BMW Energiezentralen: Aktiver Beitrag zur Stromnetz-Stabilität

Sonstiges | 2.07.2018 von 0

Eine der größten Herausforderungen beim Wechsel zur Elektromobilität ist die Anpassung der Stromnetze, die bisher nicht für die gleichzeitige Versorgung hunderttausender Elektroautos ausgelegt sind. Mit …

Eine der größten Herausforderungen beim Wechsel zur Elektromobilität ist die Anpassung der Stromnetze, die bisher nicht für die gleichzeitige Versorgung hunderttausender Elektroautos ausgelegt sind. Mit Energiezentralen an den Werken Dingolfing und Landshut trägt die BMW Group ihren Teil dazu bei, dass die Stromnetze auch künftig stabil arbeiten können. Gemeinsam mit anderen hochflexibel steuerbaren Anlagen nehmen die beiden Werke am Regelenergiemarkt teil, der ein nicht nur für die BMW Group innovatives Geschäftsfeld darstellt.

Unter Regelenergie verstehen Experten eine flexibel einsetzbare Energiereserve, mit der sich Schwankungen im Stromnetz ausgleichen lassen. Mit der zunehmenden Bedeutung von erneuerbaren Energien aus Solar- und Windkraft haben auch die Schwankungen im Stromnetz zugenommen, weil die Energieerzeugung nicht mehr so gut planbar ist wie mit konventionellen Kraftwerken. Mit Hilfe der Regelenergie können Stromnetzbetreiber flexibel auf ein Überangebot oder eine unerwartet hohe Nachfrage reagieren. Diese Regelung erfolgt permanent und nahezu in Echtzeit.

Die Energie-Anlagen der BMW Group an den Standorten Dingolfing und Landshut können sowohl Energie aufnehmen als auch Energie abgeben. Zu diesen Fähigkeiten trägt auch die Speicherfarm des BMW Werks Leipzig bei, die 700 i3-Batterien als Energiespeicher nutzt und so zur Stabilität des Stromnetzes beiträgt.

Dr. Joachim Kolling, Leiter BMW Energy Services): “Mit diesem Geschäftsmodell leisten wir einen Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes und zu einer weiteren Verbreitung von nachhaltig erzeugtem Strom. Durch intelligente Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, -verbrauchern und -speichern gestalten wir das Energienetz der Zukunft mit. Mit der durch uns bereitgestellten Flexibilität ebnen wir der CO2-freien elektrischen Mobilität von Morgen den Weg.”

In Zukunft sollen auch Elektroautos selbst ihren Beitrag leisten und bei Bedarf Strom an das Energienetz abgeben können: “Sie können sich unsere elektrifizierten Fahrzeuge als mobile Stromspeicher vorstellen. So werden in naher Zukunft nicht nur die stationären Anlagen in unseren Werken, sondern auch unsere Fahrzeuge vernetzt sein und so das Stromnetz stabil halten. Immer vorausgesetzt natürlich, dass unsere Kunden uns dafür ihr Einverständnis geben.”

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