    Dazu gehören ein 200 x 140 Zentimeter praktikables Lattenrost, mit dem Gütesiegel “Gut” von Stiftung Warentest und eine Allwetter Schutzfolie mit extra starker Reißfestigkeit, geeignet als Cabrio Verdeck, wenn´s mal wieder pfeift oder auch als praktische Auslegeware, wenn der handgeknüpfte Orientteppich an fdp-Niebel steuerfrei verhökert wurde, um die gerade überfällige Leasingrate abzudrücken.

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