BMW X8: Photoshop-Entwürfe zeigen X7 als SUV-Coupé

BMW X7 | 18.10.2018 von 9

Wenn der neue BMW X7 im Frühjahr 2019 seinen Marktstart feiert, wird er nicht nur wegen seiner Größe und Positionierung eine Sonderrolle unter den X-Modellen …

Wenn der neue BMW X7 im Frühjahr 2019 seinen Marktstart feiert, wird er nicht nur wegen seiner Größe und Positionierung eine Sonderrolle unter den X-Modellen einnehmen. Im Gegensatz zu X1, X3 und X5 wird er auch das einzige Modell sein, von dem sich kein SUV-Coupé mit gerader Ziffer ableitet. Wie ein potenzieller BMW X8 auf X7-Basis aussehen könnte, zeigen die Photoshop-Entwürfe von Ascarissdesign: er hat die imposante Front des X7 mit einer fließenden Coupé-Dachlinie kombiniert und liefert so die virtuelle Vorschau auf ein Modell, das wahrscheinlich niemals Realität wird.

Denn auch wenn technisch nichts gegen einen BMW X8 spricht, würde ein SUV-Coupé mit deutlich über fünf Meter Länge eine Nische besetzen, die sehr überschaubar sein dürfte. Während der X7 mit üppigem Platzangebot für bis zu sieben Insassen punktet und seinen kleinen Bruder X5 vor allem in der dritten Reihe übertrumpft, könnte ein BMW X8 kaum einen Mehrwert gegenüber dem X6 bieten – vier bis fünf Insassen reisen auch im X6 relativ komfortabel, den Vorteil einer geräumigen dritten Reihe könnte der X8 aber sicher nicht bieten.

Die Entwürfe basieren auf dem X7 xDrive40i mit Design Pure Excellence sowie auf dem X7 M50d mit Quadturbo-Diesel. Beide Antriebe würden prinzipiell auch einem BMW X8 gut zu Gesicht stehen, falls an innkunchen eines Tages genügend Potenzial für einen großen Bruder des X6 erkennt. Aktuell gibt es dafür aber nach unseren Informationen keine Anzeichen.

(Photoshop-Entwürfe: Ascarissdesign)

9 responses to “BMW X8: Photoshop-Entwürfe zeigen X7 als SUV-Coupé”

  1. driv3r says:

    Ein Derivat für den X7 zu bringen ist aufgrund der Stückzahl wohl kaum zu rechtfertigen betriebswirtschaftlich. Eine Coupé-Ableitung müsste ja fast mindestens die Stückzahl gleiche Stückzahl realisieren können wie das Grundmodell. Eher unwahrscheinlich.

    • M54B25 says:

      Die Kollegen der Vier-Ringe machen es doch vor: Q7 und Q8 – haben die einen anderen Rechenschieber als Du?

      Coupes haben nahezu traditionell bei BMW NIE die gleichen Stückzahlen wir die Basis-Limo-Modelle – brauchen sie auch nicht, da ja die Basis bereits entwickelt ist und lediglich Aufbau und Interieur anzupassen sind.

      Aber eventuell begründest du ja Deine Vermutungen auch noch sinnvoll.

      • driv3r says:

        Als Branchenkenner kann ich das gerne begründen.
        1. Q7 und Q8 spielen in der Midsize-SUV-Klasse. Die Midsize-SUVs von BMW heißen X5 und X6. Wir reden bei Midsize über einen himmelweiten Unterschied hinsichtlich der Stückzahlen im Vergleich zu Fullsize-SUVs wie dem X7 oder dem MB GLS. Audi hat zurzeit keinen Fullsize-SUV im Angebot. Von daher: Für Audi macht der Q8 als Pendant zum X6 oder MB GLE Coupé natürlich Sinn.

        2. Bei keinem Hersteller mit einer großen, umfassenden Modellpalette hat eine Coupé-Variante anteilig die höchsten Verkaufszahlen. Und damit läuft man schon direkt in die erste betriebswirtschaftliche Hürde rein: Wenn der Anteil derart gering ist, dann lässt sich diese geringe Zahl auch nicht mit dem reduzierten Entwicklungsaufwand aufgrund der Derivat-Daseins kompensieren. Zusätzlich wird die Luft am oberen Ende der Modellpalette nicht zwangsläufig besser, nur weil ich ein teureren Preis aufs Verkaufsschild schreiben kann. Auch hier brauche ich trotz gehobener Preise noch immer eine solide Stückzahl um ein Fahrzeug profitabel zu machen. Darüber hinaus muss so oder so in der Strategie für jedes Modell abgewogen werden, welche zusätzlichen Effekte es sowohl extern als aber auch intern in der Käuferschaft auslöst. Bestes Beispiel ist hierbei gerade vor einigen Tagen der 3er GT gewesen, der sich trotz einmaligem Konzept völlig zwischen X3, X4, 4er GC, 3er touring und 2er AT verliert.

        Aus der Außenperspektive mag das ganze “Ich bastel ein Derivat, weil es ja schon eine Plattform gibt” toll und easy sein. Ist es aus interner Perspektive mal berichtet, ist es das nicht. Solch ein Modell durchläuft nahezu die exakt gleichen Schritte von Prüfung und Festlegung (und Engineering und Erprobung sowieso) wie jedes andere Kernmodell auch. Und BMW scheint aktuell den Derivate-Dschungel eher zu lichten als verdichten zu wollen.

  2. Torsten Windbeutel says:

    https://uploads.disquscdn.com/images/a5573608027b6cdc4ac505ae781175d8f19016620a223a809f6693ed0c3143d2.jpg

    Ein X8 ist bestenfalls als Zweitwagen für die Zahnarzt Gattin geeignet, um die kleine, dreiteilige Schuh Kollektion von Melania Trump zu ordern.

    Dagegen sollte BMW dringend den Rolls Royce Cullinan mit seinem yachtartigen Design bei 571 PS serienreif fertigen.

    Hauptabnehmer:
    Katar, sowie der panamaische Offshore-Dienstleister Mossack Fonseca und die neue Dienstwagenflotte der CSU.
    Die Sozen bekommen dagegen keinen Cullinan geliefert, außer “Gas-Gert”.

  3. ascariss says:

    Hello, the source is Ascarissdesign NOT Ascararissdesign, please correct it.

  4. Jonicool1808 Danger says:

    Auf der Basis des X7 kann man vielleicht auch eine V-Klasse nachbauen 😉

  5. Ömer says:

    Ich weiß aus bmw Quellen das definitiv der X8 in Folge der Jahre kommen wird
    Wahrscheinlich aber nicht vor 2020

    • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

      „Ich weiß aus bmw Quellen das definitiv der X8 in Folge der Jahre kommen wird –
      Wahrscheinlich aber nicht vor 2020“

      Den Sinn eines (zusätzlichen) X8 – NEBEN einem höher positionierten X6 (es sei denn, der X6 mutiert selbst zu einem X8!) – mit wohl kaum einer dritten Sitzreihe, erschließt sich mir nicht.

      Vielleicht geht aber BMW auch den früheren Weg von Mercedes,
      dem Kunden ein „E-Klasse-Coupe“ auf Basis einer C-Klasse als „E“ „anzudrehen“:

      4er >> „6er“
      X6 >> „X8“

      Beim 6er >> 8er hat das ja aktuell auch schon funktioniert, verbunden mit einer Preisanhebung um 10.000 Euro.
      Das 2er Coupe wird ja demnächst die Rolle des bisherigen 4er Coupe (zumindest preislich) einnehmen.

      Dann können ja auch die (dann) nur noch hochmotorisiert angebotenen 4er Coupes (irgendwann)
      zu 6er Coupes mutieren.
      Die Bezeichnung 4er hat noch NIE gepasst. Fremdkörper.

      • Torsten Windbeutel says:

        Ich bedanke mich für diese Frage Herr Dings, auch wenn Sie aufgrund Ihrer gewohnt unverständlichen Ausdrucksweise anscheinend keine gestellt haben.

        Heißt das jetzt, BMW übernimmt die Preispolitik von Sanifair ?

        Denn der Toiletten-Guru, treibt mit seiner undurchsichtigen Preispolitik bei mittlerweile 95% Marktanteil aller BAB-Raststätten Unsummen mit dem Stillen Örtchen ein ?

        Die Bons sind zwar 50 Cent wert, die der Toilettenkunde im Shop nebenan einlösen kann, der praktischerweise zum selben Unternehmen gehört: Tank & Rast. Ein Betrag, für den man realistisch betrachtet, nichts kaufen kann, was kostenbewusste Deutsche in ein wahres Dilemma stürzt: 50 Cent sparen und 2,29 Euro für ein stilles Wasser draufzahlen oder die Bons bis zur Unlesbarkeit im Portemonnaie vergammeln lassen?

        Wenn BMW dieser unheilbaren Entwicklung hier pro aktiv entgegensteuern will, müsste jedes Neufahrzeug aus dem Hause mit einer “Toi-Toi-Line” ausgestattet werden.
        Diese in bewährter Keramik gefertigte Schüssel könnte problemlos im Kofferraum verstaut werden, genau an der Stelle, wo früher das Ersatzrad untergebracht wurde, welches durch Run-Flat-Tires überflüssig geworden ist.

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