Vielversprechender Name: BMW 2er Coupé wird Drift Machine

BMW 2er | 8.10.2018 von 8

Interne Namen für neue Modelle sind bei der BMW Group seit längerem üblich. Ihr Zweck ist es, allen am Projekt beteiligten Personen in Kurzform die …

Interne Namen für neue Modelle sind bei der BMW Group seit längerem üblich. Ihr Zweck ist es, allen am Projekt beteiligten Personen in Kurzform die Rolle des Fahrzeugs zu verdeutlichen und so sicherzustellen, dass alle in ihren jeweiligen Aufgabengebieten das große Gesamtbild und den angedachten Charakter des Fahrzeugs nicht aus dem Blick zu verlieren. Alle Freunde des kontrollierten Übersteuerns dürften daher erfreut zur Kenntnis nehmen, unter welchem Titel das neue BMW 2er Coupé derzeit auf seinen Marktstart vorbereitet wird: Drift Machine.

Die ebenso vielsagende wie vielversprechende Projekt-Bezeichnung hat Entwicklungs-Vorstand Klaus Fröhlich nun gegenüber Motoring.com.au bestätigt, womit auch endgültig die Frage nach dem Antriebskonzept geklärt ist: Wie wir bereits vor einigen Monaten geschrieben haben, wird die nächste Generation des BMW 2er Coupé wie ihr Vorgänger auf eine ausgeglichene Gewichtsverteilung und Hinterradantrieb setzen.

Mit seinem Hinterradantrieb wird das neue BMW 2er Coupé eine Sonderrolle innerhalb der kompakten BMW-Modelle übernehmen, denn alle übrigen Modelle werden auf die UKL-Architektur mit Frontantrieb gestellt: Nicht nur der BMW 1er F40, auch das viertürige BMW 2er Gran Coupé kommen mit vorn quer montierten Motoren und treiben primär die Vorderräder an.

Der Sonderweg des BMW 2er Coupé ist auch deshalb wichtig, weil er die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte des BMW M2 Coupé ermöglicht. Genau wie die aktuelle Generation bleibt auch der Nachfolger im kommenden Jahrzehnt technisch eng mit M3 und M4 verwandt, weshalb weiterhin ein BMW M2 angeboten werden kann – als Einstieg in die Welt der BMW M High Performance Automobile zu einem fairen Preis.

Fröhlich hat sich bei der Entscheidung für das heckgetriebene BMW 2er Coupé offenbar intern gegen diverse Kritiker behaupten müssen und dürfte dabei vielen BMW-Fans aus der Seele gesprochen haben: “Die Leute haben gefragt, “Ist der Hinterradantrieb wirklich wichtig in diesem kleinen Segment?’ Aber ich denke er ist sehr wichtig für die Marke und sehr wichtig für M, weil der M2 das Einstiegsmodell ist. Darum habe ich hart gekämpft, und ich habe gewonnen, deshalb wird es einen 2er-Nachfolger geben der die Kraft dorthin schickt, wo sie gebraucht wird.”

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